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Die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Störungen und der Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen

Title: Die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Störungen und der Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen

Submitted Assignment , 2020 , 24 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Eloy Veit (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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In der vorliegenden Arbeit wird zuerst die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung von psychischen Störungen unter Bezugnahme von empirischen Ergebnissen besprochen. Darauf folgend wird der Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen anhand von theoretischen Modellen und empirischen Ergebnissen diskutiert.

Casper Pjanic und Westermann beschreiben die klinische Psychologie, als eine sich in ihrem interdisziplinären Selbstverständnis auf verschiedenen Teilaspekt der Psychologie beziehende Aspekte. Diese reichen von der klassischen psychologischen Diagnostik, über Psychotherapie und Verhaltensmedizin, bis hin zum neurobiologischen Verständnis und neuen Möglichkeiten der Interventionsgestaltung. Darüber hinaus versucht jeder dieser Bereiche, mehr oder weniger selbständig Beiträge zur (Phänomenologie, Diagnostik, Ätiologie, Epidemiologie) und deren Behandlung (Psychotherapie) sowie ex anter Prävention a prior genereller Versorgung Betroffener zu leisten.

Nach Fanzkowiak ist soziale Unterstützung, als eine Sammelbezeichnung anzusehen. Diese umfasst das Erwarten und Erhalten von sozialen Leistungen bezüglich der Hilfe und Unterstützung, welche Menschen zur Bewältigung von herausfordernden Situationen als subjektiv belastend erleben. Schon Badura war sich (1981) darüber bewusst, dass das Fehlen von (Fremdhilfen) einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor bezüglich der Ätiologie von psychischen Störungen in Form von „Stress“ darstellt, welcher nicht nur die Entstehung, sondern auch den Langzeitverlauf von psychischen Erkrankungen begünstigt.

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Inhaltsverzeichnis

A1

a) Die Klinische Psychologie und das Konstrukt psychische Störung

b) Der Beitrag der Entwichlungspsychopathologie zur Risikofaktorenforschung

c) Empirische Befunde einer repräsentativen Längsschnittstudie (Kauai)

d) Bedeutung und Wirkung der Risikofaktoren in sensiblen Entwicklungsphasen

e) Ressourcen, Schutzfaktoren und Resilienz Empirische Befunde

A2

a) Definition Soziale Unterstützung

b) Modelle zur Einwirkung Sozialer Unterstützung

c) Operationalisierung und Abgrenzung des Konstruktes Soziale Unterstützung

d) Dysfunktionale (Soziale) Kognitionen/ Schemata und fehlerhafte Attributionen

A3

a) Erstkontakt Planung und Informtionserhebung

b) Klassifikatorische Störungsdiagnostik

c) Diagnostisches Fallbeispiel Makroebene

d) Funktionale Problemanalyse (mikroebene) an bsp. M. Lutz

e) Ressourcen, Motivations und Zielanalyse

f) Indikationsentscheidung/ Therapieplanung

g) Therapiebegleitende Diagnostik an bsp. M Lutz (Verlaufs und Prozessevaluation)

h) Ergebnisevaluation und Abschlussdiagnostik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der klinischen Psychologie, wobei der Fokus auf der Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren bei der Entstehung psychischer Störungen sowie dem Einfluss sozialer Unterstützung und kognitiver Prozesse auf den therapeutischen Verlauf liegt.

  • Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für psychische Störungen
  • Rolle der sozialen Unterstützung als Puffer- und Präventionsmodell
  • Einfluss dysfunktionaler Kognitionen und Schemata auf psychische Krankheitsbilder
  • Methodik des diagnostischen Prozesses in der Psychotherapie
  • Praktische Anwendung der funktionalen Problemanalyse am Fallbeispiel

