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Christian IV. und die Rolle Dänemarks im Dreißigjährigen Krieg

Das dänische "Intermezzo" (1625 - 1629)

Titel: Christian IV. und die Rolle Dänemarks im Dreißigjährigen Krieg

Hausarbeit , 2019 , 19 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Tim Holzlehner (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit beschäftige ich mich zuerst mit der Herrschaft von Christians IV. über Dänemark und danach über die Beteiligung am Dreißigjährigen Krieg. Ich werde die Zielvorstellungen, den Kriegsverlauf sowie die Ergebnisse untersuchen und feststellen, welche Auswirkungen die dänische Beteiligung für das Reich hatte, und wie sich danach die Machtverhältnisse im Ostseeraum veränderten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Christian IV. von Dänemark

3. Dänemark und der Krieg

3.1 Der Beginn des Krieges in Böhmen 1618

3.2 Der niedersächsisch-dänische Krieg 1625 – 1629

3.3 Der Lübecker Frieden und seine Folgen

4. Der lange Weg zum Frieden

4.1 Der Prager Frieden

4.2 Der Westfälische Friede

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle Dänemarks und König Christians IV. während des Dreißigjährigen Krieges. Dabei steht die Analyse der Zielsetzungen, des Kriegsverlaufs sowie der Auswirkungen der dänischen Beteiligung auf das Heilige Römische Reich und die machtpolitischen Verschiebungen im Ostseeraum im Mittelpunkt der Forschungsfrage.

  • Herrschaftsstruktur und Machtambitionen Christians IV.
  • Die Beteiligung Dänemarks am Dreißigjährigen Krieg
  • Der niedersächsisch-dänische Krieg und der Lübecker Frieden
  • Machtverlust Dänemarks und der Aufstieg Schwedens
  • Die diplomatischen Friedensbemühungen des Prager und Westfälischen Friedens

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Beginn des Krieges in Böhmen 1618

Am Ende der Reformation stand 1555 der Augsburger Religionsfriede, der die bestehenden Probleme zwischen den Konfessionen eigentlich lösen sollte. Den Reichsfürsten wurde darin das Recht eingeräumt, jederzeit ihre Konfession zu wechseln. Damit mussten dann auch alle Untertanen ebenfalls die Konfession ihres Fürsten annehmen. Er kam aber auch durch den Konflikt mit dem Kaiser zustande. So wurde ein militärisches Gleichgewicht zwischen den Reichsständen und dem Kaiser hergestellt. Da im Augsburger Religionsfriede aber nur auf den Katholizismus und den Protestantismus Bezug genommen wurde, und nicht etwa auf den Calvinismus, entstanden im Reich neue Spannungen, die sich schließlich 1618 in Prag im Herzogtum Böhmen entluden.

Die Böhmischen Stände zwangen ihren Landesherrn, den römisch-deutschen Kaiser Rudolf II., am 9. Juli 1609 die Rechte zur Religionsausübung schriftlich darzulegen. Der Böhmische Majestätsbrief gewährte allen Ständen die freie Religionsausübung und das Recht nicht nur Geistliche ihrer Wahl zu ernennen, sondern auch den freien Kirchenbau, sogar auf den Gütern des Königs. Da die Stellung von geistlichen Gütern unklar blieb, zog Rudolf II. Truppen zusammen, um eine Revision zu erzwingen. Als Reaktion verbündeten sich die Böhmischen Stände mit seinem jüngeren Bruder Matthias und erzwangen seinen Rücktritt. Dadurch wurde Matthias 1611 mit Billigung der Stände, zum König von Böhmen gekrönt und ein Jahr später auch zum römisch-deutscher Kaiser.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fragestellung: Diese Einführung erläutert den Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges, beleuchtet die Forschungsdebatte über konfessionelle versus machtpolitische Ursachen und definiert das Ziel der Untersuchung bezüglich des dänischen Engagements.

2. Christian IV. von Dänemark: Das Kapitel zeichnet den Lebensweg und die Herrschaft des dänischen Königs Christian IV. nach, inklusive seiner innenpolitischen Reformen und Ambitionen, Dänemark zur europäischen Großmacht im Ostseeraum zu machen.

3. Dänemark und der Krieg: Dieser Teil betrachtet den Kontext des Konflikts, den Verlauf des niedersächsisch-dänischen Krieges sowie die Bedingungen und Folgen des Lübecker Friedens für Dänemarks Machtstellung.

4. Der lange Weg zum Frieden: Diese Sektion analysiert die diplomatischen Prozesse und die Bedingungen der Friedensschlüsse von Prag und Westfalen, die schließlich den Krieg im Reich beendeten.

Schlüsselwörter

Dreißigjähriger Krieg, Christian IV., Dänemark, Schweden, Heiliges Römisches Reich, Protestantismus, Katholizismus, Lübecker Frieden, Westfälischer Friede, Machtpolitik, Ostseeraum, Habsburger, Konfessionskrieg, Untergang, Großmacht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Politik und das militärische Agieren Dänemarks unter König Christian IV. während des Dreißigjährigen Krieges.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Machtambitionen Dänemarks, die Ursprünge des Krieges in Böhmen, den Verlauf der militärischen Auseinandersetzungen im Norden sowie die diplomatischen Friedensverhandlungen.

Welche Forschungsfrage verfolgt der Autor?

Das primäre Ziel ist die Untersuchung der Zielsetzungen und Ergebnisse der dänischen Beteiligung sowie die Analyse der langfristigen Auswirkungen auf die Machtverhältnisse im Ostseeraum.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine systematische Literaturanalyse, um den historischen Kontext und die Ereignisgeschichte des Dreißigjährigen Krieges mit Fokus auf dänische Quellen und historische Fachliteratur aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Biografie Christians IV., die historische Einordnung des böhmischen Aufstands, den militärischen Abstieg Dänemarks nach dem Eingreifen in den Krieg und schließlich die Friedensverhandlungen.

Welche Schlüsselbegriffe definieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Christian IV., der Dreißigjährige Krieg, die Großmachtstellung Dänemarks, das Machtgleichgewicht im Ostseeraum sowie der Prager und Westfälische Friede.

Welche Bedeutung hatte der Kalmarkrieg für Christians Machtstellung?

Der Sieg im Kalmarkrieg gegen Schweden war der Zenit der dänischen Macht, der es dem König ermöglichte, ambitionierte Expansionspläne zu verfolgen und seine militärische Schlagkraft zu überschätzen.

Warum wird Dänemark als einer der größten Verlierer des Krieges bezeichnet?

Durch das militärische Scheitern der Eingriffe verlor Dänemark seine Rolle als europäische Großmacht, geriet in eine schwere Wirtschaftskrise und musste infolge des Erstarkens Schwedens weitreichende Gebietsabtretungen hinnehmen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Christian IV. und die Rolle Dänemarks im Dreißigjährigen Krieg
Untertitel
Das dänische "Intermezzo" (1625 - 1629)
Hochschule
Universität Rostock  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Hauptseminar Der Dreißigjährige Krieg
Note
2,3
Autor
Tim Holzlehner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V1301307
ISBN (PDF)
9783346767011
ISBN (Buch)
9783346767028
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frühe Neuzeit Dänemark Skanidnavien Dreißigjähriger Krieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Holzlehner (Autor:in), 2019, Christian IV. und die Rolle Dänemarks im Dreißigjährigen Krieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1301307
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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