Verschiedenste technische und technologische Fortschritte prägen bereits unseren Alltag - und auch im medizinischen Bereich sind diese Entwicklungsprozesse im Vormarsch. Durch digitale Lösungen können Kommunikationswege zwischen Ärzten und Patienten verkürzt werden und verschiedenste Aspekte der Gesundheitsversorgung verbessert werden. Unterschiedlichste Ansätze, wie beispielsweise die Patient Journey, welche den Verlauf einer Krankheit für den Patienten anschaulich darstellt, oder auch Wearables, welche als tragbare Minicomputer ständig verschiedene Vitalfunktionen des Körpers aufzeichnen, werden immer mehr in unserem Leben integriert. Alles was jedoch Vorteile hat, bringt meist auch Kehrseiten mit sich. In der digitalen Welt ist der Datenschutz stets ein großes Thema – und so auch bei Smart Health.
Inhaltsverzeichnis
1 Smart Health
2 Anwendungsbereiche
2.1 Smart Health im Gesundheitswesen
2.2 Wearables
3 Vor- und Nachteile
4 Resümee
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept von „Smart Health“ als zentralen Transformationsprozess im Gesundheitswesen. Ziel ist es, die Möglichkeiten der Digitalisierung, den Einsatz von Wearables sowie die damit verbundenen Chancen und kritischen Herausforderungen für Patienten und das medizinische Personal fundiert darzustellen.
- Definition und Entwicklung von Smart Health
- Einsatz digitaler Systeme im Behandlungsprozess (Patient Journey)
- Bedeutung und Funktion von Wearables im Fitness- und Gesundheitsbereich
- Chancen der Vernetzung für die Versorgungsqualität
- Kritikpunkte wie Datenschutz, Big Data und die Rolle von Informationsquellen aus dem Internet
Auszug aus dem Buch
1 Smart Health
Der Mensch rückt immer mehr vom passiven Kunden hin zu einem aktiven Gestalter seiner eigenen Gesundheit. Schon seit Jahrzehnten ist die Entwicklungsgeschichte von uns Menschen durch technische Fortschritte geprägt und mittlerweile unentbehrlich für die menschliche Lebensqualität und Gesundheit. Angefangen bei Entdeckung der Röntgenstrahlen von Conrad Röntgen über die ersten Techniken der Auskultation von Laennec bis hin zur heutigen Technologie in der Gesundheitsbranche. Anzumerken hierbei ist der enge Zusammenhang zwischen dem stetig fortschreitenden technologischen Fortschritt und der damit einhergehenden steigenden Lebenserwartung der Menschen.
Mittlerweile ist der Mensch durch das steigende Bewusstsein zum Thema Gesundheit, einer im Vergleich zu früheren Zeiten veränderten Lebensweise und den modernen Technologien in der Lage, sich selbst zu steuern und auch zu optimieren. Die Begeisterung der Möglichkeit sich selbst zu optimieren, zeigt sich vor allem in jener Tatsache wider, dass das Internet zunehmend häufiger für die Recherche von verschiedensten Gesundheitsthemen genutzt wird. Immer mehr Menschen ermitteln online nach Symptomen, Ursachen und auch Behandlungsmethoden. Der Arzt als direkte Ansprechperson rückt somit immer weiter in den Schatten des Internets.
Aber was bedeutet nun Smart Health genau? Smart Health wird als die Digitalisierung des Gesundheitswesens definiert, welches diverse gesundheitliche Analysen, sowie Bereiche der Pflege und Betreuung umfasst und immer weiter durch automatisierte Prozesse ersetzt. Dabei werden neue IT-Methoden eingesetzte und beispielsweise elektronische Patientenakten angelegt. Aber auch die Möglichkeit der Telemedizin in Form von Ferndiagnosen oder Maschinen als Assistenzsysteme für ältere Menschen liegen immer mehr im Trend. Dieser Wandel steuert von der klassischen Boxenstopp Medizin zu einem kontinuierlichen Austausch von Gesundheitsdaten und Diagnosen. Reale Arztbesuche oder Besprechungen von Laborberichten werden immer mehr von der Digitalisierung innerhalb der Gesundheitsbranche abgelöst, womit auch wertvolle Ressourcen, wie Zeit und Geld, eingespart werden soll.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Smart Health: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung sowie die Definition von Smart Health als Digitalisierung des Gesundheitswesens ein.
2 Anwendungsbereiche: Hier werden die digitalen Transformationsprozesse im Gesundheitswesen sowie die speziellen Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von Wearables detailliert erläutert.
3 Vor- und Nachteile: Das Kapitel analysiert die Chancen der digitalen Vernetzung und stellt diese den kritischen Aspekten wie Datenschutz und der Problematik von Halbwissen aus dem Internet gegenüber.
4 Resümee: Eine zusammenfassende Betrachtung der gesundheitlichen Potenziale durch innovative Technik unter Berücksichtigung der bestehenden Risiken.
Schlüsselwörter
Smart Health, Digitalisierung, Gesundheitswesen, Wearables, Patient Journey, Datenschutz, Big Data, Telemedizin, Vernetzung, Innovation, Gesundheitsversorgung, Prävention, Arzt-Patient-Beziehung, Fitness-Tracker, Medizintechnik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Digitalisierung des Gesundheitswesens, bekannt als „Smart Health“, und deren Auswirkungen auf medizinische Versorgungsprozesse.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf die technologische Entwicklung in der Medizin, die Nutzung von Gesundheitsdaten, das Konzept der „Patient Journey“ sowie die Rolle von tragbaren Geräten (Wearables).
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Nutzen digitaler Lösungen für die Effizienz und Qualität der medizinischen Versorgung aufzuzeigen und gleichzeitig die Risiken wie Datenschutzbedenken kritisch zu hinterfragen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse aktueller Trends und Konzepte im Bereich der Gesundheitsdigitalisierung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden Anwendungsbereiche wie die Telemedizin, elektronische Patientenakten, die Patient Journey in der Onkologie sowie die technischen Möglichkeiten und Grenzen aktueller Wearables analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Smart Health, Digitalisierung, Patient Journey, Datenschutz, Wearables und der Wandel der Arzt-Patient-Beziehung.
Inwiefern beeinflusst „Dr. Google“ die heutigen Gesundheitsentscheidungen?
Das Internet bietet Patienten zwar schnellen Zugang zu Informationen, führt jedoch häufig zu Verunsicherung, Stress oder der Gefahr, medizinische Diagnosen durch subjektive Internetrecherche zu ersetzen.
Was sind die größten Hürden für den medizinischen Einsatz von Wearables?
Trotz ihres Potenzials sind die meisten aktuellen Wearables nur für den Fitnessbereich zugelassen und erfüllen noch nicht die strengen Anforderungen an medizinische Diagnosegeräte.
- Arbeit zitieren
- Tina Torggler (Autor:in), 2021, Smart Health im Gesundheitswesen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1289295