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Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. Wie ist eine Insolvenz zu vermeiden?

Title: Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. Wie ist eine Insolvenz zu vermeiden?

Bachelor Thesis , 2020 , 27 Pages

Autor:in: Adhurim Neziri (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Einblick in die Insolvenz zu ermöglichen. Das Ergebnis soll zeigen, wie es einem Unternehmen gelingen kann, eine Insolvenz zu vermeiden, und wie ein Insolvenzverwalter vorgeht, um ein Unternehmen zu sanieren oder im schlimmeren Fall aufzulösen. Vor diesem Hintergrund leistet die vorliegende Arbeit einen Beitrag zur bestehenden Literatur bezüglich der Insolvenzursachen, Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung von Unternehmen.

Gewöhnlich durchlebt ein Unternehmen zahlreiche Krisen. Das Management erfasst lediglich den Warnruf, oftmals in der letzten Phase. Oftmals ist es dann schon zu spät, um der Entwicklung gegenzusteuern. Bestimmte Maßnahmen können den stufenweisen Verlauf einer Insolvenz hindern. Dabei muss das Management vor allem schnell handeln. Die Unternehmensführung sollte bestenfalls rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht werden, wie sich das Unternehmen entwickelt und wie es wirtschaftlich dar steht. Genau dies macht das Thema so relevant. Zudem ist zu erfragen, ob es adäquate Hilfsmittel gibt, mit denen Krisen von Unternehmen rechtzeitig wahrgenommen werden, und wie der Insolvenzverwalter in Bezug auf ein insolventes Unternehmen handelt sowie seine Schlussfolgerung zieht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I EINLEITUNG

II INSOLVENZEN

1. BEGRIFF

2. UNTERNEHMENSINSOLVENZEN IN DEUTSCHLAND

2.1. JURISTISCHE PERSPEKTIVE

2.2. BETRIEBLICHE PERSPEKTIVE

3. INSOLVENZURSACHEN

3.1. ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT

3.2. DROHENDE ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT

3.3. ÜBERSCHULDUNG

4. INSOLVENZARTEN

4.1. PRIVATINSOLVENZ

4.2. STAATSINSOLVENZ

5. UNTERNEHMENSSCHLIEßUNGEN

6. INSOLVENZENTWICKLUNGEN IN DEUTSCHLAND

III DER ABLAUF EINES INSOLVENZVERFAHRENS

1. INSOLVENZANTRAG

2. PRÜFUNG DES GERICHTS

3. INSOLVENZVERWALTER

3.1. SCHWACHER INSOLVENZVERWALTER

3.2. STARKER INSOLVENZVERWALTER

4. SANIERUNG

5. AUFLÖSUNG

IV FAZIT

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Einblick in die Mechanismen und den Ablauf von Unternehmensinsolvenzen in Deutschland zu geben. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen Krisen frühzeitig erkennen können, welche rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei einer Insolvenz bestehen und wie durch gezielte Sanierungsinstrumente ein Fortbestehen des Unternehmens ermöglicht oder im kritischen Fall eine geordnete Abwicklung vollzogen werden kann.

  • Analyse der Insolvenzursachen wie Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.
  • Unterscheidung zwischen juristischen und betrieblichen Perspektiven der Insolvenz.
  • Untersuchung der Rolle und Befugnisse des Insolvenzverwalters bei der Unternehmenssanierung.
  • Vergleichende Betrachtung verschiedener Unternehmensrechtsformen in Bezug auf ihre Insolvenzanfälligkeit.
  • Evaluation der Sanierungsinstrumente und des Insolvenzplanungsverfahrens.

Auszug aus dem Buch

3.1. Zahlungsunfähigkeit

§ 17 InsO versteht Zahlungsunfähigkeit wie folgt:

„(1) Allgemeiner Eröffnungsgrund ist die Zahlungsunfähigkeit.

