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Einflüsse auf die Protestbeteiligung von Frauen. Die Faktoren Arbeit, Kinder und Religion

Title: Einflüsse auf die Protestbeteiligung von Frauen. Die Faktoren Arbeit, Kinder und Religion

Term Paper (Advanced seminar) , 2022 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Josefine Dembowski (Author)

Politics - Basics and General
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Das Protestverhalten von Frauen wird von vielen Faktoren beeinflusst. Diese Arbeit beschäftigt sich mit drei Einflüssen. Arbeit, Kinder und Religion. Diese Einflüsse entstehen sowohl aus der Sozialisierung von Frauen als auch durch gesellschaftliche Umstände.

Eine der grundlegenden Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie ist das Mitbestimmungsrecht. Eine prominente Möglichkeit dieses auszuüben, ist die Teilnahme an Demonstrationen beziehungsweise Protesten. Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema, welche Faktoren die Entscheidungen von Frauen zur Protestteilnahme beeinflussen. Obwohl in den meisten Ländern zumindestens eine juristische Gleichberechtigung besteht, kann man in der politischen Beteiligung von Männern und Frauen Unterschiede oder Gender Gaps erkennen. So nehmen Männer zu Beispiel häufiger an konfrontierenden Protesten, wie zum Beispiel Demonstrationen, teil als Frauen. Dies könnte mit der sogenannten „Inhibition Thesis“ erklärt werden. Diese besagt, dass die Sozialisierung von Frauen in die traditionellen Geschlechterrollen dazu führt, dass diese sich politisch eher zurückhalten. Ein weiterer Einfluss könnte zudem die Sozialisierung von Frauen in der Gesellschaft sein.

Das weibliche Geschlecht wird oft als politisch passiv, regelfolgend, empathisch und privat gesehen. Die Gender Gaps sind problematisch, da sie Policies beeinflussen, die wiederum die Grundlage für eine Gesellschaft schaffen, die nicht immer die Bedürfnisse, Interessen und Präferenzen von Frauen beachtet. Diese Arbeit versucht die Ursachen für diese Gender Gaps zu identifizieren. Dafür wird zuerst der aktuelle Forschungsstand dargestellt, aus dem sich dann die Forschungsfrage und die Hypothesenbildung herausbildet. Weiterhin wird eine Operationalisierung von möglichen Einflussfaktoren zu Variablen vorgenommen. Für eine Prüfung der Hypothesen erfolgt eine linerare Regression. Dafür werden Daten aus dem International Social Survey Program (ISSP) Citizensip II genutzt. Die Auswertung dieser Ergebnisse wird dann final zum Fazit führen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Abstract

A

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Hypothesen

B

1. Operationalisierung

2. Auswertung

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die spezifischen Faktoren zu identifizieren, die das Protestverhalten von Frauen beeinflussen, wobei der Fokus insbesondere auf der Bedeutung von Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und religiöser Zugehörigkeit liegt. Forschungsleitend ist dabei die Frage, inwieweit unterschiedliche Lebensumstände und Sozialisationsprozesse in den Gender Gap bei politischem Protest münden.

  • Analyse des Einflusses von Erwerbsarbeit auf die politische Partizipation
  • Untersuchung der strukturellen Belastung durch unbezahlte Arbeit und Kinderbetreuung
  • Betrachtung der Rolle religiöser Bindungen in Protestbewegungen
  • Statistische Überprüfung der Hypothesen mittels linearer Regression
  • Diskussion gesellschaftlicher Rahmenbedingungen für weibliches Protestverhalten

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Eine der grundlegenden Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie ist das Mitbestimmungsrecht. Eine prominente Möglichkeit dieses auszuüben, ist die Teilnahme an Demonstrationen beziehungsweise Protesten. Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema, welche Faktoren die Entscheidungen von Frauen zur Protesteilnahme beeinflussen.

