Diese Arbeit verfolgt das Ziel der fiktiven Firma "Elevators", eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie sie ihr Projektmanagement und somit die Verwaltung ihrer Aufträge effizienter und ressourcenschonender umsetzen kann. Durch das Erarbeiten eines optimalen Leitfadens für das Unternehmen soll am Ende ein Konzept entstehen, welches der Firma den Nutzen und die Ziele von einem konstruktiven Projektportfoliomanagement aufzeigt. Außerdem soll eine mögliche Portfolioorganisation, eine Idee zur Umsetzung der Portfoliomatrix und der notwendigen Portfolioprozesse, zur Verfügung gestellt werden.
Unternehmen setzen heutzutage immer mehr Wert darauf, ihre Tätigkeiten in Form von Projekten umzusetzen. Die Größenordnung der Unternehmen spielt dabei keine Rolle. Es muss nicht nur ein einzelnes Projekt, sondern auch das Zusammenspiel von mehreren Projekten koordiniert werden. Damit man innerhalb des Branchenmarkts als Wettbewerber teilnehmen kann, muss innerhalb des Unternehmens dafür gesorgt werden, dass alle Ressourcen effizient verteilt sind. Die Strukturen müssen dem sich stetig wandelnden Markt angepasst werden. In der Zeit von Industrie 4.0 und fortschreitender Digitalisierung in Deutschland, wird es immer elementarer Unternehmensstrukturen auf den Wettbewerb einzustellen zu können, um den Unternehmenserfolg zu erhalten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1. Definitionen
2.1.1.Projekte und Projektmanagement
2.1.2.Projektportfoliomanagement
2.2. Ziele und Nutzen
2.3. Portfolio Organisation
2.4. Portfolioprozesse
2.5. Zusammenfassung
3. Firma Elevators
3.1. Beschreibung des Unternehmens
3.2. Ziele und Nutzen für die Firma Elevators
3.3. Portfolio Organisation in der Firma Elevators
3.3.1.Portfolio Matrix für die Firma Elevators
3.4. Prozesse fürs Portfoliomanagement in der Firma Elevators
4. Umsetzungsanalyse des erarbeiteten Konzepts
5. Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit hat das Ziel, für das mittelständische Unternehmen „Elevators“ ein Konzept für ein effizientes Projektportfoliomanagement zu entwickeln, um die Verwaltung der zahlreichen, hochkomplexen Kundenaufträge zu optimieren, Ressourcen schonender einzusetzen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
- Grundlagen des Projekt- und Multiprojektmanagements
- Nutzen und Ziele eines strukturierten Projektportfoliomanagements
- Entwicklung einer geeigneten Portfolio-Organisation für Elevators
- Einführung einer Portfoliomatrix zur Priorisierung und Steuerung von Projekten
- Definition zentraler Prozesse für das Portfolioprozessmanagement
Auszug aus dem Buch
3.3.1. Portfolio Matrix für die Firma Elevators
Nehmen wir an, wir haben einen Lastenaufzug und einen Personenaufzug jeweils als Projekt und schauen uns über die Einordnung dieser beiden separat voneinander gestarteten Projekte deren Abteilungsbezogenes Grating in der Portfoliomatrix an. Diese kann individuelle Kriterien enthalten, die für die einzelnen Unternehmen oder Bereiche selbstständig festgelegt werden kann. Im Falle der Firma „Elevators“ wäre es zum Beispiel sinnvoll die Matrix in Realisierbarkeit und Gesamtbedeutung. Dabei könnte unter Realisierbarkeit und Gesamtbedeutung geprüft werden, welche Faktoren wichtig für die Beurteilung sind und gemäß eines Punkte Systems eine Beurteilung dessen stattfinden. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu überschreiten wird das hier nur kurz beleuchtet und nicht komplett ausgearbeitet. So könnte die Gesamtbedeutung unter Quantitativem Nutzen, Qualitativen Nutzen und strategische Fit aufgeteilt werden, die Gewichtung kann hier optionalisiert werden und zum Beispiel wäre hier die Gewichtung von 0,3 * Qualitativer Nutzen + 0,5 * quantitativem Nutzen + 0,2 * strategischer Fit = Gesamtbedeutung und somit den gegebenen Wert der X-Achse. Auf der Y- Achse würden dann die Faktoren der Realisierbarkeit analysiert werden. Es würde die Dauer eines Projektes und die dafür vorgesehene Gewichtung betrachten, die vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten, das Know-How bzw. Können das für diese Art von Projekt zugrunde liegt und die Barrieren und Risiken abwägen. So würde sich dann daraus die Realisierbarkeit = gewichtete Dauer * 0,3 + vorhandene Ressourcen/ Kapazitäten * 0,2 + Know-how/ Können * 0,2 + Barrieren/ Widerstände/ Risiken * 0,3 ergeben. Um auf den ersten Blick die einzelnen Projekte voneinander unterscheiden zu können, kann jede Projektart ein eigenes Piktogramm zugeordnet werden, dabei könnten beispielsweise Bauprojekte für Rolltreppen das Piktogramm einer Rolltreppe haben und Personalprojekte würden ein Piktogramm einer Person haben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit von effizientem Ressourcenmanagement in der Aufzug- und Fahrtreppenbranche und leitet die Problemstellung sowie die Zielsetzung für „Elevators“ ab.
