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Der Grat zwischen Zahlungsunfähigkeit und Ineffizienz. Optimierungspotenzial in der Liquiditätssteuerung im Kontext einer empirischen Studie der Automobilbranche

Titel: Der Grat zwischen Zahlungsunfähigkeit und Ineffizienz. Optimierungspotenzial in der Liquiditätssteuerung im Kontext einer empirischen Studie der Automobilbranche

Masterarbeit , 2016 , 121 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll das Thema Liquidität und deren Steuerung unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit fokussiert werden. Die Verbesserung der Liquiditätssteuerung und damit die Generierung einer höheren Rentabilität, das heißt einer Steigerung des wirtschaftlichen Erfolgs, sind zwar vorrangige Intention dieser Arbeit. Nicht unwesentlich ist allerdings auch, dass durch die Verschärfung der Eigenkapitalrichtlinien (Basel III) die Banken verstärkt auf cashorientierte Kennzahlen im externen Reporting achten. Auch wenn Begriffe wie Supply Chain Finance oder Working Capital Management zunehmend in der Praxis thematisiert werden, sehen sich Unternehmen häufig mit der Problematik konfrontiert, dass nur wenige praxisrelevante Lösungsansätze bezüglich des richtigen Maßes an liquiden Mitteln bestehen. Das Ziel dieser Arbeit soll demnach sein, durch eine empirische Analyse ausgewählter Automobilkonzerne die Notwendigkeit einer Optimierung der Liquiditätsbestände zunächst aufzuzeigen, um darauf aufbauend eine risikoadjustierte, kennzahlengestützte Liquiditätssteuerung abzuleiten.

Die Existenz jedes Unternehmens bedingt die Fähigkeit, fällige Zahlungsverpflichtungen jederzeit uneingeschränkt erfüllen zu können. Sollte das Unternehmen dazu nicht in der Lage sein, muss es aufgrund seiner Zahlungsunfähigkeit gemäß § 17 Abs. 1 InsO die Insolvenz anmelden. Das wichtigste Instrumentarium zur Sicherung des langfristigen Bestandes eines Unternehmens ist daher ein permanentes Liquiditätsmanagement. Die Liquiditätssteuerung sollte allerdings nicht nur das Ziel verfolgen, die bloße Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, sondern auch unnötig hohe Liquiditätsreserven vermeiden, um Rentabilitätspotenziale heben zu können. Da sich die deutsche Wirtschaft trotz geopolitischer Flüchtlings- und anhaltender Eurokrise durch eine robuste Konjunktur, steigende Exportquoten und sinkende Arbeitslosigkeit auszeichnet, wurde die Allokation der Liquiditätsbestände unter Rentabilitätsgesichtspunkten in den letzten Jahren vernachlässigt. Doch angesichts vieler noch nicht bzw. nur unzureichend gelöster volkswirtschaftlicher und finanzwirtschaftlicher Probleme bleibt abzuwarten, wie lange Deutschland als Gewinner der Krise hervorgeht. Aber auch ohne eine mögliche Verschlechterung der Konjunktur haben sich die Herausforderungen am Markt durch sich ständig verändernde ökonomische Rahmenbedingungen verschärft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen zur Liquidität, deren Messung und Bewertung

2.1 Definition von Liquidität und deren Träger

2.2 Die Messung und Bewertung von Liquidität

2.3 Die Bedeutung von Liquidität im Rahmen der Unternehmenssteuerung

3. Empirische Studie zur Angemessenheit von liquiden Mitteln im Unternehmen anhand einer Auswertung von Liquiditätskennzahlen der Automobilbranche

