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Der Relativsatz

Title: Der Relativsatz

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Kathrin Haberkorn (Author)

German Studies - Linguistics
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Das Deutsche verfügt über eine Vielzahl von Nebensätzen. Einen wichtigen Nebensatztypus stellt der Relativsatz dar, der in der folgenden Arbeit näher untersucht werden soll. Zunächst folgt eine knappe Darstellung der Relativadverbien und Relativpronomina, mit deren Hilfe Relativsätze eingeleitet werden. Nach einer kleinen Abhandlung der freien Relativsätze erfolgt die an den DUDEN angelehnte Unterscheidung zwischen nicht notwendigen und notwendigen Relativsätzen. An die Differenzierung von restriktiven und appositiven Relativsätzen schließt sich die Darstellung der Relativsätze im Einzelnen an. Abschließend werden Probleme bei der Bildung von Relativsätzen untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführendes

2. Allgemeines zum Relativsatz

2.1. Relativadverbien

2.2. Relativpronomen

3. Freie Relativsätze

4. Nicht notwendige und notwendige Relativsätze

4.1. nicht notwendig

4.2. notwendig

5. Restriktive Relativsätze und nicht - restriktive Relativsätze

5.1. restriktiv

5.2. nicht-restriktiv

6. Die Relativsätze im Einzelnen

6.1. uncharakterisiert

6.2. modal

6.3 lokal

6.4. kausal, instrumental und temporal

7. Relativsätze und die Probleme bei ihrer Bildung

7.1. Stellung des Relativsatzes im Satzgefüge

7.2. Der Anschluss mit das oder was

7.3. Anschluss von Relativsätzen mit einleitenden Relativadverbien

7.4. Kongruenz beim relativischen Anschluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Phänomen des Relativsatzes in der deutschen Sprache, seine strukturellen Eigenschaften, Klassifizierungen sowie die syntaktischen Herausforderungen bei seiner Bildung.

  • Formen und Funktionen von Relativpronomina und Relativadverbien.
  • Unterscheidung zwischen notwendigen und nicht notwendigen (weiterführenden) Relativsätzen.
  • Differenzierung von restriktiven und nicht-restriktiven Relativsätzen.
  • Thematisierung modaler, lokaler, kausaler und temporaler Relativsätze.
  • Analyse von Problemfeldern wie Satzstellung (Extraposition) und Kongruenz.

Auszug aus dem Buch

3. Freie Relativsätze

Im Satz kann der Relativsatz als Nebensatz sowohl die Position eines Satzglieds, als auch die Position eines Gliedteils einnehmen. Der Relativsatz ordnet inhaltlich dem Satzglied im übergeordneten Satz eine nähere Bestimmung zu.

Wenn der Relativsatz die Position eines Gliedteils einnimmt, ist er Attribut zu seiner nominalen Bezugskonstituente. Ist der Relativsatz jedoch Satzglied, fehlt die Bezugskonstituente im Hauptsatz, es entsteht ein freier Relativsatz.

Im Deutschen gibt es eine ganze Reihe von Formen des relativen Anschlusses ohne Bezugsnominal.

Ein Problem ergibt sich bei Relativsätzen die wer / was enthalten. Die Abgrenzung zu indirekten Fragesätzen gestaltet sich schwierig.

Wer zuerst kommt, der gewinnt.

In diesem Beispiel könnte die Bezugskonstituente der weggelassen werden, ein ungrammatischer Satz würde dennoch nicht entstehen. Relativpronomen und Bezugsnominal stimmen im Kasus überein, sie haben also dieselbe syntaktische Funktion im jeweiligen Satz und sind kasusidentisch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführendes: Gibt einen Überblick über die Bedeutung des Relativsatztypus im Deutschen und den Aufbau der Untersuchung.

2. Allgemeines zum Relativsatz: Definiert den Relativsatz und erläutert die Einleitung durch Relativpronomina und Relativadverbien.

3. Freie Relativsätze: Erklärt die Sonderform des Relativsatzes, der ohne nominales Bezugswort auftritt und selbst als Satzglied fungiert.

4. Nicht notwendige und notwendige Relativsätze: Unterscheidet nach syntaktischen Kriterien, ob ein Relativsatz für die Grammatikalität des Satzes erforderlich ist oder in eine Satzverbindung umgeformt werden kann.

5. Restriktive Relativsätze und nicht - restriktive Relativsätze: Analysiert die semantische Unterscheidung zwischen einschränkenden (restriktiven) und erläuternden (appositiven) Relativsätzen.

6. Die Relativsätze im Einzelnen: Klassifiziert verschiedene Typen nach ihrer inhaltlichen Grundprägung wie Uncharakterisiertheit, Modalität oder Lokalität.

7. Relativsätze und die Probleme bei ihrer Bildung: Beleuchtet syntaktische Schwierigkeiten bei der Platzierung (Extraposition), dem Anschluss mit 'das'/'was', der Verwendung von Adverbien und der Kongruenz.

Schlüsselwörter

Relativsatz, Relativpronomen, Relativadverb, freier Relativsatz, notwendige Relativsätze, restriktive Relativsätze, Satzgefüge, Kongruenz, Extraposition, deutsche Grammatik, Syntax, Attributsatz, Bezugsnomen, Satzglied, Satzverbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die verschiedenen grammatischen Aspekte, Formen und Funktionen von Relativsätzen innerhalb der deutschen Sprache.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Schwerpunkte bilden die Einleitung von Relativsätzen, ihre Klassifizierung nach verschiedenen Kriterien sowie die syntaktischen Probleme bei ihrer Bildung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Komplexität von Relativsätzen und der Darstellung unterschiedlicher grammatiktheoretischer Sichtweisen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin stützt sich primär auf eine Literaturanalyse maßgeblicher deutscher Standardgrammatiken (wie Duden, Eisenberg, Hentschel/Weydt).

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Bestimmung von Relativsätzen, die Unterscheidung verschiedener Typen (restriktiv/nicht-restriktiv, notwendige/nicht notwendige) und spezifische Bildungsregeln.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Relativpronomen, Kongruenz, freie Relativsätze sowie die funktionale Unterscheidung zwischen Attribut- und Satzgliedrolle.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen notwendigen und nicht notwendigen Relativsätzen?

Die Unterscheidung erfolgt anhand der Möglichkeit zur Umformung in eine Satzverbindung; notwendige Relativsätze sind für die grammatische Korrektheit des Satzes unverzichtbar.

Was versteht man unter einem "freien Relativsatz"?

Dies ist ein Relativsatz, der keine Bezugskonstituente (Bezugsnomen) im Hauptsatz besitzt und selbst die Funktion eines Satzglieds übernimmt.

Welches Problem beschreibt die Arbeit bei der Kongruenz?

Es geht um die Übereinstimmung von Genus und Numerus sowie um Fälle, in denen sich Relativpronomen auf Personalpronomen der 1. oder 2. Person beziehen.

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Details

Title
Der Relativsatz
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Lehrstuhl für Germanistik)
Course
Probleme der deutschen Grammatik
Grade
2,0
Author
Kathrin Haberkorn (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V128471
ISBN (eBook)
9783640355679
ISBN (Book)
9783640356034
Language
German
Tags
Relativsatz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Haberkorn (Author), 2007, Der Relativsatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128471
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