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Entwicklung eines Curriculums zum Thema Biografiearbeit

Title: Entwicklung eines Curriculums zum Thema Biografiearbeit

Project Report , 2008 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl. Pflegewirtin Beate Schlüter-Rickert (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Summary Excerpt Details

Die demografische Entwicklung mit einer deutlich zunehmenden Anzahl alter Menschen, einhergehend mit einer Zunahme Demenzerkrankter, fordern von Pflegepraktikern profunde Fachkenntnisse die eine personenzentrierte Pflege ermöglichen.
Diese Fachkenntnisse erstrecken sich nicht nur auf fundiertes pflegepraktisches Wissen, sondern vor allem auch auf eine Pflege, die Beziehungsarbeit ist mit grundlegenden Aspekten von Wahrung der Identität und des Personseins des Alten.
Um Identität zu erhalten, ist es von essentieller Bedeutung, „...einigermaßen detailliert über die Lebensgeschichte einer Person Bescheid zu wissen...“(Kitwood 2005, S.125).
Wahrung oder Wiederherstellung von Identität als eines der Grundbedürfnisse jedes Menschen erhöht nicht nur das Selbstwertgefühl, sondern verbessert auch die Lebensqualität des alten Menschen.
Kenntnisse der individuellen Lebensgeschichte als Basis richtiger Deutung gesendeter Signale und Akzeptanz bestimmter Verhaltensweisen werden durch eine fundierte Biografiearbeit gewonnen.

In vielen Einrichtungen der stationären Altenpflege beschränkt sich der konzeptionelle Rahmen der Biografiearbeit allerdings auf Angaben in einem halbherzig bearbeiteten Biografiebogen, der kaum als Basis fundierter Biografiearbeit dienen kann. Jede Person in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen und Biogrfiearbeit frei von Tendenzen des Stereotypisierens zu sehen ist damit nicht möglich (Kitwood 2005,S.173).
Somit sind ein Großteil der existierenden Biografiebögen, die sich auf ein Erheben von chronologischen Eckdaten konzentrieren, kein praxistaugliches Instrument der Biografiearbeit.
Resultierend sind Pflegepraktiker wenig motiviert Biografiebögen in ihrer Praxis zu integrieren. Es kommt zu negativen Einflüssen sowohl im Rahmen der Biografiearbeit als auch im Rahmen der Mitarbeitermotivation.

Mit der Zielsetzung der Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner von Altenpflegeeinrichtungen und der Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter dieser Einrichtungen soll das im folgendem beschriebene Projekt initiiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis der Hausarbeit

1. Ausgangslage

2. Vorstellung des Kontext

3. Projektvorbereitung

3.1. Projektidee und Projektthema

3.2. Ist-Analyse zur Biografiearbeit im Untersuchungsfeld

4. Bezüge und Grundlagen des Projekts

4.1. Biografiearbeit in der Altenpflege

4.2. Gesundheitsförderung von Mitarbeitern

5. Projektplanung

5.1. Planung der Ziele

5.2. Planung der Zielgruppe

5.3. Die Projektgruppe

5.4. Planung der Teilaufgaben

5.4.1. Definition der Lernziele

5.4.2. Definiton der Lerninhalte

5.4.3. Definition der Lernmethoden

5.4.4. Definition der Rahmenbedingungen des Curriculums

5.4.5. Erstellung des Projektstrukturplanes

5.5. Planung der Termine

5.6. Planung der Ressourcen und Kosten

5.7. Planung der Information und Dokumentation

5.8. Planung der Erfolgskontrolle

5.9. Planung der Risikoeinschätzung

6. Projektauslösung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein Curriculum zur Biografiearbeit zu entwickeln, um die Lebensqualität von Bewohnern in der stationären Altenpflege zu verbessern und gleichzeitig die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden durch fachliche Fundierung und Perspektivwechsel zu steigern.

  • Methodische Neuausrichtung der Biografiearbeit weg von rein chronologischen Daten
  • Förderung einer personenzentrierten Pflege und empathischen Haltung
  • Implementierung salutogenetischer Aspekte zur Gesundheitsförderung
  • Strukturierte Projektplanung für die erfolgreiche Umsetzung im pflegerischen Alltag

Auszug aus dem Buch

1. Ausgangslage

Die demografische Entwicklung mit einer deutlich zunehmenden Anzahl alter Menschen, einhergehend mit einer Zunahme Demenzerkrankter, fordern von Pflegepraktikern profunde Fachkenntnisse die eine personenzentrierte Pflege ermöglichen.

Diese Fachkenntnisse erstrecken sich nicht nur auf fundiertes pflegepraktisches Wissen, sondern vor allem auch auf eine Pflege, die Beziehungsarbeit ist mit grundlegenden Aspekten von Wahrung der Identität und des Personseins des Alten. Um Identität zu erhalten, ist es von essentieller Bedeutung, „....einigermaßen detailliert über die Lebensgeschichte einer Person Bescheid zu wissen....“(Kitwood 2005, S.125). Wahrung oder Wiederherstellung von Identität als eines der Grundbedürfnisse jedes Menschen erhöht nicht nur das Selbstwertgefühl, sondern verbessert auch die Lebensqualität des alten Menschen.

