Sexualität mit Hindernis

Sexualität und Enterostoma


Facharbeit (Schule), 2009
59 Seiten
Marina Eva Mehring (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Sexualität

3 Definition Stoma
3.1 Indikationen
3.2 Arten
3.3 Stomaversorgung
3.3.1 Stomaversorgungsartikel
3.4 Irrigation

4 Sexualität und Stoma
4.1 Sexuelle Störungen der Frau
4.1.1 Therapiebedingte Nebenwirkungen
4.1.2 Schwangerschaft
4.2 Sexuelle Störungen des Mannes
4.2.1 Therapiebedingte Nebenwirkungen
4.2.2 Erektile Dysfunktion – Definition
4.2.3 Therapie der Erektilen Dysfunktion
4.3 Wissenswertes für Stomaträger
4.3.1 Ernährung
4.3.2 Kleidung und Dessous
4.3.3 Selbsthilfegruppen und Kontaktadressen

5 Methodik

6 Fazit

7 Literatur- und Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

Täglich werden wir durch die Medien mit dem Thema Sexualität konfrontiert. Trotzdem ist Sexualität ein großes Tabu – nicht nur in unserer Gesellschaft, sondern auch im Krankenhaus, wo über dieses Thema leider viel zu oft geschwiegen wird. In der folgenden Fachbereichsarbeit möchte ich dieses Tabu brechen und Patienten und deren Partnern hilfreiche Informationen zu diesem Thema darbieten. Speziell befasse ich mich mit dem „Hindernis“ im Sexualleben nach Anlage eines Enterostomas.

Wie fühlen sich diese Patienten, wenn sie die Chirurgie des Krankenhauses verlassen und für fast niemanden die körperliche Veränderung unterhalb der Kleidung zu sehen ist? Eben nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Patient gerne wieder sexuelle Aktivität aufnehmen würde. Von wem wird der Patient vorbereitet? Er wird ausreichend über alles andere informiert, etwa über die Versorgung des Enterostomas, die Ernährung, sportliche Aktivitäten und vieles mehr.

Doch das Thema Sexualität nach einem solchen Eingriff ist höchstwahrscheinlich leider nicht zur Sprache gekommen.

Neben den Informationen für den Betroffenen und dessen Partner möchte ich zur Sensibilisierung des Pflegepersonals beitragen. Während ich auf der Suche nach Literatur war, kam mir die Idee, die Stomaambulanz eines Krankenhauses aufzusuchen, und ich hatte das Glück, zwei zur Stomaberatung geschulte Krankenschwestern anzutreffen. Ich erzählte ihnen von meiner Idee, eine Fachbereichsarbeit zum Thema „Sexualität und Enterostoma“ zu schreiben und bat sie, mir ein paar Fragen zu beantworten. Dies war innerhalb einer Minute mit drei Sätzen erledigt: „Wir haben noch nie mit einem Patient über das Thema Sexualität gesprochen“, „Es sind hauptsächlich alte Menschen betroffen“ und „Wenden Sie sich doch an das Krankenhaus in Graz, die können Ihnen bestimmt weiterhelfen“.

Wenn geschultes Personal sich nicht an die Frage nach Sexualität wagt, wie soll dann erst der Patient diese Hürde nehmen und dieses Tabu brechen?

2 Definition Sexualität

Die erste Herausforderung beim Schreiben dieser Arbeit stellt sich schon ganz am Anfang, bei der Definition des Wortes Sexualität, also bei der Frage, was Sexualität denn überhaupt ist. Gibt man in Google den Suchbegriff „Definition Sexualität“ ein, erhält man ungefähr 2.910.000 Ergebnisse. Sexualität scheint ein Begriff zu sein, der von jedem ganz anders verstanden und interpretiert wird. Für die einen mag Sexualität nur zur Fortpflanzung dienen, für die anderen ist es rein der Geschlechtsakt. Für andere wiederum ist Sexualität ein Zusammenspiel aus Liebe, Beziehung, Fortpflanzung, sexueller Lust und Erregung.

