Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das Übergangsmanagement als "Missing Link" zwischen Jugendstrafvollzug und Bewährungshilfe anzusehen ist und welche Problembereiche und Perspektiven hier bestehen. So wird zu Beginn der Arbeit, zunächst ein Überblick über den Strafvollzug in Bayern, genauer dessen Geschichte, rechtliche Grundlagen sowie Struktur und Standorte gegeben. Ebenfalls werden in diesem Gliederungspunkt die wichtigsten Grundlagen zum bayerischen Jugendstrafvollzug dargelegt.
Im folgenden Teil wird die Bewährungshilfe vorgestellt, in dem die Grundlagen, rechtlichen Regelungen, Aufgaben und Ziele sowie die Struktur dieser Institution beschrieben werden. Im Anschluss an diesen Gliederungspunkt erfolgt dann eine Einleitung in das Übergangsmanagement im Strafvollzug, woraufhin noch die grundlegenden Ziele hiervon dargestellt werden. Im Bereich des Übergangsmanagements im bayerischen Strafvollzug wird zuerst die Ausgangslage für dieses vorgestellt, danach die genauen Regelungen wie dies in Bayern gestaltet ist und anschließend noch der rechtliche Rahmen hierzu.
Daraufhin werden mittels einer Bestandsaufnahme die derzeitigen Maßnahmen, Strukturen und Ressourcen des Übergangsmanagements im bayerischen Jugendstrafvollzug beschrieben. Dabei werden personelle Ressourcen, die Soziale Arbeit im Strafvollzug, Qualifikationsmaßnahmen, der offene Vollzug, Vollzugslockerungen sowie die Entlassungsvorbereitung näher beleuchtet. Abschließend zu diesem Gliederungspunkt erfolgt eine Beschreibung der Problembereiche des Übergangsmanagements in Jugendstrafanstalten. So sind dies die individuellen Faktoren der Inhaftierten, Arbeit, Kooperationen mit anderen Institutionen, Schulden, Sucht und Vollzugslockerungen. Wiederum wird nun das Übergangsmanagement der Bewährungshilfe mittels einer Bestandsaufnahme vorgestellt und Problembereiche erläutert.
Den Abschluss der Arbeit bildet das Thema Netzwerk Jugendstrafvollzug - Bewährungshilfe. Hier wird die derzeit vorhandene Vernetzung zwischen beiden Institutionen in einer Bestandsaufnahme erfasst, Problembereiche beschrieben und Perspektiven für eine Verbesserung der Vernetzung dargestellt. Letztendlich wird mittels einer Zusammenfassung ein Fazit gezogen sowie durch einen Ausblick eine Vorstellung darüber gegeben, wie sich dieses Feld weiterhin entwickeln könnte.
Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung
- Einleitung
- Der Strafvollzug in Bayern
- Der Bayerische Jugendstrafvollzug
- Bewährungshilfe
- Übergangsmanagement im Strafvollzug
- Übergangsmanagement im Bayerischen Strafvollzug
- Bestandsaufnahme des Übergangsmanagements im Bayerischen Jugendstrafvollzug
- Problembereiche des Übergangsmanagements in Jugendstrafanstalten
- Übergangsmanagement der Bewährungshilfe
- Netzwerk Jugendstrafvollzug - Bewährungshilfe
- Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit untersucht die Frage, ob das Übergangsmanagement als "Missing Link" zwischen dem Jugendstrafvollzug und der Bewährungshilfe gesehen werden kann und welche Herausforderungen und Möglichkeiten in diesem Bereich bestehen. Die Arbeit beleuchtet die Strukturen und Prozesse des Strafvollzugs in Bayern, insbesondere im Hinblick auf den Jugendstrafvollzug, die Bewährungshilfe und das Übergangsmanagement.
- Struktur und Funktionsweise des Strafvollzugs in Bayern
- Besonderheiten des Jugendstrafvollzugs
- Aufgaben und Ziele der Bewährungshilfe
- Das Übergangsmanagement als Schnittstelle zwischen Strafvollzug und Bewährungshilfe
- Herausforderungen und Potentiale für eine effektivere Vernetzung und Zusammenarbeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Zusammenfassung: Die Arbeit untersucht die Rolle des Übergangsmanagements als "Missing Link" zwischen Jugendstrafvollzug und Bewährungshilfe in Bayern. Sie analysiert die aktuellen Strukturen, Prozesse und Herausforderungen in diesem Bereich.
