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Die Beständigkeit der gesetzlichen Rente

Ist das im Umlageverfahren finanzierte Rentensystem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels noch zeitgemäß?

Title: Die Beständigkeit der gesetzlichen Rente

Bachelor Thesis , 2022 , 57 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Pauline Möller (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Gegenstand dieser Bachelorthesis ist die Beständigkeit des gesetzlichen Rentenversicherungssystems. Insofern handelt es sich um die Frage, ob das im Umlageverfahren finanzierte Rentensystem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auch in Zukunft noch zeitgemäß ist. Andernfalls sollte entweder eine Anpassung in Bezug auf das Sicherheitsversprechen der Rentenversicherung stattfinden oder künftige Möglichkeiten zu Änderung der Finanzierung thematisiert werden.

Denn warum sollte Deutschland nicht ebenfalls erreichen, was beispielsweise in den Niederlanden selbstverständlich ist? Alle sollen einzahlen, in der Politik Tätige, Verbeamtete, Selbstständige und freiberuflich Tätige.


Bereits im Wahlkampf 1986 suggerierte das von Norbert Blüm, dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung der CDU, geprägte Zitat "Die Renten sind sicher" eine Sicherheit der gesetzlichen Rentenversicherung. Zu dieser Zeit erscheint das Umlageverfahren als ein optimales System zur Finanzierung der Rente, da sich Beitragszahlende und Leistungsempfangende die Waage gehalten haben.

Zwar hat die Rentenversicherung derzeit so hohe Rücklagen wie seit langem nicht mehr, doch im Bundestag sind die Probleme in Bezug auf die Rente und deren Finanzierung klar. Spätestens Mitte der Zwanzigerjahre soll die Phase der finanziellen Stabilität zu Ende gehen, da der demografische Wandel zu steigenden Kosten führt und gleichzeitig die Renten für Arbeitnehmende sowie Arbeitgebende finanzierbar bleiben müssen.

Hier tritt das Phänomen des demografischen Wandels auf, welches das Prinzip des Generationenvertrags im Umlageverfahren kritisch beäugen lässt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Versprechen der Deutschen Rentenversicherung

2.1 Finanzierung der Rente

2.1.1 Definition/Erklärungen Umlageverfahren

2.2 Generationenvertrag

2.2.1 Definition/Erklärung Demografischer Wandel

2.3 Vorteile/Nachteile Umlageverfahren

2.4 Versprechen, die eingehalten werden

2.5 Versprechen, die nicht eingehalten werden

3 Blick in die Zukunft

3.1 Was geschieht, wenn die Rente weiterhin durch das Umlageverfahren finanziert wird?

3.2 Wie verändert sich das Rentenniveau in der Zukunft und inwieweit werden Beiträge steigen?

3.3 Rentabilität

4 Möglichkeiten zur Änderung in der Zukunft

4.1 Veränderungen, die bisher nicht zielführend waren

4.2 Basisrente

4.2.1 Erweiterung Personenkreis: Bürger/Innenversicherung für alle

4.3 Rentensystem der Niederlande ‚Cappuccino-Modell‘

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit des deutschen Rentensystems, welches auf dem Umlageverfahren basiert, insbesondere unter Berücksichtigung des demografischen Wandels. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob das bestehende Rentensystem angesichts der alternden Gesellschaft und der schrumpfenden Zahl an Beitragszahlern noch zeitgemäß ist und ob das Versprechen der Rentensicherheit für künftige Generationen aufrechterhalten werden kann.

  • Analyse des bestehenden Renten-Umlageverfahrens und des Generationenvertrags
  • Untersuchung der Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Rentenfinanzierung
  • Kritische Beleuchtung des Rentenniveaus und der Beitragssatzentwicklung
  • Bewertung von Reformansätzen wie der Basisrente und Modellen aus dem Ausland (Niederlande)

Auszug aus dem Buch

2 Versprechen der Deutschen Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung und die private Altersvorsorge bilden das klassische ‚3-Säulen-System‘ der Alterssicherung in Deutschland.

Dabei ist die gesetzliche Rente die wichtigste Säule der Alterssicherung in der Bundesrepublik, weshalb sie das Fundament der Altersvorsorge bildet. Infolgedessen sind die meisten Beschäftigten, aber auch viele selbstständig erwerbstätige Personen, in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Arbeitgebende und Arbeitnehmende zahlen regelmäßig zu gleichen Teilen getragene Beiträge in die Rentenversicherung ein. Freiwillig Versicherte und Selbstständige zahlen ihren Beitrag in voller Höhe selbst. Dementsprechend orientieren sich die Beiträge an dem jeweiligen Einkommen und die Leistungen an der Höhe der Einzahlungen. Allerdings beschränkt sich der Leistungsumfang dabei nicht nur auf Altersrenten, sondern umfasst auch den Schutz der Versicherten, die krankheitsbedingt vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen oder deren Hinterbliebenen.