Kenntnisse der individuellen Lebensgeschichte als Basis richtiger Deutung gesendeter Signale und Akzeptanz bestimmter Verhaltensweisen werden durch eine fundierte Biografiearbeit gewonnen.

In vielen Einrichtungen der stationären Altenpflege beschränkt sich der konzeptionelle Rahmen der Biografiearbeit allerdings auf Angaben in einem halbherzig bearbeiteten Biografiebogen, der kaum als Basis fundierter Biografiearbeit dienen kann. Jede Person in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen und Biogrfiearbeit frei von Tendenzen des Stereotypisierens zu sehen ist damit nicht möglich (Kitwood 2005,S.173). Somit sind ein Großteil der existierenden Biografiebögen, die sich auf ein Erheben von chronologischen Eckdaten konzentrieren, kein praxistaugliches Instrument der Biografiearbeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangslage: Analyse der demografischen Herausforderungen und der Notwendigkeit einer personenzentrierten Biografiearbeit zur Steigerung der Lebensqualität.

2. Vorstellung des Kontext: Beschreibung der strukturellen Gegebenheiten der Einrichtung und der aktuellen Situation bezüglich der Biografiearbeit.

3. Projektvorbereitung: Darstellung der Projektidee, des Bedarfs einer Modifizierung der bestehenden Instrumente sowie die Auswertung der Ist-Situation durch eine Mitarbeiterbefragung.

4. Bezüge und Grundlagen des Projekts: Theoretische Herleitung durch das Lebenszyklusmodell nach Erikson und das Salutogenese-Modell nach Antonovsky.

5. Projektplanung: Detaillierte Ausarbeitung der Projektziele, Zielgruppen, Teambildung, Aufgabenstrukturen, Ressourcen und Erfolgskontrollen.

6. Projektauslösung: Beschreibung der Schritte zur formalen Beantragung und Einleitung des Projekts nach Abschluss der Planungsphase.

7. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung des methodischen Vorgehens und Ausblick auf die praktische Umsetzung des Projekts.

Schlüsselwörter

Biografiearbeit, Altenpflege, personenzentrierte Pflege, Lebensqualität, Projektmanagement, Curriculum, Erikson, Salutogenese, Identität, Mitarbeiterzufriedenheit, Pflegepraxis, Pflegeprozess, Biografiebogen, Kommunikation, Krisenbewältigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Curriculums zum Thema Biografiearbeit, um die Pflegepraxis in einer stationären Einrichtung nachhaltig zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft pflegerisches Fachwissen zur Biografiearbeit mit Projektmanagement-Methoden und gesundheitsförderlichen Ansätzen für das Personal.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner durch eine fundierte Biografiearbeit und die Steigerung der Arbeitszufriedenheit der Pflegenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine deduktive Vorgehensweise zur Projektplanung, basierend auf empirischen Daten aus einer internen Mitarbeiterbefragung und theoretischen Modellen (Erikson, Antonovsky).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Projektvorbereitung, die theoretischen Grundlagen und die detaillierte Projektplanung inklusive Zeit-, Ressourcen- und Risikomanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Biografiearbeit, personenzentrierte Pflege, Salutogenese, Identität und Projektmanagement in der stationären Altenpflege.

Warum wird eine Modifizierung der bisherigen Biografiebögen angestrebt?

Die aktuellen Bögen erheben oft nur chronologische Daten und werden vom Personal als zeitaufwendig sowie wenig hilfreich für die tatsächliche Pflegepraxis empfunden.

Welche Rolle spielt die Salutogenese in diesem Projekt?

Das Modell der Salutogenese dient als Grundlage, um durch ein besseres Verständnis von Biografie und Sinnhaftigkeit die Arbeitszufriedenheit und psychische Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern.

Warum wird für das Projekt eine Tagesveranstaltung bevorzugt?

Erfahrungen zeigten, dass kürzere Einheiten verteilt über mehrere Tage durch Unterbrechungen im Dienstalltag die Aufnahmefähigkeit der Teilnehmenden negativ beeinflussen.

Wie soll der Erfolg des Projekts gemessen werden?

Die Erfolgskontrolle erfolgt durch den Vergleich von Ist- und Sollzustand, wobei nach sechs Monaten eine erneute empirische Studie angestrebt wird.

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Details

Title
Entwicklung eines Curriculums zum Thema Biografiearbeit
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
Biografiearbeit
Grade
1,3
Author
Dipl. Pflegewirtin Beate Schlüter-Rickert (Author)
Publication Year
2008
Pages
27
Catalog Number
V129476
ISBN (eBook)
9783640363650
ISBN (Book)
9783640363537
Language
German
Tags
Entwicklung Curriculums Thema Biografiearbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Pflegewirtin Beate Schlüter-Rickert (Author), 2008, Entwicklung eines Curriculums zum Thema Biografiearbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129476
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