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Das Lieferkettengesetz im Zusammenhang mit der Textilindustrie

Titel: Das Lieferkettengesetz im Zusammenhang mit der Textilindustrie

Hausarbeit , 2022 , 44 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung befasst sich mit dem Thema des Lieferkettengesetzes im Zusammenhang mit der Textilindustrie. Genauer formuliert, geht es um einen empirischen Vergleich zwischen der Produktion in Deutschland bezogen auf das Textilunternehmen Trigema und die Produktion in der Textilindustrie in Bangladesch. Im einführenden Kapitel wird die Motivation der Themenstellung, die Zielsetzung der Arbeit sowie die Methodik der Arbeit beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation der Themenstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Methodik

2 Thematische Einordnung

2.1 Das Lieferkettengesetz

2.2 Aktuelle Situation vor dem Gesetz

2.3 Kritik am Gesetz

2.4 Lieferkettengesetzgebung im Ausland

3 Branchenspezifische Analyse

3.1 Aktuelle Situation der Textilindustrie in Bangladesch

3.3 Soll-Ist-Vergleich

3.4 Der Einsturz des Rana Plazas

3.4.1 Reaktionen zum Einsturz

3.5 Trigema

3.6 Vergleich von Trigema (Deutschland) mit Bangladesch

3.6.1 Vor- und Nachteile von Trigema

3.6.2 Vergleich Bangladesch und Trigema anhand eines Beispiels

4 Umsetzbarkeit und Maßnahmen zur Optimierung

4.1 Richtlinien

4.2 Umsetzbarkeit

4.3 Maßnahmen zur Optimierung

4.4 Lösungsvorschlag zur Unterstützung des Lieferkettengesetz

5 Kritische Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob eine Produktionsverlagerung aus dem Billiglohnland Bangladesch nach Deutschland zur Einhaltung des Lieferkettengesetzes beitragen kann, indem sie die menschenrechtlichen und ökologischen Auswirkungen am Beispiel des Textilunternehmens Trigema empirisch analysiert.

  • Analyse der gesetzlichen Anforderungen des Lieferkettengesetzes (LkSG).
  • Gegenüberstellung von Produktionsvorteilen und Arbeitsbedingungen in Bangladesch und Deutschland.
  • Untersuchung von Unternehmensverantwortung am Beispiel des Einsturzes des Rana Plazas.
  • Bewertung von Optimierungsstrategien wie "Coopetition" zur Einhaltung der Sorgfaltspflichten.

Auszug aus dem Buch

3.6.1 Vor- und Nachteile von Trigema

Durch die Herstellung von Textilien in Deutschland hat Trigema gegenüber seinen Mitbewerbern, die in Niedriglohnländern produzieren, einen ganz entscheidenden Vorteil, nämlich die flexible Produktion von Textilwaren. Auf diese Weise können sie ihre Produktionsmengen erhöhen oder verringern und wesentlich präzisere Absatzprognosen erstellen. Diese Flexibilität ermöglicht es ihnen außerdem, schnell und effektiv auf Marktreaktionen zu reagieren. So kann Trigema auf aktuelle Trends und Hypes in der Kleidungsindustrie kurzfristig eingehen. Ein weiterer Vorteil wäre die schnelle Belieferung der Kunden, weil der Produktionsstandort in Deutschland liegt und somit nicht weit innerhalb des Landes transportiert werden muss. Aufgrund der kurzen Transportwege würden sich auch die Schadstoffemissionen verringern. Die Tatsache, dass Trigema die Produktion unter seiner eigenen Kontrolle hat, erlaubt es dem Betrieb, die Wünsche und Anforderungen akkurat zu verwirklichen, ohne dabei die Qualität zu vernachlässigen.

Unternehmen und Konzerne, die ab 2023 vom Lieferkettengesetz betroffen sein werden, können das Gesetz einfacher befolgen, indem sie in Deutschland produzieren und müssen nicht befürchten, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Da Trigema nachhaltig und umweltbewusst produziert, hat es keine Probleme mit dem neuen Gesetz.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenstellung, definiert das Ziel der Arbeit und den methodischen Ansatz basierend auf einer Literaturanalyse.

2 Thematische Einordnung: Hier werden das Lieferkettengesetz, die aktuelle Unternehmenssituation sowie Kritikpunkte und internationale Gesetzgebungen erläutert.

3 Branchenspezifische Analyse: Dieser Teil analysiert die Textilindustrie in Bangladesch, den Rana Plaza Einsturz und stellt das Unternehmen Trigema als deutsches Modell gegenüber.

4 Umsetzbarkeit und Maßnahmen zur Optimierung: Das Kapitel behandelt Richtlinien, Prozessschritte zur Implementierung von Sorgfaltspflichten sowie Optimierungsvorschläge.

5 Kritische Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die zentrale Forschungsfrage zur Eignung des Produktionsstandorts Deutschland.

Schlüsselwörter

Lieferkettengesetz, LkSG, Textilindustrie, Bangladesch, Trigema, Menschenrechte, Nachhaltigkeit, Sorgfaltspflicht, Rana Plaza, Produktion, Arbeitsbedingungen, Umwelt, CSR, Coopetition, Fast Fashion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Lieferkettengesetz im Kontext der Textilindustrie, insbesondere mit der Frage, wie Unternehmen Menschenrechte und Umweltstandards entlang ihrer Lieferkette einhalten können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Hauptelemente sind das Lieferkettengesetz (LkSG), die Produktionsbedingungen in Bangladesch gegenüber Deutschland sowie Unternehmensstrategien zur Einhaltung von Sorgfaltspflichten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: "Würde eine Produktion in Deutschland statt in Bangladesch die Einhaltung des Lieferkettengesetzes unterstützen?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse nach Frank und Hatak in einer sechsstufigen Vorgehensweise, um systematisch Informationen zu sammeln und auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation in Bangladesch, dokumentiert negative Auswirkungen wie den Rana Plaza Einsturz und vergleicht dies mit der Produktionsstrategie der deutschen Firma Trigema.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lieferkettengesetz, Sorgfaltspflicht, Nachhaltigkeit, Textilindustrie und der Vergleich von Produktionsstandorten (Bangladesch vs. Deutschland).

Warum wird Trigema als Fallbeispiel herangezogen?

Trigema dient als Repräsentant für eine zu 100% in Deutschland stattfindende Produktion und zeigt auf, welche Vor- und Nachteile dieses Modell im Hinblick auf Flexibilität und Gesetzeskonformität bietet.

Welche Rolle spielt der Vergleich mit Primark?

Der Vergleich verdeutlicht anhand eines einfachen T-Shirts die massiven Preisunterschiede und zeigt indirekt, wie sich geringe Produktionskosten in Entwicklungsländern auf die Einhaltung von Standards auswirken.

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Details

Titel
Das Lieferkettengesetz im Zusammenhang mit der Textilindustrie
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
44
Katalognummer
V1298502
ISBN (PDF)
9783346764829
ISBN (Buch)
9783346764836
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Textilindustrie Bangladesch Trigema Ausbeutung Lieferkettengesetz empirische Analyse Umwelt Menschenrechte Sklaverei
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Das Lieferkettengesetz im Zusammenhang mit der Textilindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1298502
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Leseprobe aus  44  Seiten
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