Herausforderungen im Digital Sales und Marketing


Einsendeaufgabe, 2021

19 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Moderne Freizeitverhalten
1.1 Internet of Things
1.2 Internet of Things im Freizeitbereich
1.3 Internet of Things in der Zukunft

2 Chancen und Herausforderungen von QR-Codes und HCI
2.1 Mögliche Anwendungsgebiete
2.2 Voraussetzungen für die Anwendung

3 Determinate Touchpoints
3.1 Touchpoints für ein Elektronikfachmarkt

4 Literaturverzeichnis

I. Darstellungsverzeichnis

Abbildung 1: Umfrage zum Einfluss der Digitalisierung auf das Freizeitverhalten

Abbildung 2: Arten von Codes

Abbildung 3: Zweidimensionale Abgrenzung Touchpoints

Abbildung 4: Mögliche smarte Technologien

1 Moderne Freizeitverhalten

Die Digitalisierung hat zu einem starken Wandel der Gesellschaft geführt. Dieses ist anhand von Werten, Persönlichkeiten und Aktivitäten zu erkennen. Häufig wird in der Literatur der Digitalisierung ein schlagartiges hervortreten zugeschrieben, jedoch kann dieses durch weitere Literatur und Vertiefung in das Themenfeld widerlegt werden.1

Die Werte der Konsumenten ändern sich durch die Digitalisierung und Transparenz deutlich. Deutlich wird dieses anhand eines Beispiels. Die Generation der Baby-Boomer, zu welcher Personen mit den Geburtsjahren 1945 – 1960 zählen, sind für Themen der Privatsphäre deutlich sensibler als die Generation Z, welche die Geburtsjahre 1997 bis 2010 aufweisen. Durch die stärkere Verschmelzung von Menschen und Maschine ist der tägliche Umgang mit smarten Technologien zur Basis geworden. Dieser tägliche Umgang mit den Technologien und der weiteren Digitalisierung führt zu einer stärkeren Vernetzung von Menschen zu Menschen, jedoch auch von Menschen zu Maschine und Maschine zu Maschine selbstständig.2

Wissenschaftler sprechen bei der Digitalisierung von vernetzen Unternehmen, welches den Fachbegriff Industrie 4.0 beschreibt. Weiterhin wird die Digitalisierung im Freizeitbereich Freizeit 4.0 beschrieben, da die Digitalisierung ein regelmäßiger Begleiter für die Bevölkerung ist. Der Mensch ist durch die Digitalisierung in seinem Freizeitverhalten mündiger, informativer, spontaner und weniger berechenbar geworden.3

Nach einer Umfrage der Industrievereinigung Österreich wurde ein Stimmungsbild der österreichischen Gesellschaft abgefragt. Bei dieser Befragung konnten 1.200 Teilnehmer ihre Meinung zu dem Einfluss der Digitalisierung auf dessen Freizeitverhalten. (siehe Abbildung 1)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Umfrage zum Einfluss der Digitalisierung auf das Freizeitverhalten4

Die Digitalisierung führt weiterhin zu einer Individualisierung und Personalisierung von Konsum und Freizeitverhalten. Die steigende Transparenz ermöglicht dem Konsumenten einen weitläufigen Überblick über viele Angebote und somit kann der Konsument nach seinem Nutzen das Beste für Ihn auswählen.5

Die genannten Digital Natives fördern den Wandel von Digitalisierung im Bereich Freizeit. Nach einer Studie der Postbank im Jahr 2016, gaben bereits zu diesem Zeitpunkt 90 % der 18- bis 34-Jährigen an, dass diese das Internet für Reisen, Hobbies oder zur Unterhaltung regelmäßig nutzen. Bei den weiteren Altersgruppen gaben jedoch insgesamt nur 28 % an, dass Sie die Digitalisierung für dessen Freizeitzwecke nutzen.6

1.1 Internet of Things

Internet of Things oder im deutschen auch Internet der Dinge genannt ist als innovatives Konzept in der Wissenschaft anerkannt. Weiterhin gibt es ein einheitliches Verständnis in der Theorie über dieses Konzept, jedoch ohne einheitliche Definition mit Anfängen und Grenzen. Durch dieses undurchsichtige Verständnis kann in der Praxis das Konzept selten bewusst angewendet werden. Das Internet der Dinge bezieht sich auf intelligente Objekte als Grundlage des Konzeptes. Das Konzept soll eine globale Architektur für ein nahtloses und globales Netzwerk psychischer Objekte entwickeln, dabei sollen neue Nutzenpotenziale generiert werden. Einheitlich beschreiben Experten jedoch drei Elementarfaktoren von ioT. Die Elementarfaktoren sind:

- Dinge, welche vernetzt sind und intelligente Technologie anwenden
- Besitzer, welche mit den Dingen Bedarfe formulieren
- Anbieter, welche die Bedarfe adressieren7

1.2 Internet of Things im Freizeitbereich

Das Internet of Things ist in der Gesellschaft mit der Anzahl der vernetzten Geräte nicht mehr wegzudenken. So sind heutzutage in der Freizeit außerhalb des beruflichen Umfeldes schon viele Geräte miteinander vernetzt. Diese Vernetzung geschieht im Freizeitbereich eher unbewusst.

