Rechtliche Aspekte in der "Medea" des Euripides, Ovid und Seneca

Interpretation der Verse 430–503 in Senecas "Medea"


Seminararbeit, 2009

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1. Die Medea des Euripides
2.1.1. Allgemeines zum Recht während der Entstehungszeit der Medea des
Euripides
2.1.2. Rechtliche Aspekte in der Medea des Euripides anhand ausgewählter
Passagen
2.2. Die Medea des Ovid
2.2.1. Das römische Recht
2.2.2. Rechtliche Aspekte im Brief der Medea in den Epistulae Heroidum
2.2.3. Rechtliche Aspekte in der Medea-Thematik der Metamorphoses
2.3. Die Medea des Seneca
2.3.1. Seneca und Medea
2.3.2. Rechtliche Aspekte in der Medea des Seneca in der Begegnung mit Creo
2.3.3. Übersetzung der Verse 431–503
2.3.4. Rechtliche Aspekte in der Medea des Seneca in der Begegnung mit Iason

3. Schluss
3.1. Senecas „Medea“ im Vergleich mit der des Euripides und des Ovid

4. Literaturverzeichnis
4.1. Primärliteratur
4.2. Sekundärliteratur

1. Einleitung

In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit den rechtlichen Aspekten in der Medea des Euripides, Ovid und Seneca. Am Anfang eines neuen Kapitels werden die einzelnen Werke kurz vorgestellt werden, dann werde ich anhand ausgewählter Passagen Merkmale herausarbeiten, mithilfe derer aufgezeigt werden kann, welche rechtliche Einstellung der Autor seinen Protagonisten andichtete. Natürlich werden die rechtlichen Vorstellungen, die zu der Zeit der Uraufführung bzw. der Erscheinung des Werkes herrschten, dazu herangezogen.

Ich werde nicht die gesamte Medea des Seneca und des Euripides analysieren, sondern mich auf die Begegnungen und Streitgespräche Medeas mit Creo und mit Iason beschränken, da ich vor allem das „Strafrecht“ näher betrachten möchte. Der größte Teil der Arbeit aber wird zur Thematisierung der senecanischen Medea verwendet werden. Hier spielt besonders die Begegnung zwischen Medea und Iason eine gewichtige Rolle, da diese zwei Personen sich in ihrem Handeln und Denken gegenseitig am stärksten beeinflussen. Die Übersetzung der Verse 431–503 vor der eigentlichen Interpretation dient dazu, dass der Leser den Schlagabtausch zwischen Medea und Iason unmittelbar vor Augen hat, wenn er die Interpretation liest. Im Abschluss der Arbeit werde ich die vier „Medeen“ der drei Autoren vergleichen und eventuelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzeigen. An dieser Stelle möchte ich nun eine kurze Zusammenfassung der griechischen Medea-Sage, wie sie vor der Erweiterung, die Euripides vorgenommen hat, bekannt war, liefern:

Pelias hat sich der Herrschaft, die eigentlich seinem Neffen Iason zusteht, bemächtigt. Als Iason sein Recht einfordert, verlangt Pelias, er solle ihm das Fell eines goldenen Widders bringen, dann werde er den Thron verlassen. Iason kommt auf der Suche nach dem goldenen Vlies nach Kolchis zum König Aietes. Dieser will ihm das Vlies nur aushändigen, wenn er gewisse Aufgaben, die sicherlich tödlich für Iason ausgingen, ausführe. Medea, die zauberkundige Tochter des Königs verliebt sich in Iason und hilft ihm mit ihren Zauberkünsten, die Aufgaben zu bestehen. Weil sich Medea und Iason schuldig gemacht haben, müssen sie flüchten. Medea verjüngt auf Wunsch Iasons seinen Vater, indem sie ihn zerstückelt und in einem Zaubertrank kocht. Aus Rachsucht stiftet sie die Töchter des Pelias an, ebenso mit ihrem Vater zu verfahren, aber Medea lässt das Zaubermittel weg und die Töchter bringen ihren Vater um. Iason und Medea flüchten nach Korinth zu König Creo. Iason möchte Creos Tochter Creusa heiraten und verstößt Medea. Diese schenkt der neuen Ehefrau ein vergiftetes Gewand und ein Diadem, durch das sie verbrennt. Medea flieht daraufhin zu König Ägeus, dessen Sohn Theseus sie umbringen will, aber erwischt wird und deshalb nach Asien flieht, wo sie Stammmutter der Meder wird.