Obwohl in den meisten Ländern zu mindestens eine juristische Gleichberechtigung besteht, kann man in der politischen Beteiligung von Männern und Frauen Unterschiede oder Gender Gaps erkennen. So nehmen Männer zu Beispiel häufiger an konfrontierenden Protesten, wie zum Beispiel Demonstrationen teil, als Frauen. Dies könnte mit der sogenannten „Inhibition Thesis“ erklärt werden. Diese besagt, dass die Sozialisierung von Frauen in die traditionellen Geschlechterrollen dazu führt, dass diese sich politisch eher zurückhalten. Ein weiterer Einfluss könnte zudem die Sozialisierung von Frauen in der Gesellschaft sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Relevanz der politischen Partizipation von Frauen und führt in die zentrale Problemstellung der geschlechtsspezifischen Unterschiede im Protestverhalten ein.

2. Forschungsstand: Gibt einen Überblick über bisherige politikwissenschaftliche Erkenntnisse zu Gender Gaps und identifiziert die Lücken, die diese Arbeit adressieren möchte.

3. Hypothesen: Formuliert drei Arbeitshypothesen bezüglich des Einflusses von Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und Religion auf die Protesttätigkeit von Frauen.

1. Operationalisierung: Beschreibt die Datengrundlage des ISSP Citizenship II und die Definition der abhängigen sowie unabhängigen Variablen für die statistische Analyse.

2. Auswertung: Präsentiert und interpretiert die Ergebnisse der linearen Regression hinsichtlich der aufgestellten Hypothesen.

3. Fazit: Führt die empirischen Ergebnisse zusammen und bewertet die Bestätigung der Hypothesen sowie die gesellschaftliche Bedeutung der Befunde.

Schlüsselwörter

Protestverhalten, Frauen, Politische Partizipation, Gender Gap, Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung, Religion, Sozialisierung, Demonstration, Citizenship II, Politische Beteiligung, Empirische Analyse, Geschlechterrollen, Ressourcenverteilung, Mitbestimmungsrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche sozioökonomischen und persönlichen Faktoren das Protestverhalten von Frauen positiv oder negativ beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit thematisiert insbesondere den Einfluss von Erwerbsarbeit, die Belastung durch Kindererziehung sowie religiöse Zugehörigkeit auf das politische Engagement.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Ursachen für den Gender Gap bei Protesten zu identifizieren und zu erklären, warum Frauen unter bestimmten Bedingungen eher oder weniger zum Protest neigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quantitativen Vorgehensweise, bei der Daten des internationalen „Citizenship II“-Datensatzes mittels einer linearen Regression ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung über den Forschungsstand und Hypothesen, gefolgt von der statistischen Überprüfung dieser Hypothesen anhand der Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Protestverhalten, Gender Gap, politische Partizipation, Sozialisierung, Ressourcenverteilung und die Rolle der Erwerbsarbeit.

Warum haben Frauen mit Kindern laut der Arbeit weniger Zeit für Proteste?

Die Autorin argumentiert, dass Frauen den Großteil der unbezahlten Arbeit und Kinderbetreuung übernehmen, was ihre zeitlichen Ressourcen für politisches Engagement einschränkt.

Welchen Einfluss hat Religiosität auf die Protestbereitschaft?

Entgegen der Annahme einer eher konservativen Haltung zeigt die Analyse, dass religiöse Frauen durchaus Gründe finden können, sich politisch zu engagieren, etwa durch einen Sinn für soziale Gerechtigkeit.

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Details

Title
Einflüsse auf die Protestbeteiligung von Frauen. Die Faktoren Arbeit, Kinder und Religion
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Institut für Politik - und Kommunikationswissenschaft)
Course
Einführung in die empirische Politikwissenschaft
Grade
1,3
Author
Josefine Dembowski (Author)
Publication Year
2022
Pages
13
Catalog Number
V1297515
ISBN (PDF)
9783346763709
ISBN (Book)
9783346763716
Language
German
Tags
Frauen Feminismus Proteste Widerstand Protestbeteiligung Politik Ziviler Ungehorsam Empirisch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josefine Dembowski (Author), 2022, Einflüsse auf die Protestbeteiligung von Frauen. Die Faktoren Arbeit, Kinder und Religion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1297515
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