Die Nutzung von intelligenter Technik im privaten Umfeld kann viele Vorteile, jedoch auch Nachteile herbeiführen. Ein starker Vorteil von IoT kann der Sicherheitsaspekt sein. Dabei können z.B. Geräte miteinander kommunizieren um Gefahren abzuwehren.

Als Beispiel kann die Automobilbranche angeführt werden. In Automobilen sind derzeit Assistenzsysteme integriert, welche dem Konsumenten helfen sicherer Auto zu fahren. Mögliche Assistenzsysteme sind Fahrspurassistent, Stauassistent, Reifendruckassistent, usw.

Weiterhin werden intelligente Technologien auch für Komfort eingesetzt. Sie dienen zur Verbesserung der Lebensqualität und sollen dem Anwender Aufgaben erleichtern. Somit kann der Konsument seine gesamte Elektronik im Haus per Handy steuern und überwachen. Beispielsweise kann der Konsument mit dem System Phillips hue seine Heizung, Lichtschalter, Musik, Türklingel, Kühlschrank, usw. per Handy ansteuern und kontrollieren.

Weiherhin würden für Bestellungen vereinfachte Verfahren entwickelt. Erkennt der Kunde, dass sein Vorrat eines bestimmten Produktes endet konnte dieser per Dash Button direkt dieses Produkt nachbestellen. Dash Buttons waren kleine Geräte, welche per Knopfdruck die definierten Produkte nachbestellten. Der Dienst per Dash Button wurde primär von dem online Händler Amazon betrieben, welcher jedoch diesen Dienst 2019 beendete. Grund dessen waren weitere Fortschritte in den Bestellverfahren, welche per Sprachsystem durchgeführt werden können. Demnach können Konsumenten aktuell mit dem integrierten Sprachsystem Alexa von Amazon Produkte bestellt werden.

Als Nachteil von Internet of Thinks kann der Datenschutz benannt werden. Durch die Vernetzung von intelligenten Geräten wird der Besitzer transparenter für den Dienstleister und dieser kann diese Person eindeutig identifizieren. Für die Generation Z scheint dieses laut Studien kein größeres Problem darzustellen, jedoch für nachstehende Generationen.

1.3 Internet of Things in der Zukunft

Für die Zukunft von Internet of Things werden von mehreren Experten verschiedenste Prognosen angestellt. In dieser Ausarbeitung wird sich auf eine Prognose der Firma infineon gestützt, welche nach den Augen des Autors durch seine Branchenerfahrung eine realistische Sichtweise zu dem Thema aufstellt.

Die Firma infineon stellt eine Prognose für das Jahr 2030 auf, in welcher zwischen Unterstützung im Freizeitverhalten und Risiken der Vernetzung unterschieden wird. Die Prognose beschreibt, dass persönliche Zusammenkünfte der Gesellschaft größtenteils über digitale Wege stattfindet und die Kommunikation minimiert wird.

Für den Bereich des Automobils wird das autonome fahren von Fahrzeugen vorangestellt, welches bedeutet das Autos selbstständig fahren und miteinander kommunizieren. Die Kommunikation soll es ermöglichen Stauß zu verhindern und in der Stadt frei Parkplätze zu finden.

In der Gesundheitsmedizin wird es wahrscheinlich möglich seine kranken Körperorgane zu ersetzen mit Organen aus dem 3D Drucker. Dieses Verfahren wird aktuell schon für Knochenprothesen angewendet.

In der Prognose wird auch behauptet, dass sich das Smartphone als solches durch HoloLens ersetzen lässt. Diese HoloLens werden weitaus mehr vernetzter sein als Handys und geben dem Anwender die Möglichkeit tiefgreifenderen Nutzen zu erwirtschaften.

Das Risiko der Vernetzung bleibt in der Zukunft jedoch bestehen. Die Sicherheit der einzelnen Systeme wird eine primäre Rolle spielen, sodass ein Angreifer nicht in die geschlossenen Systeme eingreifen kann. Weiterhin werden auch mehr personenbezogene Daten verarbeitet, sodass ein Anbieter für seine individuellen Zwecke einsetzen kann.

