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Go to shop › Didactics for the subject English - Pedagogy, Literature Studies

Die Simpsons im Englischunterricht der 9. Klasse

Ein Konzeptentwurf auf Grundlage des Berliner Modells

Title: Die Simpsons im Englischunterricht der 9. Klasse

Seminar Paper , 2008 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Joana Hegemann (Author)

Didactics for the subject English - Pedagogy, Literature Studies
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Als der Autor verschiedene Schüler im Alter von 14-15 Jahren nach der Schule fragt, bekommt er einige Male nur ein genervtes Stöhnen als Antwort. Wichtiger als Schule und die dort vermittelten Fächerinhalte sind vor allem das andere Geschlecht, Freunde, das Internet, Computerspiele, Fernsehen oder die neusten Lieder auf dem Musikmarkt. Für Jugendliche scheint es nicht nur einiges Wichtigeres als Inhalte der Schule zu geben, die Inhalte werden zudem „langweilig“ vermittelt. Wie kann da Abhilfe geschaffen werden? Wie und womit kann man als Lehrer die Anforderungen des Lehrplans erfüllen und es gleichzeitig schaffen die Schüler zu erreichen und zu motivieren? Diese beiden Fragen sind sehr allgemein und umfassen mehrere Fachgebiete und Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Da dies den Umfang dieser Arbeit sprengen würde, beschränkt sich der Autor auf ein konkretes Konzept, welches als Anregung zu einer selbstständigen Unterrichtsreihe oder als Einschub im Umfang von 1-2 Unterrichtsstunden zwischen zwei Unterrichtsreihen umgesetzt werden kann. Dieses Konzept soll schülerorientierten Unterricht verdeutlichen und zeigen wie Unterricht ansprechend und motivierend gestaltet werden kann und gleichzeitig wichtige Inhalte und Methoden vermittelt. Im Wesentlichen sollen im Englischunterricht der neunten Klasse ausgewählte Folgen der Serie „The Simpsons“ auf Englisch (gegebenenfalls mit englischem Untertitel) gezeigt werden. Anschließend sollen die dargebotenen Inhalte besprochen, reflektiert und diskutiert werden. Auch die Gestaltung von eigenen an „The Simpsons“ angelehnten Szenen ist möglich. Dieses Grobkonzept wird im Folgenden erläutert, erklärt und anhand des Berliner Modells und den Anforderungen des Lehrplans vorgestellt. Zuerst wird die Entscheidung, die Serie „The Simpsons“ zu nehmen und die Entscheidung des Einsatzes in der neunten Klasse dargelegt und begründet. Im Weiteren werden zum umfassenden Verständnis kurz allgemeine Informationen über die Serie gegeben und eine Vorstellung ihrer Hauptcharaktere findet statt. Dann wird das aus der Didaktik stammende „Berliner Modell“ dargelegt und auf das Konzept „Die Simpsons im Englischunterricht der neunten Klasse“ angewandt. Dabei werden Inhalte und Ziele des Konzepts erläutert und der Einsatz von bestimmten Methoden und Medien aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Wahl der Serie „The Simpsons“

Die Wahl der Jahrgangsstufe

Vorstellung der Serie „The Simpsons“ – Inhalte und Hintergründe

Vorstellung des Berliner Modells

Anwendung des Berliner Modells auf das Konzept „Die Simpsons im Englischunterricht der 9. Klasse“

Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein schülerorientiertes Unterrichtskonzept für den Englischunterricht der 9. Klasse zu entwickeln, das durch den Einsatz der Serie „The Simpsons“ die Motivation der Lernenden steigert und eine aktive Auseinandersetzung mit der Fremdsprache fördert. Dabei soll untersucht werden, wie sich mittels des Berliner Modells medienpädagogisch fundierte Unterrichtsreihen gestalten lassen, die sowohl den Lehrplananforderungen entsprechen als auch aktuelle, kulturelle Inhalte aufgreifen.