2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die theoretischen Konzepte von Einzelprojekt-, Programm- und Portfoliomanagement im Kontext des Multiprojektmanagements erläutert.
3. Firma Elevators: Dieses Kapitel transferiert die theoretischen Prinzipien auf das Unternehmen „Elevators“, beschreibt die spezifische Organisation und definiert operative Prozessen sowie eine Portfoliomatrix.
4. Umsetzungsanalyse des erarbeiteten Konzepts: Es wird reflektiert, wie die neu entwickelten Strukturen und Prozesse dem operativen Management bei der Entlastung und Effizienzsteigerung helfen können.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass ein systematisches Portfoliomanagement für Elevators angesichts wachsenden Wettbewerbsdrucks und begrenzter Ressourcen unumgänglich ist.
Schlüsselwörter
Projektportfoliomanagement, Elevators, Ressourcenmanagement, Multiprojektmanagement, Portfoliomatrix, Projektorganisation, Unternehmensstrategie, operative Exzellenz, Projektsteuerung, Effizienzsteigerung, Bauprojekte, Aufzugbranche, Priorisierung, Projektlebenszyklus, Controlling
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung eines strukturierten Projektportfoliomanagements bei der Firma „Elevators“, um die operative Komplexität zu beherrschen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der Portfolio-Organisation, der Prozessdefinition für Projektportfolios sowie der Erstellung einer spezifischen Portfoliomatrix zur Entscheidungsunterstützung.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Konzept zu entwickeln, mit dem Elevators seine Ressourcen effizienter verwalten und die Qualität sowie Bereitstellungsgeschwindigkeit der Aufzugbauprojekte steigern kann.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Es werden theoretische Grundlagen des Multiprojektmanagements analysiert und diese durch Anwendung in einer modellhaften Portfolio-Organisation auf das Unternehmen übertragen und bewertet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der Portfolio-Organisation, den Prozessen für das Management und der methodischen Herleitung einer Bewertungsgrundlage für Projekte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Wesentliche Begriffe sind Projektportfoliomanagement, Ressourcenoptimierung, Strategische Ausrichtung, Priorisierung in der Projektmatrix sowie Effizienz in der Auftragsabwicklung.
Wie unterstützt die Portfoliomatrix die Firma Elevators konkret?
Sie ermöglicht eine objektive Einordnung laufender Projekte nach Realisierbarkeit und Gesamtbedeutung, wodurch Engpässe frühzeitig erkannt und Ressourcen zielgerichtet verteilt werden können.
Welche Rolle spielt der Portfolio Controller bei Elevators?
Er agiert als separate Instanz zur Sicherstellung der Transparenz, führt Soll-Ist-Analysen durch und liefert dem Führungskreis Daten als Grundlage für fundierte Steuerungsentscheidungen.
Warum ist das Projekt-Feedback für zukünftige Vorhaben entscheidend?
Durch die Dokumentation von Erkenntnissen aus abgeschlossenen Projekten lassen sich Synergien nutzen, Fehler vermeiden und Prozesse für künftige, ähnliche Bauvorhaben kontinuierlich verbessern.
Warum ist der Abbruch von Projekten ein integraler Bestandteil des Konzepts?
Projekte, die nicht mehr zur Unternehmensstrategie passen oder unwirtschaftlich sind, blockieren knappe Ressourcen; ihre Identifikation und Terminierung ist somit essenziell für den Gesamterfolg.
- Arbeit zitieren
- Violetta Mastel (Autor:in), 2022, Portfoliomanagement am Beispiel der Firma "Elevators". Steigerung der Effizienz und Ressourcenschonung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1292151