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Digitale Kommunalverwaltung. Mit Fokus auf die Kommunen im Land Brandenburg

Titel: Digitale Kommunalverwaltung. Mit Fokus auf die Kommunen im Land Brandenburg

Bachelorarbeit , 2021 , 56 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Polina Vogler (Autor:in)

BWL - Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, ein Verständnis von der Bedeutung der Digitalisierung in öffentlichen Verwaltungen als auch einen Überblick über den Weg und die Situation der Digitalisierung in den Kommunalverwaltungen des Landes Brandenburg zu bekommen. Dazu wurde, neben der Auswertung vorhandener Literatur und der Analyse aktueller Studien, auch eine eigene empirische Erhebung in Form von Expertengesprächen vorgenommen. Die Autorin erhofft sich mithilfe der Interviews, genauere Erkenntnisse über die aktuelle Situation in den Kommunen des Landes Brandenburg zu gewinnen. Diese wissenschaftliche Arbeit für sämtliche Personenkreise interessant, welche sich mit der Digitalisierung auf Kommunalebene beschäftigten.

Eine Studie des Bundesverbandes für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (kurz: Bitkom) aus dem Jahr 2020 besagt, dass die Digitalisierung durch die Corona-Pandemie massiv an Bedeutung gewonnen hat. Somit stellt sich die Frage, ob ein Ausnahmezustand, wie die Covid-19 Situation, auch positive Nebeneffekte mit sich bringt. Wären wir ohne Corona beim selben Digitalisierungsstatus, wie wir es ohne die Pandemie wären?

Vermutlich nicht. Darum soll es in dieser Arbeit auch nicht gehen. Fakt ist, dass diese besondere Situation ein zügiges Handeln erfordert hat. Plötzlich war es notwendig arbeitsplatzunabhängig arbeiten zu können, um Personenkontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Die Beschaffung von mobilen Endgeräten ist hierbei noch eine der geringsten Herausforderungen. Kritischer sieht es mit der Errichtung einer sicheren IT-Infrastruktur aus, welche neben einem umfassenden technischen Knowhow, auch hohe zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen erfordert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition von Digitalisierung

2.2 Entwicklung des E-Governments

2.2.1 Entwicklungsstufen

2.2.2 Digitalisierungsstrategien des Bundes

2.2.3 Aktueller Digitalisierungs-Stand bei der öffentlichen Verwaltung

2.3 Digitalisierung in der Kommunalverwaltung

2.3.1 Aufgaben der Kommunalverwaltung

2.3.2 Digitalisierung in der Kommunalverwaltung

2.3.3 Beispiele für Digitale Technologien in Kommunen

2.3.4 Finanzierungsmöglichkeiten

2.3.5 Vergabeverfahren

2.4 Herausforderungen und Hindernisse

2.4.1 Altinfrastruktur

2.4.2 IT-Sicherheit

2.4.3 Breitbandversorgung

2.4.4 Demografischer Wandel

2.4.5 Akzeptanz in der Bevölkerung

2.5 Digitalisierung im Land Brandenburg

2.5.1 Zukunftsstrategie „Digitales Brandenburg“

2.5.2 Der Zweckverband Digitale Kommunen Brandenburg

3. Empirische Erhebung

3.1 Methodik

3.2 Auswertung der Ergebnisse

3.3 Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Digitalisierungsstand in Kommunalverwaltungen des Landes Brandenburg. Ziel ist es, durch eine Kombination aus Literaturanalyse und Experteninterviews ein detailliertes Verständnis der Herausforderungen, Chancen und der praktischen Umsetzung digitaler Prozesse in Brandenburger Kommunen zu gewinnen sowie Handlungsempfehlungen abzuleiten.

  • Aktueller Stand der digitalen Transformation in Brandenburger Kommunen
  • Einfluss der Corona-Pandemie auf Digitalisierungsprozesse
  • Rolle des Zweckverbandes Digitale Kommunen (DIKOM)
  • Herausforderungen durch demografischen Wandel und Fachkräftemangel
  • Akzeptanz digitaler Behördendienste in der Bevölkerung

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition von Digitalisierung

Wenige Worte werden so inflatorisch verwendet, wie das Wort Digitalisierung. Diese Bezeichnung lässt sich als ein Oberbegriff von verschiedenen digitalen Themen nur schwer auf eine Definition herunterbrechen. Um zu verstehen, was Digitalisierung im Gesamtkontext bedeutet, lohnt sich ein Blick auf die Historie.