  • Motivation und schülerorientierte Unterrichtsgestaltung
  • Einsatz von populärkulturellen Medien (Serie „The Simpsons“) im Fremdsprachenunterricht
  • Methodische Anwendung des Berliner Modells auf den Englischunterricht
  • Förderung von Hörverstehen, Diskussion und interkultureller Kompetenz
  • Kritische Medienkompetenz und Reflexion

Auszug aus dem Buch

Vorstellung der Serie „The Simpsons“ – Inhalte und Hintergründe

An dieser Stelle wird ein Überblick über die Serie und ihre Hauptcharaktere gegeben, um ein ungehindertes und vollständiges Verständnis des Konzepts zu gewährleisten.

1989 wurden „The Simpsons“ das erste Mal in den USA ausgestrahlt, 1991 dann auch in Deutschland. Erfinder ist der Comiczeichner Matt Groening. Die Serie ist in den USA extrem erfolgreich und gewann unter anderem 13 Emmys. Auch in Deutschland sind „The Simpsons“ beliebt, was man daran sehen kann, dass sie im Jahr 2008 nicht nur von Montag bis Freitag von 18-19 Uhr auf dem privaten Fernsehsender Pro Sieben laufen, sondern die neuesten Folgen sogar montags zur Hauptsendezeit um 20:15 Uhr ausgestrahlt werden.

In der Serie geht es um die Familie Simpsons. Sie besteht aus Vater Homer, Mutter Marge, dem ältesten Sohn Bart (10), der Tochter Lisa (8) und dem Baby Maggie. Außerdem haben die Simpsons einen Hund und eine Katze. Alle Menschen in der Serie sind gelb. Die Familie lebt in der mittelgroßen Stadt Springfield in den USA in einem Haus. Mutter Marge ist Vollzeithausfrau und Mutter und vertritt klassische moralische Werte. Vater Homer arbeitet grundsätzlich als unqualifizierter Sicherheitsinspektor in einem Kernkraftwerk und ist ein triebgesteuerter, fauler, einfachgestrickter und liebenswerter Mann. Im Laufe der Serie hat er zahlreiche, vielfältige Jobs, weil er aufgrund seiner mangelnden Qualifikationen immer wieder entlassen wird. Sohn Bart ist ein typischer Lausejunge. Er heckt gerne Streiche aus und macht in der Schule nur Ärger. Bart ist beliebt bei seinen Mitschülern und der Schreck der Lehrer und des Direktors. Lisa ist ein sehr kluges Mädchen, anderen in ihrem Alter weit voraus und damit bei Gleichaltrigen als Streberin unbeliebt. Sie hat sehr strikte moralische Ansichten für die sie eintritt und sich stark macht. Maggie als Baby der Familie kann noch nicht sprechen und hat immer einen Schnuller im Mund. Die Familie zeichnet sich dadurch aus, dass sie trotz kleinerer und größerer Streitigkeiten und ihrer verschiedenen Persönlichkeiten zusammenhält, respektiert und sich liebt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit begründet die Auswahl des Themas durch die Problematik der mangelnden Motivation im Englischunterricht und führt in das gewählte Grobkonzept ein.

Die Wahl der Serie „The Simpsons“: Basierend auf JIM-Studien und Lehrplanvorgaben wird begründet, warum die Serie aufgrund ihrer Beliebtheit und ihrer thematischen Vielfalt ideal für den Unterricht geeignet ist.

Die Wahl der Jahrgangsstufe: Es wird dargelegt, dass die 9. Klasse den optimalen Zeitpunkt darstellt, da die Schüler über einen soliden Grundwortschatz verfügen, um komplexe Medieninhalte zu diskutieren.

Vorstellung der Serie „The Simpsons“ – Inhalte und Hintergründe: Dieses Kapitel gibt einen inhaltlichen Überblick über die Charaktere und die Struktur der Serie, um das Verständnis für die Unterrichtsplanung zu sichern.