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Thematik und den Forschungsgegenstand der Arbeit vor.
- Der Strafvollzug in Bayern: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Strafvollzug in Bayern, inklusive seiner Geschichte, rechtlichen Grundlagen sowie Struktur und Standorten.
- Der Bayerische Jugendstrafvollzug: Hier werden die besonderen Aspekte des Jugendstrafvollzugs in Bayern beleuchtet, u.a. rechtliche Grundlagen, Struktur und Ziele.
- Bewährungshilfe: Dieses Kapitel beschreibt die Aufgaben, Ziele und Strukturen der Bewährungshilfe in Bayern.
- Übergangsmanagement im Strafvollzug: Das Kapitel erläutert die grundlegenden Ziele und Konzepte des Übergangsmanagements im Strafvollzug.
- Übergangsmanagement im Bayerischen Strafvollzug: Hier wird die Umsetzung des Übergangsmanagements im Bayerischen Strafvollzug vorgestellt, einschließlich rechtlicher Regelungen und praktischer Gestaltung.
- Bestandsaufnahme des Übergangsmanagements im Bayerischen Jugendstrafvollzug: Dieses Kapitel analysiert die vorhandenen Maßnahmen, Strukturen und Ressourcen des Übergangsmanagements im Jugendstrafvollzug in Bayern.
- Problembereiche des Übergangsmanagements in Jugendstrafanstalten: Hier werden die besonderen Herausforderungen des Übergangsmanagements in Jugendstrafanstalten aufgezeigt, u.a. individuelle Faktoren der Inhaftierten, Arbeitsmöglichkeiten, Kooperationen mit anderen Institutionen, Schulden und Sucht.
- Übergangsmanagement der Bewährungshilfe: Dieses Kapitel befasst sich mit der Rolle der Bewährungshilfe im Übergangsmanagement und den damit verbundenen Problemfeldern.
- Netzwerk Jugendstrafvollzug - Bewährungshilfe: Dieses Kapitel analysiert die Vernetzung zwischen Jugendstrafvollzug und Bewährungshilfe in Bayern, benennt Problemfelder und zeigt Perspektiven für eine verbesserte Zusammenarbeit auf.
Schlüsselwörter
Jugendstrafvollzug, Bewährungshilfe, Übergangsmanagement, "Missing Link", Vernetzung, Reintegration, Bayern, Strafvollzug, Entlassungsvorbereitung, Sozialarbeit, Problembereiche, Perspektiven
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Übergangsmanagement im Strafvollzug?
Es bezeichnet die koordinierte Vorbereitung und Begleitung von Inhaftierten beim Übergang aus der Haft (insbesondere Jugendstrafvollzug) in die Freiheit und zur Bewährungshilfe.
Warum wird Übergangsmanagement als "Missing Link" bezeichnet?
Weil es die oft lückenhafte Schnittstelle zwischen der geschlossenen Institution (Gefängnis) und der ambulanten Betreuung (Bewährungshilfe) schließen soll, um Rückfälle zu vermeiden.
Welche Probleme gibt es im bayerischen Jugendstrafvollzug?
Herausforderungen liegen in individuellen Faktoren der Inhaftierten, wie Suchtproblemen, Schulden, mangelnden Qualifikationen sowie Schwierigkeiten bei der Kooperation zwischen Institutionen.
Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit in diesem Prozess?
Die Soziale Arbeit ist zentral für die Entlassungsvorbereitung, die Organisation von Vollzugslockerungen und die Vermittlung in Arbeit oder soziale Netzwerke.
Wie ist die Bewährungshilfe in Bayern strukturiert?
Die Arbeit beschreibt die rechtlichen Regelungen, Aufgaben und Ziele der bayerischen Bewährungshilfe als Partner im Resozialisierungsprozess.
Was sind die Ziele des Netzwerks Jugendstrafvollzug - Bewährungshilfe?
Ziel ist eine verbesserte Vernetzung, um einen nahtlosen Informationsfluss und eine kontinuierliche Betreuung der Jugendlichen nach der Entlassung zu gewährleisten.
- Quote paper
- Maximilian Klopf (Author), 2013, Übergangsmanagement als "Missing Link" zwischen Jugendstrafvollzug und Bewährungshilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1297438