Schlägt man das medizinische Wörterbuch Pschyrembel (2004: S 1677)

auf, erhält man folgende Definition:

Sexualität: auch Geschlechtlichkeit; Bezeichnung für eine sehr allgemeine und grundlegende Äußerung des Lebens mit drei Grundfunktionen: 1. Fortpflanzung (reproduktiv): bei allen Lebewesen mit geschlechtlicher Vermehrung; 2. Beziehung und Kommunikation (sozialisierend): bei Menschen, allen Primaten und wohl der Mehrzahl der höheren Tierarten; 3. Lustgewinn und Befriedigung (rekreativ): bei Menschen, Menschenaffen und anderen Primaten, bei den übrigen Tieren fraglich. Beim Menschen besteht zwischen diesen Grundfunktionen eine hohe Unabhängigkeit, sie werden individuell sehr verschieden gewünscht, gestaltet und gelebt. Als wesentliche Kriterien zur Beschreibung verschiedener Ausprägungsformen gelten im Allgemeinen: Aspekte der Körperlichkeit (Geschlechtsorgane, Sexualreaktion und anderes), der Persönlichkeit und des Erlebens (Befriedigung und anderes), der sexuellen Bedürfnisse (sexuelle Phantasie, sexuelle Orientierung und anderes), des sexuellen Handelns (Sexualverhalten), der biographischen Integration (sexuelle Partnerwahl und anderes), der sozialen Integration (sexuelle Rituale, Feste und anderes), der kulturellen Integration (Sexualkultur, erotische Kunst und anderes). Störungen: können alle Funktionen betreffen, werden durch Beratung und Therapie behandelt (Sexualtherapie)“

Zettl (2000: S 5) definiert Sexualität folgendermaßen:

„Sexualität ist eine Quelle von Sinnlichkeit, Lust und Erregung, aber auch Ursache von Konflikten, Enttäuschungen und schmerzlichen Erfahrungen. Ihre Ausdrucksformen variieren in Abhängigkeit vom soziokulturellen Kontext, der Persönlichkeit, den lebensgeschichtlichen Erfahrungen, der Partnerschaft und aktuellen Lebenssituationen. Sie kann mit Gefühlen von Zuneigung und Liebe verbunden sein; manchmal bedeutet sie lediglich einen kurzen Moment der Entspannung oder vielleicht sogar nur Anstrengung mit einem mäßigen Lustgewinn. Sexualität hat viele Seiten und sie spielt im Leben jedes Menschen eine mehr oder weniger bedeutsame Rolle.“

Im nächsten Abschnitt definiere ich das Wort Stoma, dessen Indikationen und Arten, stelle die Versorgung des Stomas und verschiedene Versorgungsartikel vor. Diese Informationen sollen helfen zu verstehen, was ein Stoma ist, aus welchen Gründen es angelegt wird und wie die Versorgung zu handhaben ist.

3 Definition Stoma

Menche (2004: S 742) definiert ein Stoma folgendermaßen:

„Stoma („Mund“): Operativ geschaffene Öffnung eines Hohlorgans zur Körperoberfläche, insbesondere zur Ableitung von Harn (Urostoma), Magen- oder Darminhalt, wenn eine physiologische Entleerung nicht möglich ist oder ein Darmanteil z.B. wegen einer Entzündung oder postoperativ stuhlfrei gehalten werden muss. Umgangssprachlich gleichgesetzt mit einem Enterostoma (Anus praeter naturalis, AP, künstlicher Darmausgang, Kunstafter, äußere Darmfistel), also einem operativ angelegtem Darmausgang.“

Ein Stoma ist somit also eine operativ geschaffene Körperöffnung, die einen gesunden Darmabschnitt nach außen leitet und deren Aufgabe es ist, die verloren gegangene Körperfunktion zu ersetzen.

