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Bilanzpolitische Spielräume bei unterschiedlichen Unternehmenszielen

Titel: Bilanzpolitische Spielräume bei unterschiedlichen Unternehmenszielen

Referat (Ausarbeitung) , 2009 , 10 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dipl.-Ing. Stefan Zähringer (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dem Jahresabschluss soll die Lage von Unternehmen dargestellt werden. Hierfür bestimmen die Rechnungslegungsvorschriften zwar die Grundstruktur, sind aber in der praktischen Umsetzung in vielerlei Hinsicht gestaltungsfähig. Die Vorschriften können zum
einen nicht alle wirtschaftlichen Sachverhalte konkret regeln, zum anderen enthalten die gesetzlichen Vorgaben auch bewusst Wahlrechte. Auch durch subjektive Einschätzungen, die an vielen Stellen aufgrund einer ungewissen Zukunft erforderlich sind, und durch eine freie Wahl bei der Gestaltung der wirtschaftlichen Sachverhalte, bereits vor dem Bilanzstichtag, werden den Unternehmen Handlungsspielräume bei der Bilanzierung geboten. Dies bewirkt, dass die Rechnungslegung in nicht unerheblichem Umfang von den Unternehmen selbst gestaltet werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. MOTIVATION

1.2. PROBLEMSTELLUNG UND ABGRENZUNG

1.3. VORGEHEN

2. ALLGEMEINE GRUNDLAGEN

2.1. BILANZPOLITIK

3. ZIELE DER BILANZPOLITIK

3.1. AUSSCHÜTTUNGSPOLITISCHE ZIELE

3.2. RÜCKLAGENPOLITISCHE ZIELE

3.3. GEWINNAUSWEISPOLITISCHE ZIELE UND STILLE BZW. VERSTECKTE RESERVEN-POLITIK

3.4. STEUERMINIMIERUNG

3.5. WEITERE ZIELE

4. BILANZPOLITISCHE HANDLUNGSSPIELRÄUME

4.1. ANSATZWAHLRECHT

4.2. BEWERTUNGSWAHLRECHT

4.3. STILLE UND VERSTECKTE RESERVEN

4.4. SACHVERHALTSGESTALTUNG

4.5. WEITERE INSTRUMENTE

5. EINFLUSS DER UNTERNEHMENSZIELE AUF DIE BILANZGESTALTUNG

5.1. BEISPIEL 1: MINIMIERUNG DER GEWINNAUSSCHÜTTUNG

5.2. BEISPIEL 2: STEUERMINIMIERUNG

6. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die bilanzpolitischen Spielräume von Unternehmen und untersucht, wie die jeweilige Unternehmenssituation sowie spezifische Unternehmensziele die Bilanzgestaltung beeinflussen. Dabei wird aufgezeigt, welche legalen Instrumente zur zielorientierten Gestaltung des Jahresabschlusses zur Verfügung stehen.

  • Grundlagen und Definition der Bilanzpolitik
  • Ziele der Bilanzpolitik (u.a. Ausschüttungspolitik und Steuerminimierung)
  • Bilanzpolitische Instrumente und Handlungsspielräume
  • Einfluss von Unternehmenszielen auf die Bilanzgestaltung anhand von Praxisbeispielen

Auszug aus dem Buch

4.1. Ansatzwahlrecht

Bei dem Ansatzwahlrecht spricht man auch von Aktivierungs- und Passivierungswahlrecht. In vielen Unternehmen haben diese nur eine geringe Bedeutung, in Einzelfällen können diese jedoch durchaus häufig oder mit hohen Beträgen vorkommen.

Auf der Aktivseite gibt es folgende Ansatzwahlrechte: Kleinbeträge der aktiven Rechnungsabgrenzung, gewillkürtes Betriebsvermögen bei Einzelunternehmungen und Personengesellschaften, Gegenstände des Anlagevermögens bis 60€, Abgrenzung Herstellungs- zu Erhaltungsaufwand, aktive latente Steuern (§274 Abs. 2 HGB) (nicht für Steuerbilanz), derivativer Firmenwert (§255 Abs. 4 HGB) (nicht für Steuerbilanz), Aufwendungen für Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs (§269 HGB) (nicht für Steuerbilanz), Agio/Disagio bei Verbindlichkeiten (§250 Abs. 3 HGB) (nicht für Steuerbilanz).

