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Der Film "We Feed The World" im Geschichtsunterricht

Titel: Der Film "We Feed The World" im Geschichtsunterricht

Akademische Arbeit , 2020 , 30 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Relevanz des Themas für den Geschichtsunterricht und genauer für den Politikunterricht, besteht darin, dass Filme aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler stammen. Dieser Fakt ermöglicht der Lehrperson dort einzuhaken und den
Lebensweltbezug für den Unterricht signifikant zu nutzen.
Dabei werden auch die Kompetenzen der Geschichts- und Politikdidaktik nicht außer Acht gelassen, denn die Methodenkompetenz wird durch den Einsatz des Mediums Film weiter ausgebaut. Die politische Urteilskompetenz wird dahingehend passieren, dass die Schülerinnen und Schüler eigene Meinungen, Urteile und Interessen artikulieren sollen.
Die politische Sachkompetenz wird dadurch ausgeübt, dass Schülerinnen und Schüler bereits erworbenes Wissen im Arbeitsgedächtnis aufrufen und dieses nutzen. Die politische Handlungskompetenz äußert sich durch die Reflexion ihres eigenen Verhaltens anhand ökologischer Gesichtspunkte.
Die Inhalte des Films, also Globalisierung, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Genfood etc. sollen die Umweltbildung der Schülerinnen und Schüler zunehmend verbessern und ihre politische Mündigkeit und die Schaffung eines reflektierten und (selbst-) reflexiven Politikbewusstseins bewirken.
Die Unterrichtseinheit wird sich den Basiskonzepten „Lebens-/Naturraum, Kommunikation und Perspektive“ widmen und diese auch näher erläutern.
Die didaktischen Prinzipien „Gegenwarts- und Zukunftsbezug, Lebensweltbezug, Problemorientierung und Multiperspektivität und Subjektorientierung“ ergänzen dabei das bereits Erwähnte und dienen als Grundlage für die geplante Unterrichtseinheit.
Als Methode wurde die Gruppenarbeit gewählt, die Handlungsfähigkeit, Teambereitschaft und Selbstständigkeit fördern soll.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hauptteil 1: Theoretische Erschließung des Themas

1.1 Lehrplanbezug

1.2. Kompetenzen

1.2.1. Politische Urteilskompetenz

1.2.2. Politische Methodenkompetenz

1.2.3. Politische Sachkompetenz

1.2.4. Politische Handlungskompetenz

1.3. Basiskonzepte

1.4. Didaktische Prinzipien

1.4.1. Gegenwarts- und Zukunftsbezug

1.4.2. Lebensweltbezug und Subjektorientierung

1.4.3. Problemorientierung

1.4.4. Multiperspektivität und Kontroversitätsprinzip

1.6. Methode

2. Hauptteil 2: Unterrichtsplanung

2.1. Didaktische Analyse

2.2. Arbeitswissen skizzieren

2.3. Sequenz-/Stundenplanung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, den Dokumentarfilm „We Feed The World“ als didaktisch wertvolles Medium in den Geschichts- und Politikunterricht der Sekundarstufe I zu integrieren, um damit die politische Mündigkeit sowie ein reflexives Politikbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

  • Integration von Filmen aus der Lebenswelt der Jugendlichen zur Steigerung des Lerninteresses
  • Stärkung der Methodenkompetenz durch systematische Filmanalyse
  • Förderung der politischen Urteils- und Handlungskompetenz anhand ökologischer Fragestellungen
  • Verknüpfung von Lehrplaninhalten mit globalen Themen wie Nachhaltigkeit und Globalisierung

Auszug aus dem Buch

1.4.4. Multiperspektivität und Kontroversitätsprinzip

Multiperspektivität zielt auf die enorme Vielfalt an Perspektiven auf historische und politische Sachverhalte und Probleme ab. Den Schülerinnen und Schülern soll eben diese Vielfalt bewusst gemacht werden und, dass nicht nur eine Sichtweise die Richtige ist.

Es liegt besonders an der Lehrperson Lernräume zu schaffen, in denen Pro- und Kontrapositionen deutlich werden und eine eigene, nach rationalen Kriterien begründbare Meinung gebildet werden kann.

