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Die kognitive Verhaltenstherapie als Behandlung bei depressiven Kindern und Jugendlichen

Titel: Die kognitive Verhaltenstherapie als Behandlung bei depressiven Kindern und Jugendlichen

Hausarbeit , 2022 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Frederick Rumi (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ist die kognitive Verhaltenstherapie eine geeignete Behandlungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche?
Um dieser Frage nachzugehen, wird zunächst geklärt, was man überhaupt unter einer Depression versteht und welche Symptome bei Kindern und Jugendlichen auftreten können. Im Anschluss werden Erklärungsansätze für die Entstehung einer Depression kurz beschrieben. Aufgrund des Umfangs dieser Arbeit, werden hier aber nur ein paar Theorien kurz angesprochen. Im nächsten Kapitel wird dann ein Überblick über die verschiedenen Behandlungsmethoden gegeben. Dem eigentlichen Thema, der kognitiven Verhaltenstherapie, wird sich im nächsten Kapitel gewidmet. Dabei wird auch der aktuelle Forschungsstand zur Evidenz dieser Behandlungsmethode angesprochen. Abschließend wird diese Arbeit mit einem kritischen Ausblick im Rahmen eines Fazits beendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Depression

2.1 Ursachen der Depression

2.2 Behandlungsmöglichkeiten bei einer Depression

2.3 Kognitive Verhaltenstherapie

2.4 Studienlage zur kognitiven Verhaltenstherapie

3 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) als Behandlungsansatz für depressive Kinder und Jugendliche, insbesondere vor dem Hintergrund der durch die Corona-Pandemie gestiegenen Prävalenz psychischer Erkrankungen in dieser Altersgruppe.

  • Grundlagen und Symptomatik der Depression bei Kindern und Jugendlichen
  • Genetische, biologische und soziale Ursachen der Erkrankung
  • Überblick über verschiedene therapeutische Interventionsmöglichkeiten
  • Anwendung und Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie
  • Kritische Analyse der Studienlage zur Wirksamkeit der KVT

Auszug aus dem Buch

2.3 Kognitive Verhaltenstherapie

Nach einem kurzen Überblick über verschiedene Therapiemethoden wird an dieser Stelle die kognitive Verhaltenstherapie (kurz KVT) genauer thematisiert. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus verschiedenen Techniken. Es gibt hier eine Vielzahl an unterschiedlichen Programmen, die sich in Bezug auf das Setting (z. B. Einzel- oder Gruppensitzungen), Anzahl der Sitzungen, dem Fokus des Programms, der Strukturierung, oder ob die Eltern einbezogen werden oder nicht, unterscheiden (Abel & Hautzinger, 2013, S. 42). Wichtig ist dabei, das Alter der betroffenen Person im Blick zu behalten. So sollten die einzelnen Übungen an das kognitive Niveau des Kindes angepasst sein. Für jüngere Kinder müssen die Metaphern, die in den Sitzungen zur Veranschaulichung verwendet werden, verständlich sein und auch die Art der Inhaltsdarstellung muss entsprechend gewählt werden. Hier bieten sich z. B. Bilderbücher, die die Depression veranschaulichen an. Jugendliche sind demgegenüber häufiger selbstbezogen, weshalb es hier ratsam ist, ihre Meinungen und Entscheidungen zu beachten. Dies verhindert, dass sie in eine Abwehrhaltung gegenüber dem Therapeuten und der Intervention gehen (Stallard, 2015, S. 27 ff.). Hilfreich kann es zudem auch sein, wenn die Eltern in den therapeutischen Prozess einbezogen werden. Dies ermöglicht es auch, die familiäre Dynamik zu berücksichtigen (Toren et al., 2000, zit. n. Stallard, 2015, S. 36 ff.). Als Grundlage kann hier gesehen werden, dass die betroffene Person den Zusammenhang zwischen Kognitionen, Gefühlen und ihrem Verhalten verstehen soll (Kölch & Fegert, 2020, S. 245). Insgesamt zielt die KVT darauf ab, die Stimmung zu verbessern und einer depressiven Phase vorzubeugen (Abel & Hautzinger, 2013, S. 42). Auch die Selbstkontrolle, das Selbstverständnis und das Selbstbewusstseins sollen gefördert werden (Stallard, 2015, S. 18).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung psychischer Erkrankungen und insbesondere depressiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen, verstärkt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

2 Depression: Hier werden die Definition, Symptomatik und die altersunterschiedliche Ausprägung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen sowie deren Diagnosekriterien erläutert.

