In dieser Arbeit werden Formen der privaten Stadtlandwirtschaft unter Auslassung der tierischen Aspekte benannt und die daraus folgenden Vor- und Nachteile erläutert.
Urban Gardening ist heutzutage allerorts bekannt. Der Wunsch nach Natur in der eigenen Umgebung, durchzieht sich in Mittel- und Großstädten weltweit. Darunter versteht sich: "Urbane Landwirtschaft ist eine Art der innerstädtischen Landnutzung,
bei der Obst, Gemüse, Kräuter und tierische Produkte erzeugt werden. Sie kann beschrieben werden als mikro- bis kleinskalige Landwirtschaft, die individuell motiviert ist, überwiegend von Akteuren ohne landwirtschaftliche Fachausbildung betrieben wird und sich durch kurze Verteilungsketten, wie etwa Eigenverbrauch, Schenken und Direktvermarktung auszeichnet".
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Formen der Stadtlandwirtschaft
Ökonomische Betrachtung: Vor und Nachteile
Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Arbeit untersucht das Phänomen der städtischen Landwirtschaft (Urban Gardening) als Reaktion auf zunehmende Urbanisierung und globale Herausforderungen. Das Ziel besteht darin, verschiedene Formen der privaten Stadtlandwirtschaft zu systematisieren und deren ökonomische sowie ökologische Potenziale und Risiken kritisch zu beleuchten.
- Begriffsdefinition und Abgrenzung von Urban Gardening
- Darstellung unterschiedlicher Nutzungsformen im städtischen Raum
- Analyse ökonomischer Vor- und Nachteile der Stadtlandwirtschaft
- Bewertung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken
- Reflexion der Rolle der Stadtlandwirtschaft angesichts des Klimawandels
Auszug aus dem Buch
Formen der Stadtlandwirtschaft
Mit den Formen des Urban Gardening haben Anwohner*Innen die Möglichkeit, aktiv ihre Umgebung und somit auch die Stadt ökologisch zu verbessern. (BMUB 2015, S. 5). Dies soll die Stadt in ihrem Ansehen bereichern (MÜLLER 2011, S. 42; BIEDERMANN & RIPPERGER 2017, S. 2). Auch aus Kritik an konventioneller Landwirtschaft, entsteht Urban Gardening (WEG, 2016).
Unter Guerillagärten ist wildes Anpflanzen im städtischen Raum zu verstehen (EGNOLLF 2015, S. 83). Das meist heimliche Bepflanzen an einem geeignetem Platz soll Protest im Lande hervorbringen (SCHULZE 2020, S. 14). Der Grund dafür ist grundsätzlich ein ökologisches Anliegen (EGNOLLF 2015, S. 83).
Gemeinschaftsgärten nützen der Nachbarschaft als Erholungsraum, ebenso aber auch zum Anbau von Lebensmitteln (SCHULZE 2020, S. 14). Sie werden auch „Ort der Begegnung“ (GAHM 2018, S. 12) genannt, da dort ein hoher Kontakt zwischen Einheimischen und Migranten besteht (GAHM 2018, S. 12). Um die Gärten auf Vordermann zu halten, benötigt es Engagement und persönliches Interesse (GUSTEDT 2016, S. 63).
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Urban Gardening ein, definiert den Begriff der urbanen Landwirtschaft und skizziert die Motivation der Akteure.
Formen der Stadtlandwirtschaft: Hier werden verschiedene Praxisbeispiele wie Guerillagärten und Gemeinschaftsgärten vorgestellt und ihr Beitrag zur ökologischen Stadtgestaltung erläutert.
Ökonomische Betrachtung: Vor und Nachteile: Dieses Kapitel analysiert anhand einer Gegenüberstellung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken die ökonomischen Aspekte und die Zukunftsfähigkeit der Stadtlandwirtschaft.
Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, in der urbane Landwirtschaft als notwendiger, wenn auch komplexer Gegenentwurf zur ineffizienten industriellen Landwirtschaft positioniert wird.
Schlüsselwörter
Stadtlandwirtschaft, Urban Gardening, Nachhaltigkeit, Guerillagärten, Gemeinschaftsgärten, Ökologie, Stadtentwicklung, Klimawandel, Lebensmittelversorgung, Ökonomie, Eigenverbrauch, Stadtraum, Ressourceneffizienz, soziale Interaktion, urbaner Raum.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Publikation befasst sich mit der wachsenden Bewegung des Urban Gardenings und untersucht, wie städtische Flächen für den Anbau von Lebensmitteln und zur ökologischen Aufwertung der Stadt genutzt werden können.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Im Zentrum stehen die verschiedenen Ausprägungen der privaten Stadtlandwirtschaft, ihre sozialen Funktionen als „Orte der Begegnung“ sowie die wirtschaftliche Bewertung ihrer Vor- und Nachteile.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Rolle der Stadtlandwirtschaft innerhalb der modernen Stadtentwicklung sowie ihre ökonomische Relevanz vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel zu hinterfragen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die verschiedene theoretische Positionen und empirische Studien zum Thema Urban Gardening zusammenführt und systematisiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der verschiedenen Formen (wie Guerillagärten und Dachgärten) und eine ökonomische Analyse, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken miteinander abwägt.
Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?
Zentrale Begriffe sind Urban Gardening, Stadtlandwirtschaft, ökologische Stadtgestaltung, ökonomische Nachhaltigkeit und städtische Zivilisation.
Warum gelten Guerillagärten als eine Form des Protests?
Das oft heimliche Bepflanzen städtischer Flächen wird laut Autor als Ausdruck von Protest gegen konventionelle Landwirtschaft und als ökologisches Anliegen gewertet, das den städtischen Raum aktiv zurückgewinnt.
Welche wirtschaftliche Schlussfolgerung zieht die Arbeit?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass urbane Landwirtschaft zwar eine wichtige Ergänzung darstellt, jedoch bei steigenden Bodenpreisen und durch den Verderb empfindlicher Produkte ökonomischen Zwängen unterliegt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2021, Urban Gardening. Wie Gärten unsere Stadt verbessern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1297682