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Förderung der räumlichen Gestaltungsfähigkeit anhand von Kartonmodellen (Kunst, 3. Klasse)

Título: Förderung der räumlichen Gestaltungsfähigkeit anhand von Kartonmodellen (Kunst, 3. Klasse)

Plan de Clases , 2022 , 37 Páginas , Calificación: 1,6

Autor:in: Lucy Schmitt (Autor)

Didáctica - Arte
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Diese Arbeit beschreibt und reflektiert die Planung und die Umsetzung einer Sequenz zur Förderung der räumlichen Gestaltungsfähigkeit mithilfe von Kartonmodellen in einer dritten Jahrgangsstufe im Rahmen des Kunstunterrichts.

Im gegenwärtigen Schulalltag erlebt man meist noch immer, dass das zweidimensionale Gestalten im Vergleich zum dreidimensionalen einen deutlich höheren Stellenwert im Kunstunterricht einnimmt. Dabei gehört das räumliche Gestalten ebenso wie das zeichnerische Ausdrücken zum primären ästhetischen Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Obwohl gerade im Zeitalter der schnellen Zugänglichkeit und dem selbstverständlichen Zugriff auf Fertigwaren den Schülerinnen und Schüler vielfältige Begegnungen mit körperhaft-räumlichen Darstellungserfahrungen ermöglicht werden sollten, wird das räumliche Gestalten des Öfteren vermieden, da es einen größeren Zeit- und Materialaufwand mit sich bringt, es mehr Vorbereitung benötigt und das nötige Maß an Erfahrung und Kompetenz seitens der Lehrkraft vorhanden sein muss. Dabei wird leider der pädagogische Mehrwert des räumlichen Gestaltens oftmals unterschätzt oder gar ganz vernachlässigt.

Aus diesem Grund soll innerhalb der nachfolgenden Arbeit genau dieser Thematik im Hinblick auf den Kunstunterricht in der Grundschule nachgegangen und insbesondere eine Möglichkeit der Förderung der räumlichen Gestaltungsfähigkeit betrachtet werden. Zu Beginn wird zunächst der Begriff "Räumliche Gestaltungsfähigkeit" genauer definiert, um eine begriffliche Grundlage für die vorliegende Arbeit zu schaffen. Anschließend wird die Entwicklung räumlicher Vorstellungen und dreidimensionalen Gestaltens im Kindesalter dargelegt, um nachfolgend die Bedeutsamkeit und die Notwendigkeit ihrer Förderung aufzuzeigen. Innerhalb dieser theoretischen Auseinandersetzung wird auch eine Einordnung in den zugrundeliegenden Lehrplan vorgenommen, um Sequenz- sowie Stundenziele daran zu erläutern. Aufbauend darauf wird in der praktischen Auseinandersetzung die vorangegangene Planung dargelegt und mit der tatsächlichen Umsetzung verglichen. Gemachte Beobachtungen und aufgekommene Probleme sowie die daraufhin erarbeiteten Lösungsstrategien werden dabei kritisch beurteilt, um abschließend eine allumfassende und reflektierte Stellungnahme im Hinblick auf die Sequenzplanung sowie das übergestellte Bildungsanliegen geben zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Auseinandersetzung: Räumliche Gestaltungsfähigkeit

2.1 Klärung grundlegender Begriffe und Inhalte

2.1.1 Räumliche Gestaltungsfähigkeit

2.1.2 Entwicklung des Räumlichen Gestaltens im Kindesalter

2.2 Aktualität und Notwendigkeit Räumlicher Gestaltungsfähigkeit

2.3 Möglichkeiten der Förderung der Räumlichen Gestaltungsfähigkeit

2.4 Lehrplanbezug

3. Praktische Umsetzung: Wohnen in der Schachtel

3.1 Zugrundeliegende Planung

3.1.1 Zielsetzung

3.1.2 Methoden zur Erreichung der Ziele

3.1.3 Beschreibung der Lerngruppe

3.2 Tatsächliche Umsetzung und Beobachtungen der Unterrichtseinheiten

3.3 Möglichkeiten und Grenzen der Durchführung

3.4 Abschließende Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Förderung der räumlichen Gestaltungsfähigkeit von Grundschulkindern der dritten Jahrgangsstufe durch die Erstellung von Kartonmodellen. Ziel ist es, durch praktische Auseinandersetzung mit dreidimensionalem Bauen das Verständnis für Raum, Proportionen und Materialeigenschaften zu vertiefen und das Interesse am dreidimensionalen Kunstunterricht zu steigern.

  • Grundlagen der räumlichen Gestaltungsfähigkeit und deren Entwicklung im Kindesalter
  • Lehrplanbezogener Kunstunterricht mit Fokus auf "Gestaltete Umwelt"
  • Konzeption und praktische Umsetzung einer 9-wöchigen Unterrichtssequenz
  • Reflexion über Materialerkundung, proportionale Gestaltung und räumliches Denken

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Räumliche Gestaltungsfähigkeit

Obwohl die räumliche Gestaltungsfähigkeit zumindest in der Theorie einen großen Stellenwert innerhalb der Kunstvermittlung einnimmt, findet sich nur eine mangelhafte Auswahl an fundierten Definitionen zu diesem Begriff. Aus diesem Grund soll im Folgenden der Gesamtbegriff in seine drei zugrundeliegenden Einzelbegriffe Räumlichkeit, Gestaltung und Fähigkeit zerlegt und definiert werden, bevor sie abschließend in einen gemeinsamen Zusammenhang gebracht werden.

