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Werbung in China

Titel: Werbung in China

Hausarbeit , 2006 , 9 Seiten , Note: 1

Autor:in: Tobias Reinold (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zwischen staatlicher Zensur und westlichen Experimenten: Werbung in China ist wie ein Spiegel des ganzen Landes: Ungewohnt, rasant wachsend und schnell. Im Folgenden soll ein Überblick über das spannende Thema der Markenkommunikation in Fernost gegeben werden. Gemessen an den Ausgaben
der Firmen für Marketing-
Kommunikation stellt China
mit 24 Milliarden US-Dollar
den drittgrößten Markt der
Erde für Werbung dar
Natürlich relativiert sich
diese Zahl, wenn man sie den 1,3 Milliarden zu erreichenden Konsumenten
gegenüberstellt. Das Werbemedium mit dem größten Umsatz und Abdeckung
ist der staatlich kontrollierte Rundfunk und TV; das schnellste Wachstum
verzeichnet die Online-Werbung, mit der über 100 Millionen surfende
Chinesen erreicht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Werbung in China

Gigantischer Werbemarkt im Wachstum

Millionenstädte

Unbekannte Marken

Markenbewusstsein

Werbeausgaben in China

Kultur und Nationalsymbole: Was man alles falsch machen kann

Werbeagenturen in China

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die Dynamik und die Herausforderungen der Markenkommunikation auf dem rasant wachsenden chinesischen Werbemarkt. Dabei wird untersucht, wie westliche Unternehmen ihre Marketingstrategien an die kulturellen Besonderheiten, staatliche Regulierungen und ein sich wandelndes Konsumentenbewusstsein in China anpassen müssen.

  • Wachstum und Struktur des chinesischen Werbemarktes
  • Entwicklung des Markenbewusstseins bei chinesischen Konsumenten
  • Bedeutung von kulturellen Symbolen und semiotischen Fallstricken
  • Staatliche Einflussnahme und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Die Rolle multinationaler versus heimischer Werbeagenturen

Auszug aus dem Buch

Kultur und Nationalsymbole: Was man alles falsch machen kann

Völlig falsch wäre es nun, einfach gut funktionierende Werbung aus dem Westen in China zu schalten. Diese muss an den fernöstlichen Markt angepasst werden.

Die chinesische Zentralregierung gibt dabei Richtlinien vor: Staatliche Symbole wie die Flagge oder Parteiabzeichen zu benutzen wäre streng verboten – weswegen jede ausländische Agentur in China zur Abstimmung mit dem Gesetz einen „Berater“ der Regierung einstellen muss.

Von diesen gesetzlichen Rahmenbedingen abgesehen: Viele kulturelle Unterschiede müssen dem Werbemachenden bewusst sein. Ein Beispiel: Alte Menschen gelten als „lao ren“ („ehrwürdige Alte“), sind damit geachtet und ihre Erfahrung wird respektiert. Oft bestehen Fernsehspots einfach aus dem konfuzianischen Ideal, dass ein älterer Testimonial vor versammelter Mannschaft über die Vorzüge des Produkts doziert.

Man stelle sich einen deutschen Fernsehspot vor, in dem Opa seinen Lieben erklärt, welcher neue Familienwagen angeschafft werden soll…

Zusammenfassung der Kapitel

Werbung in China: Eine Einleitung in die komplexe Lage des chinesischen Werbemarktes, der durch schnelles Wachstum und ein Spannungsfeld zwischen Zensur und westlichem Einfluss geprägt ist.

Gigantischer Werbemarkt im Wachstum: Dieses Kapitel analysiert die quantitativen Dimensionen des chinesischen Werbemarktes und identifiziert TV sowie Online-Medien als wichtigste Wachstumstreiber.

Millionenstädte: Eine Betrachtung der Bedeutung von urbanen Metropolregionen für eine effektive Above-the-line-Werbung.

Unbekannte Marken: Untersucht die Herausforderungen chinesischer Marken bei der internationalen Expansion sowie den zunehmenden Preisdruck auf dem heimischen Markt.

Markenbewusstsein: Beleuchtet, wie Marken für junge Chinesen zunehmend zu Statussymbolen avancieren, wobei ein Kontrast zwischen jüngeren und älteren Generationen besteht.

Werbeausgaben in China: Beschreibt die gigantischen Budgets internationaler Konzerne und den intensiven Wettbewerb um die Gunst der Konsumenten.

Kultur und Nationalsymbole: Was man alles falsch machen kann: Diskutiert kritisch die Notwendigkeit der kulturellen Adaption und zeigt anhand von Fehlern bei westlichen Marken die Gefahren der Missachtung lokaler Symbolik auf.

Werbeagenturen in China: Gibt einen Ausblick auf die aktuelle Wettbewerbslandschaft, in der noch immer japanische und US-amerikanische Großagenturen dominieren, während lokale Akteure aufholen.

Schlüsselwörter

Werbung, China, Markenkommunikation, Markenbewusstsein, Konsumentenverhalten, Werbemarkt, Kulturelle Anpassung, Semiotik, Statussymbole, Werbeausgaben, Multinationale Konzerne, Marketing, Markteintritt, Markenaufbau, Konsumgüter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den Besonderheiten der Werbebranche in China sowie den Herausforderungen, denen sich Unternehmen beim Aufbau einer Markenpräsenz in diesem Land gegenübersehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind das Marktwachstum, die Rolle von Marken als Statussymbole, der Einfluss kultureller Werte auf die Werbung und die Bedeutung einer korrekten semiotischen Anpassung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über den chinesischen Werbemarkt zu geben und aufzuzeigen, warum eine bloße Adaption westlicher Werbestrategien in China oft zum Scheitern verurteilt ist.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse auf Basis aktueller Wirtschaftsdaten, Branchenberichte und Fallbeispiele aus der Praxis der internationalen Markenführung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zum Marktwachstum, zur Markenbekanntheit, zum Konsumentenbewusstsein und zu den spezifischen Risiken bei der Verwendung kultureller Symbole.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Werbemarkt, Markenbewusstsein, kulturelle Adaption, Konsumentenverhalten und internationale Markenführung.

Warum spielt die chinesische Regierung bei der Werbung eine wichtige Rolle?

Die Regierung gibt strikte Richtlinien vor, etwa das Verbot der Nutzung staatlicher Symbole, und erfordert durch gesetzliche Rahmenbedingungen eine enge Abstimmung der Werbeagenturen mit staatlichen Stellen.

Welche Rolle spielen kulturelle Werte wie das „lao ren“-Ideal in der Werbung?

Diese Werte prägen den Stil von Fernsehspots, in denen beispielsweise ältere Testimonials als Respektspersonen fungieren, um das Vertrauen in ein Produkt zu stärken.

Was zeigt das Beispiel von BMW im Text auf?

Das Beispiel verdeutlicht, dass eine unreflektierte Übertragung globaler Kampagnen – in diesem Fall die Assoziation von Sportlichkeit mit Transpiration – in der chinesischen Wahrnehmung negativ aufgenommen werden kann.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Werbung in China
Hochschule
Hochschule Pforzheim
Veranstaltung
Einführung in die Werbung
Note
1
Autor
Tobias Reinold (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
9
Katalognummer
V129820
ISBN (eBook)
9783640361113
ISBN (Buch)
9783656406112
Sprache
Deutsch
Schlagworte
China Marken Werbemarkt Werbung in China Marketing in China
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Reinold (Autor:in), 2006, Werbung in China, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129820
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Leseprobe aus  9  Seiten
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