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Leben und Lernen in der Schuleingangsphase

Title: Leben und Lernen in der Schuleingangsphase

Presentation (Elaboration) , 2004 , 27 Pages

Autor:in: Jessica Frerking (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Der Eintritt in die Grundschule ist für die Kinder ein bedeutender Wendepunkt im Leben. Sie begegnen zahlreichen neuen Menschen, einer unbekannten Umgebung und ihr Alltag verändert sich. Es liegt in der Hand der Lehrer bzw. der Eltern die jungen Schüler im neuen Lebensabschnitt zu unterstützen. Aufgrund dessen halten wir es als angehende Lehrer für sinnvoll, uns mit dem Leben und Lernen der Kinder in der Schuleingangsphase auseinanderzusetzen.

Da einige Änderungen in Bezug auf die Schuleingangsphase stattgefunden haben, halten wir es für richtig, den Begriff „Eingangsphase“ zunächst zu definieren. Dabei gehen wir auch kurz auf den Unterricht in der Eingangsphase und auf pädagogische Grundsätze dieser Phase ein. Anschließend erläutern wir die Entdeckungsprozesse, welche die Schulanfänger durchlaufen und nennen Möglichkeiten zur Unterstützung dieser Entdeckungsprozesse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Eingangsphase

2.1 Definition

2.2 Unterricht

2.3 Pädagogische Grundsätze

2.3.1 Aufbau von Vertrauen

2.3.2 Stärkung der Persönlichkeit und Vermeidung von Versagen

2.3.3 Spielen und Lernen

2.3.4 Förderung und Forderung der Individualität

2.3.5 Schule als Erfahrungs- und Lernraum

3. Leben in der Institution Schule

3.1 Entdeckungsprozesse in der Schuleingangsphase

3.2 Möglichkeiten zur Unterstützung der Entdeckungsprozesse

4. Soziale Erfahrungen in einer Lerngruppe

4.1 Anfängliche soziale Erfahrungen

4.2 Soziale Beziehungen der Geschlechter

4.3 Gemeinsames Leben unterschiedlicher Kulturen

4.4 Gemeinsames Leben mit Kindern besonderer Bedürfnisse

5. Leben mit einem Klassenlehrer

6. Schulwelt als Lebenswelt im Zusammenhang mit dem Elternhaus

7. Lernen in der Eingangsphase anhand eines Vergleiches: Didaktische Konzeptionen im Kindergarten und in der Grundschule

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Gestaltung der Schuleingangsphase. Ziel ist es, die spezifischen Lebens- und Lernbedingungen von Schulanfängern zu beleuchten, die sozialen Prozesse innerhalb der Lerngruppen zu analysieren und Möglichkeiten einer förderlichen Kooperation zwischen Schule und Elternhaus aufzuzeigen, wobei die didaktische Konzeption der Grundschule kritisch mit jener des Kindergartens verglichen wird.

  • Struktur und Definition der Schuleingangsphase in Niedersachsen
  • Pädagogische Grundsätze und Lernformen für den Schulanfang
  • Soziale Dynamiken in der Lerngruppe (Geschlechter, Kulturen, Inklusion)
  • Die Rolle des Klassenlehrers als Bezugsperson
  • Vergleich didaktischer Konzeptionen: Kindergarten vs. Grundschule

Auszug aus dem Buch

3.1 Entdeckungsprozesse in der Schuleingangsphase

Die Kinder können in der Schuleingangsphase folgendes entdecken:

plurale Schulgemeinschaft als „Lebensgemeinschaft“: Die Gemeinschaft in der Schule unterscheidet sich hinsichtlich der Größe von der Gemeinschaft im Kindergarten oder anderen sozialökologischen Ausschnitten. Zu einer Schulgemeinschaft zählen Schulleiter/Schulleiterin, Lehrer, andere Schüler, Hausmeister, Eltern, Sekretärin…, sodass diese wesentlich umfangreicher als z.B. der Kindergarten ist und die Kinder spezifische Lebens- und Beziehungskulturen zwischen diesen Beteiligten erleben.

neue Lebensräume: Nicht nur die Gemeinschaft in der Schule ist größer als in den bisher vertrauten sozialökologischen Ausschnitten, sondern auch das Gelände sowie das Gebäude mit seinen unterschiedlichen Funktionsräumen wie z.B. der Turnhalle oder den Toiletten. Selbstverständlich gehört auch der eigene Klassenraum zu dem neuen Lebensraum der Schulanfänger.

Rhythmisierung von Lebenszeit: Der Alltag der Kinder ist in der Schule anders als bisher zeitlich strukturiert und organisiert.