Neben der gesetzlichen Rente haben Beschäftigte einen Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung. Hierbei läuft die Vorsorge über den Arbeitgebenden, welcher die Anlageform auswählt, sich um die Beitragszahlungen kümmert sowie der Beteiligte für den ausgewählten Anbietenden ist. In den meisten Fällen wird ein bestimmter Anteil vom Gehalt steuerfrei und sozialabgabenfrei in eine Direktversicherung, Pensionskasse, einen Pensionsfonds, eine Unterstützungskasse oder eine Direktzusage eingezahlt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Bedeutung der gesetzlichen Rente als wichtigste Säule der Altersvorsorge und führt in die Problematik des demografischen Wandels und die daraus resultierende Frage der Zukunftsbeständigkeit ein.

2 Versprechen der Deutschen Rentenversicherung: Dieses Kapitel erläutert das 3-Säulen-Modell, das Umlageverfahren, den Generationenvertrag sowie die vom Gesetzgeber garantierten Leistungsversprechen.

3 Blick in die Zukunft: Hier werden die finanziellen Auswirkungen des demografischen Wandels auf Rentenniveau, Beiträge und die Rentabilität des Systems analysiert.

4 Möglichkeiten zur Änderung in der Zukunft: Das Kapitel diskutiert verschiedene Lösungsansätze, darunter die Einführung einer Basisrente, die Ausweitung des versicherten Personenkreises sowie den Vergleich mit dem niederländischen Rentensystem.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass das Umlageverfahren vor dem Hintergrund des demografischen Wandels reformbedürftig ist und eine stärkere Nutzung betrieblicher Vorsorgemodelle erfordert.

Schlüsselwörter

Gesetzliche Rentenversicherung, Umlageverfahren, Generationenvertrag, Demografischer Wandel, Rentenniveau, Basisrente, Altersvorsorge, Rentenreform, Beitragszahler, Rentenbeziehende, Nachhaltigkeitsrücklage, Kapitaldeckung, 3-Säulen-Modell, Sozialversicherungsbeiträge, Rentabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Zukunftsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland im Kontext des demografischen Wandels.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Zentrale Themen sind die Funktionsweise des Umlageverfahrens, die Herausforderungen des Generationenvertrags sowie mögliche Reformoptionen der Rentenpolitik.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Thesis?

Die zentrale Frage ist, ob das im Umlageverfahren finanzierte Rentensystem vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung auch zukünftig noch als zeitgemäß angesehen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zum Rentensystem sowie der Auswertung von Experteninterviews zur Einschätzung der politischen und finanziellen Handlungsspielräume.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Im Hauptteil werden die Versprechen der Rentenversicherung den demografischen Realitäten gegenübergestellt und verschiedene Reformvorschläge, wie die Basisrente oder das niederländische Modell, detailliert geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Umlageverfahren, Generationenvertrag, Demografischer Wandel, Rentenniveau und 3-Säulen-Modell.

Wie bewertet die Arbeit das aktuelle Vertrauen in die Rente?

Die Arbeit zeigt auf, dass das Vertrauen junger Generationen in die gesetzliche Rente aufgrund der demografischen Anfälligkeit des Umlagesystems und sinkender Rentenniveaus spürbar gelitten hat.

Was ist das zentrale Fazit zur Rentenversicherung?

Das Fazit betont, dass das deutsche Rentensystem zwar im Kern bestehen bleiben kann, aber eine stärkere Integration betrieblicher und privater Vorsorge sowie eine breitere Finanzierungsbasis unerlässlich sind.

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Details

Title
Die Beständigkeit der gesetzlichen Rente
Subtitle
Ist das im Umlageverfahren finanzierte Rentensystem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels noch zeitgemäß?
Grade
1,3
Author
Pauline Möller (Author)
Publication Year
2022
Pages
57
Catalog Number
V1296596
ISBN (eBook)
9783346788979
ISBN (Book)
9783346788986
Language
German
Tags
beständigkeit rente umlageverfahren rentensystem hintergrund wandels
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pauline Möller (Author), 2022, Die Beständigkeit der gesetzlichen Rente, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1296596
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