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Gleichaltrige Kinder und ihre sozialen Beziehungen

Title: Gleichaltrige Kinder und ihre sozialen Beziehungen

Term Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Julia-Doreen Metzner (Author)

Psychology - Developmental Psychology
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den frühen Peer-Beziehungen als entwicklungspsychologischem Forschungsgegenstand und in diesem
Zusammenhang mit dem Lehrbuch der sozialen Entwicklung von Professor Dr. Ulrich Schmidt-Denter, sowie einer Studie von Laireiter und Lager (2006) zu der Fragestellung nach dem Zusammenspiel zwischen sozialen und individuellen Parametern bei Kindern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. FORSCHUNGSGESCHICHTE DER FRÜHEN PEER-BEZIEHUNGEN

3. PEER INTERAKTIONEN IN DEN ERSTEN LEBENSJAHREN

3.1 SOZIALE KOMPETENZ

3.2 SOZIALES UND KOOPERATIVES SPIEL

3.3 EINFLUSS DER ELTERN AUF PEER-BEZIEHUNGEN

4. SOZIALE BEZIEHUNGEN IM KINDERGARTEN

4.1 SOZIALE DISTANZ

4.2 SOZIALE HIERARCHIEN

4.2.1 DOMINANZHIERARCHIEN

4.2.2 AUFMERKSAMKEITSSTRUKTUR

4.2.3 KONTAKTSTRUKTUREN UND IHRE SOZIALEN KONSEQUENZEN

5. SOZIALE BEZIEHUNGEN IM GRUNDSCHULALTER

5.1 PEER CULTURE

5.2 ENTWICKLUNGSAUFGABEN

5.3 AUSEINANDERSETZUNGEN

5.4 GRUPPENINFORMATIONEN IN DER GRUNDSCHULE

5.5 ABLEHNUNG DURCH GLEICHALTRIGE

5.6 VORAUSSETZUNGEN FÜR SOZIAL ANGEPASSTES VERHALTEN

6. STUDIE VON LAIREITER UND LAGER (2006)

6.1 FRAGESTELLUNG

6.2 METHODIK UND DESIGN

6.3 ERGEBNISSE

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von frühen Peer-Beziehungen für die soziale Entwicklung von Kindern. Ziel ist es, den Forschungsstand zur Interaktion mit Gleichaltrigen vom Kleinkindalter bis zur Grundschule darzustellen und durch eine ergänzende Studie das Zusammenspiel zwischen sozialen Netzwerken und individuellen Kompetenzen zu beleuchten.

  • Grundlagen und Forschungsgeschichte der Peer-Interaktionen
  • Soziale Kompetenzentwicklung und Spielformen im Kleinkindalter
  • Strukturen und Integrationsprozesse in Kindergarten und Grundschule
  • Einflussfaktoren wie Eltern, Temperament und soziale Netzwerke auf die kindliche Entwicklung
  • Analyse der Studie von Laireiter und Lager (2006) zu sozialen Netzwerken

Auszug aus dem Buch

3.1 Soziale Kompetenz

Sozial kompetente Kinder besitzen einerseits die Fähigkeit, sich effizient mit ihrer sozialen Umwelt auseinanderzusetzen und andererseits die Fähigkeit, diese Wirkungen durch sozial akzeptiertes Verhalten zu erzielen. Beispielsweise gilt ein Kind als sozial kompetent, wenn es Kontakte initiiert und aufrechterhalten kann oder bei Auseinandersetzungen in der Lage ist, Lösungen zu finden.

Diese Kategorien sind sehr schwierig zu operationalisieren und so fassten Vandell & Wilson (1982, zit. nach Schmidt-Denter, 2005) Merkmale der sozialen Kompetenz unter „social skills“ zusammen, die adäquat definiert werden mussten. Die Operationalisierung gelang nur durch die Erstellung eines Verhaltensprofils.

Der soziale Anpassungsprozess umfasst fünf Stufen. Auf der ersten Stufe steht das Entschlüsseln eines sozialen Stimulus gefolgt von der Interpretation des Stimulus. Danach erfolgt eine Suche nach einer angemessenen Antwort und die Evaluation und Bewertung der Antwort. Auf der fünften Stufe steht das Ausführen der Antwort. Der Entwicklungsfortschritt der Kinder zeigt sich in den ersten zwei Lebensjahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in das Thema der frühen Peer-Beziehungen als entwicklungspsychologischen Forschungsgegenstand ein und skizziert die methodische Grundlage der Ausführungen.

