Der Aufbau dieser Arbeit folgt dem Modell zur Unterrichtsvorbereitung von Foitzik/Harz. Im Verlauf werde ich die Schritte Persönliche Begegnung, Theologische Orientierung, Didaktische Orientierung und Didaktische Entscheidungen abarbeiten. Als letzten Schritt werde ich einen Verlaufsplan der Unterrichtseinheit erstellen
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Persönliche Begegnung
- Theologische Orientierung
- Biblische Schöpfungserzählungen
- Der priesterschriftliche Bericht nach Gen 1,1-2,4a
- Der nichtpriesterliche (nP) Bericht nach Gen 2,4b-25
- Außerisraelitische altorientalische Schöpfungsmythen
- Ägypten
- Babylon
- Ptolemäus (~100 - ~175) als Vertreter des antiken Griechenlands
- Weltbilder der Neuzeit und der Moderne
- Nikolaus Kopernikus (1473-1543)
- Johannes Kepler (1571-1630)
- Sir Isaac Newton (1643-1727)
- Charles Darwin (1809-1882) und die Evolutionstheorie
- Kreationismus
- Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007)
- Bilanz
- Biblische Schöpfungserzählungen
- Didaktische Orientierung
- Didaktische Entscheidung
- Die Unterrichtsreihe
- Die exemplarische Unterrichtsstunde
- Verlaufsplanung
- Quellen- und Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine Unterrichtsreihe zur Schöpfung im evangelischen Religionsunterricht der neunten und zehnten Klasse des Landes Sachsen-Anhalt zu entwickeln. Dabei werden sowohl biblische Schöpfungsberichte als auch außerisraelitische altorientalische Schöpfungsmythen sowie Weltbilder der Neuzeit und der Moderne behandelt. Die Arbeit soll den Schülern einen Einblick in die verschiedenen Perspektiven auf die Schöpfung geben und ihnen helfen, die eigene Position zu reflektieren.
- Biblische Schöpfungsberichte
- Außerisraelitische altorientalische Schöpfungsmythen
- Weltbilder der Neuzeit und der Moderne
- Die Bedeutung der Schöpfung für den Glauben
- Der Mensch als Gottes Ebenbild
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Aufbau der Arbeit vor und erläutert die persönliche Begegnung mit dem Thema Schöpfung. Im Kapitel "Theologische Orientierung" werden die biblischen Schöpfungsberichte, insbesondere Gen 1,1-2,4a und Gen 2,4b-25, sowie außerisraelitische altorientalische Schöpfungsmythen aus Ägypten, Babylon und dem antiken Griechenland behandelt. Die Weltbilder der Neuzeit und der Moderne werden im Anschluss daran beleuchtet, wobei die Beiträge von Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler, Sir Isaac Newton, Charles Darwin und Carl Friedrich von Weizsäcker im Fokus stehen. Das Kapitel "Didaktische Orientierung" befasst sich mit der didaktischen Herangehensweise an das Thema Schöpfung im Religionsunterricht. Im Kapitel "Didaktische Entscheidung" werden die Unterrichtsreihe und die exemplarische Unterrichtsstunde vorgestellt. Die Arbeit schließt mit einem Verlaufsplan der Unterrichtseinheit.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Schöpfung, biblische Schöpfungsberichte, außerisraelitische altorientalische Schöpfungsmythen, Weltbilder der Neuzeit und der Moderne, Glaube, Naturwissenschaft, Gottes Ebenbild, Schöpfungsordnung, Verantwortung, Mensch, Welt, Religionsunterricht.
Häufig gestellte Fragen
Wie stehen biblische Schöpfungsberichte im Konflikt zur Naturwissenschaft?
Der Konflikt entsteht oft durch eine wörtliche Auslegung der Bibel (Kreationismus), die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen wie der Evolutionstheorie oder dem Urknall kollidiert.
Was unterscheidet die beiden biblischen Schöpfungsberichte?
Der priesterschriftliche Bericht (Gen 1) beschreibt die Erschaffung der Welt in sieben Tagen als geordnete Kosmologie. Der nichtpriesterliche Bericht (Gen 2) fokussiert stärker auf die Erschaffung des Menschen und den Garten Eden.
Welche Rolle spielt Charles Darwin in diesem Diskurs?
Darwins Evolutionstheorie forderte das traditionelle Verständnis des Menschen als unmittelbare Schöpfung Gottes heraus und führte zu einer notwendigen Neupositionierung der Theologie gegenüber der Biologie.
Was ist Kreationismus?
Kreationismus ist die Auffassung, dass das Universum und das Leben genau so entstanden sind, wie es in den heiligen Schriften (z. B. der Genesis) beschrieben wird, unter Ablehnung wissenschaftlicher Erklärungen wie der Evolution.
Warum wird das Thema im Religionsunterricht behandelt?
Ziel ist es, Schülern zu helfen, verschiedene Perspektiven (Glaube vs. Wissenschaft) zu reflektieren und eine eigene, fundierte Position zur Verantwortung des Menschen für die Schöpfung zu entwickeln.
- Citar trabajo
- Michael Schuft (Autor), 2008, Schöpfung und Naturwissenschaft im Konflikt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129804