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Der US-amerikanische Wohlfahrtsstaat. Fluch oder Segen für die Bevölkerung?

Title: Der US-amerikanische Wohlfahrtsstaat. Fluch oder Segen für die Bevölkerung?

Essay , 2006 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Evelyn Woggon (Author)

Sociology - Social System and Social Structure
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Es ist ein häufig zu hörendes Vorurteil, dass in den Vereinigten Staaten keine Sozialpolitik betrieben werden würde. Fakt ist jedoch, dass im Vergleich mit den europäischen Wohlfahrtsstaaten die Vereinigten Staaten zwar kein Sozialstaat sind, Sozialpolitik aber dennoch stattfindet. Die folgende Abhandlung beschäftigt sich mit der Darstellung des US-amerikanischen Wohlfahrtsstaates. Dabei soll vor allem die Frage, ob dessen System der Sozialfürsorge als Fluch oder Segen für seine Bürger angesehen werden kann, im Mittelpunkt stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung des US- amerikanischen Wohlfahrtsstaates

3. Die US-amerikanische Sozialpolitik aus Sicht der Bevölkerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Struktur und historische Entwicklung des US-amerikanischen Wohlfahrtsstaates und geht dabei der zentralen Forschungsfrage nach, ob dessen System der Sozialfürsorge für die Bürger eher als Fluch oder als Segen zu bewerten ist.

  • Kategorisierung des US-amerikanischen Wohlfahrtsstaates als residuales bzw. liberales Modell
  • Historische Expansionsphasen der Sozialpolitik seit 1935
  • Die zentrale Rolle betrieblicher Sozialleistungen in der sozialen Sicherung
  • Herausforderungen durch den Föderalismus und die fehlende soziale Absicherung für Nichterwerbstätige
  • Die subjektive Wahrnehmung des Sozialsystems aus der Sicht der US-amerikanischen Bevölkerung

Auszug aus dem Buch

2. Entwicklung des US- amerikanischen Wohlfahrtsstaates

Um abzuwägen, welche Bedeutung die wohlfahrtsstaatliche Politik für die US amerikanische Bevölkerung hat, muss zunächst die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates und somit dessen Merkmale sichtbar gemacht werden.

Die wohlfahrtsstaatliche Entwicklung in den USA setzte 1935 mit dem ein. Bis dahin gab es, sieht man von ein paar Ausnahmen ab, kaum staatliche Sozialleistungsprogramme. Mit dem Social Security Act wurden eine bundeseinheitliche gesetzliche Rentenversicherung, eine einzelstaatliche Arbeitslosenversicherung und ein kategoriales Sozialhilfesystem, innerhalb dessen die Einzelstaaten weitgehend die Berechtigungskriterien und die Leistungshöhe festlegten, eingeführt. Jedoch ließ dies die strenge Zügelung der Armenfürsorge und die offensichtliche rassistische Diskriminierung weitgehend unangetastet. 1956 schloss sich eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung an und in den kommenden Jahren verringerten sich die Einkommensunterschiede durch Lohnsteigerungen, welche die Folge der hohen Produktivität waren. Auch ein Sinken der Armutsrate war in diesen Jahren zu verzeichnen. (Seeleib-Kaiser 2000, S.96f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel ordnet den US-amerikanischen Wohlfahrtsstaat theoretisch als liberales bzw. residuales Modell ein und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Entwicklung des US- amerikanischen Wohlfahrtsstaates: Hier werden die historischen Meilensteine wie der Social Security Act und die War on Poverty-Phase analysiert sowie die wachsende Abhängigkeit von betrieblichen Sozialleistungen dargestellt.

3. Die US-amerikanische Sozialpolitik aus Sicht der Bevölkerung: Dieses Kapitel bewertet die Vor- und Nachteile des Systems aus der Bürgerperspektive und diskutiert die Auswirkungen des Föderalismus sowie die kulturelle Prägung durch den American Dream.

Schlüsselwörter

USA, Sozialpolitik, Wohlfahrtsstaat, Liberalismus, Social Security Act, War on Poverty, betriebliche Sozialleistungen, Krankenversicherung, Föderalismus, American Dream, Sozialfürsorge, Arbeitsmarkt, Armutsrate, soziale Sicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das US-amerikanische Wohlfahrtssystem, seine historische Genese und seine Auswirkungen auf die US-amerikanische Bevölkerung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung staatlicher Sozialprogramme, der Bedeutung betrieblicher Absicherung und der Wahrnehmung durch die Bürger.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das System der Sozialfürsorge in den USA zu untersuchen und zu beantworten, ob es für die Bevölkerung eher vorteilhaft oder nachteilig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Wohlfahrtsmodelle auf den historischen Kontext der USA anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Entstehung der Sozialpolitik seit 1935, den Ausbau sozialer Leistungen und die strukturellen Defizite bei der Absicherung von Nichterwerbstätigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Sozialpolitik, liberaler Wohlfahrtsstaat, betriebliche Sozialleistungen, Föderalismus und die historische Entwicklung seit den 1930er Jahren.

Wie wirkt sich der US-amerikanische Föderalismus auf die Sozialhilfe aus?

Da die Ausgestaltung der Programme oft bei den Einzelstaaten liegt, führt dies zu einer ungleichen Verteilung der Hilfen, was als Defizit des Systems wahrgenommen wird.

Warum spielt die betriebliche Sozialpolitik eine so wichtige Rolle?

Aufgrund des residualen Staatsmodells sind viele Amerikaner auf Leistungen ihres Arbeitgebers angewiesen, was zu großen Lücken für Menschen ohne feste Erwerbsbiografie führt.

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Details

Title
Der US-amerikanische Wohlfahrtsstaat. Fluch oder Segen für die Bevölkerung?
College
http://www.uni-jena.de/
Course
Wohlfahrtsstaaten im Vergleich
Grade
1,3
Author
Evelyn Woggon (Author)
Publication Year
2006
Pages
10
Catalog Number
V129577
ISBN (eBook)
9783640359714
ISBN (Book)
9783656415718
Language
German
Tags
Amerika USA Wohlfahrtsstaat Sozialstaat Sozialsystem
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Evelyn Woggon (Author), 2006, Der US-amerikanische Wohlfahrtsstaat. Fluch oder Segen für die Bevölkerung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129577
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