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Einstellungsbildung und Einstellungsveränderung am Beispiel von Zigarettenschachteln

Title: Einstellungsbildung und Einstellungsveränderung am Beispiel von Zigarettenschachteln

Term Paper , 2022 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Social Psychology
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Ziel der Arbeit ist es, darzustellen, wie Einstellungen entstehen und wie es zu Einstellungsveränderungen kommt und welche Methoden in der Beeinflussung von Raucherverhalten genutzt werden. Zudem soll aus wissenschaftlicher Sicht erklärt werden, warum immer noch so viele Frauen und Männer in Deutschland rauchen.

In der vorliegenden Arbeit soll die Einstellungsentstehung und -veränderung anhand des Raucherverhaltens erläutert werden. Der theoretische Teil beschäftigt sich mit der Definition des Konstruktes Einstellung, der Einstellungsentstehung und -veränderung sowie sich Einstellungen auf zukünftiges Verhalten auswirkt. Der Anwendungsteil besteht aus einer Einordnung des aktuellen Tabakkonsums, der Einstellungsbildung und -änderung des Raucherverhaltens in Deutschland sowie die Auswirkungen aktueller Maßnahmen. Im Diskussionsteil werden die theoretischen Grundlagen und die Ergebnisse des Anwendungsteils zusammengefasst und die dargestellten Themen kritisch diskutiert. Das Fazit schließt mit einem Ausblick die Arbeit ab.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einstellungen

2.1 Definition Einstellungen

2.2 Einstellungsentstehung

2.3 Einstellungsänderung

2.4. Einstellungen und zukünftiges Verhalten

3. Einstellungen durch Maßnahmen auf Zigarettenverpackungen

3.1 Aktuelle Einordnung des Tabakkonsums

3.2 Einstellungsbildung

3.3 Einstellungsänderung

3.4 Auswirkungen der Maßnahmen

4. Diskussion

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Mechanismen der Einstellungsbildung und -änderung unter besonderer Berücksichtigung des Tabakkonsums. Ziel ist es, die Wirksamkeit abschreckender Maßnahmen auf Zigarettenverpackungen zu analysieren und zu erörtern, warum trotz bekannter gesundheitlicher Risiken weiterhin ein signifikanter Teil der Bevölkerung in Deutschland raucht.

  • Grundlagen der Einstellungsentstehung und -definition
  • Faktoren und Theorien der Einstellungsänderung
  • Zusammenhang zwischen Einstellungen und Verhaltenswahrscheinlichkeit
  • Kritische Analyse von Präventionsmaßnahmen im Tabakkonsum
  • Einfluss von Reaktanz und kognitiver Dissonanz bei Gesundheitswarnungen

Auszug aus dem Buch

3.3 Einstellungsänderung

Ab 2016 müssen alle verkauften Tabakprodukte abschreckende Bilder auf den Zigarettenschachteln abdrucken, die mind. 65% der Vorder- und Rückseite einnehmen. Die Europäische Kommission erhofft sich dadurch einen weiteren Rückgang der Raucherzahlen zu erzielen.

Je drastischer und bedrohlicher eine Information dargestellt wird, desto eher soll sie eine Verhaltensänderung bewirken. Durch Furchtappelltheorien sollen die abschreckenden Bilder ein Gefühl von Bedrohung und Angst auslösen. Dabei wird versucht Mittels Emotionen eine Einstellungsänderung zu verursachen und diese als Furcht zu nutzen. Bilder von Lungenkrebs, Zahnfleischerkrankungen oder scheinbar leidenden Menschen im Krankenhausbett werden verwendet. Dies wird auch als furchtauslösende Kommunikation bezeichnet. Das Gefühl soll dazu führen, dass Raucher*innen eine Verhaltensänderung erwägen, um die Bedrohung und Angst wirksam zu reduzieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Sozialpsychologie im Alltag und stellt die Forschungsfrage nach den Ursachen des Tabakkonsums trotz bekannter Gesundheitsrisiken.

2. Einstellungen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Einstellung, erläutert deren Entstehung durch biologische sowie lernpsychologische Prozesse und stellt Theorien zur Einstellungsänderung vor.

3. Einstellungen durch Maßnahmen auf Zigarettenverpackungen: Hier wird der Tabakkonsum in Deutschland analysiert und die Wirksamkeit von Schockbildern unter psychologischen Aspekten wie kognitiver Dissonanz und Selbstwirksamkeit untersucht.

4. Diskussion: Im Diskussionsteil werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, insbesondere der begrenzte Einfluss von Schockbildern gegenüber dem ausgeprägten Suchtpotenzial von Nikotin.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass Schockbilder allein keine ausreichende präventive Maßnahme zur vollständigen Beendigung des Rauchens darstellen.

Schlüsselwörter

Sozialpsychologie, Einstellung, Einstellungsänderung, Tabakkonsum, Raucherverhalten, Kognitive Dissonanz, Furchtappell, Schockbilder, Prävention, Abhängigkeit, Selbstwirksamkeit, Gesundheitsrisiko, Verhaltenspsychologie, Reaktanz, Tabakindustrie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialpsychologischen Untersuchung von Einstellungen, insbesondere damit, wie diese entstehen, geändert werden können und wie sie das menschliche Verhalten beeinflussen.

Welches zentrale Themenfeld steht im Mittelpunkt?

Das Hauptthema ist die Einstellungsbildung und -änderung am Praxisbeispiel des Tabakkonsums und der Wirksamkeit staatlicher Präventionsmaßnahmen, wie etwa Bildwarnhinweise auf Zigarettenpackungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, wissenschaftlich zu erklären, warum Menschen trotz offensichtlicher gesundheitlicher Gefahren am Rauchen festhalten und inwiefern abschreckende Kommunikation das Verhalten tatsächlich verändern kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse und bezieht sich auf sozialpsychologische Theorien wie das Drei-Komponenten-Modell, die Theorie der kognitiven Dissonanz sowie verschiedene Ansätze der Persuasion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Einstellungen sowie eine praktische Anwendung, in der der Tabakkonsum in Deutschland und die Wirkung von Maßnahmen auf Zigarettenpackungen analysiert werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Einstellungsänderung, Kognitive Dissonanz, Sozialpsychologie, Raucherverhalten und gesundheitliche Prävention.

Welche Rolle spielt die Dissonanzreduktion beim Rauchen?

Raucher nutzen Dissonanzreduktion, um den inneren Konflikt zwischen dem Wissen über Gesundheitsschäden ("Rauchen verursacht Krebs") und dem eigenen Verhalten ("Ich rauche") aufzulösen, etwa durch Rationalisierung oder Verdrängung in Etuis.

Warum ist das Suchtpotenzial für das Ergebnis der Arbeit so relevant?

Das Suchtpotenzial von Nikotin erklärt, warum rein kognitive oder affektive Appelle durch Schockbilder oft an ihre Grenzen stoßen, da die physische Abhängigkeit eine einfache Einstellungsänderung erschwert.

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Details

Title
Einstellungsbildung und Einstellungsveränderung am Beispiel von Zigarettenschachteln
College
SRH - Mobile University
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
24
Catalog Number
V1301540
ISBN (PDF)
9783346778406
ISBN (Book)
9783346778413
Language
German
Tags
einstellungsbildung einstellungsveränderung beispiel zigarettenschachteln
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Einstellungsbildung und Einstellungsveränderung am Beispiel von Zigarettenschachteln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1301540
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