Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement


Hausarbeit, 2007

10 Seiten


Leseprobe

Gliederung

1. Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement

2. Innovationsstrategie als Teil der Unternehmensstrategie

3. Innovationsmanagement als Grundlage für ein anhaltendes Unternehmenswachstum

4. Der Zeitfaktor im Innovationsmanagement

5. Übermittelte Werte und Unternehmenskultur im Innovationsprozess

6. Zusammenfassung

Literatur

1. Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement

Innovationen und somit auch Innovationsmanagement wird für Unternehmen von globaler Größe zunehmend wichtiger. Heute muss Innovationsmanagement sicherstellen, dass wirtschaftlich und gesell-schaftlich erfolgreiche Innovationen mit einem möglichst geringen Ressourceneinsatz auf den Markt gebracht werden.

1) Um Innovationen erfolgreich zu managen muss die Innovati-onsstrategie ein Teil der Unternehmensstrategie sein. Denn das Unternehmen bildet den Rahmen für einen Innovationspro-zess.[1]
2) Um am globalen Markt einen Marktanteil zu halten und/ oder zu erweitern, muss man laufend an Innovationen arbeiten – denn Markentreue steht in der Prioritätsliste der Kunden unter kostengünstiger Problemlösung.[2]
3) Zeit ist eine der wichtigsten Ressourcen im Innovationsmana-gement[3] – denn selbst die beste Innovation ist zum falschen Zeitpunkt nichts wert.
4) Gewisse Eigenschaften der Unternehmenskultur wie auch die Vermittlung von Werten und die Mitarbeiter haben eine durchaus positive Wirkung auf Innovationen.[4]

All diese Merkmale und Strategien sind wichtig für ein Unterneh-men, das heute erfolgreich innovativ arbeiten will. Innovation muss aber nicht immer ein Ziel sein – Innovation kann auch ein Mittel zur Zielerreichung sein.

2. Innovationsstrategie als Teil der Unternehmensstrategie

Um Innovationen erfolgreich zu M anagen muss die Innovationsstrategie ein Teil der Unternehmensstrategie sein. Denn das Unternehmen bildet den Rahmen für einen Innovationsprozess.[5]

Die Innovationsstrategie (sowie die Steuerung und die Umsetzung jener) eines Unternehmens wird vom Management der höchsten Ebe-ne festgelegt – die Innovationszielgruppe, das Innovationsziel und der Innovationsgrund verbinden das Unternehmen und den Markt – der Innovationsort, der Innovationsprozess und der Innovationsak-teur bilden die Verbindung zwischen dem Unternehmen sowie der Unternehmensorganisation. All dies wird in der Innovationsstrategie festgehalten und die Rahmenbedingungen werden erfasst. Diese ge-naue Einordnung ist für ein Unternehmen relevant, da sich so die Un-ternehmenskultur[6] und die Gesamtausrichtung der Organisation in der Öffentlichkeit zeigt.[7] Die Gesellschaft erwartet beispielsweise von einem pharmazeutischen Unternehmen mehr Innovationen als von einem landwirtschaftlichen Unternehmen.

Behrends hat zu diesem Thema den Begriff Innovativität vorge-schlagen den er wie folgt definiert:

„Innovativität bezeichnet die dauerhafte (!) Fähigkeit und Bereitschaft sozialer Systeme, innovatives Verhalten hervorzubringen und zu stabili-sieren. [...] Begünstigt die organisatorische Handlungslogik innovatives Ver-halten, dann – und nur dann – sollte man eine Organisation auch als innovativ bezeichnen.“ [8]

[...]


[1] Vgl. Schildhauser, Thomas; Matthias Braun u.a. (2005): Business Innovati­on Management. Durch eBusiness die Innovationsprozesse in Unter-nehmen Optimieren. 1. Auflage. Göttingen: BusinessVillage GmbH, S. 39.

[2] Vgl. Engel, Kai; Nichael Nippa (2007): Innovationsmanagement. Von der Idee zum erfolgreichen Produkt. 1. Auflage. Heidelberg: Physica-Verlag, S. 81f.

[3] Vgl. Billerbeck, Holger (2003): Innovative Unternehmensführung. Der Zeit-faktor im Innovationsmanagement. 1. Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 3.

[4] Vgl. Trommsdorff, Volker (1990): Innovationsmanagement. 1. Auflage. München: Verlag Franz Vahlen GmbH, S. 16f.

[5] Vgl. Schildhauser, Thomas; Matthias Braun u.a. (2005): Business Innovati­on Management. Durch eBusiness die Innovationsprozesse in Unter-nehmen Optimieren. 1. Auflage. Göttingen: BusinessVillage GmbH, S. 39.

[6] Vgl. Kieser, A (1986), S. 45f; zit. nach Trommsdorff, Volker (1990): Innova-tionsmanagement. 1. Auflage. München: Verlag Franz Vahlen GmbH, S. 16.

[7] Vgl. Schildhauser, Thomas; Matthias Braun u.a. (2005): Business Innovati­on Management. Durch eBusiness die Innovationsprozesse in Unter-nehmen Optimieren. 1. Auflage. Göttingen: BusinessVillage GmbH, S. 40.

[8] Behrends, Thomas (2001) zit. nach Schildhauser, Thomas; Matthias Braun u.a. (2005): Business Innovation Management. Durch eBusiness die In-novationsprozesse in Unternehmen Optimieren. 1. Auflage. Göttingen: BusinessVillage GmbH, S. 41.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement
Hochschule
Fachhochschule Vorarlberg GmbH
Autor
Jahr
2007
Seiten
10
Katalognummer
V129579
ISBN (eBook)
9783640359721
ISBN (Buch)
9783640359929
Dateigröße
425 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erfolgsfaktoren, Innovationsmanagement
Arbeit zitieren
Moritz Ertl (Autor), 2007, Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129579

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden