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Mentales Training, Emotionsregulation, Choking under pressure. Konzepte aus der sportpsychologischen Praxis

Titel: Mentales Training, Emotionsregulation, Choking under pressure. Konzepte aus der sportpsychologischen Praxis

Studienarbeit , 2022 , 46 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Niklas Maik Firmer (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Arbeit ist es, die Relevanz des Teilbereichs der Psychologie für den Sport zu erläutern. Maßgeblich werden drei Konzepte der sportpsychologischen Praxis vorgestellt, welche systematisiert eingesetzt werden. Als Praxisbezug wurden im Verlauf der Arbeit zwei Interviews geführt. Niklas Geisler ist aktuell Vertragslizenzspieler der Herrenmannschaft des Regionalligisten FC Energie Cottbus (FCE).

Sein Bruder und zugleich ehemaliges Teammitglied des FCE spielt aktuell nicht mehr im professionellen Fußball. Er steht beim Oberligisten der Staffel Süd im Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) VfB 1921 Krieschow unter Vertrag. Beide Brüder waren in der Startformation im Spiel des FCE gegen den FC Bayern München innerhalb der ersten Runde des DFB – Pokals am 12. August 2019 vor 20602 Zuschauern im Stadion der Freundschaft.

Neben der historischen Entwicklung der sportpsychologischen Praxis werden drei wesentliche Konzepte vorgestellt. Zum einen wird der maßgebende und tragende Aspekt innerhalb der sportpsychologischen Tätigkeit Mentales Training präsentiert. Augenmerk des Konzepts sind die Grundlagen sowie die Anwendung im Leistungssport. Im folgenden Teil wird das Prinzip der Emotionsregulation und deren Bedeutung erklärt. Als drittes Konzept wird das Phänomen choking under pressure in Bezug zum Sport begründet.

Noch im Jahr 2010 äußerte eine deutsche Hochleistungssportlerin, dass die mentale Stärke nicht trainierbar sei. Jenseits dessen haben weite Gebiete des (Leistungs-)Sports erkannt, dass Sportpsychologie und Mentales Training benötigt wird, um eine Leistungsoptimierung zu ermöglichen oder den individuellen Leistungserhalt von Athleten zu etablieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Sportpsychologie

2.1 Historie der Sportpsychologie

2.2 Bezugspunkte der Sportpsychologie

3 Konzeptionelle Inhalte der Präsentation

4 Erstes Konzept: Mentales Training

4.1 Definition des Mentalen Trainings

4.2 Anwendungen des Mentalen Trainings im Leistungssport

4.2.1 Trainingsoptimierung

4.2.2 Optimierung der Wettkampfleistung

4.2.3 Optimierung des Umgangs mit Verletzungen

5 Zweites Konzept: Emotionsregulation

5.1 Was sind Emotionen?

5.2 Definition Emotionsregulation

5.3 Emotionale Intelligenz im Sport

5.4 Interview der Geisler – Brüder zum Themenbezug der Emotionen

6 Drittes Konzept: Choking under pressure

6.1 Definitionen Stress, Angst, Ängstlichkeit und Furcht

6.2 Entstehung und mögliche Auswirkungen von Ängsten im Leistungssport

6.3 Praxisbezug: Choking under pressure

7 Zusammenfassung

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Relevanz der Sportpsychologie im Leistungssport darzulegen und ihre praktische Anwendung zu erläutern. Forschungsleitend ist dabei die Auseinandersetzung mit der Frage, wie ausgewählte sportpsychologische Konzepte gezielt zur Leistungsoptimierung und zum Umgang mit Drucksituationen eingesetzt werden können.

  • Mentales Training als Methode zur Leistungssteigerung und Stabilisierung
  • Prozesse der Emotionsregulation im sportlichen Kontext
  • Die Auswirkungen von emotionaler Intelligenz auf Coaching und Leistung
  • Phänomenologie des "Choking under pressure" und dessen Bewältigung
  • Praxisnahe Einblicke durch qualitative Interviews mit Profifußballern

