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Herleitung und Interpretation des Cash Flow als Innenfinanzierungsvolumen im Rahmen der Jahresabschlussanalyse

Title: Herleitung und Interpretation des Cash Flow als Innenfinanzierungsvolumen im Rahmen der Jahresabschlussanalyse

Master's Thesis , 2007 , 64 Pages , Grade: passed

Autor:in: Dogan Günes (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Die Herleitung des Cash Flows als Indikator für das Innenfinanzierungsvolumen ist anhand der Daten des Jahresabschlusses auf direktem oder indirektem Wege möglich. Der direkte – zahlungsorientierte – Weg geht als Ausgangsbasis von den Umsatzerlösen aus und berücksichtigt die Aufwandsaus- und die Ertragseinzahlungen. Diese sind meist von internen Adressaten des Rechnungswesens ermittelbar. Der indirekte Weg hingegen, der in der Regel vom externen Jahresabschlussanalytiker befolgt wird, geht vom Jahresüberschuss aus und betrachtet zahlungsunwirksame Erfolgspositionen sowie Veränderungen der korrespondierenden Bilanzposten. Anhand dieser Vorgänge soll eine verlässliche Innenfinanzierungskennzahl ermittelt werden, die Aufschluss darüber gibt, wie das Unternehmen in Zukunft Finanzmittel aus eigener Kraft generieren kann. Dem externen Analytiker liegen die Veränderungen einzelner Bilanzpositionen bei der Ermittlung des Cash Flows nur unvollständig vor. Dennoch sind die erforderlichen Daten unter der Annahme, dass alle erfolgswirksamen Zahlungen, mit Ausnahme der nicht laufenden Zahlungen, dem Basis Cash Flow zugerechnet werden können, zum großen Teil aus den Jahresabschlussangaben zu entnehmen und deshalb annähernd exakt bestimmbar.
Der Basis Cash Flow bildet den Kern der Innenfinanzierung. Durch dessen Ermittlung soll in Erfahrung gebracht werden, ob das Unternehmen in der betrachteten Periode die Performance hatte, sich selbst zu finanzieren, um autonom zu handeln, ohne dabei Finanzmittel von außen beziehen zu müssen. Daraus sollen Erkenntnisse über die Fähigkeit eines Unternehmens erlangt werden, seinen Verpflichtungen wie Tilgung von Schulden, Dividendenzahlungen und Durchführung von Investitionen nachzukommen. Allerdings bezieht sich dieser Cash Flow auf die abgelaufene Periode. Deshalb ist bei der Jahresabschlussanalyse der Wert zu ermitteln, der Aufschluss darüber gibt, ob das Unternehmen auch in Zukunft wiederholt den gleichen Innenfinanzierungseffekt wie bei der betrachteten Periode erzielen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

1.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG UND VORGEHEN

1.2 ABGRENZUNG

1.3 UNTERNEHMEN ALS SYSTEM VON ZAHLUNGSSTRÖMEN

1.4 AUSSENFINANZIERUNG UND INNENFINANZIERUNG

2. CASH FLOW ALS INTERPRETATION DER INNENFINANZIERUNG

2.1 CASH FLOW ALS INNENFINANZIERUNGSKRAFT

2.1.1 Innenfinanzierung im engeren Sinne

2.1.2 Innenfinanzierung im weiteren Sinne

3. GRUNDKONZEPTION UND HERLEITUNG DES CASH FLOWS

3.1 GRUNDKONZEPTION DES CASH FLOWS

3.2 INDIREKTE HERLEITUNG DES CASH FLOWS

3.2.1 Basis-Cash Flow aus dem Jahresüberschuss

3.2.2 Cash Flow im engeren und im weiteren Sinne

3.2.3 Alternative Ermittlungsverfahren des Cash Flows

4. ANALYSE DES CASH FLOWS

4.1 CASH FLOW ALS ABSOLUTER WERT

4.2 PERMANENTER UND TRANSITORISCHER CASH FLOW

5. ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNG

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert den Cash Flow als zentralen Indikator für das Innenfinanzierungsvolumen eines Unternehmens. Das primäre Ziel ist es, Methoden zur Herleitung und Interpretation dieser finanziellen Stromgröße aus den veröffentlichten Daten der Jahresabschlussanalyse zu erarbeiten, um die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Stabilität eines Unternehmens besser beurteilen zu können.

  • Methodische Grundlagen der Cash Flow-Ermittlung im Rahmen der Jahresabschlussanalyse.
  • Unterscheidung zwischen Innenfinanzierung im engeren und weiteren Sinne.
  • Vergleichende Analyse gängiger Ermittlungsverfahren wie Basis-Cash Flow, Praktiker-Formel und DVFA/SG-Empfehlung.
  • Bedeutung der Abgrenzung zwischen permanenten und transitorischen Zahlungsströmen für die Prognosefähigkeit.

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundkonzeption des Cash Flows