(2) Der Schuldner ist zahlungsunfähig, wenn er nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Zahlungsunfähigkeit ist in der Regel anzunehmen, wenn der Schuldner seine Zahlungen eingestellt hat.“

§ 17 Abs. 1 InsO sieht die Zahlungsunfähigkeit als allgemeinen Eröffnungsgrund in einem Insolvenzverfahren. Dies zeigt, dass prinzipiell eine Aufforderung zum Eröffnen eines Insolvenzverfahrens besteht, wenn Zahlungsunfähigkeit gegeben ist. Die Definition in § 17 Abs. 2 InsO spezifiziert die Zahlungsunfähigkeit dahin, dass der Gemeinschuldner zahlungsunfähig ist, sobald er seine fälligen Zahlungsverpflichtungen keineswegs verwirklichen kann. Wenn die Liquiditätslücke zehn % oder einen größeren Umfang erreicht, geht der Bundesgerichtshof davon aus, dass das Unternehmen konkursreif ist. Anderes gilt bei der Vermutung, dass die Liquiditätslücke in naher Zukunft absolut oder größtenteils geschlossen wird und zu erwarten, dass die Gläubiger abhängig von den spezifischen Gesichtspunkten warten.

Zusammenfassung der Kapitel

I EINLEITUNG: Hier wird die Relevanz von Unternehmensinsolvenzen in der Marktwirtschaft thematisiert und das Ziel der Arbeit sowie der Aufbau der Untersuchung dargelegt.

II INSOLVENZEN: Dieser Teil definiert den Begriff der Insolvenz, beleuchtet juristische und betriebliche Aspekte sowie die zentralen Ursachen und Arten von Insolvenzen.

III DER ABLAUF EINES INSOLVENZVERFAHRENS: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess von der Antragstellung bis hin zur Prüfung durch das Gericht sowie die spezifischen Rollen, wie die des Insolvenzverwalters, bei der Sanierung oder Auflösung.

IV FAZIT: Hier werden die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen gegeben.

Schlüsselwörter

Unternehmensinsolvenz, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Insolvenzordnung, Insolvenzverwalter, Sanierung, Liquidation, Insolvenzplan, Rechtsform, GmbH, Gläubiger, Unternehmenskrise, Insolvenzverfahren, Zahlungsverpflichtungen, Unternehmensschließung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Thema Unternehmensinsolvenzen in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Entstehungsgründe und des prozessualen Ablaufs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernbereichen gehören die Definition der Insolvenzursachen, die Rolle der Rechtsformen bei Insolvenzen sowie Strategien zur Sanierung insolventer Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die bestehende Literatur und die rechtlichen Grundlagen zu geben, um zu verdeutlichen, wie eine Insolvenz von Unternehmen vermieden oder nach Insolvenzeintritt bearbeitet werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es erfolgt eine fundierte Analyse bestehender empirischer und theoretischer Literaturquellen zum Thema Insolvenzrecht und Betriebswirtschaftslehre.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Insolvenzursachen (Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung) und die praktische Darstellung der Phasen eines Insolvenzverfahrens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben Insolvenz auch Sanierung, Insolvenzplan, Zahlungsunfähigkeit und die verschiedenen Rollen des Insolvenzverwalters.

Worin unterscheidet sich der schwache vom starken Insolvenzverwalter?

Der schwache Insolvenzverwalter agiert oft als vorläufiger Verwalter mit beschränkten Befugnissen und Zustimmungsvorbehalten, während der starke Insolvenzverwalter weitergehende Kompetenzen zur Verwaltung und Vermögenssicherung erhält.

Warum spielt die Rechtsform für das Insolvenzrisiko eine Rolle?

Die Arbeit stellt fest, dass insbesondere Kapitalgesellschaften wie die GmbH aufgrund der beschränkten Haftung eine höhere Insolvenzhäufigkeit aufweisen als Personengesellschaften, deren Partner persönlich haften.

Welche Auswirkung hatte die Reform von 1999 auf das Insolvenzrecht?

Die Insolvenzordnung (InsO) von 1999 hat den Fokus stärker auf die Sanierung und den Erhalt von Unternehmen gelegt, anstatt wie früher ausschließlich die reine Verwertung des Vermögens zu forcieren.

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Details

Title
Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. Wie ist eine Insolvenz zu vermeiden?
College
University of Mannheim
Author
Adhurim Neziri (Author)
Publication Year
2020
Pages
27
Catalog Number
V1290698
ISBN (PDF)
9783346754745
ISBN (Book)
9783346754752
Language
German
Tags
unternehmensinsolvenzen deutschland insolvenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Adhurim Neziri (Author), 2020, Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. Wie ist eine Insolvenz zu vermeiden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1290698
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