Vorstellung des Berliner Modells: Das lerntheoretische Modell von Paul Heimann wird als theoretisches Fundament zur Planung von Unterricht unter Berücksichtigung von Bedingungs- und Entscheidungsfeldern vorgestellt.

Anwendung des Berliner Modells auf das Konzept „Die Simpsons im Englischunterricht der 9. Klasse“: Hier wird die praktische Umsetzung der Serieneinbindung unter Berücksichtigung von Motivation, Medienkompetenz und methodischen Varianten wie Rollenspielen und Gruppendiskussionen konkretisiert.

Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die kritische Auseinandersetzung mit Medien notwendig für die Medienkompetenz ist und das gewählte Konzept einen motivierenden Beitrag zum Englischunterricht leistet.

Schlüsselwörter

Englischunterricht, Berliner Modell, The Simpsons, Motivation, Medienkompetenz, 9. Klasse, Interkulturelles Lernen, Fremdsprachenerwerb, Mediendidaktik, Unterrichtsgestaltung, Hörverstehen, Sprachpraxis, Lehrplan, Schülermotivation, Medienkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt ein Unterrichtskonzept für die 9. Klasse, bei dem die Serie „The Simpsons“ als zentrales Medium genutzt wird, um den Englischunterricht schülerorientiert und motivierend zu gestalten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Verbindung von Fremdsprachenunterricht mit populärer Medienkultur, die Steigerung der Sprechmotivation und die Vermittlung von Medienkompetenz innerhalb der gymnasialen Lehrpläne.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch ein mediengestütztes Konzept die Motivation von Schülern der 9. Klasse gefördert und die fremdsprachliche Kompetenz in einem interessenbezogenen Kontext verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das „Berliner Modell“ als theoretische Grundlage, um die Bedingungs- und Entscheidungsfelder einer Unterrichtsreihe strukturiert zu planen und zu begründen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begründung der Medien- und Jahrgangsauswahl, die theoretische Einführung in das Berliner Modell und die konkrete didaktische Anwendung auf das Unterrichtskonzept mit den Simpsons.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Fremdsprachenunterricht, Motivation, Medienkompetenz, Berliner Modell und interkulturelles Lernen.

Warum wird gerade die 9. Klasse für dieses Konzept gewählt?

In der 9. Klasse sind die sprachlichen Grundlagen (Grundphase des Spracherwerbs) abgeschlossen, sodass die Schüler nun komplexere auditive und diskursive Inhalte der Serie bewältigen können.

Welchen Stellenwert nimmt die Medienkritik in diesem Konzept ein?

Medienkritik ist ein zentraler Aspekt, da die Schüler nicht nur passiv konsumieren sollen, sondern lernen, die Funktionsweisen und Wirkungen der Medien zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

Welche konkreten Methoden zur Interaktion werden vorgeschlagen?

Vorgeschlagen werden unter anderem Gruppendiskussionen, Rollenspiele und die Erarbeitung von Pro- und Kontra-Argumenten zu in der Serie behandelten Themen.

Was ist das Fazit der Autorin bezüglich des Medienkonsums in der Schule?

Die Autorin argumentiert, dass ein vollständiges Vermeiden von Medien in der Schule nicht zielführend ist; stattdessen ist es entscheidend, Medienkompetenz durch die aktive und kritische Auseinandersetzung mit ihnen zu schaffen.

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Details

Title
Die Simpsons im Englischunterricht der 9. Klasse
Subtitle
Ein Konzeptentwurf auf Grundlage des Berliner Modells
College
University of Passau
Grade
1,0
Author
Joana Hegemann (Author)
Publication Year
2008
Pages
17
Catalog Number
V129309
ISBN (eBook)
9783640356508
ISBN (Book)
9783640356867
Language
German
Tags
Simpsons Englischunterricht Klasse Konzeptentwurf Grundlage Berliner Modells
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GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joana Hegemann (Author), 2008, Die Simpsons im Englischunterricht der 9. Klasse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129309
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