3.1 Ausgangssituation

3.2 Material und Methoden

3.3 Vorstellung der Unternehmen

3.4 Vorstellung der Liquiditätskennzahlen

3.4.1 Liquiditätsgrade

3.4.2 Working Capital

3.4.3 Cashflow (CF)

3.5 Ergebnisse

3.5.1 Der Kassenbestand

3.5.2 Die Liquiditätsgrade

3.5.3 Das Working Capital

3.5.4 Der Cashflow

3.5.5 Umsatz und Umsatzwachstum

3.6 Zusammenfassende Interpretation und Bewertung der Ergebnisse

4. Mögliche Einsparungspotentiale von Opportunitätskosten mithilfe alternativer Kennzahlensysteme zur optimalen Ausrichtung der Liquiditätsbestände

4.1 Die Ausrichtung der Liquiditätsgrade an den Sollwerten der Literatur

4.1.1 Liquiditätsgrad I ≙ 25%

4.1.2 Liquiditätsgrad II ≙ 100%

4.1.3 Liquiditätsgrad III ≙ 150%

4.2 Die Ausrichtung des Liquiditätsbestandes am C2C-Zyklus

4.2.1 Ausrichtung des Liquiditätsgrades I an der Working Capital Ratio

4.2.2 Ausrichtung des Liquiditätsgrades III an der Working Capital Ratio

4.3 Projektion der Parameter aus 2008 auf die Jahre 2009-2014

4.3.1 Konstantes Verhältnis von Kassenbestand zu Bilanzsumme

4.3.2 Konstantes Verhältnis von Kassenbestand zu Umsatzerlöse

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit zielt darauf ab, durch eine empirische Analyse von 24 Automobilkonzernen das Liquiditätsmanagement unter Aspekten der Wirtschaftlichkeit zu untersuchen, um Möglichkeiten zur Optimierung der Liquiditätsbestände und Steigerung der Rentabilität abzuleiten.

  • Analyse der Liquiditätssteuerung in der Automobilbranche
  • Kritische Bewertung gebräuchlicher Liquiditätskennzahlen
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Liquidität, Kapitalbindung und Rentabilität
  • Aufzeigen von Einsparungspotentialen bei Opportunitätskosten
  • Entwicklung risikoadjustierter, kennzahlengestützter Steuerungsalternativen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Die Existenz jedes Unternehmens bedingt die Fähigkeit fällige Zahlungsverpflichtungen jederzeit, uneingeschränkt erfüllen zu können. Sollte das Unternehmen dazu nicht in der Lage sein, muss es aufgrund seiner Zahlungsunfähigkeit gemäß § 17 Abs. 1 InsO die Insolvenz anmelden. Das wichtigste Instrumentarium zur Sicherung des langfristigen Bestandes eines Unternehmens ist daher ein permanentes Liquiditätsmanagement. Die Liquiditätssteuerung sollte allerdings nicht nur das Ziel verfolgen, die bloße Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, sondern auch unnötig hohe Liquiditätsreserven vermeiden um Rentabilitätspotenziale heben zu können.

Da sich die deutsche Wirtschaft trotz geopolitischer Flüchtlings- und anhaltender Eurokrise durch eine robuste Konjunktur, steigende Exportquoten und sinkende Arbeitslosigkeit auszeichnet, wurde die Allokation der Liquiditätsbestände unter Rentabilitätsgesichtspunkten in den letzten Jahren vernachlässigt. Doch angesichts vieler noch nicht bzw. nur unzureichend gelöster volkswirtschaftlicher und finanzwirtschaftlicher Probleme bleibt abzuwarten, wie lange Deutschland als Gewinner der Krise hervorgeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Liquiditätsmanagements in Unternehmen ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die Rentabilität durch optimierte Liquiditätssteuerung zu verbessern.

2. Theoretische Grundlagen zur Liquidität, deren Messung und Bewertung: Das Kapitel definiert den Begriff der Liquidität aus betriebswirtschaftlicher Sicht und erläutert verschiedene Instrumente zu deren Messung, Steuerung und Bewertung.

3. Empirische Studie zur Angemessenheit von liquiden Mitteln im Unternehmen anhand einer Auswertung von Liquiditätskennzahlen der Automobilbranche: Es werden 24 Automobilkonzerne analysiert, um die Effizienz ihrer Liquiditätsbestände und die Relevanz der verwendeten Kennzahlen anhand von Daten aus Jahresabschlüssen zu prüfen.

