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Figurenanalyse der Boleyn-Schwestern aus dem Film "Die Schwester der Königin"

Titel: Figurenanalyse der Boleyn-Schwestern aus dem Film "Die Schwester der Königin"

Hausarbeit , 2018 , 40 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Daniela Zaus (Autor:in)

Filmwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Analyse des Films "Die Schwester der Königin" werden die Protagonistinnen Mary und Anne Boleyn hinsichtlich ihrer Unterschiede miteinander verglichen. Als theoretische Grundlage dient die hermeneutische Filmanalyse, durch deren Anwendung folgende Fragen beantwortet werden konnten: Wie wird die Unterschiedlichkeit der Boleyn-Schwestern im Film "Die Schwester der Königin" dargestellt? Wie werden Anne und Mary als fiktive Wesen charakterisiert? Durch welche darstellerischen Mittel werden die beiden Schwestern als Artefakte in Szene gesetzt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der Analyse

3. Entstehungskontext und Inhalt

4. Figurenanalyse der Boleyn-Schwestern

4.1 Die Schwestern als fiktive Wesen

4.1.1 Anne Boleyn als fiktives Wesen

4.1.2 Mary Boleyn als fiktives Wesen

4.2 Die Schwestern als Artefakte

4.2.1 Anne Boleyn als Artefakt

4.2.2 Mary Boleyn als Artefakt

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer hermeneutischen Filmanalyse die filmische Darstellung der Gegensätzlichkeit zwischen Anne und Mary Boleyn in dem Historiendrama "Die Schwester der Königin". Es wird erforscht, wie sich diese Unterschiede durch ihre Charakterisierung als fiktive Wesen sowie durch ihre Inszenierung als filmische Artefakte manifestieren.

  • Charakterisierung von Anne und Mary Boleyn als fiktive Wesen im filmischen Kontext.
  • Analyse darstellerischer Mittel wie Lichtsetzung, Farbe und Kostüme als Artefakte.
  • Untersuchung der Schwesternbeziehung und ihrer emotionalen Dynamik.
  • Interpretation der symbolischen und ästhetischen Inszenierung beider Protagonistinnen.
  • Anwendung des Modells der "Uhr der Figur" nach Jens Eder auf das Filmmaterial.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Blut ist dicker als Wasser“ – geht man nach diesem bekannten Sprichwort, so sollte eine ideale Schwesternbeziehung sich vor allem durch Harmonie, Fürsorge und gegenseitiges Verständnis auszeichnen (vgl. Rösch/ Onnen-Isemann, S. 22). Betrachtet man Schwesternkonstellationen jedoch anhand verschiedener Filme miteinander wird ersichtlich, „dass die spannenden […] Geschichten immer dann entstehen, wenn Schwestern sich nicht-schwesterlich verhalten“ (ebd.).

„Die Schwester der Königin“ (GB 2008, Justin Chadwick) ist dafür ein gutes Beispiel. Der Film behandelt als zentrales Thema den Konflikt zwischen Anne und Mary Boleyn, die nacheinander eine Beziehung mit Henry VIII. eingehen und darüber hinaus zu Rivalinnen werden. Dadurch bietet er eine völlig neue Sichtweise auf eine bereits bekannte Geschichte: So lebten die Boleyn Schwestern wirklich im 16. Jahrhundert in England und waren auch beide Geliebte des Königs (vgl. Berg 2016, S. 46f). Für Historiker scheint aber eher die langjährige Romanze von Anne Boleyn und Henry VIII. sowie deren Biographie von Interesse zu sein, Marys Leben dagegen wird von ihnen deutlich weniger beachtet.

Erst Phillippa Gregory schrieb dieser in ihrem Roman „The Other Boleyn Girl“, der als Grundlage für den Film diente, eine zentrale Rolle für die Geschichte zu. Die Autorin „sah in [Marys] Biographie den Kontrast zwischen beiden Schwestern, und dieser Kontrast war ein fruchtbares und ergiebiges Feld.“ (Gregory, zitiert nach Kino.de 2012) Auch für den Drehbuchschreiber Peter Morgan stellen Anne und Mary zwei Figuren mit absolut gegensätzlichen Eigenschaften dar: Während die erste Schwester eine entschlossene, manipulative Diva sei, zeichne sich die zweite durch mehr Güte und emotionale Intelligenz aus (vgl. Morgan, zitiert nach Kino.de 2012).

