Rezension zu: Abgeschrieben? Studie über Schulverweigerung


Rezension / Literaturbericht, 2009

6 Seiten, Note: gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Thema und Entstehungshintergrund

Autorinnen

Aufbau und Inhalt

Zielgruppen

Diskussion

Fazit

Thema und Entstehungshintergrund

Schulverweigerung ist ein Thema, was sowohl Pädagogen und Schüler als auch Eltern und Angehörige betrifft und stellt schon längst keine Ausnahmeerscheinung mehr dar. Umso wichtiger scheint es, Methoden zu finden und zu diskutieren, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen. Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen des Modellprogramms „Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2002“ des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und erhielt finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Handlungsfeld „Integration in Schule und Berufsschule“ wurde in acht Projekten mit SchülerInnen gearbeitet, die über einen längeren Zeitraum nicht mehr zur Schule gegangen waren. Hier wurden Methoden und Ansätze entwickelt, die die SchülerInnen wieder schulisch und sozial integrieren sollten. Der Bericht beschreibt auf Grundlage von Befragungen von SchülerInnen und sogenannten Experten welche Jugendliche, wann, warum, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen die Schule verweigern.

Autorinnen

Maria Schreiber-Kittl und Haike Schröpfer sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Forschungsschwerpunkt "Übergänge in Arbeit" am Deutschen Jugendinstitut in München. Neben der Studie veröffentlichten sie weitere Arbeiten zum Thema Schulverweigerung, ihrer Symptome, Ursachen und Folgen. Durch ihre Arbeit am Deutschen Jugendinstitut erlangten sie auch in der pädagogischen Fachliteratur eine renommierte Stellung und sind durchaus zitierbar.

Aufbau und Inhalt

Der Forschungsbericht beschäftigt sich auf 232 Seiten mit dem Phänomen Schulverweigerung. Er ist untergliedert in fünf Kapitel. Das erste Kapitel stellt einen Problemabriss dar. Neben den theoretischen Grundlagen des Themas Schulverweigerung wie allgemeine Schulpflicht, Maßnahmen und Durchsetzung dieser und Begriffsdefinitionen wird auf den Umfang von Schulverweigerung eingegangen. Ausführliche Betrachtungen kommen des Weiteren Studien zur Schulverweigerung zu. Diese untergliedern sich wiederum in internationale und deutsche Studien, um einen internationalen Vergleich herzustellen. Anhand von Beispielen wird das Phänomen Schulverweigerung in den Städten Köln, Rostock und Delmenhorst, sowie in den Bundesländern Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt veranschaulicht. Ferner werden Schulverweigerungstendenzen bei Teilnehmern des „Freiwilligen Sozialen Trainingsjahres“ (FSTJ) angesprochen, um den Blickwinkel der Untersuchung auf sozial schwache Brennpunkte und somit benachteiligte Jugendliche zu lenken. In einem Fazit werden die Ergebnisse der Studien vergleichend zusammengefasst. Hier wird vor allem auf den Umfang und die Formen des Schwänzens sowie auf mögliche Risikogruppen von Schulverweigerung eingegangen.

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Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Rezension zu: Abgeschrieben? Studie über Schulverweigerung
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
gut
Autor
Jahr
2009
Seiten
6
Katalognummer
V128819
ISBN (eBook)
9783640358946
Dateigröße
432 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rezension, Abgeschrieben, Studie, Schulverweigerung
Arbeit zitieren
Natascha Weimar (Autor:in), 2009, Rezension zu: Abgeschrieben? Studie über Schulverweigerung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128819

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