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Transkulturalität und Interkulturelles Lernen. Theoretische Grundlagen, Entstehung und Bedeutung

Título: Transkulturalität und Interkulturelles Lernen. Theoretische Grundlagen, Entstehung und Bedeutung

Trabajo , 2020 , 31 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Dipl. Geogr. Alexander Trabitzsch (Autor)

Pedagogía - Pedagogía intercultural
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In einem von Globalisierungs- und Migrationsprozessen geprägten Zeitalter gehört das Aufeinandertreffen von Mitgliedern verschiedener Kulturen für viele Menschen bereits zum persönlichen Alltag. Ergo ist der Umgang mit dieser Thematik eine Herausforderung, der wir uns in unserer heutigen Gesellschaft mehr denn je stellen müssen. Vor diesem Hintergrund verfolgt die vorliegende Hausarbeit das Ziel, die Begrifflichkeiten "Transkulturalität" und "interkulturelle Pädagogik" hinsichtlich ihrer theoretischen Grundlagen, ihrer (historischen) Entwicklung sowie ihrer aktuellen (pädagogisch-gesellschaftlichen) Bedeutung in den Fokus meiner Betrachtung zu rücken.

Als angehender Lehrer für Erdkunde und Geschichte an Sekundarschulen bezieht sich mein Erkenntnisinteresse dabei in erster Linie auf die praxisnahe (also alltägliche) Bedeutung von Transkulturalität und interkultureller Erziehung im Rahmen pädagogischer Einrichtungen in Deutschland.

Doch inwiefern geht es hierbei um weit mehr als nur die bloße pädagogische Wahrnehmung von Unterschiedlichkeiten? Und wie können Kinder und Jugendliche so auf ihr späteres Leben vorbereitet werden, dass sie ein Weltbild entwickeln, welches sich daran ausrichtet, kulturelle Vielfalt als Bereicherung für eine Gesellschaft anzusehen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Der Kulturbegriff

3. Transkulturalität (nach Wolfgang Welsch)

4. Interkulturelles Lernen

4.1. Geschichte der interkulturellen Pädagogik

4.2. Zur Bedeutung interkultureller Pädagogik

4.3. Interkulturell-pädagogische Ansätze und Konzepte

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Bedeutung von Transkulturalität und interkultureller Pädagogik in deutschen Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, ein Verständnis für kulturelle Vielfalt als Bereicherung zu entwickeln und aufzuzeigen, wie pädagogische Konzepte Kinder und Jugendliche auf ein Leben in einer pluralistischen Gesellschaft vorbereiten können.

  • Analyse des Kulturbegriffs und dessen Wandel
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Transkulturalitätsansatz nach Wolfgang Welsch
  • Historische und aktuelle Entwicklung der interkulturellen Pädagogik in Deutschland
  • Bedeutung der interkulturellen Bildung im elementarpädagogischen Bereich
  • Förderung interkultureller Handlungskompetenzen im schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

2.1. Der Kulturbegriff

Die Begrifflichkeit von Kultur wird in der Literatur ausführlich definiert und umfassend diskutiert, wobei sich letztlich, so viel sei an dieser Stelle einführend angemerkt, keine eindeutige und vor allem allgemeingültige Begriffsklärung herausarbeiten lässt. Dies begründen wissenschaftliche Autoren, wie Müller und Gelbrich, mit der hohen Komplexität und einer damit einhergehenden schweren Erfassbarkeit dieses Begriffes. Des Weiteren verfolgt jedes Forschungsgebiet unterschiedliche Zwecke und Ziele bei der Analyse und dem Versuch dem Kulturbegriff eine Bedeutung beizumessen.1

Doch stimmen viele Forscher zumindest dahingehend überein, dass der Kulturbegriff ein komplexes Konstrukt ist, welches sich sowohl aus sichtbaren als auch unsichtbaren Elementen zusammensetzt. Ewald Scherm und Stefan Süß sprechen diesbezüglich von der „Concepta- bzw. Perceptaebene“2, also einer sich erklärenden und einer darstellenden Ebene. Die Ebene der Beschreibung umfasst dabei die sichtbaren beziehungsweise die beobachtbaren Bestandteile einer Kultur, was sowohl die gegenständlichen Charakteristika, wie Kleidung, Kunst und Baukunst, als auch nicht-materielle Elemente, wie Sitten und Gebräuche, Sprache und soziale Entitäten, impliziert. Demgegenüber beschreibt die Ebene der Erklärung, also die Conceptaebene, folglich die nicht zu beobachtenden Elemente einer Kultur. Hier werden eher bezeichnende Verhaltensursachen, die mit bestimmten Werten, Normen und Einstellung von Kulturmitgliedern einhergehen, analysiert und erklärt.3

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen durch Globalisierung und Migration und definiert das Ziel der Arbeit, Transkulturalität und interkulturelle Pädagogik theoretisch und praxisnah zu untersuchen.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel widmet sich der Komplexität des Kulturbegriffs und erläutert verschiedene Modelle wie das Concepta- bzw. Percepta-Modell oder die Kulturzwiebel nach Geert Hofstede.

