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Die Rechtsfolge einer körperschaftsteuerlichen Organschaft

Title: Die Rechtsfolge einer körperschaftsteuerlichen Organschaft

Term Paper , 2021 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die folgende Arbeit bezieht sich darauf, die körperschaftsteuerliche Organschaft zu analysieren und die daraus resultierenden Rechtsfolgen herauszufiltern. In dieser Arbeit geht es um die Organschaft, die nicht nur als ausschlaggebender Bestandteil der Unternehmensbesteuerung in Deutschland dazu gehörte, sondern sich auch im Laufe der Jahre im Sinne von Umbrüchen selbst verändert hat. Daraus wird die körperschaftsteuerliche Organschaft, die ihren Ursprung in zweifelhafter Rechtsprechung und steigender Bedeutung, findet. Daraus entwickelten sich im Jahre 1977 die gesetzlichen Grundlagen der §§ 14 bis 19 KStG, die auch in der heutigen Zeit noch die Bestandskraft einer körperschaftsteuerlichen Organschaft bilden. Die körperschaftsteuerliche Organschaft, deren Zweck die steuerrechtliche Eingliederung eines rechtlich selbstständigen Unternehmens in ein anderes beherrschendes Unternehmen darstellt, also Organgesellschaft und Organträger, ist als eine Art Einkommensgemeinschaft anzusehen, die als ein Steuersubjekt zu identifizieren ist.

Im Folgenden wird auf die bestehenden Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft eingegangen. Dabei wird zwischen den Voraussetzungen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft und denen aus einer körperschafsteuerlichen Organschaft resultierenden Rechtsfolgen differenziert. In Bezug auf die Voraussetzungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft wird dargestellt, welche sachlichen sowie auch persönlichen Voraussetzungen für das Entstehen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft vorliegen müssen. Die Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft werden zuerst in die Einkommensermittlung der Organgesellschaft und Organträger unterteilt. Im Anschluss wird auf die Rechtsfolgen von etwaigen Mehr- und Minderabführungen und einer verunglückten Organschaft eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Voraussetzungen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft

2.1 Persönliche Voraussetzungen

2.1.1 Der Organträger

2.1.2 Die Organgesellschaft

2.2 Sachliche Voraussetzungen

2.2.1 Die finanzielle Eingliederung

2.2.2 Der Gewinnabführungsvertrag

3. Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft

3.1 Die Einkommensermittlung

3.1.1 Organgesellschaft

3.1.1.1 Ausnahmen nach § 15 KStG

3.1.1.2 Verdeckte Gewinnausschüttungen und verdeckte Einlagen

3.1.1.3 Ausgleichszahlungen an außenstehende Aktionäre

3.1.2 Organträger

3.1.2.1 Rückstellungen

3.1.2.2 Beteiligungen an der Organgesellschaft

3.1.2.3 Verlustübernahme des Organträgers

3.2 Die Mehr- und Minderabführungen

3.3 Die verunglückte Organschaft

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Analyse der körperschaftsteuerlichen Organschaft in Deutschland, um die daraus resultierenden Rechtsfolgen für Organträger und Organgesellschaft strukturiert herauszuarbeiten.

  • Rechtliche Voraussetzungen der Begründung einer Organschaft
  • Finanzielle Eingliederung und Gewinnabführungsverträge
  • Einkommensermittlung bei Organgesellschaft und Organträger
  • Behandlung von Mehr- und Minderabführungen
  • Konsequenzen einer verunglückten Organschaft

Auszug aus dem Buch

3.1.1.2 Verdeckte Gewinnausschüttungen und verdeckte Einlagen

Eine verdeckte Gewinnausschüttung der Organgesellschaft an den Organträger ist nach den allgemeinen Vorschriften zu ermitteln und demnach auch zu behandeln. Die verdeckte Gewinnausschüttung wird somit als vorweggenommene Gewinnabführung dargestellt, die auch zur Anwendung kommt, wenn anstelle des Organträgers die verdeckte Gewinnausschüttung an einen Gesellschafter der Organgesellschaft geleistet wurde. Um eine Doppelerfassung der verdeckten Gewinnausschüttung zu vermeiden, diese beim Organträger zum versteuernden Einkommen wieder abgezogen.

Die verdeckte Einlage ist anders als bei der verdeckten Gewinnausschüttung nicht als eine vorweggenommene Verlustausgleich anzusehen. Dabei ist anzumerken, dass eine verdeckte Einlage einer Veräußerung gem. § 14 Abs. 4 S. 5 KStG gleichsteht.

Die verdeckte Einlage wird beim Organträger als zusätzliche Anschaffungskosten bewertet, demnach ergibt sich eine Gewinnerhöhung, die nach § 4 Abs. 1 EStG wieder ins Gleichgewicht zu bringen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit analysiert die körperschaftsteuerliche Organschaft und deren weitreichende steuerrechtliche Bedeutung in Deutschland.

2. Die Voraussetzungen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft: Es werden die persönlichen Voraussetzungen, wie die Eigenschaften von Organträger und Organgesellschaft, sowie die sachlichen Notwendigkeiten wie Eingliederung und Verträge erläutert.

3. Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft: Dieser Abschnitt behandelt detailliert die Einkommensermittlung, Abgrenzungen bei Gewinnausschüttungen sowie die steuerliche Behandlung von Mehr- und Minderabführungen.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und betont, dass die Organschaft ein komplexes Konstrukt darstellt, bei dessen Missachtung steuerliche Risiken drohen.

Schlüsselwörter

Organschaft, Körperschaftsteuer, Organträger, Organgesellschaft, Gewinnabführungsvertrag, Einkommensermittlung, Mehrabführung, Minderabführung, verdeckte Gewinnausschüttung, Verlustübernahme, steuerliche Organschaft, Finanzielle Eingliederung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der körperschaftsteuerlichen Organschaft und deren rechtlichen Rahmenbedingungen für beteiligte Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Voraussetzungen für das Entstehen einer Organschaft sowie die daraus resultierenden Rechtsfolgen für die Steuerbelastung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die komplexen steuerlichen Konsequenzen, insbesondere bei der Einkommensermittlung, klar darzulegen und die Abgrenzung zur regulären Unternehmensbesteuerung zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse unter Einbeziehung aktueller Gesetzesvorgaben und steuerrechtlicher Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung der persönlichen und sachlichen Voraussetzungen sowie die differenzierte Betrachtung der Rechtsfolgen auf Organträger- und Organgesellschaftsebene.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Organträger, Organgesellschaft, Einkommensermittlung, Gewinnabführungsvertrag und steuerliche Eingliederung.

Was passiert, wenn die Voraussetzungen für eine Organschaft nicht erfüllt werden?

In diesem Fall spricht man von einer "verunglückten Organschaft", was zu geänderten steuerlichen Konsequenzen führt, da die steuerliche Anerkennung als Organschaft entfällt.

Wie werden Mehr- und Minderabführungen steuerlich behandelt?

Mehrabführungen führen zur Minderung des Einlagenkontos beim Organträger, während Minderabführungen das Einlagenkonto erhöhen und wie eine Einlage in die Organgesellschaft behandelt werden.

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Details

Title
Die Rechtsfolge einer körperschaftsteuerlichen Organschaft
College
University of applied sciences, Cologne
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
27
Catalog Number
V1285012
ISBN (PDF)
9783346743305
ISBN (Book)
9783346743312
Language
German
Tags
rechtsfolge organschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Die Rechtsfolge einer körperschaftsteuerlichen Organschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1285012
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