Auf der Passivseite gibt es folgende Ansatzwahlrechte: Pensionsrückstellungen für Altzusagen vor dem 1.1.1987, bestimmte Aufwandsrückstellungen (nicht für Steuerbilanz), Kleinbeträge bei passiven Rechnungsabgrenzungsposten, steuerfreie Rücklagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel motiviert die Thematik der bilanzpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten und definiert die Problemstellung sowie das Vorgehen innerhalb der Arbeit.

2. ALLGEMEINE GRUNDLAGEN: Hier erfolgt eine Definition des Begriffs Bilanzpolitik als zweckorientierte Beeinflussung der publizierten Unternehmensdaten.

3. ZIELE DER BILANZPOLITIK: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Ziele wie Ausschüttungspolitik, Rücklagenbildung und Steuerminimierung, die von übergeordneten Unternehmenszielen abgeleitet werden.

4. BILANZPOLITISCHE HANDLUNGSSPIELRÄUME: Hier werden die konkreten Instrumente zur Bilanzgestaltung, wie Ansatz- und Bewertungswahlrechte sowie die Sachverhaltsgestaltung, detailliert vorgestellt.

5. EINFLUSS DER UNTERNEHMENSZIELE AUF DIE BILANZGESTALTUNG: Anhand von zwei Praxisbeispielen (Gewinnausschüttung und Steuerminimierung) wird die praktische Anwendung der bilanzpolitischen Instrumente verdeutlicht.

6. ZUSAMMENFASSUNG: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und warnt vor dem Verlassen des rechtlichen Rahmens in Richtung illegaler Bilanzdelikte.

Schlüsselwörter

Bilanzpolitik, Jahresabschluss, Ansatzwahlrecht, Bewertungswahlrecht, Steuerminimierung, Gewinnausschüttung, stille Reserven, Sachverhaltsgestaltung, Unternehmensziele, Handelsgesetzbuch, HGB, Rücklagenpolitik, Bilanzierung, Finanzpolitik, Unternehmensdaten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der bewussten Gestaltung des Jahresabschlusses durch die Unternehmensleitung, um bestimmte Bilanzpositionen im Rahmen des rechtlich Zulässigen zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit thematisiert die Ziele der Bilanzpolitik, die vorhandenen gesetzlichen Spielräume (Ansatz- und Bewertungswahlrechte) sowie die Auswirkung unternehmerischer Ziele auf die Bilanzgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Handlungsspielräume nutzen können, um den Jahresabschluss an ihre spezifischen strategischen Unternehmensziele anzupassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse der handelsrechtlichen Möglichkeiten und nutzt Praxisbeispiele, um die Anwendung der Instrumente zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen und die verschiedenen Ziele der Bilanzpolitik erläutert, gefolgt von einer detaillierten Darstellung der bilanzpolitischen Instrumente und deren Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Bilanzpolitik, Jahresabschluss, Wahlrechte, Steuerminimierung und Sachverhaltsgestaltung.

Welche Rolle spielt das Handelsgesetzbuch bei der Bilanzpolitik?

Das Handelsgesetzbuch (HGB) bildet den rechtlichen Rahmen, innerhalb dessen Unternehmen ihre Bilanzierungswahlrechte ausüben dürfen, um ihre Ziele zu erreichen.

Warum wird im Rahmen der Bilanzpolitik zwischen konservativer und progressiver Politik unterschieden?

Diese Unterscheidung verdeutlicht die Tendenz der Darstellung: Die konservative Politik stellt die Ertrags- und Vermögenslage eher schlecht dar, während die progressive sie tendenziell besser ausweist.

Welche Gefahr besteht bei der Ausnutzung bilanzpolitischer Spielräume?

Werden die rechtlichen Grenzen überschritten, bewegt sich das Unternehmen in einer „Grauzone“, was zu illegalen Praktiken und damit zu einem Bilanzdelikt führen kann.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bilanzpolitische Spielräume bei unterschiedlichen Unternehmenszielen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart  (AKAD)
Veranstaltung
BIL01
Note
1,7
Autor
Dipl.-Ing. Stefan Zähringer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
10
Katalognummer
V130116
ISBN (eBook)
9783640370733
ISBN (Buch)
9783640370818
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bilanzpolitische Spielräume Unternehmenszielen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Ing. Stefan Zähringer (Autor:in), 2009, Bilanzpolitische Spielräume bei unterschiedlichen Unternehmenszielen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130116
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Leseprobe aus  10  Seiten
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