Auszug aus dem Buch

Definition des Mentalen Trainings

Das Mentale Training im Sport wird nach Eberspächer aus dem Jahr 2001 als planmäßig wiederholte und bewusste Sich-vorstellen einer Bewegung ohne deren parallele aktive Ausführung definiert. Darüber hinaus ist es die Fertigkeit, leistungsoptimierende Vorstellungen, auch als Begriff der Simulation einer Erfahrung, zu entwickeln und zu trainieren (vgl. Mayer, Hermann, 2015, S. 12f.). Im Vergleich zum praktischen, aktiven Training ist Mentales Training effektiver als kein Training, jedoch weniger effektiv als praktisches Training. Die Kombination zwischen Mentalem Training und Praxistraining erzielt die größten Leistungssteigerungen. In Bezug auf die funktionale Äquivalenz werden beim Mentalen Training dieselben Kortexareale (PMA, SMA, Primär motorischer Kortex) angesprochen wie beim Praxistraining. Als Quintessenz lässt sich erwähnen, dass die funktionale Äquivalenz die Annahme zulässt, dass Mentales Training die Lernprozesse vereinfachen und Bewegungsautomatisierungsprozesse beschleunigen kann (vgl. Schüler, Wegner, Plessner, 2019, S. 470).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Akzeptanz der Sportpsychologie im Leistungssport und stellt das Ziel vor, drei zentrale Konzepte der Praxis zu beleuchten.

2 Definition Sportpsychologie: Dieses Kapitel definiert die Sportpsychologie als empirische Wissenschaft und beschreibt deren historische Entwicklung sowie ihre grundlegenden Bezugspunkte.

3 Konzeptionelle Inhalte der Präsentation: Hier werden die in der Arbeit vorgestellten Schwerpunkte des Mentalen Trainings, der Emotionsregulation und des Phänomens "Choking under pressure" kurz umrissen.

4 Erstes Konzept: Mentales Training: Das Kapitel erläutert das Mentale Training, definiert es als bewusste Vorstellung von Bewegungsabläufen und zeigt Anwendungsfelder für das Training, den Wettkampf und bei Verletzungen auf.

5 Zweites Konzept: Emotionsregulation: Dieser Abschnitt erklärt Emotionen sowie deren gezielte Regulation, diskutiert emotionale Intelligenz im Sport und beinhaltet ein Experteninterview zu diesen Themen.

6 Drittes Konzept: Choking under pressure: Das Kapitel definiert Stress, Angst, Ängstlichkeit und Furcht, analysiert die Entstehung von Leistungsdruck und erläutert anhand von Modellen das Phänomen des Versagens unter Druck.

7 Zusammenfassung: Dieses Kapitel reflektiert die Inhalte und die gewonnenen Erkenntnisse aus den Interviewergebnissen sowie der theoretischen Auseinandersetzung.

8 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der behandelten Konzepte für den Sport zusammen und gibt einen Ausblick auf die wachsende Bedeutung sportpsychologischer Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Sportpsychologie, Mentales Training, Emotionsregulation, Choking under pressure, Leistungssport, Bewegungsautomatisierung, Funktionale Äquivalenz, Emotionale Intelligenz, Wettkampfvorbereitung, Stressbewältigung, Leistungsabfall, Distraction Models, Interdisziplinäre Wissenschaft, Sportverletzungen, Leistungsoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Vorstellung ausgewählter Konzepte aus der sportpsychologischen Praxis, ergänzt durch einen Praxisbezug mittels Interviews mit Profisportlern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig das Mentale Training, die Emotionsregulation sowie das Phänomen des Versagens unter Druck, bekannt als "Choking under pressure".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung der Relevanz sportpsychologischer Teilbereiche für den Leistungssport und deren systematische Einbindung in das Training der Athleten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben der theoretischen Fundierung durch Fachliteratur wurden als empirischer Baustein qualitative Interviews mit zwei Fußballspielern durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Definitionen auch konkrete Anwendungsbeispiele sowie die Ergebnisse der Experteninterviews detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe sind Mentales Training, Emotionsregulation, Leistungsdruck, Wettkampfoptimierung und Bewältigungsstrategien.

Welche Bedeutung haben die "Distraction Models" für Athleten?

Sie erklären, dass Sportler unter Druck dazu neigen, ihren Fokus auf irrelevante Informationen zu legen, was zu einem Leistungsabfall führt.

Wie bewerten die befragten Profifußballer den Nutzen eines Sportpsychologen?

Die Interviewpartner halten einen Sportpsychologen für sehr sinnvoll, insbesondere um den hohen mentalen Druck im Profifußball besser verarbeiten und die individuelle Leistung stabilisieren zu können.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mentales Training, Emotionsregulation, Choking under pressure. Konzepte aus der sportpsychologischen Praxis
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,0
Autor
Niklas Maik Firmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
46
Katalognummer
V1299340
ISBN (PDF)
9783346768667
ISBN (Buch)
9783346768674
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mentales training emotionsregulation choking konzepte praxis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Niklas Maik Firmer (Autor:in), 2022, Mentales Training, Emotionsregulation, Choking under pressure. Konzepte aus der sportpsychologischen Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1299340
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Leseprobe aus  46  Seiten
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