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Die Außenpolitik der USA im Zweiten Weltkrieg

Von den faschistischen Anfängen in Europa bis zum Kriegseintritt der USA

Title: Die Außenpolitik der USA im Zweiten Weltkrieg

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kris Ralph (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II
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Wenn heute über aktuelle militärische Interventionen der USA gesprochen wird, ist die Kritik an jenen Auseinandersetzungen zweifelsohne Bestandteil der Diskussion. In erster Überlegung werden in diesem Zusammenhang verständlicherweise die gegenwärtigen militärischen Einsätze der Vereinigten Staaten im Irak und Afghanistan genannt. Ferner sind es die militärischen Interventionen Amerikas aus der Vergangenheit, allen voran der Vietnamkrieg, welche immer wieder kritisch dargestellt und hinterfragt werden.

Wenn heute über die Erinnerung der amerikanischen Bevölkerung an den Zweiten Weltkrieg berichtet wird, so stößt man gar auf eine historische Erfolgs- und Heilsgeschichte, welche ähnlich dem Unabhängigkeitskrieg eine entscheidende Rolle für die Identität der Nation spielt. Es scheint, als seien das Gefühl des Stolzes und das des Patriotismus, das direkte Erbe der Amerikaner aus dem Zweiten Weltkrieg.

Bei einer oberflächlichen Betrachtung scheint es, als seien die USA erst Ende der 1930er Jahre, bedingt durch die nationalsozialistische Gewalt Hitlers und den Angriff japanischer Bomber auf Pearl Harbor, gezwungen gewesen, als Retter von Freiheit und Demokratie in den Krieg einzugreifen. Ob diese vereinfachte Darstellung der Geschehnisse jedoch im Gesamtkontext der Realität entspricht, soll in dieser Hausarbeit unter den folgenden Gesichtspunkten erörtert werden:

1. Warum kam es zum Kriegseintritt der USA, obwohl doch eine so breite Masse, in der Politik sowie in der Öffentlichkeit, gegen eine aktive Kriegsbeteiligung war?
2. Gab es tatsächlich nur idealistische Motive der amerikanischen Beteiligung? Es kann die These aufgestellt werden, dass der Krieg durch die militärische Unterstützung anderer Staaten finanziell durchaus lukrativ war. Waren somit, bedingt durch die Warenlieferungen an Großbritannien, Russland und andere Alliierte, nicht bereits die markwirtschaftlichen Ziele des New Deal erreicht? Oder wollte man lediglich im Nachkriegseuropa, welches zweifelsohne nach der Niederlage Deutschlands entstehen würde, die Fäden in der Hand halten um die eigene globale, imperialistische Einflussnahme auszubauen?
3. Welche Rolle spielte Franklin D. Roosevelt hierbei? Eine kurze Biographie des amerikanischen Präsidenten soll diesbezüglich anhand von wichtigen Eckdaten Aufschluss darüber geben, wo der mögliche Ursprung gewisser Entscheidungen Roosevelts liegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ZUR BIOGRAPHIE FRANKLIN DELANO ROOSEVELTS

3 DIE AUßENPOLITISCHEN BESTREBUNGEN ROOSEVELTS

4 DIE UNTERSTÜTZUNG DER EUROPÄISCHEN ALLIIERTEN

5 AMERIKA BEREITET SICH AUF DEN KRIEG VOR

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die außenpolitischen Entscheidungen der USA unter Präsident Franklin D. Roosevelt im Vorfeld des Kriegseintritts in den Zweiten Weltkrieg, wobei die Spannung zwischen der isolationistischen Stimmung in der Bevölkerung und der wachsenden Notwendigkeit einer Unterstützung der Alliierten im Zentrum der Forschungsfrage steht.

  • Biographische Prägung von Franklin D. Roosevelt
  • Entwicklung der US-Außenpolitik zwischen Isolationismus und Interventionspolitik
  • Materielle und wirtschaftliche Unterstützung der Alliierten (Lend-Lease)
  • Die Rolle der politischen Opposition und der öffentlichen Meinung in den USA
  • Die Wahrnehmung des Faschismus durch die Roosevelt-Regierung

Auszug aus dem Buch

Die außenpolitischen Bestrebungen Roosevelts

Es muss im Vorfeld angeführt werden, dass, bedingt durch die katastrophale Situation, in der sich Amerika seit dem Beginn der Amtszeit Roosevelts befindet, und bedingt durch die Depression, die Innen- und Außenpolitik immer enger zusammenrücken. Die Aussage von Robert A. Divine „In his first two years in office, he tended to ignore foreign policy as he concentrated on the problems of economic recovery at home“ (Divine, Robert A., Roosevelt and World War II, Baltimore 1969, S. 7, 8) erscheint im ersten Moment vielleicht etwas überspitzt dargestellt, dennoch ist es zweifelsohne die Etablierung einer soliden Wirtschafts- und Sozialpolitik, die sich Roosevelt als die Kernaufgabe des von ihm eingeführten New Deal vorgenommen hat.

