Die ökonomische Situation des Schriftstellers in der Weimarer Republik


Hausarbeit, 2005

9 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Buchmarkt und Presse

3. Film und Rundfunk

4. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Zeit der Weimarer Republik, die mit der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung am 19. Januar 1919 begann und mit der Machtübernahme der NSDAP am 30. Januar 1933 endete, war geprägt von ökonomischen Krisen und politischen Konflikten, aber auch von Phasen des wirtschaftlichen Aufschwungs und des technischen Fortschritts. Die Anfangsjahre waren gekennzeichnet von der sich stetig steigernden Inflation sowie Putschversuchen der linken und rechten radikalen Parteien. Mit der Währungsreform 1924 stabilisierte sich die innenpolitische Lage, es begann eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs. Mit Hilfe von ausländischen Krediten, vornehmlich aus den USA, konnten neue Industrien aufgebaut und Produktionsweisen modernisiert und rationalisiert werden. Eine Belastung für die Republik blieb jedoch die steigende Arbeitslosenzahl und die politische Radikalisierung der Bevölkerung. Mit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 1929 und dem damit einhergehenden Ausbleiben amerikanischer Kredite mussten viele der vormals florierenden Unternehmen schließen, die Arbeitslosenzahl stieg rapide bis auf 6 Millionen im Jahr 1932 an. Die Machtübergabe an Hitler ist gleichbedeutend mit dem Ende der Weimarer Republik.

Im Mittelpunkt dieser Hausarbeit wird die ökonomische Lage der Schriftsteller in dem soeben skizzierten Zeitabschnitt stehen. Dabei werden die Absatzmärkte Buchmarkt und Presse sowie Film und Rundfunk näher betrachtet und auf ihre ökonomische Bedeutung für die Schriftsteller untersucht. Mit dem Begriff Schriftsteller sind in der Hausarbeit vor allem freie Autoren gemeint, also solche, die ohne feste Anstellung ihrer literarischen Tätigkeit nachgehen, sei es mit dem Verfassen von Romanen oder der freien Mitarbeit an Zeitungen. Auch schließt er Autoren ein, die neben ihrer literarischen Tätigkeit einer anderen, nichtliterarischen Beschäftigung in einem festen Arbeitsverhältnis nachgehen. Auf die in einem festen Arbeitsverhältnis stehenden literarisch Tätigen, etwa Journalisten oder Redakteure, wird aus Platzgründen nicht gesondert eingegangen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Die ökonomische Situation des Schriftstellers in der Weimarer Republik
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Sozial- und Kulturgeschichte des Künstlers und Schriftstellers in Europa (18.-20. Jhd.)
Autor
Jahr
2005
Seiten
9
Katalognummer
V128937
ISBN (eBook)
9783640402113
Dateigröße
405 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Situation, Schriftstellers, Weimarer, Republik
Arbeit zitieren
Anja Riedeberger (Autor), 2005, Die ökonomische Situation des Schriftstellers in der Weimarer Republik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128937

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