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Kommentierte Übersetzung des zweiten Buches von Vergils Aeneis

Titel: Kommentierte Übersetzung des zweiten Buches von Vergils Aeneis

Ausarbeitung , 2018 , 30 Seiten

Autor:in: Benjamin Halking (Autor:in)

Latein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Kommentierte Übersetzung des zweiten Buchs der Aeneis von Vergil. Diese Übersetzung ist im Zuge der Examensvorbereitung im Studienfach Latein entstanden. Prüfungsgegenstand waren die ersten 6 Bücher von Vergils "Aeneis".

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1-39: Das trojanische Pferd

40-213: Laokoon

40-49: Laokoons Warnung

50-55: Laokoon misstraut dem Geschenk der Griechen

56-76: Die Trojaner finden zurückgelassenen Griechen

77-104: Sinon ist angebl. Ziel d. Missgunst d. Odysseus

105-144: Sinon als angebl. Sühneopfer für Griechen

145-194: Vorzeichen deuten Griechen die Abfahrt

214-245: Einholen des Pferdes

246-249: Cassandra wird nicht erhört

250-269: Beginn der Endschlacht

270-297: Hektor erscheint Aeneas im Traum

506-558: Ende des Priamus

567-623: Begegnung des Aeneas mit Helena und Erscheinung der Venus

679-691: Ein Wunder – Flammen auf dem Haupt des Ascanius

692-804: Flucht mit Anchises und Familie aus Troja

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit rekonstruiert und analysiert den zweiten Gesang der Aeneis, in dem Aeneas den Untergang Trojas und seinen eigenen Aufbruch in die Flucht schildert. Das primäre Ziel ist dabei die Untersuchung der narrativen Struktur, der kriegerischen Ereignisse sowie der göttlichen Interventionen, die zum Fall der Stadt führen.

  • Die List des trojanischen Pferdes und die Rolle des Sinon.
  • Das Schicksal des Laokoon und die zerstörerische Rolle der Götter.
  • Die psychologische Darstellung von Aeneas als Zeuge und Teilnehmer des Untergangs.
  • Die symbolische Bedeutung göttlicher Visionen (Hektor, Venus, Creusa).
  • Die Flucht des Aeneas mit seinem Vater Anchises und seinem Sohn Iulus.

Auszug aus dem Buch

1-39: Das trojanische Pferd

Alle wurden still und gespannt waren ihre Mienen; da fing der Vater Aeneas oben auf dem Polster sitzend so an: „Du, Königin, befiehlst, das unsägliche Leid zu erneuern, wie die Danaer die trojanischen Bauten und das beklagenswerte Reich stürzten, und welche äußerst elenden Dinge ich selbst sah und von denen ich ein großer Teil war. Wer von den Myrmidonen oder Dolopern oder welcher Soldat des grausamen Odysseus könnte sich der Tränen enthalten? Und schon fällt die feuchte Nacht über den Himmel und die fallenden Sterne raten zum Schlaf. Aber wenn dein Verlangen so groß ist, über unser Schicksal zu erfahren und kurz vom letzten Leid Trojas zu hören, obwohl der Geist sich sträubt, sich daran zu erinnern und vor der Trauer weicht, werde ich anfangen.

Die Anführer der Danaer, die gebrochen vom Krieg und niedergeschlagen von ihrem Schicksal waren, bauten in schon so vielen dahingleitenden Jahren in der göttlichen Kunst der Pallas ein Pferd, so groß wie ein Berg und sie umgaben die Rippen mit geschlagenen Tannen. Sie täuschten dies als Gelübde für ihre Rückfahrt vor; dieses Gerücht ging umher. Darin im dunklen Körper schlossen sie nach einer Auslosung ausgewählte Männer heimlich ein und füllten die riesigen Höhlungen und den Bauch innen mit bewaffneten Soldaten an.

Zusammenfassung der Kapitel

1-39: Das trojanische Pferd: Aeneas berichtet von der Errichtung des hölzernen Pferdes durch die Griechen, in dessen Innerem sie Soldaten versteckten.

40-213: Laokoon: Der Priester Laokoon warnt vergeblich vor dem Geschenk der Griechen und versucht das Pferd mit einem Lanzenwurf zu zerstören, woraufhin er durch zwei riesige Schlangen getötet wird.

56-76: Die Trojaner finden zurückgelassenen Griechen: Hirten finden den gefangenen Sinon, der den Trojanern eine falsche Geschichte über den Abzug der Griechen auftischt.

