Aufgabenstellung: 1. Formulieren Sie jeweils zwei Aufgaben mit offenem, halboffenem und geschlossenem Aufgabenformat zu den oben genannten Inhalten der Vorlesung. Bitte streuen Sie Ihre Fragen thematisch, so dass alle Inhalte abgebildet werden. Versuchen Sie insbesondere, höhere Taxonomiestufen (Verständnis, Anwendung/Transfer, nicht nur Wissen) in Ihren Fragen umzusetzen.
2. Erstellen Sie einen Erwartungshorizont incl. Stichwortartiger Musterlösung zu jeweils einer geschlossenen, halboffenen sowie offenen Aufgabe. (siehe auch AB „Erstellung eines EH“). Sie erstellen also insgesamt 6 Aufgaben und drei Erwartungshorizonte
Inhaltsverzeichnis der Leistungsbeurteilung
1. Geschlossene Aufgabe – Häufigkeitsmaße – StGe Ge1
2. Geschlossene Aufgabe – Grafische Darstellung von Korrelation - StGe Ge2
3. Halboffene Aufgabe – Variablen - StGe HO1
4. Halboffene Aufgabe – Streubereich - StGe HO1
5. Offene Aufgabe – Mittelwert und Median - StGe Off1
6. Offene Aufgabe – Korrelation und Kausalität - StGe Off2
7. Erwartungshorizont und Musterlösungen
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit dient der exemplarischen Entwicklung verschiedener Aufgabenformate zur Leistungsüberprüfung im Kontext der pädagogischen Statistik und empirischen Forschung. Ziel ist es, Aufgaben zu formulieren, die über rein reproduktives Wissen hinausgehen und auch Verständnis sowie Transferleistungen abfragen.
- Entwicklung geschlossener, halboffener und offener Aufgabenformate
- Anwendung statistischer Grundkonzepte wie Häufigkeitsmaße und Korrelation
- Differenzierung zwischen Mittelwert und Median sowie Variablenarten
- Kritische Reflexion der Kausalität im Kontext von Korrelationen
- Erstellung strukturierter Erwartungshorizonte zur objektiven Bewertung
Auszug aus dem Buch
Offene Aufgabe – Korrelation und Kausalität - StGe Off2
Nehmen Sie kritisch Stellung zu der Aussage, dass eine empirisch gefundene Korrelation zwischen zwei Variablen Aussagen über ihre Kausalität geben kann. Definieren Sie die beiden Begriffe zunächst und unterstützen Ihre Stellungnahme dann mit je einem Beispiel zu beiden Begriffen aus dem pädagogischen Bereich.
Zusammenfassung der Kapitel
Geschlossene Aufgabe – Häufigkeitsmaße – StGe Ge1: Diese Aufgabe überprüft das Verständnis der absoluten und relativen Häufigkeitsverteilung anhand eines konkreten Beispiels aus einer Schulklasse.
Geschlossene Aufgabe – Grafische Darstellung von Korrelation - StGe Ge2: Hier wird die Fähigkeit geschult, grafische Punktewolken hinsichtlich der Stärke eines korrelativen Zusammenhangs zu bewerten.
Halboffene Aufgabe – Variablen - StGe HO1: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen von Variablenarten (dichotom, diskret, stetig, manifest, latent) in einem Lückentext abgefragt.
Halboffene Aufgabe – Streubereich - StGe HO1: Diese Aufgabe thematisiert die Normalverteilung und die Interpretation von Streubereichen um den Mittelwert anhand der Standardabweichung.
Offene Aufgabe – Mittelwert und Median - StGe Off1: Es wird der konzeptionelle Unterschied zwischen Mittelwert und Median erläutert und an Beispielen hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile diskutiert.
Offene Aufgabe – Korrelation und Kausalität - StGe Off2: Eine kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Abgrenzung von Korrelation und Kausalität, ergänzt durch pädagogische Anwendungsbeispiele.
Erwartungshorizont und Musterlösungen: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Aufschlüsselung der Bewertungsschemata, unterteilt nach den Anforderungsbereichen Wissen, Verständnis und Transfer.
Schlüsselwörter
Leistungsbeurteilung, Pädagogische Statistik, Häufigkeitsmaße, Korrelation, Kausalität, Variablen, Mittelwert, Median, Normalverteilung, Standardabweichung, Aufgabenformate, Erwartungshorizont, Anforderungsbereiche, Transferleistung, Messung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Gestaltung von Aufgaben zur Leistungsbeurteilung in der Schule im Themenbereich Statistik und Forschungsmethodik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen statistische Grundbegriffe, die Unterscheidung verschiedener Variablenarten, die Interpretation von Verteilungen und die methodische Abgrenzung von Korrelation und Kausalität.
Was ist das primäre Ziel der Aufgaben?
Das Ziel ist es, durch die Kombination verschiedener Formate nicht nur reines Faktenwissen abzufragen, sondern auch das Verständnis statistischer Konzepte und deren Anwendung in pädagogischen Kontexten zu fördern.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es wird die Methode der didaktischen Aufbereitung von Inhalten genutzt, wobei Aufgabenformate nach Taxonomiestufen (Wissen, Verständnis, Transfer) differenziert und mit Erwartungshorizonten operationalisiert werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil besteht aus der konkreten Ausformulierung von sechs Aufgabenformaten sowie einer ausführlichen Tabelle zur Bepunktung und Musterlösung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Leistungsbeurteilung, Statistik, Kausalität, Korrelation, Variablen, Mittelwert, Median und Anforderungsbereiche.
Warum ist die Unterscheidung von Korrelation und Kausalität laut Autor zentral?
Da statistische Zusammenhänge oft fälschlicherweise als ursächliche Abhängigkeiten interpretiert werden, ist diese Differenzierung essentiell, um wissenschaftlich fundierte pädagogische Schlussfolgerungen zu ziehen.
Welchen Zweck erfüllt der Erwartungshorizont?
Er sorgt für Transparenz und Objektivität bei der Korrektur, indem er exakt definiert, welche Wissens- oder Transferleistung für eine bestimmte Punktzahl erforderlich ist.
Warum ist das Anforderungsniveau bei der offenen Aufgabe am höchsten?
Weil die Studierenden hier neben der reinen Definition von Begriffen auch die Fähigkeit beweisen müssen, diese Begriffe sinnvoll auf pädagogische Fallbeispiele anzuwenden und kritisch zu reflektieren.
- Quote paper
- Stefanie Gerrits (Author), 2020, Aufgabenentwurf. Leistungsbeurteilung in der Schule (Fach: Mathematik), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1294323