Räumlichkeit ist ein sehr weitumfassender Begriff, der zum einen den begehbaren Raum als solchen und zum anderen auch das Verständnis von räumlicher Ausdehnung, oftmals in Zusammenhang mit Perspektive, meint. Räumlichkeit ermöglicht es, sich in der Welt zurechtzufinden und zu orientieren und stellt daher eine wichtige Grundlage zur Wahrnehmung, aber auch zur Gestaltung der uns umgebenden Umwelt, dar. Besonders hinsichtlich des Kunstunterrichts wird in diesem Zusammenhang oft auch von der sogenannten Raumerfahrung gesprochen. Darunter versteht man die „experimentelle Auseinandersetzung mit alltäglichen, umliegenden, zur Verfügung stehenden Räumen, wie beispielsweise dem eigenen Klassenzimmer.“ Miteinher geht dabei auch das räumliche Vorstellungsvermögen, welches der amerikanische Ingenieur und Psychologe Louis Leon Thurstone, als Fähigkeit definiert, die Lage von Punkten im Raum zueinander oder zum eigenen Standort zu erfassen und sich somit im Raum orientieren zu können.

Unter dem Begriff Gestaltung wird im Allgemeinen der kreative Schaffensprozess bezeichnet, bei dem bewusst in die Umwelt eingegriffen wird, um diese in der Auseinandersetzung mit der eigenen inneren und äußeren Realität zu verändern. Das Gestalten ist daher klar vom Darstellen abzugrenzen, da es noch einen Schritt weitergeht, als nur etwas Gesehenes in abbildender Form wiederzugeben. Der oder die Gestaltende nutzt hierbei nämlich gezielt Ausdrucks-, Farb- und Formprinzipien, um eine bewusste Wirkung zu erzielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den oft unterschätzten Stellenwert des räumlichen Gestaltens im Vergleich zum zweidimensionalen Werken und skizziert das Forschungsziel der Arbeit.

2. Theoretische Auseinandersetzung: Räumliche Gestaltungsfähigkeit: Dieses Kapitel definiert die zentralen Fachbegriffe, beleuchtet die kindliche Entwicklung räumlicher Fähigkeiten und begründet die Notwendigkeit ihrer Förderung durch kunstpädagogische Aufgaben.

3. Praktische Umsetzung: Wohnen in der Schachtel: Hier wird die Planung und Durchführung einer neunwöchigen Unterrichtssequenz detailliert beschrieben, einschließlich der Lerngruppenanalyse, der praktischen Methodik sowie einer kritischen Reflexion der Ergebnisse und Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Räumliche Gestaltungsfähigkeit, Kunstunterricht, Grundschule, Dreidimensionales Gestalten, Kartonmodelle, Raumerfahrung, Architekturvermittlung, Gestaltungskompetenz, Materialsensibilität, räumliches Vorstellungsvermögen, Unterrichtssequenz, kreativer Schaffensprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser schriftlichen Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Planung und Umsetzung einer Unterrichtssequenz im Kunstunterricht, die darauf abzielt, die räumlichen Gestaltungsfähigkeiten von Grundschulkindern durch den Bau von Zimmern aus Karton zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des räumlichen Gestaltens, die kindliche Entwicklung räumlicher Vorstellungskraft, die architekturpädagogische Vermittlung sowie die kritische Reflexion des eigenen Lehrerhandelns.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Primäres Ziel ist die Steigerung der räumlichen Gestaltungsfähigkeit von Kindern der 3. Jahrgangsstufe, indem sie befähigt werden, dreidimensionale Räume unter Berücksichtigung von Funktion, Proportion und Materialität zu entwerfen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Arbeit, die auf einer Unterrichtssequenz mit reflexiver Begleitung basiert, gestützt durch kunstpädagogische Theorien und fachdidaktische Literatur.

Was umfasst der praktische Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil dokumentiert die Planung, die schrittweise Durchführung der Unterrichtseinheiten (von der Materialerkundung bis zum Möbelbau) sowie die Beobachtung der Lernprozesse und Probleme der Schülerinnen und Schüler.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Wichtige Begriffe sind Raumgestaltung, dreidimensionales Bauen, Kartonmodelle, Grundschuldidaktik, Kunstunterricht und ästhetische Bildung.

Welche Rolle spielt die "Ideentauschbörse" im Unterrichtsverlauf?

Die Ideentauschbörse dient als pädagogisches Instrument, um Kinder bei gestalterischen Schwierigkeiten zu unterstützen und den Austausch von Problemlösungsstrategien im Klassenverband zu fördern.

Warum ist das Thema Raumplanung laut der Autorin besonders wichtig?

Die Autorin betont, dass räumliches Gestalten ein grundlegendes menschliches Bedürfnis ist und die Förderung dieser Kompetenz maßgeblich zur Orientierung im Alltag und zur Entwicklung technischer sowie ästhetischer Fähigkeiten beiträgt.

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Detalles

Título
Förderung der räumlichen Gestaltungsfähigkeit anhand von Kartonmodellen (Kunst, 3. Klasse)
Universidad
National seminar for the teaching profession at primary schools and for the teaching profession at promotion schools Leipzig
Calificación
1,6
Autor
Lucy Schmitt (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
37
No. de catálogo
V1298154
ISBN (PDF)
9783346763280
ISBN (Libro)
9783346763297
Idioma
Alemán
Etiqueta
förderung gestaltungsfähigkeit kartonmodellen kunst klasse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lucy Schmitt (Autor), 2022, Förderung der räumlichen Gestaltungsfähigkeit anhand von Kartonmodellen (Kunst, 3. Klasse), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1298154
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