Das Prinzip der Kontroversität ist ein zentraler Bestandteil des Beutelsbacher Konsens und setzt voraus, dass alle Themen, die in der Wissenschaft und Politik kontrovers sind, auch im Unterricht kontrovers erscheinen müssen.

Schon 1961 argumentiert die Politikdidaktik damit, dass das Kontroversitätsprinzip und dessen Perspektivenwechsel einer Indoktrination entgegenwirken:

„'Der Lehrer darf die innerhalb der freiheitlichen Ordnung bestehenden Gegensätze weder ignorieren […], noch radikalisieren, indem er eine der beiden Lösungen vertritt und die andere verketzert. Seine geistige Autorität kann sich im Gegenteil nur entfalten, wenn er den jungen Menschen die Augen für die verschiedenen Standpunkte öffnet und den Mut hat, seine eigenen nicht nur zu begründen, sondern auch in Frage zu stellen. Erst dann nämlich und um so leichter wird es ihm gelingen, die Schüler gegen Lösungen zu immunisieren, die weder mit unseren Vorstellungen von der Freiheit noch mit den Ansprüchen des Ganzen zu vereinbaren sind; nur wer Freiheit walten läßt [sic] , wird zu ihrem rechten Gebrauch erziehen.'“ (Hilligen 1961, S. 358)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hauptteil 1: Theoretische Erschließung des Themas: Dieses Kapitel verankert die Unterrichtseinheit im Lehrplan und erläutert die relevanten Kompetenzbereiche sowie didaktische Prinzipien der politischen Bildung.

2. Hauptteil 2: Unterrichtsplanung: Hier wird die konkrete didaktische Analyse vorgenommen, das Arbeitswissen für die Schülerinnen und Schüler definiert und der Ablauf der Unterrichtsstunde detailliert geplant.

Schlüsselwörter

Politische Bildung, Film, We Feed The World, Geschichtsunterricht, Methodenkompetenz, Urteilskompetenz, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Dokumentarfilm, Medienanalyse, Politische Mündigkeit, Problemorientierung, Multiperspektivität, Subjektorientierung, Unterrichtsplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem pädagogischen Einsatz des Dokumentarfilms „We Feed The World“ im Geschichts- und Politikunterricht einer vierten Klasse der Sekundarstufe I.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Globalisierung, Welternährung, Nachhaltigkeit, Menschenrechte sowie der kompetenzorientierte Umgang mit dem Medium Film.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die politische Mündigkeit der Lernenden zu fördern, indem sie lernen, politische Informationen und Medien kritisch zu reflektieren und eine eigene, begründete Urteilsfähigkeit zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein kompetenzorientierter Ansatz verfolgt, der auf didaktischen Prinzipien wie Problemorientierung, Multiperspektivität und dem Kontroversitätsprinzip basiert, um Gruppenarbeitsphasen und Medienanalysen zu strukturieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, in der Lehrplanbezüge und Kompetenzmodelle erläutert werden, sowie eine praktische Unterrichtsplanung inklusive Sequenzplan für eine 50-minütige Einheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politische Bildung, Medienkompetenz, Urteilskompetenz, Globalisierung, Dokumentarfilm-Didaktik und Selbstständigkeit der Lernenden.

Warum wird gerade der Film „We Feed The World“ für den Unterricht gewählt?

Der Film greift die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler auf und bietet aufgrund seiner globalen Thematik der Nahrungsmittelproduktion hervorragende Anknüpfungspunkte für die politische und ökologische Reflexion.

Wie wird die Rolle der Lehrperson im Unterricht definiert?

Die Lehrperson fungiert als Lernbegleiter, der den Rahmen für einen reflektierten Diskurs schafft, bei dem Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen durch eigenständiges Erarbeiten und kontroverses Diskutieren erweitern können.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Film "We Feed The World" im Geschichtsunterricht
Hochschule
Universität Salzburg
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
30
Katalognummer
V1286785
ISBN (PDF)
9783346810953
Sprache
Deutsch
Schlagworte
film feed world geschichtsunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Der Film "We Feed The World" im Geschichtsunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1286785
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Leseprobe aus  30  Seiten
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