Mein Portfolio wird die wichtigsten gesetzlichen Richtlinien bis hin zum eigenen Unterricht darstellen. Weiterhin werde ich auf den Begriff der Fachdidaktik eingehen und den Rahmenlehrplan (RLP) für moderne Fremdsprachen vorstellen. Ausgehend von diesen grundlegenden Handlungsvorschriften für den eigenen Unterricht werde ich in meinem Portfolio den Unterricht im Allgemeinen beschreiben, davon ausgehend den Frontal- und Gruppenunterricht vorstellen und Bewertungsmöglichkeiten für die Gruppenarbeit präsentieren.
Zahlreiche Zitate aus einschlägiger Fachliteratur werden meine Thesen, Fragen und persönlichen Erfahrungen stützen. Nachdem ich ausführlich die Sozialformen des Unterrichts beschrieben habe, werde ich auf den Fremdsprachenunterricht eingehen und die Begriffe der Lernerautonomie und Binnendifferenzierung vorstellen. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt meines Portfolios werden die Themen der Wertevermittlung und Wertevorstellung von Kindern und Jugendlichen sein.
Dieses Thema werde ich auf den Fremdsprachenunterricht übertragen und den RLP für moderne Fremdsprachen auf die Vermittlung von Werten heranziehen. Mein Portfolio beinhaltet somit zahlreiche, wichtige fachdidaktische Themen, die für mich und mein professionelles didaktisches Handeln als Lehrer für meine Unterrichtspraxis wichtig sind. Die Auseinandersetzungen dieser Themen beeinflussen somit nachhaltig mein berufsbegleitendes Studium und das zukünftige Lehren meines dritten Faches Englisch.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was versteht man unter einem Portfolio?
3. Gesetzliche Richtlinien für den Unterricht
4. Fachdidaktik und Rahmenlehrplan für moderne Fremdsprachen
5. Unterricht
5.1. Frontalunterricht
5.2. Gruppenunterricht
5.3. Bewertungsraster für Gruppenarbeiten
5.4. Fremdsprachenunterricht
6. Werte und Wertetheorien
6.1. Entstehung von Wertevorstellungen bei Kindern und Jugendlichen
6.2. Schule als Institution der Wertevermittlung
6.3. Wertevermittlung im Fremdsprachenunterricht
7. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Dieses Portfolio dient der Darstellung und Reflexion wichtiger fachdidaktischer Grundlagen für den Englischunterricht. Primäres Ziel ist es, gesetzliche Vorgaben und curriculare Anforderungen mit der täglichen Unterrichtspraxis zu verknüpfen, um ein professionelles didaktisches Handeln zu fundieren und weiterzuentwickeln.
- Grundfragen der Fachdidaktik und curriculare Vorgaben (Rahmenlehrplan)
- Methodische Aspekte der Sozialformen (Frontal- vs. Gruppenunterricht)
- Konstruktive Bewertungsmöglichkeiten für Schülerleistungen
- Bedeutung der Lernerautonomie und Binnendifferenzierung
- Theorie und Praxis der Wertevermittlung im Fremdsprachenunterricht
Auszug aus dem Buch
5.1. Frontalunterricht
Der Frontalunterricht setzt sich aus zwei Begriffen zusammen. Frontal bezeichnet hier geradeaus, nach vorne gerichtet. Das heißt, dass der Unterricht eine bestimmte Sitzordnung hat. Die Schülerinnen und Schüler schauen nach vorne zur Lehrkraft und es handelt sich hierbei um eine strenge Anordnung der Tische, die meistens parallel zueinanderstehen. Die Lehrkraft wendet sich an alle Schülerinnen und Schüler zugleich und steht meistens vorne an der Tafel oder dem Whiteboard. Eine direkte Kommunikation untereinander ist meist nicht möglich, da die Lehrkraft die vortragende Person ist, die den Unterricht leitet. Gelernt wird nebeneinander und die Aufgaben werden von der Lehrkraft frontal gestellt. Der Frontalunterricht eignet sich für Lehrer- und Schülervorträge in Form von Referaten, Präsentationen oder Filmvorführungen. Diese Sozialform eignet sich gut, bestimmte Sachverhalte zu erklären. Es wird zwischen dem eigenständigen und dem integrierten Frontalunterricht unterschieden. Beide Formen möchte ich vorstellen.
Bei dem eigenständigen Frontalunterricht vermittelt die Lehrkraft oder ein Schüler / eine Schülerin den Einzelnen innerhalb der Klasse den Unterrichtsgegenstand. Die Rolle der vor der Klasse stehenden Person erscheint als darbietende, gestaltende, steuernde, erklärende, erzählende, fragende, informierende und kontrollierende Funktion. Gedankengänge werden vorgegeben und die Schülerinnen und Schüler sollen größtenteils diesem vorgeplanten Weg folgen. Bei dem integrierten Frontalunterricht werden die Schülerinnen und Schüler miteingebunden und es können Aufgabe-, Frage- und Problemstellungen formuliert werden. Dabei kommt es zu einer Frage-Antwort-Methode, indem die Lernenden sich melden und das Unterrichtsgeschehen voranbringen und beeinflussen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Motivation und Zielsetzung des Portfolios auf Basis des Rahmenlehrplans für moderne Fremdsprachen.
