Ziel dieser Arbeit ist, Shakespeares Drama "Hamlet" und Kleists Drama "Prinz Friedrich von Homburg" zu untersuchen und zu vergleichen. Dabei erfolgt zunächst eine Gegenüberstellung der beiden Titelhelden, deren Entwicklung anhand ausgewählter Monologe analysiert und verglichen werden soll. Darauf aufbauend wird analysiert, inwiefern die Traumwelt des Prinzen von Homburg und die Geisteserscheinung in Form von Hamlets Vater diese Entwicklung auslösen. Daran knüpft eine abschließende Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse an.
Folgender Fragestellung wird dabei nachgegangen: Inwiefern lassen sich bei der Darstellung der Titelhelden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und eine Tendenz zur Wandlung finden, die gegebenenfalls durch die Traumdarstellung bzw. Geisteserscheinung ausgelöst wird?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vergleich der Initiatoren einer möglichen Wandlung
- Die Titelhelden
- Prinz Friedrich von Homburg
- Hamlet
- Vergleich
- Darstellung der Traumwelt in Prinz Friedrich von Homburg
- Darstellung der Geisteserscheinung in Hamlet
- Abschließender Vergleich
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert und vergleicht Shakespeares Drama „Hamlet“ und Kleists Drama „Prinz Friedrich von Homburg“. Im Mittelpunkt steht die Gegenüberstellung der beiden Titelhelden, wobei ihre Entwicklung durch ausgewählte Monologe analysiert und verglichen wird. Darüber hinaus wird untersucht, inwiefern die Traumwelt des Prinzen von Homburg und die Geisteserscheinung in Form von Hamlets Vater diese Entwicklung beeinflussen. Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.
- Vergleich der Titelhelden Hamlet und Prinz Friedrich von Homburg hinsichtlich ihrer inneren und äußeren Wandlung
- Analyse der Monologe der Titelhelden und ihre Rolle bei der Darstellung der inneren Welt
- Untersuchung der Traumwelt des Prinzen von Homburg und deren Einfluss auf seine Entwicklung
- Analyse der Geisteserscheinung in Hamlet und deren Rolle bei der Auslösung seiner Wandlung
- Abschließende Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Vergleich der beiden Dramen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Ziel der Arbeit vor, nämlich die Dramen „Hamlet“ und „Prinz Friedrich von Homburg“ zu untersuchen und zu vergleichen. Die Arbeit betrachtet die Titelhelden und analysiert ihre Entwicklung anhand von ausgewählten Monologen. Anschließend wird die Traumwelt des Prinzen von Homburg und die Geisteserscheinung in Hamlet analysiert, um zu untersuchen, inwiefern diese Faktoren die Entwicklung der Titelhelden beeinflussen.
Das Kapitel „Vergleich der Initiatoren einer möglichen Wandlung“ vertieft die Analyse der Titelhelden, indem es ihre Monologe und ihre inneren Befindlichkeiten beleuchtet. Das Kapitel untersucht auch, wie die Traumwelt des Prinzen von Homburg und die Geisteserscheinung in Hamlet als äußere Initiatoren der Wandlung wirken.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Dramen „Hamlet“ und „Prinz Friedrich von Homburg“, wobei sie die Titelhelden, ihre Monologe, ihre inneren Konflikte und die äußeren Einflüsse, die zu ihrer Wandlung beitragen, analysiert. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Traumwelt des Prinzen von Homburg und die Geisteserscheinung in Hamlet. Die Arbeit beleuchtet auch die intertextuellen Bezüge zwischen Kleist und Shakespeare, die sich in beiden Dramen widerspiegeln.
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- Anonym (Author), 2017, Innere und äußere Handlungsinitiatoren in "Hamlet" und "Prinz Friedrich von Homburg", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1300815