In dieser Studienarbeit geht es um die systematische Gegenüberstellung von drei Agilen Methoden (SCRUM, Design Thinking und Action Learning) in Form eines narrativen Literaturreviews. Angefangen, nach einer Einleitung in Thematik und Problemstellung, wird in den nächsten Kapiteln der Arbeit eine Erklärung der jeweiligen agilen Methoden erfolgen. Nachfolgend wird das Augenmerk dann auf eine mögliche Kombination der Methoden in Form von hybriden Ansätzen gelegt, welche schließlich in der Gegenüberstellung von SCRUM, Action Learning und Design Thinking endet. Abschließend erfolgt noch eine Limitation und Zusammenfassung der Studienarbeit.
Das Ziel dieser Studienarbeit ist es, durch die Gegenüberstellung im Optimalfall Erkenntnisse für die Praxis als auch die Wissenschaft zu generieren, aber auch Forschungslücken in der aktuell vorhandenen Literatur zu schließen beziehungsweise herauszufinden. Diese Arbeit hat daher, neben den reinen Erklärungen wie SCRUM, Action Learning und Design Thinking funktionieren beziehungsweise vonstattengehen, ergeben, dass hybride Ansätze ebenso hochfunktional sein können, wie die zugrundeliegenden agilen Modelle. Sie ermöglichen sogar teilweise, die Schwachstellen der einzelnen Methode auszugleichen. Weiterhin werden alle agilen Methoden auf exzellente, aber auch kompakte Art und Weise beschrieben, sodass diese Studienarbeit als Grundlage für zum Beispiel eine Implementierung von SCRUM oder Abwägung von agilen Methoden in der Unternehmenspraxis herangezogen werden kann.
Inhaltsverzeichnis der Studienarbeit
1. Einleitung
2. Design Thinking
3. Action Learning
4. SCRUM
5. Hybride Agile Ansätze
6. Die Gegenüberstellung der drei agilen Methoden
7. Limitation der Studienarbeit
8. Zusammenfassung
9. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themenfelder
Ziel dieser Arbeit ist die systematische Gegenüberstellung von SCRUM, Design Thinking und Action Learning mittels eines narrativen Literaturreviews, um Erkenntnisse für Praxis und Wissenschaft zu gewinnen sowie hybride Ansätze hinsichtlich ihrer Funktionalität und Komplementarität zu untersuchen.
- Systematische Analyse und Charakterisierung von SCRUM, Design Thinking und Action Learning.
- Untersuchung von hybriden agilen Modellen zur Überwindung methodenspezifischer Schwachstellen.
- Vergleichende Gegenüberstellung der Methodik, Anwendungsbereiche und Rollenbilder.
- Kritische Reflexion der Anwendbarkeit agiler Ansätze in komplexen Organisationsstrukturen.
- Identifikation von Forschungslücken für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen.
Auszug aus dem Buch
2. Design Thinking
In diesem Kapitel der Arbeit wird die agile Methode namens Design Thinking genauer betrachtet. Doch was steckt dahinter? Pressman beschreibt die Design Thinking Methode in einem sehr komplexen Zitat als eine Reihe von Aktionen und eine Anhäufung vorläufiger Eingaben, die durch eine Schleife strukturiert sind, in der Probleme definiert, Recherchen und Analysen durchgeführt und Ideen vorgeschlagen und dann mit kritischem Feedback und Modifikation unterzogen werden, was wiederum zu sich wiederholenden Schleifen führt, um die Ideen weiter zu verfeinern (Pressman, 2019, S. 4).
In einer anderen Definition wird Design Thinking als eine menschzentrierte, auf schnellen Prototypen basierende Innovationsmethode beschrieben, wobei das Hauptaugenmerk auf den engen Austausch mit den Stakeholdern, um eine Lösung zu entwickeln und gezielt Anwender anzusprechen, liegt (Vetterli et al., 2022, S. 10). Alles in allem wird bei dieser Methode sehr nah an der zukünftigen Zielgruppe gearbeitet beziehungsweise interagiert. Dies ist begründet, um die Wünschbarkeit, Realisierbarkeit und Durchführbarkeit der endgültigen Lösung sicherzustellen. Darüber hinaus umfasst Design Thinking weitere Werkzeuge und Methoden, welche es dem Innovationsteam ermöglichen, Informationen zu gewinnen und zu sammeln, versteckte Aspekte oder Nutzerbedürfnisse darin zu entdecken sowie ihre Ideen konkret mit der Zielgruppe des zukünftigen Produkts zu teilen, um Feedback zu sammeln (Dundar, 2022, S. 10).