Die Handlung von Euripides’ und Senecas Medea und auch die der Heroides-Medea des Ovid setzen zu dem Zeitpunkt ein, als Medea in Korinth ist und erfährt, dass Iason Creusa heiraten wird.

2. Hauptteil

2.1. Die Medea des Euripides

2.1.1. Allgemeines zum Recht während der Entstehungszeit der Medea des Euripides

Euripides hat seine Medea 431 v. Chr. als Stück einer Tetralogie geschrieben, die im tragischen Agón zu Athen aufgeführt wurde. Obwohl er mit dieser Tragödie nie einen Preis gewann, verdankt die heutige Vorstellung von Medea als Kinder mordende und dadurch Rache nehmende Ehefrau Iasons ihre Popularität der von Euripides verfassten Erweiterung der Argonautenfahrt.

Um nun die rechtlichen Aspekte in dieser Version der Medea herauszuarbeiten, müssen die in ihrer Entstehungszeit gängigen Rechte und Gesetze herangezogen werden.

Vorab ist zu erwähnen, dass es im attischen Athen den Berufsstand des Richters oder irgendeine andere juristische Einrichtung nicht gab. Die Anklage, Verteidigung und Rechtsprechung lag bei den Rhetoren und diese hatten keine Vorstellung vom abstrakten Recht, vielmehr verwurzelten sie das Recht sehr stark in konkreten und situativen Moralvorstellungen. Deshalb ist es korrekter, von sittlichen Übereinkünften als von Gesetzen zu sprechen.

Das Hauptinteresse liegt bei der Betrachtung der Medea natürlich auf den damaligen moralischen Vorstellungen von Tötung, Gastrecht, Eheleben und der allgemeinen Stellung der Frau und Mutter.

2.1.2. Rechtliche Aspekte in der Medea des Euripides anhand ausgewählter Passagen

Gleich die erste Szene des Chorus ist geeignet, die Moralvorstellungen gegenüber Frauen im attischen Athen darzustellen: Die korinthischen Frauen rufen Medea aus dem Haus heraus, was moralisch gesehen höchst fragwürdig ist, da [1] sie ohne Mann oder Gesinde das Haus nicht verlassen darf. Interpretatorisch ist diese Zuteilung der Männerrechte an Medea aber sehr leicht anfechtbar, da entgegnet werden kann, dass die klassische Tragödie immer „draußen“ spielt und Medea aus dem Haus kommen muss, damit die Handlung ins Rollen gebracht wird.[2] Im folgenden Sermon Medeas erfahren wir etwas über die gängige Heiratspraxis und was die Ehe damals für die Frau und für den Mann bedeutete: Die jungfräuliche Frau musste eine Mitgift besitzen, damit sie mit einem Mann verheiratet werden konnte. Nicht oft geschah dies ohne Zwänge – die größte Entscheidungsgewalt lag beim Brautvater.[3] War der Mann in der Ehe nicht glücklich, stand ihm das Recht auf außereheliche Beziehungen zu, während man von Ehefrauen, auch unter solchen Bedingungen, forderte, dem Gatten treu zu bleiben.[4] Streng genommen, muss man an dieser Stelle Medea jedes Recht zur Klage absprechen. Sie ist nicht unter Zwang verheiratet worden, vielmehr hat sie Iason gegen den Willen ihrer Familie und ihrer Heimat geholfen und ist anschließend mit ihm geflohen. Somit ist Medea vor dem Gesetz mit Iason nicht verheiratet, da die Emancipatio durch den Vater unterblieben ist. Außerdem war Medea als Kolcherin aus griechischer Sicht eine Barbarin. Deshalb ist es ihr nach attischen Vorstellungen überhaupt nicht möglich, eine Ehe mit Iason einzugehen, da Mischehen nicht als rechtmäßig angesehen wurden.