4. Mögliche Einsparungspotentiale von Opportunitätskosten mithilfe alternativer Kennzahlensysteme zur optimalen Ausrichtung der Liquiditätsbestände: Basierend auf den empirischen Erkenntnissen werden neue Ansätze präsentiert, um Liquiditätsbestände effizienter auszurichten und so Opportunitätskosten zu minimieren.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Praktikabilität der vorgeschlagenen Steuerungsalternativen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg.

Schlüsselwörter

Liquiditätsmanagement, Liquiditätssteuerung, Rentabilität, Unternehmenssteuerung, Liquiditätskennzahlen, Working Capital, Cashflow, Bilanzsumme, Opportunitätskosten, Automobilbranche, Kapitalbindung, Unternehmensfinanzierung, Finanzplanung, Zinsersparnis, Eigenkapitalrichtlinien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Optimierung von Liquiditätsbeständen in Unternehmen, um neben der bloßen Zahlungsfähigkeit auch Rentabilitätspotenziale zu heben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Liquiditätsmanagement, die Analyse von Liquiditätskennzahlen wie Liquiditätsgradiert, Working Capital und Cashflow, sowie die Auswirkungen dieser Größen auf die Unternehmensrentabilität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Notwendigkeit einer effizienten Optimierung der Liquiditätsbestände aufzuzeigen und daraus eine risikoadjustierte, kennzahlengestützte Steuerungsalternative für Unternehmen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Studie durchgeführt, in deren Rahmen die handelsrechtlichen Jahres- und Konzernabschlüsse von 24 ausgewählten Automobilkonzernen aus dem Zeitraum 2008 bis 2014 ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beinhaltet die theoretischen Grundlagen, die empirische Analyse der Liquiditätskennzahlen bei Automobilkonzernen sowie die Untersuchung alternativer Kennzahlensysteme zur Einsparung von Opportunitätskosten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Liquiditätsmanagement, Working Capital, Cashflow, Rentabilitätssteigerung, Opportunitätskosten und Finanzplanung charakterisiert.

Warum reicht ein einfaches Liquiditätsmanagement oft nicht aus?

Ein reines Sicherstellen der Zahlungsfähigkeit kann dazu führen, dass ungenutzte Liquiditätsreserven zu hoch angesetzt werden, was die Rentabilität belastet, da auf diesen Beständen kaum Zinserträge erzielt werden.

Welchen Einfluss haben Basel III-Richtlinien auf das Thema?

Die Verschärfung der Eigenkapitalrichtlinien bewirkt, dass Banken verstärkt auf cashorientierte Kennzahlen im externen Reporting achten, was die Bedeutung einer effizienten Liquiditätsoptimierung für den Zugang zu Fremdkapital erhöht.

Warum ist die Automobilbranche für die empirische Analyse besonders relevant?

Die Branche unterliegt starken Konjunkturzyklen und weist große Unterschiede in der Kapitalbindung auf, was sie zu einem idealen Untersuchungsobjekt für das Management von Liquidität und Working Capital macht.

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Details

Titel
Der Grat zwischen Zahlungsunfähigkeit und Ineffizienz. Optimierungspotenzial in der Liquiditätssteuerung im Kontext einer empirischen Studie der Automobilbranche
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Geislingen  (Wirtschaft)
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
121
Katalognummer
V1290840
ISBN (PDF)
9783346754028
ISBN (Buch)
9783346754035
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaft Liquidität Liquiditätsmanagement Restrukturierung empirische Studie Automobilbranche Liquiditätssteuerung Zahlungsunfähigkeit Liquiditätskennzahlen Unternehmenssteuerung Liquiditätsgrad Kennzahlen Cashflow Working Capital
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Der Grat zwischen Zahlungsunfähigkeit und Ineffizienz. Optimierungspotenzial in der Liquiditätssteuerung im Kontext einer empirischen Studie der Automobilbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1290840
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