Das Ziel des Design Thinkings ist es, den Teilnehmern zu ermöglichen, Empathie, Teamarbeit, Bewusstsein, Risikobereitschaft und kritisches Denken zu erfahren, indem die Durchführenden als Designer in einem Innovationsteam agieren (Dundar, 2022, S. 40).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Agilität in einer komplexen VUCA-Welt und definiert das Ziel, durch ein narratives Literaturreview zu SCRUM, Action Learning und Design Thinking Erkenntnisse für die Unternehmenspraxis zu generieren.
2. Design Thinking: Kapitel zwei erläutert Design Thinking als menschzentrierte Innovationsmethode, die durch iterative Mikro- und Makroprozesse sowie den stetigen Austausch mit Stakeholdern komplexe Problemlösungen ermöglicht.
3. Action Learning: Dieses Kapitel beschreibt Action Learning als lernzentriertes Modell, bei dem durch problemorientierte Reflexion in Kleingruppen (Aktionslernsets) eine tiefergehende Auseinandersetzung mit organisationalen Herausforderungen stattfindet.
4. SCRUM: Das Kapitel führt in das SCRUM-Framework ein, welches auf inkrementeller Verfeinerung basiert, spezifische Artefakte und Rollen definiert und durch regelmäßige Sprints und Meetings Transparenz und kontinuierliche Verbesserung fördert.
5. Hybride Agile Ansätze: Hier werden Kombinationen wie Design Thinking mit SCRUM vorgestellt, die Synergieeffekte nutzen, um die Strukturierung der Projektarbeit durch agile Entwicklungsprozesse zu ergänzen.
6. Die Gegenüberstellung der drei agilen Methoden: Dieses Kapitel vergleicht die Methoden hinsichtlich ihrer Struktur und Anwendbarkeit und zeigt auf, dass sie trotz unterschiedlicher Ausrichtung gemeinsame Prinzipien wie Interation, Fortschritt und empirische Basis teilen.
7. Limitation der Studienarbeit: Das Kapitel kritisiert die Anwendbarkeit agiler Ansätze unter bestimmten organisationalen Bedingungen, weist auf Risiken wie Überarbeitung hin und betont die Notwendigkeit weiterführender systematischer Forschungsarbeiten.
8. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Relevanz der agilen Transformation für die heutige Arbeitswelt und bekräftigt den Wert der untersuchten Hybridmodelle zur Steigerung der funktionalen Effizienz.
9. Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen der Studienarbeit auf.
Schlüsselwörter
Agiles Management, SCRUM, Design Thinking, Action Learning, Hybride Methoden, VUCA-Welt, Innovationsmethode, Organisationsentwicklung, Narrative Literaturanalyse, Change Management, Prototyping, Selbstorganisation, Kontinuierliche Verbesserung, Führungskraft, Empirische Daten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Management der Agilität in Unternehmen und bietet eine systematische Gegenüberstellung von drei zentralen Methoden: SCRUM, Design Thinking und Action Learning.
Welche Themenfelder spielen eine zentrale Rolle?
Zentrale Themen sind die agile Transformation, die praktische Implementierung agiler Frameworks, die Entwicklung hybrider Modelle sowie die kritische Auseinandersetzung mit den Erfolgs- und Risikofaktoren dieser Ansätze.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, Erkenntnisse für die Unternehmenspraxis und die Wissenschaft zu generieren, Forschungslücken in der Literatur zu identifizieren und aufzuzeigen, wie unterschiedliche agile Methoden kombiniert werden können.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einem narrativen Literaturreview, um verschiedene agile Methoden und deren hybride Anwendungsmöglichkeiten systematisch zu erfassen und zu vergleichen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich den detaillierten Erklärungen der drei agilen Methoden, der Vorstellung ihrer jeweiligen Prozesse, der Analyse hybrider Ansätze sowie einer direkten Gegenüberstellung der Methoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Agiles Management, SCRUM, hybride Methodenkompetenz, Innovationsmanagement und Organisationsentwicklung aus.
Was unterscheidet das "Critical Action Learning" vom klassischen Ansatz?
Critical Action Learning umfasst zusätzlich zu den praktischen Problemlösungen auch eine tiefergehende Reflexion über Machtdynamiken, Emotionen und Mikropolitik innerhalb von Organisationen.
Gibt es ein bewährtes Hybridmodell zwischen Action Learning und SCRUM?
Nein, laut dem aktuellen Stand der Literatur gibt es kein empirisch untermauertes Hybridmodell, das explizit Action Learning mit SCRUM verbindet, anders als bei Kombinationen mit Design Thinking.
- Arbeit zitieren
- Max Kremnitz (Autor:in), 2022, Systematische Gegenüberstellung von drei agilen Methoden. SCRUM, Design Thinking und Action Learning, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1287978