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Passive Kapitalanlage. Ein Rendite-Risiko-Vergleich von Immobilien und Exchange Traded Funds

Rendite-Risiko-Vergleich von Immobilien und ETFs auf Basis der Portfoliotheorie

Titel: Passive Kapitalanlage. Ein Rendite-Risiko-Vergleich von Immobilien und Exchange Traded Funds

Bachelorarbeit , 2022 , 69 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jan Billhardt (Autor:in)

VWL - Immobilienwirtschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit soll es sein, dem Privatanleger eine ausführliche Übersicht über die Assetklassen Exchange Traded Funds und Immobilien sowie über die indirekte Kapitalanlage in diese Assetklassen zu bieten. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der möglichen Renditen und Risiken, die mit der Investition in diese Assetklassen verbunden sind. Dadurch soll auch ermittelt werden, welche der indirekten Kapitalanlagen – ETFs oder Immobilien – dem Privatanleger das bessere Rendite-Risiko-Verhältnis bieten.

Dies geschieht durch die Suche nach empirischen Daten zu den erzielten Renditen der Assetklassen in der Vergangenheit, um daraus ggf. einen Index zu bilden, der die Anlageklasse im weiteren Verlauf repräsentiert. Basierend auf den erzielten Renditen in der Vergangenheit wird die Volatilität der Anlagen ermittelt und zur besseren Deutung der Performance wird mithilfe der Modernen Portfoliotheorie durch die Sharpe-Ratio eine Kennziffer ermittelt, die die Performance ausdrückt. Zum Rendite-Risiko-Vergleich der beiden Anlageklassen werden die Anlageprodukte aus einer Assetklasse in Portfolios gebündelt und unterschiedlich gewichtet. Um die optimale Performance festzustellen, wird wieder die Sharpe-Ratio genutzt. Daraufhin werden Diversifikationsmöglichkeiten für die Anlagen geprüft und die Portfolios um die Assetklassen Anleihen und Rohstoffe erweitert. Zur Ermittlung der Diversifikationsmöglichkeit werden die Korrelationskoeffizienten der unterschiedlichen Anlageprodukte errechnet und in einer Matrix präsentiert. Mit dem Wissen der Korrelation werden dann unterschiedlich gewichtete Mixed-Asset-Portfolios zusammengestellt, die die unterschiedlichen Risikoaversionen der Privatanleger grob darstellen sollen. Auch bei diesen Mixed-Asset-Portfolios wird die Performance durch die Sharpe-Ratio ausgewiesen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Vorgehensweise

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Investition in Immobilien

2.1.1 Direkte Kapitalanlage in Immobilien

2.1.2 Indirekte/Passive Kapitalanlage in Immobilien

2.2 Exchange Traded Funds (ETFs)

2.2.1 Arten von Exchange Traded Funds

2.2.2 Entstehung von Exchange Traded Funds

2.2.3 Eigenschaften und Funktionsweise von Exchange Traded Funds

2.3 Asset-Allokation – Portfoliotheorie

2.3.1 Portfoliotheorie nach Markowitz

2.3.2 Kapitalmarkttheorie – Capital Asset Pricing Model (CAPM)

3 Rendite-Risiko-Analyse

3.1 Rendite- und Risikomaß

3.2 Arten von Indizes

3.3 Rendite-Risiko-Betrachtung

3.3.1 Datengrundlage

3.3.2 Rendite-Risiko-Profile der einzelnen Anlageformen

4 Rendite-Risiko-Vergleich

4.1 Portfolios mit nur einer Assetklasse

4.2 Diversifikation

4.3 Korrelation der Assetklassen

4.4 Bildung von Mixed-Asset-Portfolios

4.5 Einordnung der Portfolios und Diversifikationseffekte

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Rendite-Risiko-Vergleich zwischen den beiden indirekten Anlageklassen Immobilien und Exchange Traded Funds (ETFs) für Privatanleger durchzuführen. Ausgehend von theoretischen Grundlagen der Portfoliotheorie wird analysiert, welche Anlageform in Kombination mit weiteren Assetklassen wie Anleihen und Rohstoffen ein optimiertes Rendite-Risiko-Verhältnis bietet.

  • Vergleich indirekter Anlageformen in Immobilien und ETFs.
  • Anwendung der Modernen Portfoliotheorie nach Markowitz sowie des Capital Asset Pricing Models (CAPM).
  • Analyse von Performance-Kennzahlen wie der Sharpe-Ratio.
  • Untersuchung von Diversifikationseffekten durch die Bildung von Mixed-Asset-Portfolios.
  • Erforschung der Korrelation zwischen verschiedenen Assetklassen zur Risikominimierung.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Direkte Kapitalanlage in Immobilien

Bei der direkten Form der Immobilieninvestition wird der Investor gesetzlicher Eigentümer der Immobilie, ist im Grundbuch der Immobilie eingetragen und kann voll über die Immobilie verfügen. Der Erwerb der Immobilie erfolgt entweder als natürliche oder juristische Person. Gründe für diese Arten der Immobilienanlage können sein:

• Kostenvorteil: direkter Einfluss auf den Mietzins, die Nutzung und die Bewirtschaftungskosten.