Die Unterschiedlichkeit von Anne und Mary Boleyn, so wie sie im Film gezeigt wird, soll nun in dieser Arbeit analysiert werden. Als Grundlage dafür dient ein Szenenprotokoll, das einen detaillierten Blick auf die Handlung des Films ermöglicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Schwesternkonstellation ein und erläutert die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit, die Gegensätzlichkeit der Boleyn-Schwestern im Film zu untersuchen.

2. Theoretische Grundlagen der Analyse: In diesem Kapitel wird das theoretische Modell der "Uhr der Figur" von Jens Eder eingeführt, um die Analysekonzepte der fiktiven Wesen und der Artefakte für die Figurenanalyse zu begründen.

3. Entstehungskontext und Inhalt: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das Historiendrama, den Regisseur, das Drehbuch und fasst die zentrale Handlung des Films zusammen.

4. Figurenanalyse der Boleyn-Schwestern: Das Hauptkapitel widmet sich detailliert der Untersuchung von Anne und Mary Boleyn, unterteilt in deren Charakterisierung als fiktive Wesen und ihre filmische Gestaltung als Artefakte.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bestätigt, dass die Gegensätzlichkeit der Schwestern durch unterschiedliche Charaktereigenschaften sowie komplementäre visuelle Inszenierungsmittel deutlich hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Figurenanalyse, Boleyn-Schwestern, Die Schwester der Königin, Filmfigur, Fiktives Wesen, Artefakt, Jens Eder, Lichtsetzung, Farbsymbolik, Schwesternrivalität, Kostümanalyse, Historienfilm, Charakterdarstellung, Filmanalyse, Historiendrama

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die differierende Darstellung der zwei Geschwister Anne und Mary Boleyn in dem Film "Die Schwester der Königin" von Justin Chadwick.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Charakterisierung der beiden Frauen, ihre Beziehung zueinander, ihre gegensätzlichen Ziele und die filmische Inszenierung als ästhetische Artefakte.

Was ist die grundlegende Forschungsfrage?

Die Hauptfrage ist, wie die ausgeprägte Unterschiedlichkeit der Boleyn-Schwestern im Film erzählerisch und visuell dargestellt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine hermeneutische Filmanalyse und nutzt das von Jens Eder entwickelte Modell der "Uhr der Figur".

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Anne und Mary Boleyn sowohl als fiktive Wesen (Eigenschaften, Lebenseinstellungen) als auch als Artefakte (Licht, Farbe, Kostüme) detailliert gegenübergestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Figurenanalyse, Fiktives Wesen, Artefakt, Farbsymbolik und die komplementäre Darstellung der beiden Schwestern.

Wie unterscheidet sich die Farbe der Kostüme von Anne und Mary?

Anne wird überwiegend in kühlen Farben wie Blau und Grün inszeniert, während Marys Kostüme durch warme Töne wie Gelb, Orange und Rot geprägt sind, was die Gegensätzlichkeit ihrer Charaktere unterstreicht.

Welche Rolle spielt die Lichtsetzung für die Figurenbildung?

Die Lichtsetzung betont die Gegensätze: während Mary häufig in warmes, direktes Licht getaucht ist, wird Anne oft durch Schatten und kühles, indirektes Tageslicht charakterisiert, was ihre kontrollierte und oft abweisende Art verstärkt.

Was ist das Fazit der Autorin bezüglich der Darstellung im Film?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass der Film das "Duell" zwischen den Schwestern mittels einer auffallend gegensätzlichen Inszenierung als Artefakte visuell verstärkt und somit die Unterschiede in ihren Persönlichkeiten in den Vordergrund rückt.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Figurenanalyse der Boleyn-Schwestern aus dem Film "Die Schwester der Königin"
Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,0
Autor
Daniela Zaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
40
Katalognummer
V1297066
ISBN (PDF)
9783346764324
ISBN (Buch)
9783346764331
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Filmanalyse Fernsehanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniela Zaus (Autor:in), 2018, Figurenanalyse der Boleyn-Schwestern aus dem Film "Die Schwester der Königin", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1297066
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  40  Seiten
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