3. Transkulturalität (nach Wolfgang Welsch): Hier wird Wolfgang Welschs Ansatz vorgestellt, der traditionelle, geschlossene Kulturvorstellungen in Frage stellt und stattdessen eine interdependente Globalkultur und netzartige Verflechtungen beschreibt.

4. Interkulturelles Lernen: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt die historische Genese der interkulturellen Pädagogik, deren zunehmende Bedeutung im Bildungsalltag sowie spezifische Ansätze und Konzepte unter Berücksichtigung institutioneller Rahmenbedingungen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Transkulturalität und interkulturelle Pädagogik dynamische Prozesse sind, die eine produktive Auseinandersetzung mit Differenzen erfordern und eine Abkehr von defizitorientierten Ansätzen hin zu einer aktiven Teilhabe an der pluralistischen Gesellschaft markieren.

Schlüsselwörter

Transkulturalität, interkulturelle Pädagogik, Kulturbegriff, Migration, Globalisierung, interkulturelle Kompetenz, Bildung, Vielfalt, Sozialisation, Identität, Differenz, Antirassismus, Elementarpädagogik, Diskriminierung, Pluralismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Zusammenleben in einer globalisierten Welt und wie pädagogische Einrichtungen den Umgang mit kultureller Vielfalt und Transkulturalität gestalten können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen zählen der Wandel des Kulturbegriffs, der Ansatz der Transkulturalität nach Wolfgang Welsch, die Geschichte und Bedeutung der interkulturellen Pädagogik sowie praktische Ansätze für den Bildungsbereich.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die theoretischen Hintergründe von Transkulturalität und interkultureller Pädagogik zu beleuchten und ihre Relevanz für eine zeitgemäße, praxisnahe Bildung in Deutschland aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven/Modelle werden verwendet?

Die Arbeit nutzt unter anderem das Modell der Kulturzwiebel nach Geert Hofstede, das Concepta-/Percepta-Modell nach Scherm/Süß sowie Ansätze von Wolfgang Welsch und Alexander Thomas zur interkulturellen Kompetenz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie sich aus der Arbeitsmigration historisch die interkulturelle Pädagogik entwickelt hat, warum eine reine "Ausländerpädagogik" greift zu kurz und weshalb interkulturelle Bildung heute als durchgängiges Lernprinzip für alle Kinder gelten muss.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Transkulturalität, Interkulturalität, kulturelle Identität, soziale Integration, globale Verflechtung und interkulturelle Kompetenz.

Warum wird Wolfgang Welschs Ansatz der Transkulturalität hervorgehoben?

Welschs Ansatz wird thematisiert, weil er über traditionelle, oft als separatistisch empfundene Kulturkonzepte hinausgeht und Kulturen als intern hochgradig differenziert und grenzüberschreitend miteinander verflochten beschreibt.

Welche Rolle spielen pädagogische Institutionen bei der interkulturellen Erziehung?

Institutionen wie Kindergärten und Schulen werden als Orte verstanden, an denen interkulturelle Kompetenz als umfassende Bildungsaufgabe sowohl für deutsche Kinder als auch für solche mit Migrationshintergrund vermittelt werden muss.

Was bedeutet "Fremdheitskompetenz" nach Michaela Ulich?

Es bezeichnet die Fähigkeit, Mehrdeutigkeiten in der sozialen Interaktion auszuhalten und Unterschiede zwischen Lebensformen nicht einfach nur zu leugnen, sondern respektvoll zu handhaben.

Kritisiert der Autor die bisherige Form der Integration?

Ja, die Arbeit kritisiert eine lange vorherrschende defizitorientierte Sichtweise und warnt vor einer "Assimilationspädagogik", die Migranten stigmatisiert, anstatt sie als Teil einer pluralistischen Gesellschaft gleichberechtigt einzubeziehen.

Final del extracto de 31 páginas  - subir

Detalles

Título
Transkulturalität und Interkulturelles Lernen. Theoretische Grundlagen, Entstehung und Bedeutung
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,7
Autor
Dipl. Geogr. Alexander Trabitzsch (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
31
No. de catálogo
V1288242
ISBN (PDF)
9783346745996
ISBN (Libro)
9783346746009
Idioma
Alemán
Etiqueta
transkulturalität interkulturelles lernen theoretische grundlagen entstehung bedeutung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl. Geogr. Alexander Trabitzsch (Autor), 2020, Transkulturalität und Interkulturelles Lernen. Theoretische Grundlagen, Entstehung und Bedeutung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1288242
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