In der Arbeit wird die digitale Transformation mit Hilfe einer Case Study, der Analyse eines freigewählten Online-Shops, näher untersucht. Innerhalb der Case Study wird im ersten Schritt das Unternehmen Herzchenklein vorgestellt. Im nächsten Schritt wird näher auf die digitale Customer Journey eingegangen und mit der Customer Journey im stationären Handel verglichen.
Im letzten Schritt wird auf die Sortimentspolitik von Herzchenklein eingegangen, sowie auf die Möglichkeiten des E-Ordering. Am Ende dieser Hausarbeit steht eine Reflexionsübung, in der Vor- und Nachteile erörtert werden sollen, das Unternehmen Herzchenklein als Online-Unternehmen zu lancieren.
Die Case Study soll ein Bewusstsein darüber schaffen, wie ein Online-Shop aufgebaut sein sollte, um die Customer Journey erfolgreich durchzuführen.
Inhaltsverzeichnis
2. EINLEITUNG
2.1 AUFGABENSTELLUNG
2.2 ZIELSETZUNG, NUTZEN
3. CUSTOMER JOURNEY ANHAND DES ONLINE-SHOPS HERZCHENKLEIN
3.1 DAS UNTERNEHMEN HERZCHENKLEIN
3.2 BEGRIFFSDEFINITION: CUSTOMER JOURNEY
3.3 ANWENDUNG CUSTOMER JOURNEY IM ONLINE-SHOP HERZCHENKLEIN
4. HERZCHENKLEIN IM VERGLEICH ZUM ONLINE-SHOP „HELLOMINI“
5. CUSTOMER JOURNEY IM STATIONÄREN HANDEL IM ONLINE-SHOP HERZCHENKLEIN
6. SORTIMENTSPOLITIK BEI HERZCHENKLEIN
7. E-ORDERING ÜBER GROßHÄNDLER
7.1 SELL-SIDE-MODELL
7.2 BUY-SIDE-MODELL
7.3 MARKETPLACE-MODELL
8. VOR- UND NACHTEILE DES ONLINE-SHOPS HERZCHENKLEIN
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die digitale Transformation im Handel am Beispiel des Online-Shops „Herzchenklein“. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Konzeption und Durchführung einer erfolgreichen Customer Journey im Online- wie auch im stationären Bereich sowie der Untersuchung betriebswirtschaftlicher Aspekte wie Sortimentspolitik und E-Ordering-Modellen.
- Analyse der Customer Journey mittels AIDA-Modell
- Vergleichende Untersuchung zwischen Online- und stationärem Handel
- Evaluierung der Sortimentspolitik und des Betriebstyps
- Untersuchung von E-Procurement- und E-Ordering-Modellen (Sell-Side, Buy-Side, Marketplace)
- Reflexion der Vor- und Nachteile eines reinen Online-Business gegenüber hybriden Modellen
Auszug aus dem Buch
3. Phase: Desire
In dieser Phase sucht der Konsument unter der großen Anzahl an Anbietern den Richtigen. Es werden Informationen und Preise recherchiert, um eine Entscheidung treffen zu können (vgl. Kopp). Eine Recherche hat gezeigt, dass es sehr viele Anbieter im Internet gibt, die Babyartikel und auch personalisierte Babykleidung anbietet. Mit unterschiedlichen Keywords kann der Kunde genau das finden, wonach er sucht.
Der Online-Shop Littlestars-shop.at bietet ähnliche Artikel an wie der Online-Shop Herzchenklein.at. Vergleicht man nun das zuvor beschriebene Lätzchen mit Wunschname, kann festgestellt werden, dass die Produkte von Little Stars deutlich preisintensiver sind als die von Herzchenklein. Gewisse Produkte liegen auf dem gleichen Preisniveau (vgl. „Little Stars – Startseite“). Was bei Herzchenklein jedoch hervorsticht, sind die handgemachten und liebevoll hergestellten Produkte.
Der Online-Shop Kala-mia.at bietet ebenfalls mit Herz hergestellte Babyartikel an, die sich auf Wunsch personalisieren lassen. Jedoch liegen auch diese Produkte deutlich über dem Preisniveau von Herzchenklein und auch das Thema der Handarbeit wird nicht aufgegriffen (vgl. „Kala Mia – persönliche Geschenke mit Herz“). Der Kunde favorisiert die Artikel von Herzchenklein, der Online-Shop überzeugt von seiner Aufmachung am meisten und die anderen Online-Shops, die zum Vergleich herangezogen wurden, überzeugen vom Preis-Leistungsverhältnis nicht so sehr, wie der Favorit Herzchenklein.at. Aus diesen Gründen entscheidet sich der Kunde für das Lätzchen mit Wunschname von Herzchenklein (vgl. „BABY Lätzchen mit Wunschname“).