2. Was versteht man unter einem Portfolio?: Definition eines Portfolios als zielgerichtete Sammlung zur Förderung von Selbststeuerung und Lernerautonomie.
3. Gesetzliche Richtlinien für den Unterricht: Einordnung schulischer Arbeit in den rechtlichen Rahmen von Grundgesetz, KMK-Beschlüssen und landesspezifischen Vorgaben.
4. Fachdidaktik und Rahmenlehrplan für moderne Fremdsprachen: Analyse der Fachdidaktik und der spezifischen Kompetenzbereiche des aktuellen Rahmenlehrplans.
5. Unterricht: Diskussion verschiedener Sozialformen, Methoden und Organisationsprinzipien des Unterrichtsgeschehens.
5.1. Frontalunterricht: Untersuchung der Rollen von Lehrkraft und Schülern sowie Differenzierung zwischen eigenständigem und integriertem Frontalunterricht.
5.2. Gruppenunterricht: Beschreibung der Gruppenarbeit als Instrument zur Förderung demokratischen Miteinanders und der Lernerautonomie.
5.3. Bewertungsraster für Gruppenarbeiten: Präsentation praktischer Instrumente zur objektiven Beurteilung von Teams und Einzelleistungen.
5.4. Fremdsprachenunterricht: Herausforderungen durch sprachliche Heterogenität und Möglichkeiten der digitalen Unterstützung beim Sprachenlernen.
6. Werte und Wertetheorien: Theoretische Grundlegung des Begriffs "Werte" und Analyse der Entstehung von Wertvorstellungen.
6.1. Entstehung von Wertevorstellungen bei Kindern und Jugendlichen: Erläuterung der Bedeutung von primärer und sekundärer Transmission sowie des Reifeprozesses.
6.2. Schule als Institution der Wertevermittlung: Betrachtung der erzieherischen Funktion von Schule in einer demokratischen Gesellschaft.
6.3. Wertevermittlung im Fremdsprachenunterricht: Verknüpfung der interkulturellen kommunikativen Kompetenz mit der Vermittlung ethischer Grundlagen.
7. Zusammenfassung: Synthese der fachdidaktischen Erkenntnisse und Ausblick auf die Bedeutung lebenslangen Lernens für Lehrkräfte.
Schlüsselwörter
Fachdidaktik, Portfolio, Rahmenlehrplan, Fremdsprachenunterricht, Frontalunterricht, Gruppenunterricht, Lernerautonomie, Binnendifferenzierung, Wertevermittlung, Kompetenzbereiche, Unterrichtsplanung, Sozialformen, Schulpädagogik, Heterogenität, Didaktik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Das Portfolio dokumentiert die fachdidaktische Entwicklung und Reflexion des Autors im Kontext seiner Tätigkeit als Englischlehrer, unter Einbeziehung theoretischer Grundlagen und praktischer Unterrichtserfahrungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Felder sind die Unterrichtsplanung, die Gestaltung von Sozialformen, die Lern- und Wertevermittlung sowie die Umsetzung geltender Rahmenlehrpläne im Fremdsprachenunterricht.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Strukturierung und Vertiefung des eigenen fachdidaktischen Wissens, um ein reflektiertes und professionelles Handeln in der Unterrichtspraxis zu gewährleisten.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung des aktuellen Rahmenlehrplans für moderne Fremdsprachen sowie der Reflexion von Fallbeispielen aus der eigenen Unterrichtspraxis.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden methodische Aspekte (Frontal- und Gruppenunterricht), Instrumente zur Leistungsbewertung und die Bedeutung der Wertevermittlung als integraler Bestandteil des Fremdsprachenunterrichts detailliert erörtert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lernerautonomie, Binnendifferenzierung, interkulturelle kommunikative Kompetenz und professionelles didaktisches Handeln geprägt.
Wie unterscheidet der Autor zwischen Frontal- und Gruppenunterricht?
Der Frontalunterricht dient primär der systematischen Wissensvermittlung und Instruktion, während die Gruppenarbeit auf die Förderung sozialer Interaktion, Teamfähigkeit und aktiver Lernprozesse der Schüler abzielt.
Warum ist die Wertevermittlung für den Autor auch im Englischunterricht essenziell?
Der Autor argumentiert, dass Sprache untrennbar mit Kultur verbunden ist und der Fremdsprachenunterricht als Mikrokosmos fungiert, in dem Schüler durch den Perspektivwechsel soziale Verantwortung und toleranteres Handeln lernen.
Welche Rolle spielt die Lernerautonomie?
Lernerautonomie wird als Fähigkeit verstanden, das eigene Lernen selbstverantwortlich zu steuern, was gerade in heterogenen Klassen und in Zeiten digitalen Lernens entscheidend für den individuellen Lernerfolg ist.
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- David Rose (Author), 2021, Fachdidaktik, moderne Fremdsprachen und Sozialformen des Unterrichts. Portfolio, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1301146