Der Ursprung der Digitalisierung lässt sich auf die von Konrad Zuse entwickelte erste funktionsfähige Rechenmaschine in den 40er Jahren zurückführen. Diese eignete sich aufgrund ihrer Ausmaße lange Zeit nicht für die private Nutzung. Erst zum Ende der 1980er Jahre zogen die ersten Personal Computer (PC's) in private Haushalte ein. Zu Beginn wurden diese hauptsächlich für Videospiele verwendet, später kamen auch weitere Nutzungsmöglichkeiten dazu, wie die Textverarbeitung, wovon auch Unternehmen profitierten. Ebenfalls in den 80ern wurden mit der Einführung der Compact Disk (CD) erstmals Daten umgewandelt, woraus die erste Definitionen für die Digitalisierung entstand – das Umwandeln von analoge in digitale Daten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Relevanz der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung, verstärkt durch die Erfahrungen der Corona-Pandemie, und leitet daraus die Forschungsfrage zum Digitalisierungsstand der Kommunen in Brandenburg ab.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Digitalisierung historisch, erläutert Entwicklungsstufen des E-Governments sowie spezifische Herausforderungen wie Infrastruktur, Breitbandausbau und demografischen Wandel.

3. Empirische Erhebung: Durch Experteninterviews mit Vertretern verschiedener Kommunen in Brandenburg wird der reale Digitalisierungsstand evaluiert und kritisch analysiert, wobei Erfolgsfaktoren und Hindernisse identifiziert werden.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Fortschritte stark von individueller Motivation abhängen, personelle Ressourcen und Breitbandinfrastruktur kritische Faktoren sind und der Zweckverband eine wichtige Unterstützungsfunktion bietet.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Kommunalverwaltung, Brandenburg, E-Government, IT-Infrastruktur, Onlinezugangsgesetz, Breitbandversorgung, Demografischer Wandel, IT-Sicherheit, Zweckverband Digitale Kommunen, Verwaltungsmodernisierung, E-Rechnung, E-Akte, Bürgerservice, Digitale Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit dem aktuellen Prozess der Digitalisierung in den Kommunalverwaltungen des Landes Brandenburg auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretischen Grundlagen des E-Governments, die praktischen Barrieren wie mangelnde Infrastruktur und personelle Engpässe sowie Strategien zur digitalen Transformation auf kommunaler Ebene.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, in Erfahrung zu bringen, an welchem konkreten Digitalisierungsstand sich die Kommunen im Land Brandenburg momentan befinden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Kombination aus Sekundärforschung durch Literaturanalyse und Primärforschung in Form von qualitativen Experteninterviews mit Entscheidungsträgern aus Brandenburger Gemeinden angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert neben den theoretischen Konzepten die spezifischen Herausforderungen (Altinfrastruktur, IT-Sicherheit etc.) und vergleicht diese mit den Ergebnissen der empirischen Erhebung bei verschiedenen Kommunen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie E-Government, kommunale Digitalisierungsstrategien, Brandenburg, IT-Sicherheit und Verwaltungsmodernisierung.

Welche Rolle spielt die Corona-Pandemie für die Digitalisierung?

Entgegen der ursprünglichen Planung hat die Pandemie als Beschleuniger für bestimmte Digitalisierungsschritte wie das mobile Arbeiten gewirkt, auch wenn andere IT-Projekte dadurch zurückgestellt wurden.

Warum ist der Zweckverband Digitale Kommunen (DIKOM) wichtig?

Der Zweckverband dient als netzwerkbildende Instanz, die durch Erfahrungsaustausch und gemeinsames Agieren insbesondere finanz- und personalschwächere Kommunen bei der Digitalisierung unterstützen soll.

Ende der Leseprobe aus 56 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitale Kommunalverwaltung. Mit Fokus auf die Kommunen im Land Brandenburg
Hochschule
Technische Hochschule Wildau, ehem. Technische Fachhochschule Wildau
Note
1,7
Autor
Polina Vogler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
56
Katalognummer
V1301563
ISBN (PDF)
9783346778338
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalisierung Kommunalverwaltung Öffentliche Verwaltung Public
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Polina Vogler (Autor:in), 2021, Digitale Kommunalverwaltung. Mit Fokus auf die Kommunen im Land Brandenburg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1301563
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Leseprobe aus  56  Seiten
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