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Körperbemalung zur Unterstützung der Basalen Stimulation bei älteren und pflegebedürftigen Menschen

Title: Körperbemalung zur Unterstützung der Basalen Stimulation bei älteren und pflegebedürftigen Menschen

Term Paper , 2022 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Laura Breck (Author)

Social Work
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Diese Arbeit wird sich mit der Frage beschäftigen, ob die Körperbemalung die Basale Stimulation bei älteren und pflegebedürftigen Menschen unterstützen kann. Dazu werden im Rahmen einer Literaturanalyse die beiden Themengebiete vorgestellt und im Anschluss in Verbindung zueinander gesetzt, um hieraus Erkenntnisse zu gewinnen, die bei der Beantwortung der Frage helfen.

Die folgende Hausarbeit ist in fünf Kapitel untergliedert. Das erste Kapitel behandelt den Bereich des Älterwerdens. Hierbei werden sowohl die typischen Veränderungen im Alter beschrieben als auch die Pflegebedürftigkeit definiert. Darüber hinaus wird die Lebenssituation älterer, pflegebedürftiger Menschen skizziert, die auf die Unterstützung von anderen Menschen angewiesen sind, um ihren Alltag zu bewältigen.

Danach wird im zweiten Kapitel das Pflegekonzept der Basalen Stimulation erläutert. Es werden die Definition, Zielgruppe, Ziele und die Wirkung vorgestellt. Ferner wird das Berühren während der Basalen Stimulation sowie mögliche Angebote der Körpererfahrung thematisiert. Dabei wird der Schwerpunkt auf haptisch-taktile Angebote liegen.

Das darauffolgende Kapitel führt in die Körperbemalung ein. Hier werden die Adressat*innen, die Voraussetzungen und der Ablauf der Körperbemalung beschrieben. Im Anschluss wird auf die Beziehungsarbeit zwischen malender Person und bemalter Person eingegangen. Den Abschluss des Kapitels bildet die Darstellung möglicher Wirkungen der Körperbemalung hinsichtlich der Farbe, Berührung und des Körpers. Das vierte Kapitel geht auf die Nachhaltigkeit der Körperbemalung in Bezug zur Basalen Stimulation ein. Hier werden erste Schlüsse hinsichtlich der Beantwortung der Frage gezogen. Zuletzt erfolgt das Fazit mit einer kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse dieser Arbeit und einem Ausblick in die Zukunft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 „Alte Menschen“ und die Pflegebedürftigkeit

1.1 Altersbedingte Veränderungen

1.2 Definition Pflegebedürftigkeit

1.3 Lebenssituation älterer, pflegebedürftiger Menschen

2 Basale Stimulation

2.1 Definition

2.2 Adressat*innen

2.3 Ziele

2.4 Basales Berühren

2.5 Angebote zur Körpererfahrung

2.6 Wirkung

3 Körperbemalung

3.1 Adressat*innen

3.2 Voraussetzungen

3.3 Ablauf

3.4 Beziehungsarbeit

3.5 Unterschiedliche Wirkweisen

3.5.1 Farben

3.5.2 Berührung

3.5.3 Körper

4 Nachhaltigkeit der Körperbemalung in Bezug auf die Basale Stimulation

5 Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern die Methode der Körperbemalung als ergänzende Technik zur Unterstützung der Basalen Stimulation bei älteren und pflegebedürftigen Menschen eingesetzt werden kann, um deren Wohlbefinden und Körperwahrnehmung zu fördern.

  • Analyse der Lebenssituation und der Bedürfnisse älterer, pflegebedürftiger Menschen.
  • Erläuterung des Pflegekonzepts der Basalen Stimulation mit Fokus auf taktile Reize.
  • Darstellung der Körperbemalung als therapeutisches oder begleitendes Instrument.
  • Synthese beider Ansätze zur Identifikation gemeinsamer Wirkungsmechanismen.
  • Diskussion der Bedeutung von Nähe, Distanz und Berührung in der pflegerischen Praxis.

Auszug aus dem Buch

3.4 Beziehungsarbeit

Während der Körperbemalung stehen sich der*die Künstler*in und die bemalte Person sehr nahe (vgl. Marwedel 2019: 51). Um die mögliche Wirkung der Körperbemalung erlebbar zu machen, ist eine vertrauensvolle und positive Beziehung zueinander wichtig (vgl. Marwedel 2019: 50). Daher ist das Thema Nähe und Distanz ein nicht zu unterschätzender Baustein der Körperbemalung (vgl. Marwedel 2019: 51). Der*die Malende überschreitet während der Bemalung ständig die körperliche Grenze der bemalten Person (vgl. Marwedel 2019: 51). Diese unsichtbaren Grenzen sind von Mensch zu Mensch verschieden und sehr individuell (vgl. Marwedel 2019: 51). Als Künstler*in ist es deshalb besonders wichtig, diese Grenzüberschreitungen zu spüren und im Kontakt mit der bemalten Person eine Arbeitsweise zu finden, die für die Person angenehm ist (vgl. Marwedel 2019: 51).