77-104: Sinon ist angebl. Ziel d. Missgunst d. Odysseus: Sinon behauptet, Opfer einer Verschwörung durch Odysseus und Calchas geworden zu sein.

105-144: Sinon als angebl. Sühneopfer für Griechen: Sinon schildert, wie die Griechen auf Anweisung durch Calchas ihn als Menschenopfer für eine günstige Heimreise ausgewählt hätten.

145-194: Vorzeichen deuten Griechen die Abfahrt: Priamus schenkt Sinon das Leben und befragt ihn zur Bedeutung des Pferdes, woraufhin Sinon seine Lügengeschichte weiter ausschmückt.

214-245: Einholen des Pferdes: Nach der Ermordung Laokoons deuten die Trojaner dies als göttliches Zeichen und ziehen das Pferd in ihre Stadt ein.

246-249: Cassandra wird nicht erhört: Obwohl Cassandra vor dem Unheil warnt, glauben die Trojaner ihr nicht und feiern das Pferd.

250-269: Beginn der Endschlacht: Die Griechen verlassen das hölzerne Pferd und beginnen bei Nacht, die schlafende Stadt zu überfallen.

270-297: Hektor erscheint Aeneas im Traum: Der verstorbene Hektor erscheint Aeneas im Schlaf und fordert ihn auf, mit den Heiligtümern aus Troja zu fliehen.

506-558: Ende des Priamus: Aeneas muss mitansehen, wie Pyrrhus den alten König Priamus grausam am Altar ermordet.

567-623: Begegnung des Aeneas mit Helena und Erscheinung der Venus: Aeneas will die für den Krieg verantwortliche Helena töten, wird jedoch von Venus abgehalten und zur Flucht gedrängt.

679-691: Ein Wunder – Flammen auf dem Haupt des Ascanius: Ein göttliches Vorzeichen in Form von Flammen auf dem Haupt des Ascanius überzeugt Anchises zur Flucht.

692-804: Flucht mit Anchises und Familie aus Troja: Aeneas flieht mit seinem Vater und Sohn aus der brennenden Stadt, verliert jedoch während des Weges seine Frau Creusa.

Schlüsselwörter

Aeneas, Troja, Trojanisches Pferd, Laokoon, Sinon, Priamus, Flucht, Götter, Schicksal, Untergang, Odysseus, Hektor, Creusa, Ascanius, Mythologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert das Geschehen im zweiten Buch der Aeneis, das den Untergang Trojas aus der Sicht des Aeneas darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Krieg, List, göttliche Intervention, Schicksal sowie der Übergang von Troja zu einer neuen Zukunft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Schilderung der Zerstörung Trojas sowie die Flucht des Protagonisten Aeneas narrativ und motivisch nachzuvollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philologische und textanalytische Untersuchung des vorliegenden Primärtextes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Abschnitte, die von den ersten Täuschungen der Griechen über den Untergang des Palastes bis hin zur Flucht des Aeneas reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Aeneis, Trojanisches Pferd, Untergangsmythos und göttliche Führung geprägt.

Welche Rolle spielt Laokoon in diesem Text?

Laokoon fungiert als warnende Instanz, dessen Ermordung durch Schlangen als göttliches Zeichen für den Untergang Trojas interpretiert wird.

Warum verliert Aeneas seine Frau Creusa?

Während der panikartigen Flucht durch die brennende Stadt verliert Aeneas in der Dunkelheit und Unübersichtlichkeit den Kontakt zu ihr.

Was bedeutet die Erscheinung des Hektor?

Hektors Erscheinung ist eine göttliche Mahnung an Aeneas, die Stadt und ihre Bewohner aufzugeben, um in eine neue Zukunft zu ziehen.

Warum versucht Aeneas, das Pferd zu zerstören?

Aeneas erkennt die drohende Gefahr und versucht nach den Vorzeichen des Untergangs alles, um die Stadt zu verteidigen oder zumindest ehrenvoll zu sterben.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kommentierte Übersetzung des zweiten Buches von Vergils Aeneis
Hochschule
Universität zu Köln  (Institut für Altertumskunde)
Autor
Benjamin Halking (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
30
Katalognummer
V1288992
ISBN (PDF)
9783346749024
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kommentierte übersetzung buches vergils aeneis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Halking (Autor:in), 2018, Kommentierte Übersetzung des zweiten Buches von Vergils Aeneis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1288992
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Leseprobe aus  30  Seiten
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