Im folgenden Teil der Arbeit wird das Wort Stoma ausschließlich im Sinn eines Enterostomas, also einer künstlichen Ausleitung aus dem Magen-Darm-Trakt durch die Bauchdecke, verwendet.

Wikipedia (2008) zur Zahl der Stomaträger in Deutschland:

„Schätzungen zufolge gibt es etwa 100.000 Stomaträger in Deutschland.“

Warum ist die Anlage eines Stomas überhaupt nötig? Um dies zu verstehen, werden im folgenden Abschnitt einige Indikationen für ein Stoma angeführt.

3.1 Indikationen

Ein Enterostoma wird temporär oder permanent angelegt, wenn der Darm erkrankt ist und deshalb stillgelegt oder entfernt werden muss.

Diverse Erkrankungen (z.B. Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Divertikulitis) machen die Resektion eines Darmabschnittes und somit die Anlage eines Enterostomas notwendig. Beim Verschluss distaler Darmabschnitte (z.B. durch einen Tumor des Colons oder Rektums, bei einem Ileus), wenn Fehlbildungen, z.B. ein angeborener Darmverschluss, bestehen, bei Dünndarmverletzungen, zur Entlastung distaler Darmabschnitte (Anastomosenschutz) und wenn aufgrund neurologischer Erkrankungen Stuhlinkontinenz besteht, ist ebenfalls die Anlage eines Enterostomas notwendig.

Des Weiteren werden verschiedene Arten des Stomas unterschieden, welche ich als nächstes beschreibe.

3.2 Arten

Nach der Lokalisation des Stomas unterscheidet man das Ileostoma (Stomaanlage im Dünndarm) und das Colostoma (Stomaanlage im Dickdarm). Weiters wird zwischen endständigem und doppelläufigem Stoma unterschieden. Beiden gemeinsam ist, dass der intakte Darmanteil eröffnet und durch die Bauchdecke nach außen geleitet wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Lokalisation Ileostomie & Lokalisation der Colostomien

Quelle: Paetz; Benzinger-König (2004: S 344)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Colostoma

Quelle: Paetz; Benzinger-König (2004: S 345)

Endständiges Stoma: Hier ist die Darmpassage am Stoma beendet, der Richtung Anus gelegene Darmabschnitt wurde entweder entfernt oder blind verschlossen. Hier findet sich in der Bauchhaut eine Öffnung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Endständiges Stoma

Quelle: Paetz; Benzinger-König (2004: S 344)

Doppelläufiges Stoma: Dieses Stoma hat eine zuführende, stuhlführende, und eine abführende Darmschlinge, die Zellen und Schleim absondern kann. Es sind also zwei nebeneinander liegende Darmöffnungen in der Bauchhaut zu sehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Doppelläufiges Stoma

Quelle: Paetz; Benzinger-König (2004: S 344)

Wichtig ist für den Betroffenen auch noch die Unterscheidung zwischen temporärem und permanentem Stoma:

Temporär: z.B. ein doppelläufiges Ileostoma - Nach circa 2-3 Monaten wenn der distale Darmabschnitt abgeheilt ist, wird das Stoma operativ beseitigt.

Permanent: z.B. endständiges Ileostoma - Der gesamte Dickdarm wurde entfernt, deshalb ist eine Rückoperation nicht mehr möglich.

Entnommen aus Paetz; Benzinger-König (2004: S 343 ff).

Hier noch ein paar Informationen zur Anatomie und Physiologie des Darmtraktes zum besseren Verständnis der verschiedenen Stomaarten aus Menche (2003: S 301 ff):

Der Dünndarm ist circa sechs bis neun Meter lang, seine Hauptaufgaben werden aber bereits auf dem ersten Meter erfüllt – die Aufnahme der verwertbaren Inhaltsstoffe der Nahrung. Somit ist nach Entfernung eines Dünndarmanteils distal des ersten Meters kein Funktionsverlust gegeben. Die Aufgabe des Dünndarms ist es, die Nahrung zu verwerten. Er geht im rechten Unterbauch in den Dickdarm über, der dem Speisebrei die Flüssigkeit entzieht, wodurch der Stuhl eingedickt wird. Dies führt dazu, dass der Stuhl, der über ein Stoma aus dem Dünndarm geleitet wird, eher breiig oder dünnflüssig ist und der Stuhl, der aus dem Dickdarm geleitet wird, fest und geformt ist. Postoperativ ist der Stuhl aber auch bei einem Colostoma flüssig und später dann von der Nahrungsaufnahme abhängig.