• Verfügungsgewalt: Auswahl des Anlageobjekts, Kauf- und Verkaufszeitpunkt können gewählt werden.

• Steuerliche Vorteile: Erträge aus anderen Einkunftsarten können mit Verlusten – wenn auch nur Abschreibungsverlusten – der Immobilienanlage verrechnet werden.

Bei der direkten Anlage gibt es zwei Arten der Nutzung: (1) Die Immobilie wird selbst genutzt oder (2) die Immobilie wird vermietet an Dritte. Bei der (1) selbst genutzten Immobilie nutzt der Investor die Immobilie selbst. Dadurch ist diese Anlageform keine klassische Kapitalanlage, weil die Anlage keine regelmäßigen Gewinnausschüttungen, Dividenden oder Mieteinnahmen generiert. Ein positiver Einfluss auf die Einkommensstruktur des Investors kommt dann zustande, wenn die Annuität, also Zins und Tilgung, beim Fremdkapitalgeber geringer ist als die vorher gezahlte Miete. Andernfalls besteht die Möglichkeit, die Immobilie bei einer positiven Marktentwicklung zu einem höheren Preis zu verkaufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Vorgehensweise: Das Kapitel führt in das Thema der passiven Kapitalanlage ein, definiert das Kundeninteresse an renditesicheren Anlagen und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Basiskonzepte zu Immobilieninvestitionen, passiven Anlageprodukten wie ETFs sowie die moderne Portfoliotheorie und das Capital Asset Pricing Model erläutert.

3 Rendite-Risiko-Analyse: Dieser Abschnitt definiert zentrale Kennzahlen wie Rendite, Volatilität und die Sharpe-Ratio und bewertet die Datengrundlage der betrachteten Assetklassen.

4 Rendite-Risiko-Vergleich: Der praktische Teil der Arbeit analysiert Diversifikationseffekte in Portfoliostrategien durch die Kombination verschiedener Klassen wie Immobilien, ETFs, Anleihen und Rohstoffe.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsfragen, etwa den Einfluss von Steuern oder Robo-Advisors.

Schlüsselwörter

Immobilien, ETFs, Portfoliotheorie, Sharpe-Ratio, Diversifikation, Rendite-Risiko-Vergleich, Kapitalmarkttheorie, CAPM, Volatilität, Asset-Allokation, passive Kapitalanlage, Korrelation, Anleihen, Rohstoffe, Privatanleger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit analysiert die Rendite-Risiko-Profile von indirekten Kapitalanlagen, insbesondere in Form von Immobilienfonds/REITs und ETFs, um Anlagestrategien für Privatanleger zu bewerten.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Schwerpunkte sind Immobilien als indirekte Kapitalanlage, die Funktionsweise und Risiken von ETFs sowie die Anwendung der Portfoliotheorie zur Asset-Allokation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, für den Privatanleger eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen, welche indirekte Assetklasse – Immobilien oder ETFs – ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis bietet.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Untersuchung basiert auf der Portfoliotheorie nach Markowitz sowie dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) und nutzt die Sharpe-Ratio sowie Korrelationsanalysen zur Performancebewertung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen, eine detaillierte Performance-Analyse der Anlagetypen sowie die praktische Modellierung und den Vergleich verschiedener Mixed-Asset-Portfolios.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Immobilien, ETFs, Portfoliotheorie, Diversifikation, Sharpe-Ratio, Rendite-Risiko-Vergleich und Asset-Allokation.

Warum werden offene Immobilienfonds in dieser Arbeit als stabilisierender Faktor identifiziert?

Aufgrund ihrer geringen Volatilität und der häufig negativen oder geringen Korrelation zu anderen Assetklassen wirken sie ausgleichend auf die Portfolioperformance.

Welchen Einfluss hat die Korrelation zwischen MSCI World und S&P 500 auf das Gesamtrisiko?

Da beide Indizes eine sehr hohe positive Korrelation aufweisen, bieten sie innerhalb eines Portfolios kaum Diversifikationseffekte, was das unsystematische Risiko nicht effektiv reduziert.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Passive Kapitalanlage. Ein Rendite-Risiko-Vergleich von Immobilien und Exchange Traded Funds
Untertitel
Rendite-Risiko-Vergleich von Immobilien und ETFs auf Basis der Portfoliotheorie
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin  (Center for Real Estate Studies)
Note
2,0
Autor
Jan Billhardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
69
Katalognummer
V1301353
ISBN (PDF)
9783346767127
ISBN (Buch)
9783346767134
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapitalanlage Immobilien ETFs Exchange Traded Funds Indirekte Immobilienanlage Portfoliotheorie Portfolio Theorie Markowitz CAPM Sharpe Ratio Sharpe-Ratio Portfolio Selection S&P 500 MSCI World geschlossene Immobilienfonds REITs Capital Asset Pricing Model Kapitalmarkttheorie Sharpe Index Asset Allocation Rendite-Risiko-Profil Rendite-Risiko-Analyse Rendite-Risiko-Vergleich Korrelation Diversifikation Diversifikationseffekte Mixed-Asset-Portfolios
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Billhardt (Autor:in), 2022, Passive Kapitalanlage. Ein Rendite-Risiko-Vergleich von Immobilien und Exchange Traded Funds, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1301353
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Leseprobe aus  69  Seiten
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