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Einsatz des Anti-Mobbing-Programms nach Olweus in der Schule

Titel: Einsatz des Anti-Mobbing-Programms nach Olweus in der Schule

Akademische Arbeit , 2021 , 9 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alicia Hoch (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll untersucht werden, inwieweit sich der Einsatz des Anti-Mobbing-Programms von Olweus zur Vorbeugung und zum Einschreiten eignet. Hierfür wird die These aufgestellt, dass das Programm zur Prävention von Mobbing an Schulen effektiv geeignet ist. Um der Fragestellung und der These nachzugehen, wird zunächst eine begriffliche Definition von Mobbing gegeben und es werden Erkennungsmerkmale aufgezeigt. Im Anschluss daran wird auf die Folgen von Mobbing eingegangen, um die Relevanz des Handelns zu unterstreichen. Daraufhin wird das Anti-Mobbing-Programm nach Olweus vorgestellt, sodass im Fazit der Einsatz im Schulkontext bewertet werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von Mobbing

3 Folgen von Mobbing

4 Anti-Mobbing-Programm nach Olweus

4.1 Ziele des Programms

4.2 Inhalt und Aufbau

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Effektivität des Anti-Mobbing-Programms nach Olweus als präventive und intervenierende Maßnahme zur Bekämpfung von Mobbing im schulischen Kontext. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Eignung des Programms, um das Schulklima nachhaltig zu verbessern und Gewaltstrukturen abzubauen.

  • Definition und Bestimmungsmerkmale von Mobbing
  • Kurz-, mittel- und langfristige Folgen von Mobbing
  • Zielsetzung des Anti-Mobbing-Programms nach Olweus
  • Struktur des Programms auf Schul-, Klassen- und persönlicher Ebene
  • Evaluation der Wirksamkeit der präventiven Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

2 Definition von Mobbing

Der Begriff Mobbing wird in der Alltagssprache oftmals fälschlicherweise synonym mit den Begriffen Aggression und Gewalt verwendet. Diese Phänomene weisen zwar Überschneidungen auf, beinhalten jedoch nicht die gleichen Charakteristika (Politi, 2020). Für die Definition von Mobbing gibt es drei Bestimmungsmerkmale.

Zum einen gibt es den Wiederholungsaspekt, welcher besagt, dass der bzw. die Täter*in das Opfer wiederholt und über einen längeren Zeitraum mobbt (Wachs et al., 2016). Die Übergriffe haben demnach eine gewisse Kontinuität und können Wochen, Monate oder auch Jahre auftreten. Dabei wird der Härtegrad des Mobbings durch den Wiederholungsgrad und die Zeitspanne bestimmt. Dieser Härtegrad besagt, dass Mobbing bei einer „weichen Definition“ mehrmals pro Monat über mindestens sechs Monate und bei einer „harten Definition“ wöchentlich und häufiger innerhalb von sechs Monaten auftritt (ebd.).

Bei dem zweiten Bestimmungsgrad, dem Machtungleichgewicht, geht es um ein asymmetrisches Machtverhältnis zwischen Ausübenden und Betroffenen zu Gunsten des Täters bzw. der Täterin. Dieses Machtungleichgewicht entsteht durch psychologische, körperliche oder soziale Faktoren (Wachs et al., 2016). Einige dieser machtbegünstigenden Faktoren können leicht erkannt werden, wie beispielsweise ein im Vergleich zum Opfer älterer und körperlich überlegender Ausübender (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Mobbing im Schulalltag und steckt den Rahmen für die Untersuchung der Wirksamkeit des Olweus-Programms ab.

2 Definition von Mobbing: Dieses Kapitel erläutert die drei zentralen Bestimmungsmerkmale von Mobbing: Wiederholung, Machtungleichgewicht und Verletzungsabsicht.

3 Folgen von Mobbing: Der Abschnitt differenziert zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen für Opfer sowie Täter und betont die psychischen und sozialen Risiken.

4 Anti-Mobbing-Programm nach Olweus: Hier werden die Entstehung, das schulumfassende Interventionskonzept sowie die verschiedenen Maßnahmenebenen des Programms erläutert.

4.1 Ziele des Programms: Dieses Kapitel definiert die angestrebte Gewaltminimierung und Verbesserung der sozialen Kompetenzen sowie des Schulklimas.

4.2 Inhalt und Aufbau: Der Fokus liegt hier auf den praktischen Umsetzungsschritten, den Regeln und der systematischen Arbeit auf verschiedenen Ebenen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Evaluationsergebnisse zusammen und bestätigt die Effektivität des Mehrebenenmodells als präventiven Ansatz.

Schlüsselwörter

Mobbing, Gewaltprävention, Olweus, Schulklima, Interventionsprogramm, soziale Kompetenz, Machtungleichgewicht, Täter-Opfer-Problematik, schulische Intervention, Präventionsmaßnahmen, Schulkonferenz, Klassenregeln, systemischer Ansatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Problematik von Mobbing an Schulen und untersucht, inwieweit das Anti-Mobbing-Programm nach Olweus eine geeignete Methode zur Prävention und Intervention darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die wissenschaftliche Definition von Mobbing, die Analyse von Folgen für alle Betroffenen sowie die Struktur und Umsetzung des Olweus-Programms.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob das Programm von Olweus effektiv dazu beitragen kann, Mobbing an Schulen vorzubeugen und bestehende Gewaltstrukturen zu unterbrechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse aktueller Forschungserkenntnisse, Evaluationen und Fachliteratur zum Thema Mobbing und schulische Gewaltprävention.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Mobbing, eine umfassende Darstellung der Folgen für Täter und Opfer sowie eine detaillierte Erläuterung der Maßnahmen und Ziele des Olweus-Programms.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Mobbing, Gewaltprävention, das Mehrebenenmodell von Olweus, Interventionsmaßnahmen sowie die soziale Kompetenzsteigerung im schulischen Umfeld.

Welche Rolle spielt das „Machtungleichgewicht“ bei Mobbing?

Das Machtungleichgewicht ist eines der drei Hauptmerkmale und beschreibt ein asymmetrisches Verhältnis zwischen Täter und Opfer, das oft durch physische, soziale oder psychologische Überlegenheit entsteht.

Warum ist die Zusammenarbeit mit den Eltern ein integraler Bestandteil des Programms?

Laut Olweus ist die Kooperation mit Eltern essentiell, um Haltungen gegenüber Gewalt einheitlich zu regeln, geplante Maßnahmen zu unterstützen und durch einen gemeinsamen Plan Einfluss auf das Verhalten der Schüler zu nehmen.

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Details

Titel
Einsatz des Anti-Mobbing-Programms nach Olweus in der Schule
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Autor
Alicia Hoch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
9
Katalognummer
V1290071
ISBN (PDF)
9783346750877
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mobbing Olweus Anti-Mobbing-Programm Einsatz Prävention Intervention Grundschule Schule Schüler und Schülerinnen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alicia Hoch (Autor:in), 2021, Einsatz des Anti-Mobbing-Programms nach Olweus in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1290071
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Leseprobe aus  9  Seiten
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