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Leistungsbeurteilung in der Schule. Operatoren und Taxonomiestufen

Title: Leistungsbeurteilung in der Schule. Operatoren und Taxonomiestufen

Project Report , 2021 , 39 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Stefanie Gerrits (Author)

Education - Educational Tests & Measurements
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Dieses Portfolio wurde auf der Grundlage des Seminars Leistungsbeurteilung erstellt, welches sich inhaltlich unter anderem mit der Erstellung, qualitativen Überprüfung und Bewertung von mündlichen und schriftlichen Aufgaben und Leistungen in der Schule beschäftigte, und beinhaltet eine digitale Sammlung von Produkten und Reflexionen. Dabei liegt der Fokus des Portfolios auf der Anwendung von und des Zusammenhangs zwischen Operatoren und Taxonomiestufen, der Überprüfung der Aufgabenqualität durch drei Gütekriterien und die Signifikanz der unterschiedlichen Bezugsnormen. Die Funktion des Portfolios findet sich neben der Anwendung des neu erworbenen Inhalts vorrangig in reflektiven Gedankenprozessen, die die Basis für den Erwerb und die Weiterentwicklung von neuen und notwendigen Perspektiven bilden. Diese sind für die zukünftige Tätigkeit als Lehrkraft insbesondere aufgrund der Weiterentwicklung des Schulsystems und fortschreitende Hervorhebung von heterogenen Verfahrensweisen und Betrachtungen von Bedeutung. Aus diesem Grund wurden Werkstücke ausgewählt, dessen Reflexion einen Prozess des besseren Verständnisses der Inhalte dokumentiert. Speziell die eigenständige Vertiefungsaufgabe bewirkte eine intensive Auseinandersetzung mit den Gütekriterien und Bezugsnormen, die in Anbetracht der regelmäßigen offiziellen Prüfungen und inoffiziellen täglichen Leistungsbewertungen im Unterricht für einen hohen qualitativen Standard herbeiführen müssen, im Unterricht und schulischen Leben jedoch nicht immer allein die inhaltliche Leistung betrachtet wird. Der soziale Umgang wie die Mitarbeit mit anderen Schüler*innen oder individuelle Voraussetzungen wie eine Lese-Rechtschreibschwäche beeinflussen die Bewertung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reflexion erste Hausaufgabe

3. Reflexion zweite Hausaufgabe

4. Bewertung Expertentätigkeit

5. Wie die Untersuchung der Aufgabenstellungen in Bocu No Hīrō Academia zeigt, dass die Erfüllung der Gütekriterien qualitativ hochwertige Aufgaben sicherstellt, diese aufgrund der individuellen Voraussetzungen in der Schule jedoch nicht ausreichen

5.1. Gütekriterien

5.1.1. Objektivität

5.1.2. Reliabilität

5.1.3. Validität

5.2. Bezugsnormen

5.2.1. Soziale Bezugsnorm

5.2.2. Kriteriale/sachliche Bezugsnorm

5.2.3. Individuelle Bezugsnorm

5.3. Prüfungen in Bocu No Hero Academia

5.3.1. Aufnahmeprüfung

5.3.2. Quirk Aprehension Test

5.4. Fazit

6. Gesamtreflexion/Resümee

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist die kritische Auseinandersetzung mit den Kriterien zur Leistungsbeurteilung in der Schule, wobei der Fokus auf der praktischen Anwendung von Gütekriterien, Bezugsnormen sowie der Einbettung in demokratiepädagogische Konzepte liegt. Die Arbeit reflektiert dabei eigene Hausaufgaben und Expertentätigkeiten, um die Herausforderungen einer gerechten Leistungsbewertung im produktorientierten Schulsystem aufzuzeigen.

  • Anwendung von Operatoren und Taxonomiestufen
  • Überprüfung der Aufgabenqualität anhand zentraler Gütekriterien
  • Bedeutung der sozialen, kriterialen und individuellen Bezugsnorm
  • Konfliktpotenziale zwischen Leistungsbewertung und Demokratiepädagogik
  • Reflexion über Fehlerquellen bei der Erstellung von Erwartungshorizonten

Auszug aus dem Buch

5.1.1. Objektivität

Die Bewertung einer Leistung ist objektiv, „wenn die Durchführung, Auswertung und Interpretation der Ergebnisse unabhängig von subjektiven Einflüssen des Lerners, der Lerngruppe oder des Prüfers ist“ (Haß 2006: 272). Demzufolge müssen die Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität einzeln betrachtet werden.

Die Durchführungsobjektivität betrachtet, ob die zu beurteilenden Personen denselben Bedingungen gegenüberstehen (vgl. Elsäßer 2018: 48). Alle Teilnehmer*innen müssen die gleiche Aufgabenstellung, Bearbeitungszeit, Hilfestellung und Hilfsmittel (vgl. Elsäßer 2018: 48) vorgelegt bekommen.

Die Auswertungsobjektivität drückt aus, dass alle Prüfer*innen „für dasselbe gezeigte Verhalten zum gleichen Messergebnis kommen [müssen]“ (Elsäßer 2018: 49). Lehrer*innen bzw. Bewerter*innen müssen mit Auswertungsschemata gleiche Ergebnisse vorweisen.