Betrachten wir die Szene, in der Creo Medea des Landes verweist, sollten wir eine Hintergrundinformation nicht außer Acht lassen: Creo hat Medea aus dem Stand der barbara in den Stand der ξένη[5] gehoben, als er sie als Flüchtige aufnahm. Diese Handlung hat noch nichts mit dem Schließen eines Partnerschaftsverhältnisses zu tun. Medea untersteht als flüchtige Verwandten-Mörderin Creos Patronat und ist somit rechtlos.[6] Da wir die Beweggründe, die Creo zum Asylgewähren veranlasst haben, nicht kennen, dürfen wir ihm entweder Barmherzigkeit oder Kalkül[7] unterstellen. Diese Spekulationen sind aber nicht Thema der Arbeit. Interessanter ist die Frage, ob Creo Medea des Landes verweisen darf. Er darf. Rechtlich gesehen, müsste er seine Entscheidung gar nicht begründen. Schließlich ist er absoluter Herrscher. Seine Intention ist es, seine Tochter Creusa vor Medeas Zauberkünsten zu schützen.[8] Er kennt Medea als Zauberin und tut ihre Drohungen nicht leichtfertig ab. Warum Euripides Creos Motivation offen legt, kann zwei Gründe haben. Erstens macht er somit den Charakter Creos zugänglich und zweitens Creos Handeln verständlich: Als Herrscher und Familienvater nimmt er jede Möglichkeit an, sich und seine Familie zu schützen. Die von Creo gewählte Form der Verbannung, die sich auch auf die Nachkommen ausdehnt, war unter anderen die übliche Bestrafung für Mörder.[9] Meines Erachtens maßt sich Creo hier nicht an, Medea nachträglich für ihre begangenen Morde zu bestrafen, sondern er greift zu solch drastischen Mitteln wie der Verbannung, da die Methode einer schlichten Einkerkerung ihr als Zauberin nicht gewachsen ist. Gegen diese Verbannung kann Medea nichts unternehmen, außer mit der Geste einer Schutzflehenden – sie fällt vor Iason auf die Knie und umfasst Füße oder berührt sein Kinn – um einen Tag Aufschub zu bitten. Creo fühlt sich nun moralisch dazu gezwungen, ihr den Wunsch zu gewähren[10] und so kann Medea ihre Rachepläne schmieden.

Wie die Begegnung von Medea und Iason auf den attischen Zuschauer gewirkt haben könnte, soll der nächste Abschnitt behandeln. Iasons Part beginnt mit der Schuldzuweisung an Medea. Er hat Recht: Sie hat sich durch ihre Drohungen und Schimpftiraden selbst in die Lage einer Verbannten gebracht. Als Mildtätiger bietet er ihr und den Kindern Unterhalt an, was im attischen Griechenland nicht gängig war. Denn sobald die Frau den Haushalt des Mannes verlassen hatte, bestand keinerlei Verbindung mehr und sie war wieder völlig in ihre eigene Sippe eingegliedert. Damit war auch jegliche Forderung an den Mann undenkbar. Iasons Angebot wäre wirklich nobel, würde seine Arroganz Medea nicht dermaßen beleidigen.

Medea führt ihm ihre Taten vor Augen, die sie entweder für ihn beging oder die ihm nützten. Dabei kommentiert sie die Tatsache, dass es sich bei dieser Aufzählung um Verbrechen handelt, aber bewertet weder die Verbrechen noch zeigt sie irgendeine Regung ihres Gewissens. Vielmehr führt sie ihm diese kriminellen Handlungen als Verdienste vor, wegen derer sie mehr Achtung verdient hätte. Der Vorwurf, dass er sie trotz der Kinder, die sie ihm geboren hatte, betrügt (was für die Ehemänner durchaus legitim war, wie oben schon erläutert wurde) und sich darüber hinaus neu verheiraten will, spielt darauf an, dass Kinderlosigkeit ein triftiger Grund war, sich scheiden zu lassen. Medea hätte als Mutter seiner Kinder mehr Loyalität verdient, da sie ihre Pflichten als Ehefrau voll erfüllt hat. Aber mehr als den moralischen Zeigefinger kann man Iason gegenüber nicht erheben. Viel schwerwiegender sind die folgenden Vorwürfe. Medea wirft ihm Eidbruch vor den Göttern vor. Dieser Vorwurf ist haltbar, aber es darf sich weder Medea noch irgendeine andere Person anmaßen, diese Verletzung der universellen religiösen Pflicht, die Iason gegenüber den Göttern begangen hat, als er Medea verstieß, rächen zu wollen. Rache zu nehmen, ist das Recht der Götter, welche vom Eidbruch betroffen sind.