Zusammenfassung der Kapitel
EINLEITUNG: Vorstellung des Ziels der Case Study, die digitale Transformation am Beispiel eines gewählten Online-Shops unter Berücksichtigung von Customer Journey, Sortiment und E-Ordering zu untersuchen.
CUSTOMER JOURNEY ANHAND DES ONLINE-SHOPS HERZCHENKLEIN: Detaillierte Darstellung des Kaufprozesses für personalisierte Babyartikel unter Anwendung des AIDA-Modells.
HERZCHENKLEIN IM VERGLEICH ZUM ONLINE-SHOP „HELLOMINI“: Analyse und Gegenüberstellung der Angebote, Marketingkanäle und Kundenservices beider Unternehmen.
CUSTOMER JOURNEY IM STATIONÄREN HANDEL IM ONLINE-SHOP HERZCHENKLEIN: Erweiterung des AIDA-Modells auf den stationären Handel unter Betrachtung der Phasen Awareness bis Advocacy.
SORTIMENTSPOLITIK BEI HERZCHENKLEIN: Untersuchung zur Einordnung des Unternehmens als Spezialist mit relevanter Angebotstiefe und Einordnung in den Betriebstyp Multi-Channel-Handel.
E-ORDERING ÜBER GROßHÄNDLER: Erörterung digitaler Beschaffungsformen, speziell Sell-Side-, Buy-Side- und Marketplace-Modell, hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit für das Unternehmen.
VOR- UND NACHTEILE DES ONLINE-SHOPS HERZCHENKLEIN: Zusammenfassende Reflexion der unternehmerischen Vorteile wie Kosteneffizienz und Flexibilität durch das Online-Modell.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Handel, Produktion, E-Commerce, Customer Journey, AIDA-Modell, Herzchenklein, Online-Shop, Multi-Channel-Handel, Sortimentspolitik, E-Ordering, Personalisiert, Babyartikel, Kaufprozess, Kundenintegration
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der digitalen Transformation im Bereich des Handels und untersucht diese exemplarisch anhand einer Case Study des personalisierten Babyartikel-Shops „Herzchenklein“.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder umfassen die Gestaltung einer effektiven Customer Journey, den Vergleich zwischen Online- und stationärem Handel, die Sortimentsgestaltung sowie verschiedene Modelle der digitalen Beschaffung (E-Ordering).
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie ein Online-Shop strukturiert sein muss, um Kunden über alle Phasen der Customer Journey hinweg erfolgreich zu erreichen und zum Kaufabschluss zu führen.
Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich primär auf das klassische AIDA-Modell (Attention, Interest, Desire, Action) und erweitert dieses im stationären Kontext um Phasen wie Awareness, Consideration, Retention und Advocacy.
Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert den konkreten Kaufprozess bei Herzchenklein, vergleicht diesen mit Wettbewerbern wie „Hellomini“, evaluiert die Sortimentsstrategie und prüft die Eignung verschiedener B2B-Einkaufsmodelle für das Unternehmen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Digitalisierung, E-Commerce, Multi-Channel-Handel, Customer Journey und E-Ordering im Kontext kleinerer Familienunternehmen.
Wie unterscheidet sich der Kaufprozess bei Herzchenklein im Vergleich zu Mitbewerbern?
Der Vergleich zeigt, dass Herzchenklein durch eine spezifische Fokussierung auf handgemachte, personalisierte Produkte und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis eine stärkere Kundenpräferenz erreicht als die untersuchten Wettbewerber.
Warum ist das Buy-Side-Modell derzeit nicht rentabel für Herzchenklein?
Da das Buy-Side-Modell, bei dem das Unternehmen die komplette Beschaffungssoftware selbst betreibt, sehr kostenintensiv ist, ist es zum aktuellen Zeitpunkt für das vergleichsweise kleine Unternehmen nicht wirtschaftlich.
- Arbeit zitieren
- Sarah Höttges (Autor:in), 2022, Analyse eines Online-Shops. Customer Journey und Sortimentspolitik im E-Commerce, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1284715