Eine gute Versorgung des Stomas spielt, gerade was das Sexualleben betrifft, eine wichtige Rolle für den Betroffenen. Deshalb beschreibe ich nun die Stomaversorgung und diverse Stomaversorgungsartikel, was ich aus Feil-Peter (2001: S 21 ff) entnahm.

3.3 Stomaversorgung

Wichtig ist, dass der Patient vom Pflegepersonal durch ein Gespräch auf den ersten Wechsel des Versorgungssystems vorbereitet wird. Dem Patienten fällt es oft sehr schwer, sein verändertes Körperbild zu akzeptieren.

Körperausscheidungen sind in unserer Gesellschaft ebenfalls ein Tabu, weshalb Patienten nach Anlage eines Stomas oft Schamgefühle und Schwierigkeiten damit haben, dass sich die Ausscheidung plötzlich nicht mehr „hinter dem Rücken“ abspielt, sondern ganz offensichtlich vorne am Bauch. Die Vorbereitung des Patienten beginnt schon präoperativ durch den Operateur, den Stomatherapeuten oder das Pflegepersonal. In dieser Phase bekommt der Patient die Möglichkeit, sich mit den diversen Materialen vertraut zu machen und kann vorab schon Fragen stellen.

Es ist für den Betroffenen notwendig, schnell den Umgang mit dem Versorgungssystem zu lernen und sich selbst das passende System auszusuchen, schließlich muss er danach alleine damit zurechtkommen. Durch die selbständige Versorgung des Stomas wird der Patient unabhängiger. Sobald er das Krankenhaus verlässt, muss die Stomaversorgung von ihm selbst oder einem Angehörigen übernommen werden. Trotzdem sollte der Patient die Gewissheit haben, dass er jederzeit einen Stomatherapeuten kontaktieren kann.

Gerade im Bereich der Sexualität ist es wichtig, dass der Patient mit der Versorgung seines Stomas alleine zurechtkommt. Ist dies gewährleistet, entfällt die Angst, dass es undicht werden könnte. Generell wird dem Patient empfohlen, sein Stoma vor jedem Geschlechtsverkehr zu versorgen.

3.3.1 Stomaversorgungsartikel

Bei Stomaversorgungsartikeln wird zwischen ein- und zweiteiligen Systemen unterschieden. Beim einteiligen System ist die Hautschutzplatte mit dem Beutel verschweißt, es sollte einmal täglich gewechselt werden. Das zweiteilige System besteht aus Hautschutzplatte und Beutel, die nicht verschweißt sind. Die Hautschutzplatte wird angebracht und kann für circa zwei bis vier Tage belassen werden, es wird nur der Beutel gewechselt. Dies bedeutet weniger Belastung für die Haut, die das Stoma umgibt.

Versorgungsbeutel

Bei beiden Systemen stehen zwei Arten von Versorgungsbeuteln zur Verfügung:

Ausstreifbeutel: dieser hat unten eine Öffnung, über die der Stuhl ausgestreift werden kann und der Beutel somit nicht nach jedem Stuhlabgang gewechselt werden muss. Indiziert ist der Ausstreifbeutel bei Patienten, die täglich häufig breiigen oder dünnflüssigen Stuhl absetzen.

Geschlossener Beutel: dieser wird nach dem Absetzen von Stuhl gewechselt. Indiziert bei festen und geformten Stuhlgängen.