Weiterhin wird ein Gesellschaftswandel eintreten. Viele Arbeitsplätze werden durch Maschinen übernommen werden und es werden nur noch spezialisierte Arbeitskräfte benötigt. Maschinen arbeiten günstiger und routinierter, sodass der Mensch sekundär eingesetzt wird. Diese deutlich ansteigende Arbeitslosigkeit wird ein Thema der Gesellschaft und den Lebenssinn darstellen.

2 Chancen und Herausforderungen von QR-Codes und HCI

QR-Codes und HCI sind smarte Technologien, welche mit unterschiedlichsten Anwendungen überzeugen können. Dementsprechend werden diese beiden Technologien folgend weiter erläutert.

QR steht in für Quick Response oder auch schnelle Antwort. Diese zweidimensionalen Codes sind eine Weiterentwicklung der eindimensionalen Barcodes und basieren auf einem Binärsystem. Vorteilhaft bei den QR-Codes ist die Effektivität zu nennen, welche sich mit der kostengünstigkeit der lesenden Endgeräten verknüpft. QR-Codes besitzen eine weitaus höhere Speicherkapazität als Barcodes und lassen sich durch die weltweite Vernetzung unternehmensübergreifend verwenden.8

HCI ist die Abkürzung für Human Computer Interaction und bedeutet Mensch zu Computer Interaktion. Bei diesem Forschungsgebiet wird die Schnittstelle von Informationsübertragung zwischen Menschen und smarten Technologien untersucht. Weiterhin wird auch die Art und Weise der Kommunikation analysiert.9 Die HCI beschreibt die dritte Generation der Informatik in welcher das Zusammenspiel von Mensch und Maschine im Fokus steht. Die vorhergehen Generationen standen im Fokus der Hardware und der Programmierung. Grundlegend für die Mensch Computer Interaktion dient das PACT-Framework-Modell als Grundgedanke. Das Modell besagt, dass heterogene Menschen (People) verschiedene Aufgaben (Activities) mit unterschiedlichen Kontext (Context) und der Hilfe von unterschiedlichen Technologien (Technology) durchführen.10

2.1 Mögliche Anwendungsgebiete

QR-Codes können vielseitig eingesetzt werden. Die Anwendung kann im privaten als auch im geschäftlichen Kontext genutzt werden. Mögliche Anwendungsbereiche sind in der Produktionslogistik in Industrieunternehmen, der Verwendung im öffentlichen Raum für Fahrplanauskünfte, im Bereich des Marketings für Webebotschaften, die Digitalisierung des Zahlungsverkehres, die Speicherung von Informationen auf Produktverpackungen oder Visitenkarten und die Übertragung von Sicherheitsinformationen bei Unfallsituationen.11

Die bekanntesten vier Arten von Codearten sind der DataMatrix-Code, QR-Code, BeeTransponder-Code und Aztec-Code. QR-Codes sind mindestens 17x17 Felder groß und haben maximum 177x177 Felder. Dieses reicht für eine Speicherkapazität von 2.953 Byte. Ein QR-Code kann somit große Datenmengen speichern. Der Unterschied zum DataMatrix-Code besteht in den drei Zentrierungspunkten auf den QR-Codes, da der DataMatrix-Code den gleichen Aufbau wie der QR-Code aufweist. Der BeeTransponder-Code sieht augenscheinlich wie eine Bienenwabe aus und kann kleine Datenmengen aufnehmen. Hauptsächlich wird dieser verwendet um eine URL einer Webseite zu speichern. Zuletzt wird der Aztec-Code mit der Norm Iso 24778 spezifiziert, findet jedoch im europäischen Festland wenig Anwendung.12 (siehe Abbildung 3).

[...]


1 Vgl. Hildebrandt/Landhäußer (2017), S. 274–275

2 Vgl. Calmbach et al. (2016), S. 171–211.

3 Vgl. Blasche (2020), S. 134.

4 Abbildung entnommen aus Statista (2021).

5 Vgl. Pfannstiel et al. (2017), S. 127.

6 Vgl. Rehkopf (2017), S. 6.

7 Vgl. Bök et al. (2020), S. 137–145; Rayes (2017), S. 93.

8 Vgl. Vohl Hans-Jörg/Neis Patrick (2016), S. 1–3.

9 Vgl. Heinrich (2002), S. 308.

10 Vgl. Frank Steinicke/Kim Wittenburg, S. 6–10.

11 Vgl. Abdelkhalek (2011), S. 31–32.

12 Vgl. Kruse Brandão (2018), S. 174–176.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Herausforderungen im Digital Sales und Marketing
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
2,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
19
Katalognummer
V1289797
ISBN (Buch)
9783346751546
Sprache
Deutsch
Schlagworte
herausforderungen, digital, sales, marketing
Arbeit zitieren
Andre Löwe (Autor:in), 2021, Herausforderungen im Digital Sales und Marketing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1289797

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