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SPC - Statstistische Prozessregelung

Title: SPC - Statstistische Prozessregelung

Seminar Paper , 2000 , 29 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Marc Ebel (Author)

Business economics - Industrial Management
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Summary Excerpt Details

SPC ist die Abkürzung von Statistical Process Control was auf deutsch soviel wie statistische Prozeßregelung bzw. -steuerung bedeutet. Von der statistischen Prozeßregelung war das erste Mal in den 20er Jahren in den USA die Rede. Als Pionier gilt W. A. Shewart, dessen Standardwerk der Statistik "Economic Control of Quality and Manufactured Product" im Jahre 1931 erschien. 1945 führte W. Edwards Deming das Werk von Shewart fort und begründete die moderne statistische Qualitätsprüfung. Deming war es auch, der ab 1950 in Japan sehr erfolgreich statistische Methoden der Qualitätssicherung einführte. Mitte der 80er Jahre wurde in der US-Automobilindustrie die statistische Qualitätsregelung eingeführt und gewann ab diesem Zeitpunkt auch in Europa immer mehr an Popularität. 1985 setzte sich der SPC-Gedanke in der westdeutschen Automobilindustrie durch und gilt heute bei der Serienproduktion als Standard der deutschen Industrie.
Bei der statistischen Prozeßregelung steht nicht das Produkt, sondern der Prozeß im Mittelpunkt. Das Produkt wird vielmehr als das Ergebnis eines Prozesses betrachtet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde beispielsweise die Qualität der Produkte anhand einer "Gut/Schlecht-Prüfung" am Ende der Fertigungsstraße überprüft. Bei der Prozeßregelung wird der Prozeß überprüft und im Bestfall wird der Prozeß neu eingestellt, bevor schlechte Produkte produziert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Was ist SPC ?

2 Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung

3 Anforderungen an die Qualität eines Prozesses

3.1 Maschinenfähigkeitsuntersuchung

3.1.1 Ablauf der Maschinenfähigkeitsuntersuchung

3.1.2 Die Kennwerte cm und cmk

3.2 Prozeßfähigkeitsuntersuchung

3.2.1 Ablauf der Prozeßfähigkeitsuntersuchung:

3.2.2 Die Kennwerte cp und cpk:

4 Qualitätsregelkarten (QRK) als Instrument der SPC

4.1 Aufbau und Prinzip einer QRK nach Shewart

4.2 Erstellung einer QRK

4.3 Führung und Interpretation einer QRK

4.4 Die verschiedenen Arten von QRK

4.4.1 Fehlersammelkarten

4.4.2 QRK zur Ermittlung der Fertigungslage

4.4.3 QRK zur Ermittlung der Fertigungsstreuung

4.4.4 Zweispurige QRK

4.5 QRK zur Dokumentation in der Qualitätssicherung

4.6 Weitere QRK-Typen

5 Computerunterstützung bei der SPC

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den methodischen Hintergrund sowie die praktische Anwendung der Statistical Process Control (SPC) als zentrales Instrument des betrieblichen Qualitätsmanagements, um Prozesse fähig zu machen und langfristig zu überwachen.

  • Grundlagen der statistischen Prozessregelung und Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Methoden der Maschinen- und Prozessfähigkeitsuntersuchung (MFU/PFU)
  • Aufbau, Funktionsweise und Interpretation von Qualitätsregelkarten (QRK)
  • Differenzierung verschiedener Regelkartentypen für unterschiedliche Prüfaufgaben
  • Bedeutung der Computerunterstützung (CAQ) in der SPC

Auszug aus dem Buch

1 Was ist SPC ?

SPC ist die Abkürzung von Statistical Process Control was auf deutsch soviel wie statistische Prozeßregelung bzw. -steuerung bedeutet. Von der statistischen Prozeßregelung war das erste Mal in den 20er Jahren in den USA die Rede. Als Pionier gilt W. A. Shewart, dessen Standardwerk der Statistik "Economic Control of Quality and Manufactured Product" im Jahre 1931 erschien. 1945 führte W. Edwards Deming das Werk von Shewart fort und begründete die moderne statistische Qualitätsprüfung. Deming war es auch, der ab 1950 in Japan sehr erfolgreich statistische Methoden der Qualitätssicherung einführte. Mitte der 80er Jahre wurde in der US-Automobilindustrie die statistische Qualitätsregelung eingeführt und gewann ab diesem Zeitpunkt auch in Europa immer mehr an Popularität. 1985 setzte sich der SPC Gedanke in der westdeutschen Automobilindustrie durch und gilt heute bei der Serienproduktion als Standard der deutschen Industrie.