2. FORSCHUNGSGESCHICHTE DER FRÜHEN PEER-BEZIEHUNGEN: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Wandel in der Betrachtung kindlicher Interaktionen, weg von der Fehlinterpretation Piagets hin zu einer Anerkennung früher sozialer Austauschprozesse.

3. PEER INTERAKTIONEN IN DEN ERSTEN LEBENSJAHREN: Hier werden zentrale Konzepte wie soziale Kompetenz und verschiedene Spielformen erörtert sowie der bedeutsame Einfluss der Eltern auf die Anbahnung erster Peer-Kontakte untersucht.

4. SOZIALE BEZIEHUNGEN IM KINDERGARTEN: Der Fokus liegt auf den Integrationsprozessen in die Kindergartengruppe, sozialen Distanzmechanismen sowie der Entstehung von Hierarchien und Kontaktstrukturen.

5. SOZIALE BEZIEHUNGEN IM GRUNDSCHULALTER: Dieses Kapitel analysiert die Dynamiken der Peer-Culture, Entwicklungsaufgaben und die Auswirkungen von Ablehnung durch Gleichaltrige im schulischen Kontext.

6. STUDIE VON LAIREITER UND LAGER (2006): Die explorative Studie wird hinsichtlich ihrer Fragestellung, Methodik und Ergebnisse detailliert vorgestellt, wobei besonders die Bedeutung affektiver Beziehungen für die kindliche Kompetenz betont wird.

Schlüsselwörter

Peer-Beziehungen, Soziale Kompetenz, Kindliche Entwicklung, Sozialer Anpassungsprozess, Kooperatives Spiel, Kindergarten, Soziale Hierarchien, Peer Culture, Grundschulalter, Soziales Netzwerk, Soziale Unterstützung, Eltern-Kind-Beziehung, Interaktionsmuster, Integrationsprozess, Bindungserfahrungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Gestaltung sozialer Beziehungen von Kindern zu Gleichaltrigen, beginnend im Kleinkindalter bis hin zum Grundschulalter.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Peer-Forschung, den Merkmalen sozialer Kompetenz, dem kooperativen Spiel, der Integration in soziale Gruppen sowie dem Einfluss von Eltern und sozialen Netzwerken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein umfassendes Bild der sozialen Entwicklung von Kindern im Kontakt mit Gleichaltrigen zu vermitteln und den Zusammenhang zwischen sozialen Netzwerken und individueller Kompetenz empirisch einzuordnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse entwicklungspsychologischer Theorien sowie der Auswertung einer spezifischen explorativen Querschnittstudie von Laireiter und Lager (2006).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Peer-Interaktionen in verschiedenen Lebensphasen und eine detaillierte Betrachtung der Ergebnisse zur kindlichen Kompetenzentwicklung im Kontext sozialer Netzwerke.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zentrale Begriffe sind Peer-Beziehungen, soziale Kompetenz, Gruppenstrukturen, soziale Integration sowie die Wechselwirkung zwischen familiärer Sozialisation und Peer-Erfahrungen.

Wie unterscheiden sich Dominanzhierarchien von Aufmerksamkeitsstrukturen bei Kindern?

Während Dominanzhierarchien primär auf der Durchsetzungsfähigkeit in Konflikten basieren, beruhen Aufmerksamkeitsstrukturen stärker auf sozialer Kompetenz und der Fähigkeit, Spiele zu initiieren und Anlaufstelle für andere zu sein.

Welche Bedeutung hat das kooperative Spiel für die kognitive Entwicklung?

Das kooperative Spiel dient als Medium zum Spracherwerb, ermöglicht das Einüben von Rollen, fördert das Verständnis für Regeln und trägt zur Konstruktion sozialer Schemata beim Kind bei.

Was sind die zentralen Ergebnisse der Studie von Laireiter und Lager?

Die Studie zeigt, dass kindliche Kompetenz vor allem durch affektive Beziehungen und Unterstützung im Netzwerk beeinflusst wird, während soziodemografische Faktoren wie Geschlecht oder Wohnort keine signifikante Rolle spielen.

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Details

Title
Gleichaltrige Kinder und ihre sozialen Beziehungen
College
University of Cologne
Course
Seminar Sozial-emotionale Entwicklung
Grade
2,3
Author
Julia-Doreen Metzner (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V129166
ISBN (eBook)
9783640355860
ISBN (Book)
9783640356218
Language
German
Tags
Gleichaltrige Kinder Beziehungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia-Doreen Metzner (Author), 2009, Gleichaltrige Kinder und ihre sozialen Beziehungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129166
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