Bezüglich der außenpolitischen Maßnahmen Amerikas zu diesem Zeitraum handelt es sich primär um Entscheidungen und Vorgehensweisen, welche mit der Absicht getroffen werden, die eigene innenpolitische Lage zu verbessern und zu stabilisieren sowie das Potenzial für militärische Auseinandersetzungen so niedrig wie möglich zu halten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Ambivalenz zwischen dem heutigen Bild der USA als Retter der Demokratie im Zweiten Weltkrieg und der historisch starken isolationistischen Strömung innerhalb der USA vor dem Kriegseintritt.

2 ZUR BIOGRAPHIE FRANKLIN DELANO ROOSEVELTS: Dieses Kapitel analysiert die familiäre Herkunft, Erziehung und den religiösen Glauben Roosevelts, die sein Weltbild und sein späteres politisches Handeln als Präsident maßgeblich beeinflussten.

3 DIE AUßENPOLITISCHEN BESTREBUNGEN ROOSEVELTS: Hier wird der Zusammenhang zwischen der innenpolitischen Wirtschaftslage durch den New Deal und der zunächst zurückhaltenden, auf Stabilität bedachten Außenpolitik der frühen Roosevelt-Jahre dargestellt.

4 DIE UNTERSTÜTZUNG DER EUROPÄISCHEN ALLIIERTEN: Dieses Kapitel behandelt den Wandel der amerikanischen Politik von der Neutralitätsgesetzgebung hin zur aktiven Unterstützung der Alliierten durch Maßnahmen wie das „Lend-Lease“-Programm.

5 AMERIKA BEREITET SICH AUF DEN KRIEG VOR: Die Darstellung konzentriert sich auf die wachsende Erkenntnis der Regierung Roosevelt, dass die militärische Bedrohung durch die totalitären Achsenmächte die nationale Sicherheit der USA direkt gefährdet und eine Vorbereitung auf den Ernstfall unumgänglich macht.

6 FAZIT: Das Fazit resümiert, dass der Kriegseintritt der USA eine logische Folge der aggressiven Politik der Achsenmächte war und Roosevelt trotz tief verwurzelter persönlicher Kriegsgegnerschaft als Pragmatiker handelte, um die Sicherheit der Nation zu gewährleisten.

Schlüsselwörter

Franklin D. Roosevelt, USA, Zweiter Weltkrieg, Außenpolitik, Isolationismus, New Deal, Lend-Lease, Pearl Harbor, Nationalsozialismus, Alliierte, Neutralitätsgesetz, Pazifischer Raum, Kriegseintritt, Machtkampf, Sicherheitspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die US-Außenpolitik im Zeitraum zwischen den 1930er Jahren und dem offiziellen Kriegseintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Im Zentrum stehen die Motivationen von Präsident Roosevelt, die innenpolitischen Zwänge durch die Wirtschaftskrise sowie die schrittweise Abkehr von einer strikten Neutralität hin zur Unterstützung der Alliierten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Roosevelt trotz einer massiven isolationistischen Strömung in der amerikanischen Öffentlichkeit die USA in eine Position brachte, die den Kriegseintritt als notwendige Maßnahme zur Sicherung der nationalen Interessen erscheinen ließ.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der verschiedene historische Quellen und Interpretationen kritisch miteinander verglichen werden, um eine fundierte historische Einordnung zu erreichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biographische Analyse Roosevelts, die Untersuchung der außenpolitischen Strategie, den Prozess der Unterstützung der europäischen Alliierten und die Vorbereitungen auf den militärischen Konflikt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Isolationismus, Interventionspolitik, Lend-Lease, deutsche Aggression, Präsidentielle Entscheidungsgewalt und die globale Rolle der USA nach 1945.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Isolationisten?

Die Isolationisten werden als wesentlicher innenpolitischer Faktor dargestellt, den Roosevelt berücksichtigen musste, um seine politische Basis während der wirtschaftlich schwierigen Zeit der Depression nicht zu verlieren.

Warum wird im Fazit Jaques Pauwels kritisiert?

Die Arbeit kritisiert Pauwels, da sein Werk aus Sicht der Autorin als geschichtsrevisionistisch und unseriös eingestuft wird, da er Fakten verschleiere und unbelegte Verschwörungstheorien verbreite.

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Details

Title
Die Außenpolitik der USA im Zweiten Weltkrieg
Subtitle
Von den faschistischen Anfängen in Europa bis zum Kriegseintritt der USA
College
University of Frankfurt (Main)  (Philosophie und Geisteswissenschaften, Historisches Seminar)
Course
Franklin Delano Roosevelt und der New Deal: Die USA 1933-1945
Grade
1,3
Author
Kris Ralph (Author)
Publication Year
2009
Pages
23
Catalog Number
V129574
ISBN (eBook)
9783640358533
ISBN (Book)
9783640358076
Language
German
Tags
2. Weltkrieg USA Außenpolitik der USA Imperialismus Roosevelt Franklin Delano Rossevelt Adolf Hitler Hitler Pearl Harbor New Deal Wirtschaftskrise Geschichtsrevisionismus Verschwörungstheorien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kris Ralph (Author), 2009, Die Außenpolitik der USA im Zweiten Weltkrieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129574
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