Um das Innenfinanzierungsvolumen aus Daten der Jahresabschlussanalyse annähernd zu bestimmen, bieten sich verschiedene Ansatzpunkte an. Die bilanzorientierte Ermittlung des Cash Flows, um die es bei der folgenden Betrachtung geht, zeichnet sich dadurch aus, dass Vorgänge der Bilanz- und Erfolgsrechnung sich in korrespondierenden Zahlungsvorgängen niederschlagen. In der gängigen Literatur sowie in der Praxis wird dabei auf den Jahresüberschuss, der den Saldo von Erträgen und Aufwendungen der abgelaufenen Periode darstellt, als Basisgröße zurückgegriffen. Um den Cash Flow aus den Daten des Jahresabschlusses herzuleiten, ist es zunächst zweckmäßig, auf Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens zurückzugreifen und zwischen Begriffspaaren zu differenzieren wie: Ein- und Auszahlungen, Ausgaben und Einnahmen sowie Aufwendungen und Erträge. Ein- und Auszahlungen kennzeichnen die Veränderung der liquiden Mittel, wie z. B. Bargeld und Bankguthaben. Ausgaben und Einnahmen beziehen sich hingegen auf die Veränderung des Geldvermögens. Diese bestehen aus den liquiden Mitteln und dem Saldo aus Forderungen und Verbindlichkeiten. Geschäftsvorfälle, die zu einer Mehrung des Vermögens führen, werden als Einnahmen und die, die zu einer Verminderung führen, als Ausgaben bezeichnet. Die Stellung einer Forderung an den Kunden wäre demnach eine Einnahme. Aufwendungen und Erträge beziehen sich auf das Reinvermögen. Der Ertrag stellt eine Erhöhung und der Aufwand eine Verminderung des Reinvermögens dar. Das Reinvermögen setzt sich aus Geld- und Sachvermögen zusammen, die ihren Niederschlag in der Gewinn- und Verlustrechnung finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel definiert die Relevanz des Cash Flows als Indikator für die Innenfinanzierung im Rahmen der Jahresabschlussanalyse und erläutert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. CASH FLOW ALS INTERPRETATION DER INNENFINANZIERUNG: Hier wird der Cash Flow als Ausdruck der Finanzkraft und Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens begründet und in seine verschiedenen Sinnebenen unterteilt.

3. GRUNDKONZEPTION UND HERLEITUNG DES CASH FLOWS: Dieser zentrale Teil behandelt die theoretischen Grundlagen der Cash Flow-Ermittlung und die konkreten Rechenschritte zur Herleitung aus dem Jahresabschluss.

4. ANALYSE DES CASH FLOWS: Das Kapitel analysiert den Aussagegehalt des Cash Flows, vergleicht verschiedene Ermittlungsmethoden und diskutiert die Trennung in permanente und transitorische Komponenten.

5. ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNG: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Erkenntnisse und einer kritischen Würdigung der Praktikabilität der vorgestellten Verfahren für externe Analytiker.

Schlüsselwörter

Cash Flow, Innenfinanzierung, Jahresabschlussanalyse, Basis-Cash Flow, Liquidität, Finanzkraft, Finanzierungsrechnung, Bilanzanalyse, Erfolgsrechnung, operativer Cash Flow, Finanzkennzahlen, permanenter Cash Flow, transitorischer Cash Flow, Praktiker-Formel, DVFA/SG.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht den Cash Flow als entscheidende Messgröße für das Innenfinanzierungspotenzial von Unternehmen, basierend auf den Daten des Jahresabschlusses.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Herleitung des Cash Flows, die Abgrenzung von Zahlungsströmen, den Vergleich verschiedener Berechnungsmethoden sowie die Unterscheidung zwischen nachhaltigen und einmaligen finanziellen Einflüssen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, für externe Analysten eine nachvollziehbare und aussagekräftige Methode zur Bestimmung des Innenfinanzierungsvolumens aus publizierten Jahresabschlussdaten zu identifizieren und zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine bilanzorientierte Analyse, die den Jahresüberschuss als Basis nutzt und diesen durch Korrekturschritte (Eliminierung zahlungsunwirksamer Erfolge und Ergänzung zahlungswirksamer Nicht-Erfolgsgrößen) in einen Cash Flow überführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der systematischen Herleitung des Basis-Cash Flows, der Ermittlung des Cash Flows im engeren und weiteren Sinne sowie der kritischen Auseinandersetzung mit Praxis-Formeln und Standardempfehlungen wie denen der DVFA/SG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Cash Flow, Innenfinanzierung, Jahresabschlussanalyse, Liquidität und Finanzkraft.

Was unterscheidet den permanenten vom transitorischen Cash Flow?

Der permanente Cash Flow dient als Indikator für eine nachhaltig erwirtschaftbare Finanzkraft, während der transitorische Cash Flow einmalige Effekte der Berichtsperiode abbildet, die nicht dauerhaft wiederholbar sind.

Warum ist die direkte Ermittlung des Cash Flows für externe Analytiker oft schwierig?

Die direkte Ermittlung erfordert detaillierte interne Daten aus der Buchführung, die in den veröffentlichten Geschäftsberichten für externe Analysten in der Regel nicht in ausreichender Form verfügbar sind.

Welche kritischen Aspekte werden bei der Praktiker-Formel genannt?

Der Autor bemängelt, dass die Praktiker-Formel konzeptionelle Defizite aufweist und oft zu einer Fehlinterpretation der Finanzkraft führt, da sie wesentliche Komponenten der tatsächlichen Innenfinanzierung vernachlässigt.

Warum wird der "Basis-Cash Flow" bevorzugt?

Er bildet den Kern der Innenfinanzierung und ermöglicht durch den strukturierten Korrekturprozess eine annähernd exakte Bestimmung der selbst erwirtschafteten Mittel, was für eine verlässliche Analyse der zukünftigen Zahlungsfähigkeit essenziell ist.

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Details

Title
Herleitung und Interpretation des Cash Flow als Innenfinanzierungsvolumen im Rahmen der Jahresabschlussanalyse
College
University of Hagen
Grade
passed
Author
Dogan Günes (Author)
Publication Year
2007
Pages
64
Catalog Number
V129846
ISBN (eBook)
9783640352890
ISBN (Book)
9783640353002
Language
German
Tags
Herleitung Interpretation Cash Flow Innenfinanzierungsvolumen Rahmen Jahresabschlussanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dogan Günes (Author), 2007, Herleitung und Interpretation des Cash Flow als Innenfinanzierungsvolumen im Rahmen der Jahresabschlussanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129846
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