Schulpflicht: Die Schule ist eine Institution außerhalb der Familie, deren Besuch für die Kinder nicht freiwillig, sondern verpflichtend ist. Sie entdecken also das Leben und Lernen in der Institution Schule zugleich als eine Pflicht.“ (Hanke 2002, S. 38)

Einbringen und Erweitern von Lebenswelt: Die Schulanfänger können ihre eigenen Interessen, Bedürfnisse und Erfahrungen in den Unterricht mit einbringen und feststellen, dass Schule mit ihrer eigenen Lebenswelt im Zusammenhang steht. Des Weiteren können sie systematisches schulisches Lernen in einer Lerngruppe selbst mit planen und gestalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Auseinandersetzung mit der Schuleingangsphase als bedeutenden Wendepunkt im Leben eines Kindes.

2. Die Eingangsphase: Dieses Kapitel definiert die strukturellen Rahmenbedingungen der jahrgangsübergreifenden Eingangsstufe und erläutert pädagogische Grundsätze wie Vertrauensaufbau und ganzheitliches Lernen.

3. Leben in der Institution Schule: Es werden die zentralen Entdeckungsprozesse beschrieben, die Kinder beim Eintritt in das System Schule vollziehen, sowie Möglichkeiten zur pädagogischen Unterstützung dieser Prozesse.

4. Soziale Erfahrungen in einer Lerngruppe: Die Analyse konzentriert sich auf die soziale Konstitution der Klasse, den Umgang mit Geschlechterrollen, kultureller Vielfalt und Kindern mit besonderen Bedürfnissen.

5. Leben mit einem Klassenlehrer: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle des Lehrers als wichtige Bezugsperson und Identitätsstifter für Schulanfänger.

6. Schulwelt als Lebenswelt im Zusammenhang mit dem Elternhaus: Hier wird die Notwendigkeit einer engen, kommunikativen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus zur Förderung der kindlichen Entwicklung thematisiert.

7. Lernen in der Eingangsphase anhand eines Vergleiches: Didaktische Konzeptionen im Kindergarten und in der Grundschule: In diesem Kapitel werden die unterschiedlichen pädagogischen Ansätze und Rahmenbedingungen von Kindergarten und Grundschule gegenübergestellt.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Bedeutung der Eingangsphase für das weitere Sozialverhalten und die schulische Entwicklung.

Schlüsselwörter

Schuleingangsphase, Schulanfänger, Anfangsunterricht, Soziales Lernen, Lerngruppe, Pädagogische Grundsätze, Kindergarten, Grundschule, Didaktik, Klassenlehrer, Elternmitarbeit, Schulpflicht, Integration, Individualförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die pädagogischen Herausforderungen und Chancen des Schuleintritts und die Gestaltung der sogenannten Schuleingangsphase für Kinder.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die pädagogische Strukturierung des Anfangsunterrichts, soziale Lernprozesse innerhalb der Klasse sowie die Kooperation mit Eltern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer und Eltern Kinder beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule unterstützen können, um eine erfolgreiche soziale und inhaltliche Integration zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die sich auf fachdidaktische Literatur und pädagogische Konzepte stützt, um die Situation von Schulanfängern zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die neuen Lebenswelten der Kinder in der Schule, die soziale Dynamik in heterogenen Gruppen und vergleicht didaktische Ansätze zwischen vorschulischer Erziehung und Grundschule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Schuleingangsphase, Anfangsunterricht, Soziales Lernen, Integration und die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus.

Wie unterscheidet sich laut der Arbeit die Rolle des Lehrers von der im Kindergarten?

Die Arbeit stellt dar, dass der Lehrer im Gegensatz zur Bezugsperson im Kindergarten einen systematischeren Unterricht leitet und eine eher sachlich getönte Beziehung zum Schüler pflegt, während Kinder ihn dennoch als eine Art Elternersatz wahrnehmen.

Warum ist laut der Arbeit der Übergang in die Schule ein Spannungsfeld für Eltern?

Das Spannungsfeld ergibt sich daraus, dass Elternhaus und Schule oft unterschiedliche Erziehungsstile und Anforderungen aufweisen, was eine enge und partnerschaftliche Abstimmung erforderlich macht, um das Kind positiv zu begleiten.

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Details

Title
Leben und Lernen in der Schuleingangsphase
College
University of Vechta
Course
Übergänge gestalten - Einführung in die Pädagogik des Erstunterrichts
Author
Jessica Frerking (Author)
Publication Year
2004
Pages
27
Catalog Number
V128771
ISBN (eBook)
9783640392407
ISBN (Book)
9783668145924
Language
German
Tags
Leben Lernen Eingangsphase
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Frerking (Author), 2004, Leben und Lernen in der Schuleingangsphase, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128771
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