Bei der statistischen Prozeßregelung steht nicht das Produkt, sondern der Prozeß im Mittelpunkt. Das Produkt wird vielmehr als das Ergebnis eines Prozesses betrachtet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde beispielsweise die Qualität der Produkte anhand einer "Gut/Schlecht-Prüfung" am Ende der Fertigungsstraße überprüft. Bei der Prozeßregelung wird der Prozeß überprüft und im Bestfall wird der Prozeß neu eingestellt, bevor schlechte Produkte produziert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Was ist SPC ?: Einführung in die Geschichte und die grundlegende Philosophie der statistischen Prozessregelung sowie Abgrenzung zur herkömmlichen Qualitätskontrolle.

2 Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung: Darstellung statistischer Verteilungen, insbesondere der Normalverteilung, als Basis für die Bestimmung von Prozessgrenzen.

3 Anforderungen an die Qualität eines Prozesses: Analyse der 5M-Einflussgrößen und Einführung in die Methoden der Maschinen- und Prozessfähigkeitsuntersuchung zur Sicherstellung konstanter Prozessergebnisse.

4 Qualitätsregelkarten (QRK) als Instrument der SPC: Erläuterung des Aufbaus und der Interpretation von Regelkarten nach Shewart sowie Klassifizierung verschiedener Regelkartentypen für messende und zählende Prüfungen.

5 Computerunterstützung bei der SPC: Diskussion über die Rolle von CAQ-Systemen bei der automatisierten Datenerfassung, Auswertung und langfristigen Qualitätsberichterstattung.

Schlüsselwörter

Statistical Process Control, SPC, Qualitätsmanagement, Prozessfähigkeit, Maschinenfähigkeit, Qualitätsregelkarte, QRK, Normalverteilung, Fertigungslage, Fertigungsstreuung, Shewart, CAQ, Prozessüberwachung, Stichprobenprüfung, Fehlersammelkarte.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Ziel der Statistical Process Control (SPC)?

Das Ziel der SPC ist es, Prozesse nicht nur auf Fehler hin zu prüfen, sondern durch statistische Regelung aktiv zu steuern, um Fehler bereits bei der Entstehung zu vermeiden.

Welche Rolle spielen Stichproben bei der SPC?

Stichproben werden periodisch entnommen, um Aussagen über die Qualität des gesamten Produktionsoutputs zu treffen, da dies effizienter, kostengünstiger und sorgfältiger ist als eine kontinuierliche 100%-Prüfung.

Was ist der Unterschied zwischen Maschinen- und Prozessfähigkeit?

Die Maschinenfähigkeit (MFU) ist eine Kurzzeituntersuchung unter Idealbedingungen, während die Prozessfähigkeit (PFU) den gesamten Fertigungsprozess mit allen Einflussgrößen (5M) über einen längeren Zeitraum betrachtet.

Wie werden Qualitätsregelkarten (QRK) interpretiert?

Die QRK stellt Stichprobenfunktionen grafisch dar. Ein Überschreiten der Eingriffsgrenzen signalisiert eine Störung im Prozess, die eine sofortige Fehlerbehebung erforderlich macht.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Warn- und Eingriffsgrenzen wichtig?

Die Warngrenzen dienen der frühzeitigen Sensibilisierung für potenzielle Prozessstörungen, während die Eingriffsgrenzen den Bereich definieren, ab dem der Prozess statistisch gesehen als gestört gilt.

Welchen Nutzen bietet der Einsatz von CAQ-Systemen in der SPC?

CAQ-Systeme ermöglichen die automatische Generierung statistischer Kennwerte, eine effiziente grafische Darstellung und erleichtern durch Langzeitauswertungen die Erstellung von Qualitätsberichten.

Was genau beschreiben die Kennwerte cm und cmk?

Der Kennwert cm vergleicht die Streuung mit der Toleranz, während cmk zusätzlich die Lage des Prozesses innerhalb des Toleranzfeldes berücksichtigt.

Wann wird eine Fehlersammelkarte eingesetzt?

Fehlersammelkarten werden bei zählenden (qualitativen) Prüfungen verwendet, um beispielsweise die Anzahl fehlerhafter Einheiten oder die Fehlerhäufigkeit in einer Stichprobe zu dokumentieren.

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Details

Title
SPC - Statstistische Prozessregelung
College
Pforzheim University  (Wirtschaftsingenieurwesen)
Course
Qaltiätsmanagement 1
Grade
1,1
Author
Marc Ebel (Author)
Publication Year
2000
Pages
29
Catalog Number
V12923
ISBN (eBook)
9783638187046
ISBN (Book)
9783640681341
Language
German
Tags
Statstistische Prozessregelung Qaltiätsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Ebel (Author), 2000, SPC - Statstistische Prozessregelung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12923
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