Abgesehen davon, dass Iasons Rechtfertigungsmonolog ihn durchweg unsympathisch macht und seine enorme Überheblichkeit offenbart, bietet er noch weitere Einblicke in die attischen Vorstellungen von Recht und Moral. Iasons Hauptargument gegen alle Vorwürfe Medeas ist, dass er durch sein Handeln stets für das Wohl aller sorge: Medea könne froh sein, dass er sie aus dem Barbarenland Kolchos geführt habe.[11] Medea zeigt durch ihre Äußerungen, dass sie keinen Wert auf den Vorteil eines Rechtsstaates legt, in dem sie als Asylantin keine Rechte besitzt. Denn Medea wirft Iason nie vor, dass er ein menschliches Recht oder schriftliches Gesetz gebrochen habe. Sie wirft ihm vor, dass er das Recht der Götter, welches wohl auch in einem „barbarischen“ Land heilig war, mit Füßen trete, wie der Vorwurf des Götter-Eidbruches deutlich macht. Iasons zweites Argument betrifft das Wohl der Kinder. Dieses sieht er darin gefestigt, dass er ihnen eine bessere soziale Stellung angedeihen lassen will. Durch die neue Ehe mit der korinthischen Prinzessin gehören die Kinder jetzt auch zum Adel. Diesen Rechtfertigungen nimmt Medea die Glaubwürdigkeit, indem sie Iason die Ehrlichkeit seiner Intention abspricht, weil er die Pläne nicht mit ihr als Ehefrau abgesprochen habe.[12] Grundlage dieses Gedanken ist, dass Medea den Status einer rechtmäßigen Ehefrau hat (was ich weiter oben bezweifelte) und nicht nur eine Geliebte ist, derer sich Iason ohne Angabe von Gründen entledigen darf. Auch hiermit sehe ich meinen Einwurf bestätigt, dass es Medea gar nicht um die Gesetze oder Moralvorstellung der Menschen geht, sondern dass für sie das Gesetz der Götter das höchste ist. Betrachtet man nur das Göttergesetz, so ist Medea Iasons legitime Ehefrau, da er ihr vor den Göttern, für die es wohl keine Stammesgrenzen gibt, über die hinweg nicht geheiratet werden darf, ewige Treue geschworen hat. Medea sieht in Iasons Heimlichtuerei den Beweis für sein unaufrichtiges Verhalten.

Die beiden Parteien können sich im weiteren Streitgespräch nicht einigen. Es bleibt dabei: Für Iason ist Medea selbst Schuld an ihrer Verbannung und Medea schlägt ihrerseits Iasons Unterstützung und finanzielle Mittel aus und droht ihm mit dunklen Prophezeiungen.

Durch den Auftritt des befreundeten König Aigeus, der auf Medeas Seite steht, erfahren wir aufs Neue, dass der Eid, bei dem Götter als Bürgen angerufen werden, am meisten wiegt und dass das Brechen desselbigen, was auch Iason getan hat, eine hohe Strafe nach sich zieht. Denn Medea, die inzwischen misstrauisch geworden ist, lässt sich von Aigeus schwören, dass er sie in jedem Fall aufnehmen und sie gegen alle Angreifer verteidigen wird. Durch das von Aigeus versprochene Asyl kann Medea nun ungestraft ihre Rache ausleben.