Zusammenhängend dazu gilt die Interpretationsobjektivität: Die Ergebnisse, die bei der Auswertung entstanden sind, müssen von allen Auswerter*innen gleich interpretiert werden. Vor allem bei diesem Aspekt „besteht gerade im Schulkontext die Gefahr, bei der Wertung gleicher Testergebnisse individuelle Schülervoraussetzungen zu berücksichtigen und damit die objektive Leistungsmessung zu überlagern“ (Elsäßer 2018: 51).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel erläutert die Zielsetzung des Portfolios, schwerpunktmäßig die Anwendung von Operatoren, Gütekriterien und Bezugsnormen zur Reflexion der eigenen Lehrkompetenz und Leistungsbeurteilung.

2. Reflexion erste Hausaufgabe: Eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Aufgabenerstellung, insbesondere hinsichtlich Ratewahrscheinlichkeiten bei geschlossenen Fragen und der Präzision von Operatoren.

3. Reflexion zweite Hausaufgabe: Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen autoritärer Leistungsbewertung und demokratiepädagogischen Ansätzen sowie der Rolle der Lehrkraft als Lernhelfer*in.

4. Bewertung Expertentätigkeit: Dokumentation der Gruppenarbeit zur Vermittlung von Inhalten rund um Operatoren und Lernzieltaxonomien sowie die kritische Reflexion des eigenen Präsentationsprozesses.

5. Wie die Untersuchung der Aufgabenstellungen in Bocu No Hīrō Academia zeigt, dass die Erfüllung der Gütekriterien qualitativ hochwertige Aufgaben sicherstellt, diese aufgrund der individuellen Voraussetzungen in der Schule jedoch nicht ausreichen: Ein theoretischer und praktischer Abgleich von Gütekriterien und Bezugsnormen am Beispiel eines Manga-Szenarios, um die Grenzen standardisierter Leistungsmessung aufzuzeigen.

6. Gesamtreflexion/Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Lernergebnisse des Seminars, der Bedeutung des Leistungsbegriffs und der Notwendigkeit, Fehlerquellen in der Bewertung durch individuelle Bezugsnormen zu reduzieren.

Schlüsselwörter

Leistungsbeurteilung, Schule, Gütekriterien, Objektivität, Reliabilität, Validität, Bezugsnormen, Demokratiepädagogik, Operatoren, Taxonomiestufen, Erwartungshorizont, Kompetenzentwicklung, Leistungsbewertung, Schulentwicklung, Fehlerquellen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert den Lernprozess der Autorin im Seminar "Leistungsbeurteilung in der Schule". Sie verbindet theoretische Konzepte der fachdidaktischen Diagnostik mit der eigenen praktischen Erfahrung und Anwendung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der qualitativen Überprüfung von Aufgaben, der Taxonomie lernzielorientierter Operatoren nach Bloom und dem Spannungsfeld zwischen traditionellen Leistungsnoten und demokratischen Prinzipien im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch Reflexion der eigenen Lehr- und Diagnosetätigkeit ein tieferes Verständnis für faire und valide Leistungsbeurteilungen zu entwickeln und Präventionsmöglichkeiten für typische Fehlerquellen zu erarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die reflektierende Analyse von Seminarprodukten (Hausaufgaben, Expertentätigkeit) sowie den Theorie-Praxis-Transfer, unter anderem durch die Fallanalyse von Prüfungsbeispielen aus einem Manga-Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Reflexion von Hausaufgaben, die Auswertung einer Expertentätigkeit im Seminar sowie eine detaillierte theoretische Analyse von Gütekriterien und Bezugsnormen, exemplifiziert an einem medialen Vergleichsbeispiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Leistungsbeurteilung, Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität), Bezugsnormorientierung, Demokratiepädagogik und die Taxonomy nach Bloom.

Welchen Stellenwert nimmt die "individuelle Bezugsnorm" in der Analyse ein?

Sie wird als essenzielles Korrektiv zu rein produktorientierten Bewertungen identifiziert. Die Autorin betont, dass sie besonders motivierend wirkt und den individuellen Lernprozess stärker in den Vordergrund rückt als die bloße soziale Einordnung durch Noten.

Welche Kritik übt die Autorin am aktuellen produktorientierten Schulsystem?

Sie kritisiert, dass der Fokus auf standardisierte Output-Messungen die sozio-ökonomischen und individuellen Voraussetzungen der Lernenden vernachlässigt und die Sozialisierungsfunktion der Schule durch Selektionsdruck untergräbt.

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Details

Title
Leistungsbeurteilung in der Schule. Operatoren und Taxonomiestufen
College
University of Trier
Grade
2.0
Author
Stefanie Gerrits (Author)
Publication Year
2021
Pages
39
Catalog Number
V1294358
ISBN (PDF)
9783346760487
ISBN (Book)
9783346760494
Language
German
Tags
portfolio taxonomiestufen bezugsnormen gütekriterien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Gerrits (Author), 2021, Leistungsbeurteilung in der Schule. Operatoren und Taxonomiestufen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1294358
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