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Angst und Depression im Schulsport

Titel: Angst und Depression im Schulsport

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Angst und Depression im Schulsport. Es ist das Ziel, die aerobe Ausdauerleistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler freudbetont zu stärken. Es wurden dafür zwei Spiele gewählt, die neben der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit die Kooperationsfähigkeit unter den Kindern und Jugendlichen verbessern sollen. Nach der Sportstunde sollen die Schülerinnen und Schüler in ihrem physischen und psychischen Wohlbefinden gestärkt sein und es soll ein positives Klassenklima herrschen.

Bei der Prävention und Rehabilitation von Angst und Depression kommt dem Schulsport eine große Verantwortung zu. In erster Linie sollen die Schülerinnen und Schüler durch den Sportunterricht ein Gesundheitsbewusstsein entwickeln und verstehen, welchen Einfluss Bewegung und Ausdauertraining auf ihr psychisches und physisches Wohlbefinden haben kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Theorie

2 Stundenverlaufsplanung

3 Didaktische Analyse

4 Literaturverzeichnis

5 Anhang

5.1 Anlage 1

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der Bedeutung des Sportunterrichts als präventive und unterstützende Maßnahme bei ängstlichen und depressiven Kindern und Jugendlichen. Das primäre Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie durch spezifische sportliche Aktivitäten – insbesondere Ausdauertraining – psychische Ressourcen gestärkt, das Selbstwirksamkeitsempfinden gefördert und ein positives Klassenklima geschaffen werden kann.

  • Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen depressiven Symptomen/Angststörungen und sportlicher Inaktivität
  • Die psychologische Bedeutung von Ausdauertraining als Alternative zur Depressionsreduzierung
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit durch sportliche Herausforderungen und Erfolgserlebnisse
  • Praktische Umsetzung in einem freudbetonten Sportunterricht mit Fokus auf Kooperation

Auszug aus dem Buch

1 Theorie

Ängstliche und depressive Kinder und Jugendliche werden in der Schule häufig kaum wahrgenommen. Verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler ziehen die Aufmerksamkeit ihres Umfeldes meist auf sich und somit passiert es häufig, dass Schülerinnen und Schüler mit ängstlichen oder depressiven Symptomen unentdeckt bleiben. Sie sind aber ebenso wie verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler auf die Unterstützung ihres Umfeldes angewiesen (Leibold, 1988). Im Kinder- und Jugendreport der DAK-Krankenkasse wurden die Abrechnungsdaten von rund 800.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren aus den Jahren 2016 und 2017 veröffentlicht und durch die Universität Bielefeld ausgewertet. Aus der Studie ging hervor, dass bei knapp 2 Prozent der Schülerinnen und Schüler eine Depression und bei 2,2 Prozent der Schülerinnen und Schüler eine Angststörung diagnostiziert wurde. In der Statistik tauchen jedoch nur die Schülerinnen und Schüler auf, die auch wirklich von Medizinern behandelt wurden. Die Dunkelziffer dürfte demzufolge also deutlich höher sein. Mädchen sind der DAK-Studie zufolge deutlich häufiger betroffen als Jungen. Zudem treten depressive Erkrankungen meist während der Pubertät erstmals auf (Merikangas, Nakamura & Kessler, 2009). Der Kinder- und Jugendreport der DAK-Krankenkasse offenbart, dass statistisch bereits in jeder Klasse eine Schülerin oder ein Schüler mit einer Angststörung oder Depression anzutreffen ist.