Auszug aus dem Buch

d) Dysfunktionale (Soziale) Kognitionen/ Schemata und fehlerhafte Attributionen

Petermann et al. versteht unter sozialer Kognition, jene Denkinhalte, welche sich im speziellen auf soziale Situationen beziehen oder durch diese Situationen verändert werden. Dies betreffend, hebt er die Einstellungen, das Selbstkonzept sowie die Selbstwirksamkeit und Attributionen hervor. Wittchen führt die Wichtigkeit der von dysfunktionalen Kognitionen auf ihren moderierenden Prozess zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen im Rahmen der kognitiven Therapie zurück. Die Grundthesen der kognitionspsychologischen Modelle kann man folgendermaßen umschreiben: 1) sehen diese die Grundlage einer Depression also einer psychischen Störung in der kognitiven Entwicklung welche einseitig, willkürlich, selektiv und übertrieben negativ ist. 2) Die Auslöser fundieren in negativen Erfahrungen, Verluste, Nichtkontrolle und sozialisationsbedingten Vorgaben 3) Die Schemata ex post genauer erörtert, werden durch belastende Situationen aktiviert und finden in einer defizitären Spirale ins Negative gerichtet eine Verstärkung. 4) Veränderungen diesbezüglich sind nur sehr schwerlich zu erreichen, da sich der Betroffene gegen tiefgreifende negative verfestigte Selbstzweifel, welche durch sog. Generalisierte Überzeugungssysteme gesteuert wird, bewusstwerden muss. Diese sich an lerntheoretischen Prinzipien orientierenden verschiedenen Dimensionen genetisch biologischer und (sozialer) Bedingungen, bedeuten eine Umfangreiche Inklusion verschiedener Sichtweisen in welchem die Kognitionen als solchen, letztlich die Aufgabe der Wahrnehmung, der Interpretation und der Bewertung übernehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

A1: Dieses Kapitel behandelt die Definition der psychischen Störung sowie die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren im Kontext der Entwicklungspsychopathologie unter Einbeziehung empirischer Längsschnittstudien.

A2: Hier wird die Rolle der sozialen Unterstützung sowie die Auswirkung dysfunktionaler Kognitionen und fehlerhafter Attributionen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von Störungen theoretisch und empirisch beleuchtet.

A3: Dieser Abschnitt beschreibt schrittweise den diagnostischen Prozess in der Psychotherapie, illustriert durch ein Fallbeispiel zur funktionalen Problemanalyse und Verlaufsevaluation.

Schlüsselwörter

Klinische Psychologie, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Resilienz, Soziale Unterstützung, Dysfunktionale Kognitionen, Diagnostik, Therapieplanung, Psychische Störung, Verhaltenstherapie, Schemata, Attribution, Fallbeispiel, Prozessdiagnostik, Vulnerabilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Überblick über grundlegende Konzepte der klinischen Psychologie, insbesondere hinsichtlich der Entstehungsbedingungen psychischer Störungen und deren Behandlung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Risiko- und Schutzfaktoren, soziale Unterstützung, kognitive Verzerrungen sowie den diagnostischen und therapeutischen Prozess.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Aufarbeitung der Faktoren, die zur Entstehung psychischer Störungen beitragen, sowie die Darstellung systematischer diagnostischer Interventionen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoretischer Ansatz gewählt, der auf einer Auswertung aktueller Fachliteratur sowie der Anwendung klinischer Modelle (wie der SORKC-Verhaltensgleichung) an einem Fallbeispiel basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Risikofaktoren, die Wirksamkeit sozialer Unterstützung/Kognitionen sowie die schrittweise Dokumentation eines diagnostischen Fallbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Resilienz, soziale Unterstützung, diagnostische Prozessschritte, maladaptive Kognitionen und fallbasierte Therapieplanung.

Warum spielt das "Puffer-Modell" eine so zentrale Rolle?

Das Puffer-Modell erklärt wissenschaftlich, wie soziale Unterstützung die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Stressoren bei Individuen abfedern oder moderieren kann.

Wie wird der diagnostische Fall M. Lutz analysiert?

Anhand eines diagnostischen Fallbeispiels wird eine funktionale Problemanalyse durchgeführt, die aus einer systematischen Verhaltensanalyse und späteren Ergebnisevaluation besteht.

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Details

Title
Die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Störungen und der Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen
College
SRH - Mobile University
Grade
2,3
Author
Eloy Veit (Author)
Publication Year
2020
Pages
24
Catalog Number
V1289709
ISBN (PDF)
9783346752574
ISBN (Book)
9783346752581
Language
German
Tags
bedeutung risiko- schutzfaktoren entstehung störungen einfluss unterstützung kognitionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eloy Veit (Author), 2020, Die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Störungen und der Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1289709
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