Dabei kann die Offenheit der Künstler*innen helfen, unangenehme Situationen zu vermeiden (vgl. Marwedel 2019: 53). Durch ein gemeinsames Gespräch über das Unwohlsein, Scham und weiteren Tabuthemen, fällt den Adressat*innen die Körperbemalung leichter (vgl. Marwedel 2019: 53). Weiterhin müssen die Künstler*innen die natürlichen Bedürfnisse der Menschen beachten (vgl. Marwedel 2019: 30). Neben dem Hunger- und Durstgefühl, kann das auch der Drang auf die Toilette sein (vgl. Marwedel 2019: 30). Gerade in der therapeutischen Arbeit ist es unabdingbar, sich um das Wohlbefinden und die Gesundheit der bemalten Person zu kümmern und die aufkommenden Gefühle frühzeitig zu thematisieren (vgl. Marwedel 2019: 30). Letztendlich trägt eine positive Beziehung zwischen der malenden und bemalten Person zu einer angenehmen und geborgenen Atmosphäre bei (vgl. Marwedel 2019: 59).

Zusammenfassung der Kapitel

1 „Alte Menschen“ und die Pflegebedürftigkeit: Dieses Kapitel definiert den Alterungsprozess sowie die Pflegebedürftigkeit und beleuchtet die veränderte Lebenssituation und die eingeschränkten Erfahrungsmöglichkeiten älterer Menschen.

2 Basale Stimulation: Hier werden das Konzept der Basalen Stimulation, seine Ziele, die Bedeutung basaler Berührungen sowie verschiedene Angebote zur Förderung der Körpererfahrung und Wahrnehmung detailliert erläutert.

3 Körperbemalung: Dieses Kapitel führt in die Körperbemalung ein, beschreibt Voraussetzungen und Abläufe sowie die Bedeutung der Beziehungsarbeit und analysiert die spezifischen Wirkweisen von Farben, Berührung und Körperarbeit.

4 Nachhaltigkeit der Körperbemalung in Bezug auf die Basale Stimulation: In diesem Kapitel werden die Inhalte beider Themenbereiche synthetisiert, um zu klären, wie die Körperbemalung das Pflegekonzept der Basalen Stimulation praktisch unterstützen kann.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit weiterer wissenschaftlicher Forschung und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung zukünftiger bedürfnisorientierter Angebote in der Pflege.

Schlüsselwörter

Körperbemalung, Basale Stimulation, Pflegebedürftigkeit, Gerontologie, Körperwahrnehmung, Taktile Wahrnehmung, Beziehungsarbeit, Wohlbefinden, Personenzentrierte Pflege, Therapeutische Methode, Berührung, Alterspflege, Selbstbestimmung, Körperbilder, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Körperbemalung als unterstützendes Instrument für das Pflegekonzept der Basalen Stimulation bei älteren und pflegebedürftigen Menschen dienen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die zentralen Felder sind die Bedingungen des Alterns, die Definition und Umsetzung der Basalen Stimulation, Grundlagen der Körperbemalung als Ausdrucksform sowie die Schnittmengen beider Ansätze in Bezug auf taktile Wahrnehmung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Gemeinsamkeiten in den Zielen und Wirkweisen beider Methoden aufzuzeigen, um eine theoretische Grundlage für deren kombinierte Anwendung in der Pflege zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, die bestehende Erkenntnisse zur Basalen Stimulation und zur Körperbemalung zusammenführt und kritisch zueinander in Bezug setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert erläutert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der physischen und psychischen Alterungsprozesse, die theoretische Herleitung der Basalen Stimulation, die Beschreibung der Körperbemalung sowie die abschließende Synthese der beiden Konzepte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Körperwahrnehmung, Basale Stimulation, Pflegebedürftigkeit, taktile Reize und therapeutische Körperbemalung stehen im Mittelpunkt der Analyse.

Welche Bedeutung kommt der Berührung in diesem Kontext zu?

Berührung agiert als essenzielles, nonverbales Kommunikationsmittel, das bei beiden Methoden dazu genutzt wird, Vertrauen aufzubauen, Sicherheit zu vermitteln und die Wahrnehmung des eigenen Körpers bei Menschen mit Einschränkungen zu fördern.

Welches Fazit zieht die Autorin hinsichtlich der Wirksamkeit?

Während beide Konzepte vielfältige positive Erfahrungen aus der Praxis berichten, weist die Autorin darauf hin, dass eine wissenschaftliche Wirksamkeitsprüfung für die Kombination beider Ansätze noch aussteht und zukünftig intensiviert werden muss.

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Details

Title
Körperbemalung zur Unterstützung der Basalen Stimulation bei älteren und pflegebedürftigen Menschen
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Grade
1,3
Author
Laura Breck (Author)
Publication Year
2022
Pages
23
Catalog Number
V1285027
ISBN (PDF)
9783346742674
ISBN (Book)
9783346742681
Language
German
Tags
Körperbemalung Bodypainting Basale Stimulation Pflegebedürftigkeit Kunsttherapie Soziale Arbeit ältere Menschen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Breck (Author), 2022, Körperbemalung zur Unterstützung der Basalen Stimulation bei älteren und pflegebedürftigen Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1285027
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