Wie sich die von Euripides beschriebene Medea im Vergleich mit den „Medeen“ des Ovid und schließlich auch des Seneca verhält, thematisiere ich im Abschluss der Arbeit.

[...]


[1] Zitiert wird nach folgender Ausgabe: Euripides. Medea. edidit Hermann van Looy. Bibliotheca Scriptorum Graecorum et Romanorum Teubneriana. Leipzig 1992.

[2] Wie es POMEROY, Sarah. Frauenleben im klassischen Altertum. Alfred Körner Verlag. Stuttgart 1985, S.141 beweist.

[3] Wie auch Medeas Zugeständnis an Creo beweist:

καὶ νῦν τὸ μὲν σὸν οὐ φθονῶ καλῶς ἔχειν·
νυμφεύετ΄͵ εὖ πράσσοιτε· τήνδε δὲ χθόνα
ἐᾶτέ μ΄ οἰκεῖν. (V.312ff)

[4] Siehe: POMEROY, Sarah. Frauenleben im klassischen Altertum, S.164.

[5] Kann der fremde Gastfreund sein, mit dem man sich zu gegenseitiger gastlicher Aufnahme für sich und die Nachkommen unter dem Schutz des Ζευς ξένιος durch gewisse heilige Gebräuche verband.

[6] Vgl.: HILTBRUNNER, Otto. Hostis und ξένος. In: Studien zur Religion und Kultur Kleinasiens. Festschrift für Friedrich Karl Dörner zum 65. Geburtstag am 28. Februar 1976. Leiden 1978, Bd.2, S.441, wo das frühe attische Verhältnis von Gast und Gastgeber geschildert wird.

[7] Kalkül deshalb, weil Medea ein zauberkräftiges und recht gewissensloses Machtinstrument für ihn sein kann, wenn er sie unter Kontrolle hat.

[8] wie die Verse 282f zeigen:

δέδοικά σ΄—οὐδὲν δεῖ παραμπίσχειν λόγους—
μή μοί τι δράσῃς παῖδ΄ ἀνήκεστον κακόν.

[9] Vgl. LATTE, Kurt. Beiträge zum griechischen Strafrecht. In: Zur griechischen Rechtsgeschichte. Hrsg. v. Erich Berneker. Darmstadt 1968, S. 298.

[10] V.348ff: ἥκιστα τοὐμὸν λῆμ΄ ἔφυ τυραννικόν͵
αἰδούμενος δὲ πολλὰ δὴ διέφθορα, macht dies deutlich.

[11] Siehe hierzu: V.536–541:

πρῶτον μὲν Ἑλλάδ΄ ἀντὶ βαρβάρου χθονὸς
γαῖαν κατοικεῖς καὶ δίκην ἐπίστασαι
νόμοις τε χρῆσθαι μὴ πρὸς ἰσχύος χάριν·
πάντες δέ σ΄ ᾔσθοντ΄ οὖσαν Ἕλληνες σοφὴν

καὶ δόξαν ἔσχες· εἰ δὲ γῆς ἐπ΄ ἐσχάτοις
ὅροισιν ᾤκεις͵ οὐκ ἂν ἦν λόγος σέθεν.

[12] Vgl.: V.585ff :

[…] ἓν γὰρ ἐκτενεῖ σ΄ ἔπος·
χρῆν σ΄͵ εἴπερ ἦσθα μὴ κακός͵ πείσαντά με
γαμεῖν γάμον τόνδ΄͵ ἀλλὰ μὴ σιγῇ φίλων.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Rechtliche Aspekte in der "Medea" des Euripides, Ovid und Seneca
Untertitel
Interpretation der Verse 430–503 in Senecas "Medea"
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
29
Katalognummer
V129618
ISBN (eBook)
9783640425501
ISBN (Buch)
9783640428618
Dateigröße
604 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medea, Recht, Vergleich, Euripides, Ovid, Seneca, Rezeption
Arbeit zitieren
Julia Braun (Autor), 2009, Rechtliche Aspekte in der "Medea" des Euripides, Ovid und Seneca, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129618

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