Bereits 1998 kam eine Längsschnittstudie zu dem Ergebnis, dass sportliche Inaktivität einen Risikofaktor für das Auftreten von Depressionen darstellt (Farmer et al., 1998). Mangelnde körperliche Aktivität und langes Sitzen können demnach als eine Ursache für Depressions- und Angsterkrankungen angenommen werden (Banzer, 2017). Aus zahlreichen Studien geht zudem hervor, dass Sport eine antidepressive und angstlösende Wirkung haben kann (Reinhardt et al., 2008; Brooks et al., 1998). So wurde in der Studie von Reinhardt et al. aus dem Jahr 2008 ein Ausdauertraining bei Angst- und Depressionspatienten durchgeführt. Die Patienten fuhren 40 Minuten lang auf einem Fahrradergometer mit einer individuell festgelegten Intensität. Vor und nach dem Ausdauertraining wurde die Befindlichkeit der Probanden erfasst. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Ausdauertraining zu einer Steigerung der positiven Befindlichkeitsskalen (Ruhe, Aktiviertheit, positive Stimmung) und zu einem Absinken der negativen Befindlichkeitsskalen (Ärger, Erregtheit, Energielosigkeit, Deprimiertheit) bei den Probanden führte. Bewegung, vor allem in Form von Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren und Schwimmen, kann daher eine attraktive Alternative zu den gängigen und kostenintensiven Behandlungsmethoden bei der Angst- und Depressionsreduzierung (z.B. Psychotherapie, Antidepressivum) bieten (Reinhardt et al., 2008).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theorie: Dieses Kapitel erläutert die Prävalenz von Angststörungen und Depressionen bei Kindern und Jugendlichen sowie die wissenschaftlichen Belege für die positive, antidepressive Wirkung von Sport.

2 Stundenverlaufsplanung: Hier wird ein konkretes Konzept für eine Sportstunde präsentiert, das durch spielerische Elemente wie „Bewegungs-Memory“ die aerobe Ausdauer fördert.

3 Didaktische Analyse: Darin werden die pädagogischen Hintergründe und Ziele der geplanten Aktivitäten analysiert, insbesondere im Hinblick auf Motivationsförderung, Gruppendynamik und Stressregulation.

4 Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der zugrunde liegenden Studien, Fachbücher und Berichte, die zur theoretischen Fundierung der Arbeit herangezogen wurden.

5 Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie das „Bewegungs-Memory“ und grafische Darstellungen des Spielfeldaufbaus für die Praxis.

Schlüsselwörter

Sportunterricht, Depression, Angststörungen, Kinder und Jugendliche, Psychische Gesundheit, Ausdauertraining, Selbstwirksamkeit, Gesundheitsprävention, Schulalltag, Sporttherapie, Gruppendynamik, Intervention, Bewegungserziehung, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation untersucht, wie Sportunterricht dazu beitragen kann, ängstliche und depressive Symptome bei Kindern und Jugendlichen präventiv und intervenierend zu lindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Wirkung von Ausdauersport, der Stärkung der psychischen Gesundheit durch Bewegung sowie der methodischen Gestaltung pädagogischer Sportangebote.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Lehrkräfte durch freudbetonte Sportstunden das Wohlbefinden stärken, soziale Integration fördern und die Selbstwirksamkeit von Schülern entwickeln können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche bestehender Längsschnittstudien sowie der Ableitung direkter schulpraktischer Konsequenzen und methodischer Planungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der konkreten Verlaufsplanung einer Sportstunde, inklusive spezifischer Spiele zur Ausdauerentwicklung und Problemlösung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Depression, Angststörungen, Selbstwirksamkeit, Sportunterricht, Ausdauertraining und Gesundheitsprävention.

Warum ist die Arbeit in der Gruppe so entscheidend für das Konzept?

Die Arbeit in der Gruppe dient dazu, die Selbstbetrachtung und Leistungsangst einzelner Schüler zu verringern und durch kooperative Aufgaben ein positives soziales Klima zu schaffen.

Welche Rolle spielt das „Bewegungs-Memory“ in der Stunde?

Das „Bewegungs-Memory“ dient der motivierenden Einleitung, aktiviert das Herz-Kreislauf-System und fördert neben der Ausdauer auch die kognitive Leistungsfähigkeit.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Angst und Depression im Schulsport
Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1301584
ISBN (PDF)
9783346770356
Sprache
Deutsch
Schlagworte
angst depression schulsport
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Angst und Depression im Schulsport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1301584
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Leseprobe aus  14  Seiten
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