Die Folie, aus der die Beutel gefertigt werden, ist flüssigkeits- und geruchsdicht. Auch wird bei der Herstellung darauf geachtet, dass die Beutel möglichst wenig Geräusche erzeugen. Gerade im Bereich der Sexualität hat der Patient Angst, dass das Stoma undicht sein könnte oder dass Gerüche und Geräusche auftreten könnten, wogegen die Hersteller der Folie arbeiteten.

Aktivkohlefilter

In die Versorgungssysteme ist ein Aktivkohlefilter integriert, der gegen das Aufblähen des Beutels wirkt. Er filtert die Gase, die sich im Beutel befinden, und gibt sie geruchsneutralisiert ab. Spezielle schützende Materialien und Beschichtungen lassen Gase entweichen, halten aber Flüssigkeiten und feste Bestandteile zurück. Somit bringt auch der Aktivkohlefilter dem Patienten im Sexualleben Erleichterung.

Außerdem sind Deodorantien erhältlich. Sie werden als Tropfen oder Sprays angeboten und in den Beutel gegeben und nehmen dem Stuhl seinen Eigengeruch.

Beutelüberzüge

Beutelüberzüge werden inzwischen vielfältig angeboten. Als Einmalprodukt in Vliesstoffen oder aus Baumwollstoff in allen Variationen und können vom Patienten auch selbst genäht werden.

Beutelüberzüge werden über den Stomabeutel gestülpt; ihre Hauptaufgabe liegt darin, den unter dem Plastik gebildeten Schweiß aufzunehmen.

Gerade im Bereich der Sexualität ist aber auch der Sichtschutz eine wichtige Aufgabe solcher Überzüge.

Viele Beutel werden inzwischen aber schon mit integriertem Vlies oder perforierter Folie angeboten, ein Beutelüberzug ist dann nicht nötig.

Da die Irrigation für viele Colostomaträger gerade im Bereich der Sexualität eine große Erleichterung darstellt, möchte ich diese jetzt kurz beschreiben.

3.4 Irrigation

Patienten mit einem Colostoma, das festen und geformten Stuhlgang ausscheidet, haben laut Zettl (2000: S 73 ff) die Möglichkeit, eine Irrigation, also eine Spülbehandlung des Dickdarms, durchzuführen. Diese Spülbehandlung dient der Entleerung des Dickdarms und bereitet dem Colostomaträger danach eine stuhlfreie Zeit von circa 24 Stunden. Durch das Einführen von Wasser in den Dickdarm und die daraus folgende Volumensvermehrung im Darm wird die Darmperistaltik angeregt und somit der Stuhl ausgeschieden. Des weiteren entstehen weniger Gase, da die Verweildauer des Stuhls begrenzt wird.

Der Stomaträger kann eine Stomakappe (siehe Abbildung 6 und 7) anstelle eines Versorgungssystems mit Beutel verwenden und hat auch dadurch eine deutliche Erleichterung. Ebenfalls sind im Handel Minibeutel erhältlich.

Für Patienten mit einem Colostoma, die Irrigation anwenden, ist deshalb auch im Bereich der Sexualität schon einiges getan. Sie müssen keinen Beutel oder einen Minibeutel tragen und haben eine stuhlfreie Zeit von 24 Stunden – das Hindernis des Beutels, Geräusche durch Gase oder unerwarteter Stuhlaustritt entfallen und lassen dem Patienten daher mehr Freiheit im Alltag und daher auch mehr Freiheit, seine Sexualität auszuleben.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Irrigationstechnik

Quelle: Zettl (2000: S 74)

[...]

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten

Details

Titel
Sexualität mit Hindernis
Untertitel
Sexualität und Enterostoma
Hochschule
Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch
Autor
Jahr
2009
Seiten
59
Katalognummer
V128952
ISBN (eBook)
9783640347773
ISBN (Buch)
9783640347414
Dateigröße
2715 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sexualität, Hindernis, Enterostoma
Arbeit zitieren
Marina Eva Mehring (Autor), 2009, Sexualität mit Hindernis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128952

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