2.1 Ursachen der Depression: Dieses Kapitel ergründet die multifaktorielle Genese depressiver Erkrankungen, inklusive genetischer, biologischer und psychosozialer Einflussfaktoren sowie zentraler psychologischer Erklärungsmodelle.

2.2 Behandlungsmöglichkeiten bei einer Depression: Der Fokus liegt hier auf dem Überblick über psychotherapeutische Ansätze und den ergänzenden Einsatz von Psychopharmaka bei schweren Verläufen.

2.3 Kognitive Verhaltenstherapie: Dieses Kapitel beschreibt die Kernelemente, Techniken und die Altersanpassung der kognitiven Verhaltenstherapie sowie deren Zielsetzung in der therapeutischen Arbeit.

2.4 Studienlage zur kognitiven Verhaltenstherapie: Ein Überblick über empirische Studien und Metaanalysen, die die Wirksamkeit der KVT bei Kindern und Jugendlichen sowie deren langfristige Effekte untersuchen.

3 Diskussion: Die Diskussion fasst die Ergebnisse zusammen, beleuchtet Limitationen der aktuellen Forschung und unterstreicht die Eignung der KVT als Behandlungsform unter Berücksichtigung altersabhängiger Besonderheiten.

Schlüsselwörter

Kognitive Verhaltenstherapie, KVT, Depression, Kinder, Jugendliche, Psychotherapie, psychische Störungen, Corona-Pandemie, Symptomatik, Ursachen, klinische Psychologie, Prävalenz, Wirksamkeitsstudien, Adoleszenz, psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Effektivität und Eignung der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) als primäre Behandlungsmethode für depressive Kinder und Jugendliche.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Die Arbeit umfasst die Grundlagen der Depression, deren Ursachen, verschiedene Behandlungsansätze sowie eine spezifische Konzentration auf die kognitive Verhaltenstherapie und deren wissenschaftliche Evidenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, basierend auf der aktuellen Studienlage zu beantworten, ob die kognitive Verhaltenstherapie eine geeignete Behandlungsoption für die betroffene Zielgruppe darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Literaturarbeit, die existierende Forschungsergebnisse, Studien und theoretische Modelle analysiert und zusammenfasst.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Definition und Ätiologie der Depression über einen Überblick therapeutischer Verfahren bis hin zur detaillierten Darlegung der KVT und einem kritischen Review ihrer Wirksamkeitsnachweise.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie KVT, Depression, Kinder/Jugendpsychiatrie, evidenzbasierte Behandlung und psychosoziale Interventionen definieren.

Wie unterscheidet sich die Behandlung von Kindern im Vergleich zu Jugendlichen laut der Arbeit?

Der Autor betont, dass therapeutische Übungen und die Art der Informationsvermittlung (z.B. Nutzung von Bilderbüchern bei Kindern vs. stärkere Einbeziehung der Meinung bei Jugendlichen) zwingend an das kognitive Niveau und die Reife des Patienten angepasst werden müssen.

Warum wird die Rolle der Eltern in der Therapie als relevant erachtet?

Die Einbeziehung der Eltern wird als hilfreich beschrieben, da sie ermöglicht, die familiäre Dynamik in den therapeutischen Prozess zu integrieren und so die Behandlung effektiver zu gestalten.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur Wirksamkeit der KVT?

Die Arbeit schließt, dass die KVT eine geeignete Methode zur Behandlung depressiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen ist, wobei jedoch bei schweren Verläufen eine zusätzliche medikamentöse Therapie in Betracht gezogen werden sollte.

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Details

Titel
Die kognitive Verhaltenstherapie als Behandlung bei depressiven Kindern und Jugendlichen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Frederick Rumi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
20
Katalognummer
V1288728
ISBN (PDF)
9783346748294
ISBN (Buch)
9783346748300
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verhaltenstherapie behandlung kindern jugendlichen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frederick Rumi (Autor:in), 2022, Die kognitive Verhaltenstherapie als Behandlung bei depressiven Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1288728
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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