Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Ausarbeitung über qualitative Forschung und was die Ergebnisse über einen Menschen aussagen können. Sie beschäftigt sich dabei mit folgender Frage: Welche Faktoren beeinflussen das Denken und Handeln eines Menschen?
Zunächst wird die qualitative Sozialforschung beleuchtet. Es folgt ein Überblick über Normen und Werte und was diese für die Gesellschaft bedeuten. Im Anschluss wird ein fiktives Fallbeispiel behandelt. Bei der Interpretation dieses Fallbeispiels wird schrittweise mit einem Modell professionellen Handelns vorgegangen: Anamnese (Rekonstruktion der Vorgeschichte), Diagnose (Erläuterung des Problems/ Interpretation) und Intervention (Was kann getan werden?).
Inhaltsverzeichnis
- Erläuterung qualitative Sozialforschung
- Die Einzelfallarbeit
- Das narrative Interview
- Normen und Werte
- Interpretation des Fallbeispiels „Sebastian“
- Reflexion für das Modul Soziologie
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert, welche Faktoren das Denken und Handeln eines Menschen beeinflussen. Sie fokussiert sich auf den Fall „Sebastian“, um einen konkreten Einblick in die Thematik zu ermöglichen. Die Arbeit greift dabei auf Methoden der qualitativen Sozialforschung, insbesondere das narrative Interview, zurück.
- Bedeutung qualitativer Sozialforschung
- Anwendung der Einzelfallanalyse
- Das narrative Interview als Forschungsmethode
- Normen und Werte als Einflussfaktoren auf Denken und Handeln
- Interpretation des Fallbeispiels „Sebastian“
Zusammenfassung der Kapitel
Erläuterung qualitative Sozialforschung
Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der qualitativen Sozialforschung und hebt deren Unterschiede zur quantitativen Sozialforschung hervor. Es werden zentrale Prinzipien der qualitativen Methode wie Subjektbezogenheit, Deskription, Interpretation und die Einordnung in den Alltag des Individuums beschrieben.
Die Einzelfallarbeit
Der Fokus dieses Kapitels liegt auf der Einzelfallanalyse, einem zentralen Element der qualitativen Sozialforschung. Es werden die Schritte zur Durchführung einer Einzelfallanalyse, einschließlich der Formulierung einer Fragestellung, der Definition des Falls und der Auswahl geeigneter Methoden, erläutert.
Das narrative Interview
Dieses Kapitel behandelt die Methode des narrativen Interviews, ein wichtiges Instrument der qualitativen Forschung. Es werden die Funktionsweise und die Vorteile des narrativen Interviews, insbesondere die Möglichkeit, subjektive Bedeutungsstrukturen zu erfassen, dargelegt.
Schlüsselwörter
Qualitative Sozialforschung, Einzelfallanalyse, narratives Interview, Normen und Werte, Fallbeispiel, Subjektbezogenheit, Interpretation, Deskription.
Häufig gestellte Fragen
Was zeichnet die qualitative Sozialforschung aus?
Sie fokussiert sich auf die subjektive Sichtweise von Individuen, nutzt offene Methoden wie Interviews und zielt auf das Verstehen von Sinnzusammenhängen ab.
Was ist ein narratives Interview?
Ein narratives Interview ist eine Methode, bei der die befragte Person dazu angeregt wird, ihre Lebensgeschichte oder Erlebnisse frei und ohne Unterbrechung zu erzählen.
Wie funktioniert eine Einzelfallanalyse?
Sie untersucht ein spezifisches Individuum oder Ereignis tiefgreifend, um allgemeine soziale Muster oder psychologische Faktoren (Anamnese, Diagnose, Intervention) abzuleiten.
Welche Faktoren beeinflussen das Denken und Handeln?
Dazu gehören soziale Normen, persönliche Werte, die individuelle Biografie sowie das kulturelle Umfeld, in dem ein Mensch aufwächst.
Was ist der Unterschied zur quantitativen Forschung?
Während die quantitative Forschung auf Zahlen, Statistik und Generalisierbarkeit setzt, will die qualitative Forschung Einzelfälle im Detail interpretieren.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2021, Qualitative Sozialforschung anhand eines Fallbeispiels. Welche Faktoren beeinflussen das Denken und Handeln eines Menschen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1291514